Edelobstbrennerei Stählemühle

Startseite » Stählemühle » Kräuter-Destillate Ihr Konto | Warenkorb | Kasse


 Nr. 162: Westindisches Zitronengras
Nr. 162: Westindisches Zitronengras
Nachdem sich die Verwendung von Zitronengras als Alternative zur herkömmlichen Zitrus-Aromatik auch in der modernen europäischen Küche immer weiter verbreitet und unsere kuniarischen Horizonte in exotische Richtungen weitet, war es an der Zeit, dieses Süßgras auch einmal in einem Destillat einzufangen.
Frisch geerntet, kleingeschnitten und getrocknet ergibt unser Westindisches Zitronengras (Cymbopogon citratus) einen Geist, der die charakteristischen Aromen der Würzpflanze in veredelter, schmeichelnder Form typisch wiedergibt: An Nase und Gaume gleichermaßen frisch und zitronenartig, mit einem Hauch von Rosenduft, verleiht dieses Destillat jedem Gericht eine exotische Note – ob tatsächlich als Würzmittel am Herd verwendet oder als begleitender Digestif. Die ansprechende, leicht gelbliche Farbe stammt von den destillierten ätherischen Ölen, die vor allem den Duft- und Aromastoff Citral enthalten. Eine Destillat-Rarität für Liebhaber und Spitzenköche!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Intensiv-aromatisch und anhaltend fruchtig mit wuchtigem Auftakt!


Leider vergriffen – bitte jetzt per e-mail vorbestellen, wieder lieferbar ab Sommer 2012!

65,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 183: Echter Salbei (Salvia officinalis)
Nr. 183: Echter Salbei (Salvia officinalis)
Die Kulturgeschichte des Kochens und damit auch des Schmeckens beginnt mit den Riten der Religion und Heilkunde. Der lateinische Name für Salbei leitet sich von salvare, d.h. »gesund sein, sich wohlfühlen, heilen« bedeutet. Im Mittelalter galt Salbei als die Heilpflanze schlechthin: »Wer Salbey baut, den Tod kaum schaut!« In mittelalterlichen Kräuterbüchern und Rezeptsammlungen findet man seitenlange Aufzählungen über die Heilkräfte des Salbeis, der u.a. die Fettverdauung fördert, v.a. im Rachenraum entzündungshemmend wirkt und sich generell ausgleichend auf den Stoffwechsel auswirkt. Abgesehen von den gesundheitsfördernden  Eigenschaften verdanken wir dem Salbei aber auch eine einzigartige Aromenfülle, die sich in diesem Geist, der nach 48-stündigem Ansatz aus frischen Salbeiblättern destilliert wurde, voll entfalten kann: Hier harmonisieren warme balsamische Noten (Salven), würzig, holzige Basistöne (Pinien, Cineol), und erfrischende Eukalyptus-Aromen (Kampfer und Borneol). 

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Goldmedaille bei der Destillata 2010
Urteil der Jury: Typische, kräftig ausgeprägte Salbeiaromatik mit trockenen Noten in der Nase; voll und mit pikanter Würze am Gaumen; sehr beständig und anhaltend.

Goldmedaille **** Premium Select Spirits International 2010

Goldmedaille beim Goldenen Stamperl 2010:
Urteil der Jury: Saubere, sehr feine und dezente Aromatik, würzig und mild mit lang anhaltender, guter Balance.

Llieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 160: Lavendel »Hidcote Blue«
Nr. 160: Lavendel »Hidcote Blue«
Die Destillation von Lavendelblüten steht – neben Rosenblüten – ganz am Anfang der historischen Entwicklung der Destillation. So dürften schon die persischen Weisen des ersten vorchristlichen Jahrtausends neben dem klassische Rosenwasser das berühmte Lavendelwasser destilliert haben. Wie kaum bei einer anderen Pflanze, eignen sich die Duftstoffe und ätherischen Blüten des Echten Lavendels (Lavandula angustifolia) zur Extraktion vermittels Schleppdestillation oder Wasserdampfdestillation. Nach Abscheidung der ätherischen Öle wird auf diese Weise ein hoch aromatisches Destillat gewonnen, das den typischen Lavendelduft aufs eleganteste verkörpert.
Für unseren Geist aus Lavendelblüten verwenden wir die morgendlich nach dem Abtrocknen des Taus geschnittenen Blüten der Sorte „Hidcote Blue“, die wir auf Empfehlung von Dr. Bernd Dittrich (Syringa) seit einigen Jahren hier bei uns selbst anbauen. In großen Mengen kurz angesetzt und mazeriert und langsam destilliert, breitet sich der frische, betörende Lavendelduft in der Brennerei aus und macht den Sommer zu einem Brennereierlebnis der anderen Art, das selbst die Bienen wahrnehmen, die sich dann in Hundertschaften in unserem Brennhäusle verirren!
Ein großartiger Geist, der tatsächlich zum Trinkgenuss destilliert wurde und jeden Liebhaber außergewöhnlicher Destillate faszinieren wird!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Ein großes Duftversprechen blumiger, frischer Lavendelnoten!


Leider vergriffen -- bitte jetzt per e-mail vorbestellen -- Abfüllung 2012!
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 168: Veitshöchheimer Rosmarin
Nr. 168: Veitshöchheimer Rosmarin
Wann der Rosmarin (“Tau des Meeres“) von den Mittelmeerküsten nach Zentraleuropa kam, ist nicht bekannt, er ist aber bereits in der Landgüterverordnung Capitulare de villis vel curtis imperii auf Erlass Karl des Großen verzeichnet. Dank seiner heruaragenden Duft- und Würzeigenschaften wird er schon seit der Antike kultiviert und fand seine Verwendung schon in religiösen Kulten der Frühzeit.
Es ist anzunehmen, dass auch die Destillation von Rosmarin (Rosmarinus officinalis) schon spätestens seit dem 2. Jahrhundert (Salerno) populär war, wenn auch das erste „patentgeschützte“ Parfüm aus Rosmarin erst 1370 registriert wurde und nach Königin Elisabeth von Ungarn (1305–1380) als „Ungarisches Wasser“ vermarktet wurde.
Von einem Parfüm ist dieses Rosmarin-Destillat, das wir aus einer mitteluropäischen, winterharten Variante aus Veitshöchheim (Syringa) gewinnen, allerdings weit entfernt. Ähnlich wie im berühmten Rosmarinhonig interessiert uns die kräftige Aromatik der Pflanze und seine geschmacklich Vielfalt, die sich auch im Destillat sehr typisch, harmonisch und ausbalanciert kommuniziert.
Dieser Rosmarin-Geist harmoniert unter anderem mit Fleisch, Geflügel, Lammfleisch, Zucchini, Kartoffeln und Teigwaren, ist aber auch für den Einsatz in Süßspeisen gedacht.

Goldmedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Intensiv aromatisch, klar und deutlich; unbedingt typisch, mit leicht harzig-öligen Anklängen und süßlichen Nuancen; reizvolle Pikanzen im anhaltenden Finale!


Leider vergriffen – bitte per e-mail vorbestellen, wieder lieferbar ab Sommer 2012!
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 170: Echter Koriander
Nr. 170: Echter Koriander
Koriander (Coriandrum sativum) ist eines der universalsten und ältesten Gewürze, die uns bekannt sind. Erste Nachweise finden sich um ca. 6000 vor Christus in Israel, sowie etwa ein Jahrtausend später in Babylon und diversen Sanskrit-Schriften. In China wird Koriander um 400 nach Christus erstmals erwähnt und in Großbritannien schon im Jahr 1066! Im 17. Jahrhundert dienten die ätherischen Öle aus den Koriandersamen als Grundlage für destilliertes Parfum.
Während aber in Europa jahrhundertelang der Koriandersamen (als Gewürz) die Hauptrolle spielte, wird in der asiatischen und südamerikanischen Küche hauptsächlich das Kraut des Echten Korianders verwendet.
Bei der Herstellung dieses Geistes haben wir uns daher dazu entschieden, beide Pflanzenteile, sowohl die kernigen, leicht bitteren, würzigen Samen, wie auch das moschusartige, leicht zitronenartige Kraut zu verwenden, da die Früchte und Blätter des Korianders ganz unterschiedliche Aromen besitzen, die sich nicht gegenseitig ersetzen können – aber wunderbar ergänzen!
Warm mazeriert und sehr schonend destilliert ist uns auf diese Weise ein Geist gelungen, der die gesamte Vielfalt der Korianderpflanze in einer Essenz bündelt, die natürlich als Würzmittel in der gehobenen Küche, aber auch als herzhafter flüssiger Begleiter interessant gewürzter Mahlzeiten begeistert – typisch, charaktervoll, ausbalanciert und harmonisch.

Goldmedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Ausdrucksstarkes, komplexes Produkt mit Charakter; authentisch, gehaltvoll und hocharomatisch auch am Gaumen; reizvoll herbe Nuancen im ausgewogenenen Finale.


Leider vergriffen – bitte per e-mail vorbestellen, wieder lieferbar ab Frühjahr 2012!
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 156: Waldmeister vom Dauenberg
Nr. 156: Waldmeister vom Dauenberg
Die Legenden, die sich um das Waldmeisterkraut ranken, sind so mannigfaltig in ganz Europa verbreitet, dass dem Kraut schon ein fast mythischer Ruf in Volksglauben und Heilkunde voraus eilt. In Gestalt von Maibowle oder „Berliner Weisse mit Schuss“ begegnen wir dem charakteristischen Geschmack, der heutzutage allerdings nicht mehr aus dem botanischen Rohstoff, sondern aus künstlichen Ersatzstoffen erzeugt wird.
Das typische Aroma des Waldmeisters (Galium odoratum) wird durch das nur im welken Zustand der Pflanze sich freisetzende Cumarin erzeugt. So haben wir für dieses Destillat eine ausreichende Menge des welken Krautes – auf dem Homberger Dauenberg selbst gepflückt – zu einem Geist angesetzt und destilliert. Das Resultat ist ausdrucksstark und mit klarer Waldmeisteraromatik, ein Destillat, das sich nicht nur als Digestif gut macht, sondern eben auch als würziger Zusatz zu Süßspeisen und Bowle-Getränken.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
55,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 93: Pfefferminze (Mentha var. piperita)
Nr. 93: Pfefferminze (Mentha var. piperita)
Der Benediktinerabt Walahfrid Strabo (808–849) von der Klosterinsel Reichenau im Bodensee wäre beim Verfassen seines Lehrgedichts über Heil- und Würzkräuter »De cultura hortorum« beim Stichwort »Minze« fast verzweifelt: Es gäbe gar so viele verschiedene Unterarten der Pflanze »wie Fische im Roten Meer«, schreibt er. Unsere Pfefferminze ist eine der jüngsten Minzearten, eine wilde Kreuzung aus Grüner Minze (var. spicata) und Wasserminze (var. aquatica), die Ende des 17. Jahrhundert in der englischen Grafschaft Hertfordshire entstanden ist. Menthol, Piperiton und Jasmon, die ätherischen Öle der Minze, sind die Geschmacksstoffe, die hauptsächlich für das frische, kühlende Aroma sorgen, das auch in diesem Geist aus sommerfrischen, jungen Blättern unserer eigenen Gartenminze vorherrscht. Wir hoffen, dass dieses meisterhafte Destillat davon überzeugen mag, dass die Pfefferminze weit mehr ist als ein Heil-, Würz- und Küchenkraut – und auch für die ganz besonderen Gaumenfreuden taugt!

Goldmedaille bei der Destillata 2010
Urteil der Jury: Angenehm frisch-aromatisches Produkt, das den typischen, kühlen Minzcharakter am Gaumen gut zur Geltung bringt; anhaltend harmonischer Gesamteindruck.

