Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 355: Hegauer Apfelquitte aus Zoznegg
Nr. 355: Hegauer Apfelquitte aus Zoznegg
Im Mühlimger Ortsteil Zoznegg, hoch über dem Bodensee stehen die uralten Quittenbäume von Familie Specker. Und manchmal sind wir bei ganz alten Bäumen (und deren Früchten) eher skeptisch. Gelangen die wichtigen, aromagebenden Mineralien aus dem Erdreich noch durch die Kapillaren der gealterten Bäume, oder schmecken die Früchte holzig und trocken? In diesem Fall ist uns die Antwort sehr leicht gefallen, haben wir doch noch nie so wundervoll honig-duftende goldgelbe Apfelquitten gesehen! Es musste geerntet werden!
Den Reinigungsprozess haben wir extrem sorgfältig mit aller gebotenen Akribie durchgeführt, denn der bei Brennern gefürchtete Flaum, den die Quitte umgibt, bringt im Destillat ranzige, ölige Töne hervor und muss daher per Hand (!) vor der Einmaischung peinlichst genau entfernt werden. Langsame, schonende Vergärung und ebenso vorsichtige Destillation tun dann ihr übriges und aus dem alten Zoznegger Stamm kommt das wundervollste Quittendestillat, das wir in diesem Jahr zu bieten haben! Lassen Sie Sich von frischen Zitrusnoten, süßem Karamell und der saftigen, vollen Frucht dieser Quitte verwöhnen!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 224: Hegauer Mispelbrand
Nr. 224: Hegauer Mispelbrand
Wenn wir eine Frucht benennen müssten, die uns in den vergangenen Jahren in der Brennerei ganz besonders ans Herzen gewachsen ist, dann wäre dies die Mispel. Was ist die Mispel doch für ein außergewöhnliches, wunderbares Geschenk der Natur!
Schon von Plinius dem Älteren erwähnt und in Deutschland vor allem im Mitelalter weit verbreitet und gekannt (u.a. erwähnt im Klosterplan St. Gallen), lässt ihr botanischer Name (Mespilus germanica) auf das Linné’sche Missverständnis schließen, die Mispel sei eine ursprünglich in Zentraleuropa heimische Pflanze. Als natürliches Verbreitungsgebiet gelten allerdings Vorderasien und Südeuropa. Sie gehört zur Gattung der Rosengewächse und schaffte es als eine der wenigsten Pflanzen, gleich in zwei Dramen Shakespeares erwähnt zu werden („Wie es Euch gefällt“ und „Romeo und Julia“).
Für unser charakteristisches Destillat haben wir an verschiedenen Standorten im Hegau Mispeln geerntet und diese sorgfältig zwischen Strohschichten nachreifen lassen. Durch diese Lagerung vor der Einmaischung werden Tannine und Fruchtsäuren abgebaut, der Zuckergehalt steigt und die Früchte verlieren ihre adstringierende Wirkung. In der schonenden Vergärung entfalten sich so die typischen und einzigartigen Aromen, deren säuerlich-fruchtige Noten zwischen Rosen- und Kernobsttönen mäandern, Erinnerungen an weichfruchtige Äpfel wachrufen und am Gaumen ausgeprägte erdig-nussige Akzente setzen. Dieser Brand besticht durch eine würzige Ausgewogenheit, pikant unterlegt und zart-herb im Abgang. Eine absolute Edelbrandrarität für Liebhaber!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Goldmedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010

Silbermedaille bei der Destillata 2010
Urteil der Jury: Sauber; zurückhaltende Fruchtnoten, steinig-marzipanige Aromatik; süßlich-würziges Mundgefühl; ansprechend und rund.