Goldmedaille **** Premium Select Spirits International 2010

Bronzemedaille „Das Goldene Stamperl“ 2010

Noch lieferbar
Achtung: Alte Flaschenaustattung in weißer Geradhalsflasche!
65,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 91: Römischer Fenchel (Foeniculum vulgare)
Nr. 91: Römischer Fenchel (Foeniculum vulgare)
Möglicherweise ist Karl der Große (763–809), König der Franken und Kaiser des Weströmischen Reiches, der auf persönlichen Befehl hin in allen Klostergärten seines Reiches Fenchel anbauen ließ, dafür verantwortlich, dass wir den Fenchel heute eher als Gemüse und Medizin, denn als Aroma und Gewürz schätzen. Ein Jammer! Halten doch die Früchte des Fenchel ein wahres Geschmackswunder bereit – süßer als Anis, dabei aber tiefgründiger und vielschichtiger als Kümmel –, das an Honig, Liebstöckel und ein wenig an Pfeffer erinnert.
Für unseren Fenchelgeist verwenden wir sowohl die Samen des Süßen Fenchels (var. dulce) als auch die Knollen des Gemüsefenchels (var. azoricum), die wir 48 Stunden lang warm mazerieren  und anschliessend schonend abdestillieren. So entsteht ein Destillat, dessen ätherische Öle wohltuend und entzündungshemmend auf den Magen-Darm-Trakt wirken, das aber vornehmlich dem reinen Genuss, der nach Hildegard von Bingen sogar fröhlich stimmen soll, dient!

Silbermedaille bei der Destillata 2010
Urteil der Jury: Sauber; typisch würzige Aromatik mit Bonbon-Charakter; am Gaumen süßlich, deutlich und voll; harmonischer, betont langer Ausklang.

Bronzemedaille „Das Goldene Stamperl“ 2010

Noch lieferbar
Achtung: Alte Flaschenaustattung in weißer Geradhalsflasche!
65,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 92: Myrrhenkerbel (Myrrhis odorata)
Nr. 92: Myrrhenkerbel (Myrrhis odorata)
Myrrhenkerbel ist der alte Name der Süßdolde, einer einheimischen, europäischen Wildpflanze, die früher in den Bauerngärten als Gemüse-, Würz- und Heilkraut gezogen wurde. Durch seine ätherischen Öle (Trans-Anethol, Caryophyllen, Limonen und Myrcen Estragol) stärkt er die Lunge, wärmt den Magen und regt den Appetit an. Schon früh im Jahr kann man seine süßlichen Blätter fein gehackt in Salatmarinaden geben. Gekocht mit Rhabarber oder sauren Früchten helfen sie, Zucker zu sparen, und die weißen Blütendolden können als essbare Dekoration verwendet werden.
Aber das Beste am Myrrhenkerbel sind die ungewöhnlich großen aromatischen Samen. So lange sie noch unreif und saftig sind, schmecken sie wie Lakritz. Und genau dieses »Bärendreck«-Aroma hat uns zur Destillation dieses Geistes inspiriert: Frische Blattspitzen und die unreifen, grünen Samen wurden 36 Stunden mazeriert und zu einem sehr delikaten Kräutergeist abdestilliert.

Silbermedaille bei der Destillata 2010
Urteil der Jury: Sauber; hocharomatisch und mit erdig-würzigen Noten abgerundet; rassiges, anhaltendes Finale.