Lagerpotenzial: 1 – 20 Jahre
Trinkstärke: 42 % vol.
Flasche: 0,5 l
Erntejahr: 2010

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 117: Hegauer Gelbmöstler
Nr. 117: Hegauer Gelbmöstler
Der Gelbmöstlerbaum gehört zu den großen und imposanten Birnbäumen, die die ländliche Schweiz und das süddeutsche Bodensee-Hinterland noch heute prägen. Unser Brand, der sortenrein aus Gelbmöstlern des Münchhöfer Mühlenbachtals gewonnen wird, besitzt die typisch liebliche Charakteristik dieser Mostbirne, mit leicht herbem Abgang und einer sehr intensiven und komplexen Aromatik, die vor allem im Alter reift. In der Jugend zimperlich und empfindlich, entfaltet sie in der Reife ihre ausdauernde Persönlichkeit mit einer kräftigen, dominanten Herbstfruchtfülle. Da lässt man einen Wiliams-Birnenbrand schon auch mal gerne links liegen!
Die Gelbmöstlerin ist unsere „Hausbirne“, weshalb wir vielleicht nicht betonen müssen, wie sehr uns dieses Destillat aus unserer Sammlung alter, heimischer Streuobstbirnenbrände ans Herz gewachsen ist. Probieren Sie!

Bronzemedaille bei der Destillata 2011

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Goldmedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010               

Leider derzeit vergriffen – bitte reservieren Sie eine Flasche des nächsten Erntejahres per e-mail oder weichen Sie auf einen anderen Birnenbrand aus!
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 112: Gravensteiner Apfelbrand vom Hohentwiel
Nr. 112: Gravensteiner Apfelbrand vom Hohentwiel
Auf den sonnenverwöhnten Hügeln des Hilzinger Magdalenenhofs direkt unterhalb der Burgruine Hohentwiel gedeihen die prächtigen Gravensteiner Äpfel von Thomas Hägele, die sich wie kaum eine andere Apfelsorte für die Veredelung in der ambitionierten Brennerei eignen. Schon seit vielen Jahren beziehen wir die großartigen Äpfel vom Magdalenenhof, die in kleinen Chargen kühl vergoren und schonend destilliert werden.Ihre erstaunliche Süße, kontrapunktisch mit den apfeltypischen Säurekomponenten konfrontiert, macht dieses sortenreine Destillat aus Gravensteiner Äpfeln zu einem großartigen und charaktervollen Apfelbrand, wie ihn sich Liebhaber von typischen Kernobstbränden wünschen!

Goldener Preis der DLG 2011

Leider vergriffen – bitte jetzt per e-mail vorbestellen, wieder lieferbar ab Februar 2012!

95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 146: Cuvée von 7 Hegauer Streuobstbirnen (Doppelbrand)
Nr. 146: Cuvée von 7 Hegauer Streuobstbirnen (Doppelbrand)
Nachdem sich das Erntehahr 2009 im Hegau als hervorragendes Birnenjahr herausstellte, haben wir diese Gelegenheit beim Schopf gepackt, um eine Vielzahl unserer heimischen alten Streuobstbirnen in Edelbrände zu verwandelt, sowohl sortenrein, als auch in diesem Cuvée, für den wir unsere eigenen, händisch geernteten Birnensorten gemeinsam eingemaischt haben: Gelbmöstler, Grünmöstler, Schweizer Wasserbirne, Oberösterreicher Weinbirne, die berühmte Hegauer Sülibirre und eine besondere Wildbirne, deren Früchte nicht größer als etwa 3 cm werden und daher eine echte Herausforderung an unsere Erntehelfer darstellen: die „Klenkerles“. Die typischen Aromen der ausgewählten Birnen, die von einer breiten, teigigen Birnensüße bis hin zu frischen, grünen Fruchtnoten variieren, verbinden sich im Destillat zu einer unglaublichen Harmonie, die von einem Sommertag auf einer Münchhöfer Streuobstwiese mit mächtigen, lanschaftsprägenden Birnbaumriesen erzählt…
Traditionell im Doppelbrandverfahren gebrannt und ein Jahr lang gereift erfüllt dieses Birnendestillat auch allerhöchste Ansprüche – ausgewogen und harmonisch, komplex und feingliedrig!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Saubere, würzige Fruuchtnoten mit kräftigem, pfeffrigen Abgang!


Leider vergriffen – wieder lieferbar ab Februar 2012, bitte jetzt per e-mail vorbestellen!
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 316: Wahl‘sche Schnapsbirne vom Bodensee
Nr. 316: Wahl‘sche Schnapsbirne vom Bodensee
In diesem Fall stammt unsere Birnenkönigin, die Wahl’sche Schnapsbirne, tatsächlich von einem Ort, der nicht besser geeignet sein könnte für diesen schwäbischen Star unter den Mostobstbirnen, nämlich direkt vom Ufer des „Schwäbischen Meeres“ in Unteruhldingen. (Dass dies allerdings auf der badischen Seite des Bodensees liegt muss hier, der besseren Story wegen, dezent verschwiegen werden!) Die Familie Stefan, und vor allem der Senior, der selber lange genug Obst gebrannt hat um die guten von den schlechten Birnen unterscheiden zu können, zieht hier schon seit 15 Jahren ein gutes Dutzend Bäume der Wahl’schen, denen das milde Seeklima der direkten Ufernähe zugute kommt.
Und wie schon angesichts unseres Destillats der selben Birne aus Wahlwies erwähnt: Die Wahl’sche Schnapsbirne gehört zu unseren absoluten Lieblingsdestillaten!
Und Ihre Geschichte soll auch an dieser Stelle nochmal kurz erzählt werden:
h Haller Brenner Erich Wahl rettete in den 70er Jahren einen einzigen Baum dieser Birnensorte am Hessentaler Bahndamm vor 40 Jahren vor der Motorsäge – eine Birne, die für Most absolut ungeeignet war, im Destillat aber einen kräftigen Fruchtgeschmack mit mehr Aromakomponenten als die viel berühmtere Williamine entfaltet. Durch das fast vollkommene Fehlen von Gerbstoffen lassen sich die vielfältig ausgeprägten Duft- und Geschmacksnoten trotz relativ niedrigem Zuckergehalt wunderbar in den Brand überführen und machen Destillate von der Wahl’schen zu den absoluten Königinnen unter den Birnenbränden.
1992 erstmals beschrieben, verbreitete sich der außergewöhnliche Ruf dieser Birne in Brennerkreisen wie ein Lauffeuer, Edelreiser wurden geschnitten und vermehrt, die Veredelung anderer Bäume funktionierte. So auch in Unteruhldingen am See!
Wie gesagt, ein Birnenbrand, der uns besonders ans Herz gewachsen ist und jeder Williamsbirne Konkurrenz macht!

Goldener Preis der DLG 2011

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 222: Hegauer Williams-Christ
Nr. 222: Hegauer Williams-Christ
Für unseren echten Hegauer Williams-Christ-Brand verwenden wir ausschließlich Williams-Birnen aus Stockach, Ludwigshafen und Wahlwies – also eine lagenreine Ernte rund um das Überlinger See-Ende.Gewachsen im Jahr 2010, von Sonne und dem milden Bodenseeklima verwöhnt, erreicht diese Birne einen Aromenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Die vollen Birnennoten bestechen durch eine unaufdringliche Süße sowie charmante florale Noten – und erinnern an die sommerliche Vielfalt der grandiosen Natur im oberen Hegau!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 313: Wahl‘sche Schnapsbirne aus Wahlwies im Hegau
Nr. 313: Wahl‘sche Schnapsbirne aus Wahlwies im Hegau
Die Wahl’sche Schnapsbirne gehört – als echter Schwabe! – nicht zu den alten, heimischen Hegauer Mostbirnen – und dennoch zu unseren absoluten Lieblingsdestillaten! Ihre Entdeckung in den 70er Jahren war ein großer Glücksfall für die süddeutsche Brennergilde und die Geschichte dieses Birnendestillats gleicht einer einzigartigen Erfolgs-Story!
Der Schwäbisch Haller Brenner Erich Wahl rettete einen einzigen Baum dieser Birnensorte am Hessentaler Bahndamm vor 40 Jahren vor der Motorsäge – eine Birne, die für Most absolut ungeeignet war, im Destillat aber einen kräftigen Fruchtgeschmack mit mehr Aromakomponenten als die viel berühmtere Williamine entfaltet. Durch das fast vollkommene Fehlen von Gerbstoffen lassen sich die vielfältig ausgeprägten Duft- und Geschmacksnoten trotz relativ niedrigem Zuckergehalt wunderbar in den Brand überführen und machen Destillate von der Wahl’schen zu den absoluten Königinnen unter den Birnenbränden.
1992 erstmals beschrieben, verbreitete sich der außergewöhnliche Ruf dieser Birne in Brennerkreisen wie ein Lauffeuer, Edelreiser wurden geschnitten und vermehrt, die Veredelung anderer Bäume funktionierte. So auch in Wahlwies im Hegau, wo Roland Maier diese Birne seit einigen Jahren anbaut.
Wie gesagt, ein Birnenbrand, der uns besonders ans Herz gewachsen ist und jeder Williamsbirne Konkurrenz macht!