Noch lieferbar
Achtung: Alte Flaschenaustattung in weißer Geradhalsflasche!
65,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 172: Zitronenmelisse
Nr. 172: Zitronenmelisse
Seit mehr als 500 Jahren zählt der berühmte Melissengeist zu den Aqua mirabilis, den Wunderwassern, die bis heute als medizinische Heilmittel eingesetzt wurden. Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) ist eine der bekanntesten Würz- und Heilpflanzen und in ganz Europa verbreitet. Das aus ihr gewonnene Öl zählt zu den teuersten pflanzlichen Rohstoffen (ca. 6.000 Euro/kg) und wird heute meist durch Ersatzstoffe ersetzt.
Nicht so bei diesem Geist, der aus den frischen Trieben unserer eigenen Pflanzen destilliert wird und sich dank der typischen Aromen hervorragend zum Aromatisieren von allerlei kalten und heißen Getränken, Salaten, Saucen sowie Kompotten und Marmeladen eignet. Ein Destillat, dass aber nicht nur als Verfeinerung in allen Bereichen der guten Küche eingesetzt werden kann, sondern auch als Digestif jede Mahlzeit veredelt!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
55,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 157: Löwenzahnblüte
Nr. 157: Löwenzahnblüte
Die Inspiration zu diesem Destillat kam aus England, wo schon seit vielen Jahrhundert eine Limonade, ein sogenanntes Root-Beer aus Klettenwurzeln und Löwenzahn (Dandelion and Burdock) hergestellt wird. Angeblich geht dieses wohlschmeckende Getränk auf den Heiligen Thomas von Aquin zurück, der sein Vertrauen in den Schöpfergott nach einem Gebet dadurch zum Ausdruck brachte, aus den erstbesten Pflanzen, die ihm begegnen sollten, einen Trunk herzustellen.
Dass die Blüten des Löwenzahns (Taraxacum sect. Ruderalia) eine großartige, frühsommerliche Bienenweide darstellen und der aus ihnen hergestellte honigartige Sirup eine köstliche Delikatesse ist, war uns ebenso bekannt, wie der Umstand, dass die Blütenblätter einen interessanten, charakteristischen Bitterton enthalten, der auch im Destillat eine charakteristische Ausprägung erfährt. Süßlich-bitter kommt daher dieser Geist aus Löwenzahnblüten von unseren Sommerweiden daher, köstlich als Speisegewürz oder als interessante Zugabe in Tee oder Salatsaucen.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
55,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 158: Veilcheniris
Nr. 158: Veilcheniris
Die Veilcheniris begegnete (und begeisterte) und das erste Mal im Jahr 2008, als wir für die Black Forest Distillers um Alexander Stein mit der Entwicklung eines Premium Gins ("Monkey 47") beschäftigt waren. Aus der Wurzel der Veilcheniris, „Florentinischen Schwertlilie“ (Iris germanica var. florentina, Syn. Iris pallida), auch Veilchenwurz oder Violwurtz, wurden die im 19. Jahrhundert beliebten Veilchenparfüms gewonnen. Der Name kommt von den Wurzelsprossen, die ätherisches Öl enthalten, das mit zunehmendem Alter einen feinen Veilchenduft verströmt und schon in der Antike zum Würzen des Weins verwendet wurde. Sie wird seit jeher als Zusatz zu Likören (Benediktiner, Danziger Goldwasser, Cordial Medoc) und zum Aromatisieren von Tabaken verwendet. Noch bis in unsere Zeit wird sie zahnenden Kindern zum Beißen gegeben.
In unserem Destillat, das wir aus der getrockneten, gemahlenen Wurzel der Veilcheniris in einem traditionellen Verfahren herstellen, herrschen die typischen, floralen Noten der Duftpflanze vor: Veilchen natürlich, aber auch Kopfnoten von Schokolade, Vanille und Zitrus machen diesen Kräutergeist, der fast schon als Eau-de-Toilette durchgehen könnte, zu einem hervorragenden Begleiter für die gehobene Küche – aber auch zu einem wohlschmeckenden, betörenden und beruhigenden Schlummertrunk!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
55,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 159: Echter Jasmin
Nr. 159: Echter Jasmin
In der Parfümindustrie werden die typischen, lieblichen Dufstoffe des Echten Jasmin (Jasminum officiniale var. officinale) grundsätzlich mithilfe der Enfleurage-Technik, also dem Ausziehen der Aromen mittels Ölen und Fetten, gewonnen – die Destillation von Jasmin gilt gemeinhin als zu kompliziert, teuer und schwierig. Ansporn genug für uns, es eben doch einmal zu versuchen! Die Kunst besteht darin, die ätherischen Öle der Jasminblüten, wie sie auch im Jasmintee oder bei der Herstellung der berühmten Maraschinokirschen verwendet werden, als leicht flüchtige Duft- und Geschmacksstoffe ins Destillat zu überführen, ohne aber die Schwere der fuseligen Stoffe mitzunehmen. Wir glauben, dass uns dies in diesem Geist aus den Blüten des Echten Jasmin sehr gut gelungen ist, einem Destillat, das sich sowohl zur Verfeinerung von kulinarischen Experimenten als auch als anregender Aperitif eignet!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
55,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 90: Scharlach-Monarde (Monarda didyma)
Nr. 90: Scharlach-Monarde (Monarda didyma)
Je jünger die hortikulturelle Geschichte einer Pflanze, desto mannigfaltiger ihre Benennungen: Als Scharlach-Monarde, Goldmelisse oder Präriebergamotte bezeichnen wir eine wunderschöne Duftpflanze, die erst vor einigen Jahrzehnten aus Nordamerika nach Europa eingezogen ist. Benannt nach der ersten Erforschung der nordamerikanischen Flora durch Nicolas Monardes (1569) gilt die Goldmelisse als traditionelle Heilpflanze der Prärie-Indianer und wurde als fiebersenkendes und verdauungsförderndes Mittel eingesetzt. Aufgrund ihres betörenden Duftes, der leicht an die filigranen Duftnoten der Bergamotte-Orangen erinnert, werden die Blütenblätter jedoch meist zum Aromatisieren und als Schmuckdroge für Teemischungen verwendet. Die Duftnote beim Verreiben der Blätter entsteht vor allem durch Thymol; die duftenden Blüten enthalten Monardäin. Sie locken mit ihrem Nektar Bienen, Schmetterlinge und – wie im Fall dieses exklusiven Geistes – Liebhaber rarer Destillate an!