Goldener Preis der DLG 2011

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 354: Konstantinopler Apfelquitte
Nr. 354: Konstantinopler Apfelquitte
Als Symbol für Liebe, Glück, Fruchtbarkeit, Klugheit, Schönheit, Beständigkeit und Unvergänglichkeit preist die griechische Mythologie unsere Lieblingsfrucht – die Quitte (Cydonia oblonga). Und tatsächlich können wir uns diesem Loblied auf die Königin des Kernobstes nicht entziehen und haben uns deshalb daran gemacht, die ganze fruchtige Glückseligkeit des einzigartigen Quittenaromes in diesem typischen, sortenreinen Brand aus der seltenen „Konstantinopler Apfelquitte“ zu konservieren. Diese sehr alte Sorte, deren Benennung auf die vermutlich türkische Herkunft hinweist, besticht durch Ihr feinsäuerliches und hocharomatisches Fruchtfleisch, das seinen betörenden Geschmack  freilich nur nach einer gewissen Lagerzeit und der händischen Säuberung vom fetthaltigen Flaum der Quittenhaut voll entfalten kann. Kühl und langsam vergoren und schonend destilliert verkörpert dieses Destillat die Essenz, das Wesen, das innerste Geheimnis der Quitte und weckt den Klang einer Erinnerung an einen Geschmackserfahrung, die wir alle kennen. Ein Edelbrand der absoluten Spitzenklasse, mit einer Mixtur von Gewürznoten an Nase und Gaumen, einem kompakten, voluminösen Körper und lang anhaltender Persistenz! Großartig!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 214: Brand vom Zierapfel „Red Sentinel“
Nr. 214: Brand vom Zierapfel „Red Sentinel“
Ein Zierapfelbrand ist natürlich eine absolute Seltenheit und wäre vor einigen Jahren noch gar nicht denkbar gewesen. Zum einen weil zunächst einmal große Mengen an Früchten vorhanden sein müssen (unter 100 kg ist der Destillationsprozess unrentabel und auch nicht aussagekräftig), um anderen, weil bei den Edelbrennern auch erst einmal die Überzeugung reifen musste, dass wir bei einigen Zierapfelsorten ganz nah an den ursprünglichen Wildformen unseres europäischen Wildapfels, bzw. „Holtz-apffels“ angekommen sind. Trotz der relativen Jugendlichkeit der Züchtungen, erinnern einige Sorten im Hinblick auf Wuchsform und Aromatik der Früchte ganz deutlich an die wilde, ursprüngliche Form.
Nach einigen Versuchen mit Zierapfelformen in den letzten Jahren haben wir uns für eine Verarbeitung der Sorte „Red Sentinel“ in unserer Brennerei entschieden, weil Testdestillationen unglaublich schöne, interessante Ergebnisse lieferten. „Red Sentinel“ betört durch seine klare Apfelaromatik, die aber von Zitrusnoten umschmeichelt wird und im Brand klar transportiert werden kann.
Ein Zierapfeldestillat ist eine Rarität im Bereich der Edelobstbrände, die – obgleich noch in den Kinderschuhen – eine wirkliche Kostbarkeit für alle Jäger der besonderen Aromen darstellt!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 150: Obstler vom Hegauer Streuobst (im Linousin-Eichenfass)
Nr. 150: Obstler vom Hegauer Streuobst (im Linousin-Eichenfass)
Warum nicht mal etwas ganz einfaches machen? Und zwar so, dass das Einfache zum Besonderen wird? Wir haben es versucht, in Gestalt dieses Obstlers. Alte Apfel- und Birnensorten von den Streuobstwiesen auf den Gemarkungen Münchhöf und Raithaslach im oberen Hegau bilden die simple Grundlage für diesen Brand. Allesamt baumfallend geerntet, händisch verlesen und penibelst gereinigt haben wir Äpfel und Birnen gemeinsam eingemaischt und langsam vergoren, schonend gebrannt und dann noch ein Jahr Ruhe gegönnt – und zwar in einem neuen Fass aus französischer Limousin-Eiche, wie sie auch für die berühmten Apfelbrände aus der Bretagne verwendet werden. Das exklusive Ergebnis ist nun ein fassgelagertes Destillat, das wir mit 44% Vol. als veritablen Zigarrenbrand für den abendlichen Genuss abgefüllt haben, bernsteinfarben und stark – und dennoch mit zarten, jugendlichen Apfeltönen an Nase und Gaumen ausgestattet!