Bronzemedaille bei der Destillata 2010

Noch lieferbar
Achtung: Alte Flaschenaustattung in weißer Geradhalsflasche!
55,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 89: Echter Engelwurz (Angelica archangelica)
Nr. 89: Echter Engelwurz (Angelica archangelica)
Dass das Öl aus Wurzeln und Samen der Angelikapflanze ein elementarer Bestandteil von Kräuterlikören und Bitterschnäpsen, wie z.B. Boonekamp, Bénédictine und Chartreuse ist, dürfte weithin bekannt sein. Dass aber v.a. die grünen, markigen Hohlstengel eine echte Delikatesse für den Rohverzehr sind, ist noch nicht in das allgemeine kulinarische Bewusstsein vorgestoßen. In Frankreich werden die Stengel des Engelwurz kandiert und warm verzehrt. Griechen und Römer kannten den Engelwurz noch nicht, da er sich von Skandinavien aus nach Mitteleuropa verbreitete. Die Kräuterbücher des 16. Jh. weisen auf den Einsatz gegen die Pest hin, indem z.B. das Riechen an einer mit Essig getränkten Angelika-Wurzel vor der Seuche schützen sollte. Auch gegen Zauberei wurde die Pflanze (»Heiligengeistwurzel«) eingesetzt. Unser charakteristisches Destillat aus Samen, Wurzeln und Stengeln des Engelwurz hilft wohl kaum gegen böse Geister, hält aber eine ungeahnt reiche Aromenvielfalt bereit!

Noch lieferbar
Achtung: Alte Flaschenaustattung in weißer Geradhalsflasche!
55,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 87: Absinthe traditionelle du Lac de Constance
Nr. 87: Absinthe traditionelle du Lac de Constance "Keller et Fi
Wie viele Legenden ranken sich um den Absinth, die grüne Fee, das opaleszente Licht und die berauschenden Wirkungen des Wermut! Paris, die Künstler der Bohème, die internationelen Literaten, die Sommerfrische, die Träume, die Fontänen, aus denen das Eiswasser über Zuckerwürfel in die lichtgrüne Herrlichkeit tröpfelt und unsere Sinne benebelt… Süße Erinnerung!

Ein Blick in die Szenekneipen der Metropolen zeigt schnell: der Absinth und sein genuss sind wieder „in“, neue Prdukte erscheinen zahlreich auf einem Markt, der sich dem Lifestyle verschrieben hat. Doch haben diese Absinthe, mit dem wirklichen, traditionellen Absinth des 19. Jahrhunderts rein gar nichts mehr zu tun. Unser traditioneller "Absinthe du Lac de Constance" wurde drei Jahre lang auf der Basis von Original-Rezepturen des 19. Jahrhundert entwickelt und wird in einem traditionellen Verfahren hergestellt. Die verwendeten pflanzlichen Zutaten (u.a. Artemisia Absinthia, pontischer Wermut, Ysop, Melisse, Fenchel und Anis) kultivieren wir selbst in unserem Kräutergarten, ernten, trocknen und verarbeiten sie frisch von Hand, was die geradezu bombastische Komplexität des Aromas garantiert.
Nicht der penetrante Anis-Geschmack des Pastice steht hier süßlich im Vordergrund, sondern die gesamte Bandbreite des sommerlichen Kräutergartens. "Ein einziger Schluck von einem echten Absinth soll wie ein Spaziergang über eine sommerliche Blumenwiese in den Bergen sein!"

Wer einmal einen wirklich authentischen Absinth erleben will, der kommt an diesem Destillat nicht vorbei. "Keller et Fils" ist ein Geschmackserlebnis der wirklich tiefgründigen Art, starker Tobak für intensive Stunden. Kenner trinken diesen Absinth nicht mit Wasser verdünnt, sondern pur.

Dieser Absinth ist vermutlich das einzige Destillat weltweit, das jemals in einer Kunstzeitschrift eine Einzel-Rezension erhalten hat! So schreibt Grit Weber in der Januar-Ausgabe des Artkaleidokop über unsere grüne Fee: "Absinthe Keller et Fils – Mehr als nur die Summe seiner Teile!"

Goldmedaille "Top Level" ***** Sieger des Premium Select Spirits International 2010

Degustationsnotizen von Arthur Nägele (Spirituosen-Akademie):
"Geruch: Intensive, hamonische Kräuternoten mit leichter Anisdominanz, deutlich Wermuth, frisch mit Noten von Melisse
Geschmack: Gewisse Anis-Süsse, etwas minzig-mentholig, dezenter Wermuth am Gaumen, leicht bitter, Lakritze, langer, mächtiger Abgang!
Bewertung: **** (4 Sterne)"

Leider vergriffen – wird in neuer Ausstattung im Frühjahr 2012 wieder abgefüllt – bitte jetzt per e-mail vorbestellen.
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 15: Grüne Witwe
Nr. 15: Grüne Witwe
Wie viele Legenden ranken sich um den Absinth, die grüne Fee, das opaleszente Licht und die berauschenden Wirkungen des Wermut! Paris, die Künstler der Bohème, die internationelen Literaten, die Sommerfrische, die Träume, die Fontänen, aus denen das Eiswasser über Zuckerwürfel in die lichtgrüne Herrlichkeit tröpfelt und unsere Sinne benebelt… Süße Erinnerung!
Ein Blick in die Szenekneipen der Metropolen zeigt schnell: der Absinth und sein genuss sind wieder „in“, neue Prdukte erscheinen zahlreich auf einem Markt, der sich dem Lifestyle verschrieben hat. Doch haben diese Absinthe, mit dem wirklichen, traditionellen Wermut nichts mehr zu tun, vor allem seitdem die Gesetzgebung die regulierend auf die verwendeten Wermut-Mengen eingewirkt hat.
Unsere „Grüne Witwe“ ist kein Absinth, sondern ein Wermut im herkömmlichen Sinn. Nicht der penetrante Anis-Geschmack der Pernods und Ricards stehen hier süßlich im Vordergrund, sondern die echte und urtümliche Bitterkeit des Wermut (artemisia absinthia). Die grüne Witwe ist kein seichter Drink, sondern ein Geschmackserlebnis der wirklich tiefgründigen Art, starker Tobak für intensive Stunden.

Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf Destillat Nr. 87 aus!
55,00 EUR Weitere Informationen

 Likör Nr. 1: Artemisia – Goldbitter
Likör Nr. 1: Artemisia – Goldbitter
Dieses Hausrezept orientiert sich an den großen italienischen Kräuterlikören der südlichen Alpen und vereint das Aroma von Wildkräutern zu einem fruchtig herben Bitter, der am besten auf Eis zu genießen ist. Die Extrakte von Wermut, Salbei, Eibisch, Weinraute, Liebstöckel, Pfefferminze, Arnika, Pimpinelle und Wiesenkümmel sorgen für ausgewogen elegante Bitternoten und eine wunderschöne Bernsteintönung, die naturtrüb belassen wurde. Sowohl als Apéritig wie auch als Digestif zu genießen.

Leider derzeit vergriffen!
35,00 EUR Weitere Informationen


Zeige 1 bis 18 (von insgesamt 18 Artikeln) Seiten:  1 
   




   xt:Commerce © 2006 by mx