Leider derzeit vergriffen – bitte reservieren Sie Sich eine Flasche der kommenden Abfüllung (März 2012) per e-mail!
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 139: Konstantinopler Apfelquitte
Nr. 139: Konstantinopler Apfelquitte
Als Symbol für Liebe, Glück, Fruchtbarkeit, Klugheit, Schönheit, Beständigkeit und Unvergänglichkeit preist die griechische Mythologie unsere Lieblingsfrucht – die Quitte (Cydonia oblonga). Und tatsächlich können wir uns diesem Loblied auf die Königin des Kernobstes nicht entziehen und haben uns deshalb daran gemacht, die ganze fruchtige Glückseligkeit des einzigartigen Quittenaromes in diesem typischen, sortenreinen Brand aus der seltenen „Konstantinopler Apfelquitte“ zu konservieren. Diese sehr alte Sorte, deren Benennung auf die vermutlich türkische Herkunft hinweist, besticht durch Ihr feinsäuerliches und hocharomatisches Fruchtfleisch, das seinen betörenden Geschmack  freilich nur nach einer gewissen Lagerzeit und der händischen Säuberung vom fetthaltigen Flaum der Quittenhaut voll entfalten kann. Kühl und langsam vergoren und schonend destilliert verkörpert dieses Destillat, die Essenz, das Wesen, das innerste Geheimnis der Quitte und weckt den Klang einer Erinnerung an einen Geschmackserfahrung, die wir alle kennen. Ein Edelbrand der absoluten Spitzenklasse, mit einer Mixtur von Gewürznoten an Nase und Gaumen, einem kompakten, voluminösen Körper und lang anhaltender Persistenz! Großartig!

Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf Destillat Nr. 79: Wahlwieser Apfelquitte aus oder reservieren Sie Sich per e-mail eine Flasche aus dem kommenden Sortiment.
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 131: Schweizer Wasserbirne
Nr. 131: Schweizer Wasserbirne
Sortenreiner kann ein Edelbrand nicht sein: Die für dieses Destillat aus der Schweizer Wasserbirne verwendeten Früchte stammen allesamt von einem einzigen Baum – einem jener legendären Birnbaumriesen, für die diese Mostbirnensorte bekannt ist.
Entstanden aus einem Zufallssämling in der Schweiz und 1823 erstmals erwähnt, hat sich diese mittelgroße, kugelige Birnensorte, die neben der Most- und Dörreignung durchaus auch für den direkten Verzehr geeignet ist, schnell im westlichen Bodenseeraum verbreitet und zählt zu den zahlenmäßig am stärksten vertretenen Hegauer Streuobstbirnen.
Der etwas wässerige, süßherbe Geschmack dieser Birnensorte, der auch auf die wenigen Gerbstoffe der Frucht zurückzuführen ist, ergibt – aromaschonend sanft destilliert – als Destillat einen Birnenbrand für allerhöchste Ansprüche: voll und rund im Duft, subtil und feingliedrig am Gaumen, leicht und fruchtig im Abgang. Ein typisches Streuobstdestillat für Liebhaber alter Sorten und lokaler Spezialitäten!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Sauber, angenehm frisch-fructig und typisch; dezente Fruchtsüße am Gaumen, kräftig und anhaltend!


Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf einen anderen Birnenbrand aus oder reservieren Sie Sich per e-mail eine Flasche aus dem kommenden Sortiment.
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 135: Hegauer »Klenkerles« Wildbirnenbrand
Nr. 135: Hegauer »Klenkerles« Wildbirnenbrand
Jetzt wird es kompliziert. Wie beschreibt man eine Birne, die wir hier im Hegau schlicht „Klenkerle“ nennen, die aber sonst keiner (mehr) kennt? Nun, die „Klenkerles“ benennen im alemannischen Sprachgebrauch kleine Perlen oder Kügelchen, die an Fransenverzierungen, Spielzeug oder Perlenketten angebracht sind – „kleine Klunker“ also. Was schon viel über die fast schon mikroskopisch klein zu nennende Größe dieser Birnenform aussagt. Die größten Exemplare dieser Früchte werden nicht größer als 3 cm, der Durchschnitt dürfte bei etwa 2 cm Länge liegen. Ihre Haut ist ledrig braun, der Fruchtkörper besteht zu fast der Hälfte aus holzigen Teilen. Wir haben es hier mit einer absolut ursprünglichen Wildbirne (Pyrus pyraster) zu tun.
Wie man sich vorstellen kann, ist die Ernte dieser Birnen ein echter Alptraum für jeden Brenner. Täglich müssen die Wiesen unter den Bäumen nach neu heruntergefallenen Früchten abgesucht werden, wobei die Fruchtmengen verschwinden gering sind. Die Ernte erstreckt sich über fast drei Wochen – und wenn man Glück hat, ergibt sie in guten Jahren genau einen Brand. 2009 war ein solch gutes Jahr.
Die Mühen lohnen trotzdem, denn der Zuckergehalt dieser Holzbirne ist enorm, das Aroma unvergleichlich, interessant und komplex, der Geschmack zielt in Richtung Dörrbirne, wenngleich weit weniger süß, sondern wilder, rauher. Destillate dieser Wildbirnensorte sind absolute Edelrand-Raritäten, gebrannt für Liebhaber einer archaischen Wilobstkultur.


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 134: Hegauer Grünmöstler aus dem Mühlenbachtal
Nr. 134: Hegauer Grünmöstler aus dem Mühlenbachtal
Die Grünmöstlerbirne ist die unbekanntere Schwester der Gelbmöstlerin und gehört ebenfalls zu den großen und imposanten Birnbäumen, die die ländliche Schweiz und das süddeutsche Bodensee-Hinterland noch heute prägen. Unser Brand, der sortenrein aus Grünmöstlern des Münchhöfer Mühlenbachtals gewonnen wird, besitzt die typische Charakteristik dieser Mostbirne, mit säuerlich-grasigem Abgang, also der typisch „grünen“ Charakteristik und einer sehr intensiven und komplexen Aromatik, die vor allem im Alter reift. In der Jugend zimperlich und empfindlich, entfaltet sie in der Reife ihre erfrischende Persönlichkeit, die fast schon an Apfelbrände erinnert, mit einer kräftigen Zitrusnote. Allerdings kein Brand für die Liebhaber der fülligen, teigigen Birnenbrände – sondern für Kenner und Experten, die in der Vielfalt unserer alten, heimischen Mostbirnensorten das Besondere suchen!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 116: Wahl‘sche Schnapsbirne
Nr. 116: Wahl‘sche Schnapsbirne
Die Wahl’sche Schnapsbirne gehört nicht zu den alten, heimischen Hegauer Mostbirnen
– und dennoch zu unseren absoluten Lieblingsdestillaten! Ihre Entdeckung in den 70er Jahren war ein absoluter Glücksfall für die süddeutsche Brennergilde und die Geschichte dieses Birnendestillats gleicht einer einzigartigen Erfolgs-Story!
Der Schwäbisch Haller Brenner Erich Wahl rettete einen einzigen Baum dieser Birnensorte am Hessentaler Bahndamm vor 40 Jahren vor der Motorsäge – eine Birne, die für Most absolut ungeeignet war, im Destillat aber einen kräftigen Fruchtgeschmack mit mehr Aromakomponenten als die viel berühmtere Williamine. Durch das fast Vollkommene Fehlen von Gerbstoffen lassen sich die vielfältigen ausgeprägten Duft- und Geschmacksnoten trotz relativ niedrigem Zuckergehalt wunderbar in den Brand überführen und machen Destillate von der Wahl’schen zu den absoluten Königinnen unter den Birnenbränden.
1992 erstmals beschrieben wurde verbreitete sich der außergewöhnliche Ruf dieser Birne in Brennerkreisen wie ein Lauffeuer, Edelreiser wurden geschnitten und verbreitet, die Veredelung anderer Bäume funktionierte. So auch in Wahlwies im Hegau, wo Roland Maier diese Birne seit einigen Jahren anbaut.
Wie gesagt, ein Birnenbrand, der uns besonders ans Herz gewachsen ist und jeder Williamsbirne Konkurrenz macht!

Goldener Preis der DLG 2011

Leider vergriffen – bitte per e-mail vorbestellen, wieder lieferbar ab Frühjahr 2012!
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 133: Oberösterreicher Weinbirne
Nr. 133: Oberösterreicher Weinbirne
Obwohl aus Kärnten stammend wurde die Oberösterreichische Weinbirne nach Ihrer Entdeckung aus Ausstellung im Jahr 1888 auch sehr schnell in Süddeutschland heimisch und erfreut sich seit Ende des 19. Jahrhunderts rund um den Bodensee und auch hier im Hegau – dank Ihrer guten Eignung für Most und als Dörrbirne – großer Beliebtheit. Die großfrüchtige, kreiselförmige Birne mit zitronengelber bis grünlicher Farbe erreicht Oechslegrade bis 75 Oe und besitzt einen süß-herben Geschmack, der auch im Destillat erkennbar ist.
Dieses Destillat, dass aus den Münchhöfer Bäumen von Heiner und Sieglinde Keller gewonnen wird gehört zu unserer Sammlung alter, heimischer Streuobstbirnen-Destillate. Leider ist es fraglich, ob wir diese Edelbrandspezialität auch in den kommenden Jahren noch destillieren werden können, sind die großen, starkwüchsigen Bäume doch extrem durch den Feuerbrand bedroht.
Genießen wir diese Birne also, solange es sie noch gibt!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 132: Hegauer Sülibirre
Nr. 132: Hegauer Sülibirre
Die Streuobstsorte des Jahres 2002 gehört zum oberen Hegau wie die vulkanischen Hügel, die Burgruinen und der Blick auf den See und sie Schweizer Alpen. Dieser prachtvolle, mächtige Mostbirnenbaum, der bis zu 250 Jahre alt werden kann (!), prägt die Landschaft rund um den Bodensee wie kein zweites Obstgehölz.
Und auch unter Schleckermäulern gilt die „Süli“ als „Königin der Mostbirnen“ – auch wenn der alemannische Name, der auf einen schweizerischen Ursprung (vor 1700)hinweist, gar nicht danach klingt: Die „Süli“ sind nämlich die kleinen Schweinchen, die Säue, die sich, wenn auf die Herbstweide geschickt, an den vom Baum gefallenen, kleinen Birnen gütlich tun.
Unser Destillat wird aus Früchten von Raithaslachern und Münchhöfer Birnen gewonnen  und vereint alle typischen Charaktermerkmale dieser Streuobstsorte: Auf den ersten Blick eher herb, entfaltet sich schnell das typische Most-Aroma, saftig aber nicht teigig, spannend und komplex. Ein wichtiger und ursprünglicher Vertreter unserer Sammlung alter, heimischer Streuobstbirnenbrände.

Leider vergriffen – bitte per e-mail vorbestellen! Neue Abfüllung ca. Februar 2012!
85,00 EUR Weitere Informationen

 Sammlung: Sortiment von Hegauer Streuobstbirnen 2009
Sammlung: Sortiment von Hegauer Streuobstbirnen 2009
Erstmals können wir Ihnen in diesem Jahr eine Sammlungen aller typischen Hegauer Streuobstbirnen im Set anbieten – allesamt sortenrein gebrannt. Für Freunde der regionalen Geschmacksvielfalt bietet diese Sammlung die einzigartige Gelegenheit, sich durch die unterschiedlichen und mannigfaltigen Charaktere unserer Mostbirnen "durchzuschmecken"! Eine sensorische Entdeckungsreise, der einem sommerlichen Spaziergang über die Hegauer Streuobstwiesen gleichkommt!
Zu den 5 typischen, sortenreinen Birnendestillaten gesellt sich ein Cuvée aus ebendiesen Birnen, der die jeweiligen geschmacklichen Stärken der einzelnen Sorten vereint und im Vielklang vereint.

Dieses Set umfasst 6 Destillate à 0,5 l:

Hegauer Gelbmöstler, 41% Vol.
Grünmöstler aus dem Mühlenbachtal, 42% Vol.
Oberösterreicher Weinbirne, 42% Vol.
Hegauer Sülibirre, 41% Vol.
Schweizer Wasserbirne, 42% Vol.
und die
Cuvée von 7 Hegauer Streuobstbirnen, 42% Vol.

Leider derzeit vergriffen – bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse per e-mail und reservieren Sie eine Sammlung unseres kommenden Sortiments!

435,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 079: Doppelbrand von der Wahlwieser Apfelquitte
Nr. 079: Doppelbrand von der Wahlwieser Apfelquitte
Leider ist die Quitte heute auch im Badischen, wo noch vor fünfzig Jahren in jedem Bauerngarten ein Quittenbaum stand, auf dem Rückzug – um so glücklicher müssen wir uns daher schätzen, dass in den Obstgärten von Roland Maier in Wahlwies, am Westende des Bodensees, die beiden unterschiedlichen Kulturformen Apfelquitte und Birnenquitte noch immer liebevoll gepflegt werden. Unterschiede zwischen den beiden Quittensorten bestehen nicht nur in der Form, sonder auch bezüglich der Festigkeit des Fruchtfleisches – und vor allem im Hinblick auf das Aroma: die viel seltenere Apfelquitte besitzt ein wesentlich größeres und intensiveres Aromaspektrum.
In diesem im Doppelbrandverfahren destillierten, sortenreinen Brand aus Hegauer Apfelquitten findet sich ein breites Aromen-Panorama der vielschichtigen Frucht-Göttin für Nase und Gaumen – von rustikalen Fruchtnoten bis hin zu eher würzig-floralen Tönen an der Nase. Ein Quittendestillat für Einsteiger, die sich dem „Honigapfel“ weiter annähern möchten!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2010
Urteil der Jury: Sauber; frisch-fruchtiger Typus, der sich am Gaumen intensiv aromatisch und mit gutem Druck präsentiert; geradlinig, anhaltend und ausgewogen.

Silbermedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010

Leider vergriffen – bitte per e-mail vorbestellen,neue Abfüllung im Februar 2012!
75,00 EUR Weitere Informationen


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