Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 688: Badische Edelkastanie im Kastanienfass
Nr. 688: Badische Edelkastanie im Kastanienfass
Im Unterschied zu unserem klaren Edelkastanien-Geist (Nr. 680) haben wir dieses Destillat wie einen Whisky behandelt und ihm eine Fassreifung in zwei deutschen Kastanienholzfässern zugute kommen lassen.

Das ersten Fass aus deutscher Edelkastanie diente mit seinem starken Toasting für eine grundsätzliche Basis mit harmonischen Röstaromen, etwas Vanille, Karamell, während das zweite Fass, in dem wir zuvor einen süßen Single-Cask-Malzbrand ausgebaut haben, für das elegante Finishing zuständig war.

 

Das Ergebnis ist ein komplexes Geschmackserlebnis, das die nussigen Stärkenoten der gerösteten Edelkastanien mit der süßen Getreide-Aromatik eines Speyside-Whiskys vermählt. Ganz großes Kino für die Geschmacksknospen, exotisch und doch vertraut.

Unbedingtes MUSS in diesem letzten Jahr!

 

Leider komplett vergriffen!


Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)

 

Preis je Liter: Euro 357,14

125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 226: Schwäbischer Hägegeist vom Hagebuttenmark
Nr. 226: Schwäbischer Hägegeist vom Hagebuttenmark
Wild wachsende Hagebutten von der Schwäbischen Alb, von Hand im Winter 2010 gepflückt, sorgfältig gesäubert und von den Nüsschen befreit, zu Hägemark verarbeitet, mit ganzen Früchten 20 Tage mazeriert und schonend destilliert, ergeben einen Hetscherln-Geist, der durch sein aus-gewogenes Gleichgewicht von fruchtiger Süße und wilder Herbe besticht und die typischen Aromen der Rosa canina in perfekter Harmonie vereint.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Bronzemedaille „Das Goldene Stamperl“ 2010

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 242,85
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 180: Schwarzwälder Preiselbeeren und Schwäbischer Wacholder
Nr. 180: Schwarzwälder Preiselbeeren und Schwäbischer Wacholder
Für dieses Dstillat-Cuvée werden vollreife Wacholderbeeren von der Schwäbischen Alb und handgepflückte Preiselbeeren aus den sonnigen Tälern des Südschwarzwalds mit Zitronenschalen, Zimt und Koriander angesetzt, 24 Tage lang warm mazeriert und schonend abdestilliert.
So vermählen sich schwäbische und badische Aromen zu einem harmonischen Geist, der durch die wilden, harzigen Wacholdernoten und die herb-fruchtige Säure der Preiselbeere die komplexe Wildheit unserer süddeutschen Landschaft auf delikate Weise widergibt.
Eine Destillat-Rarität auch für Gin-Liebhaber!

»Sehr elegant und fruchtig im Gaumen, kräftiger Wacholder.«
(Schweizerische Weinzeitung, Nr. 06, Juni 2015)

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Ansprechende Fruchtkombination, die sich in der Nase frisch-fruchtig, am Gaumen pikant-würzig präsentiert; dicht, rund und ausgewogen.“

Silbermedaille der Destillata 2010
Urteil der Jury: "Gelungene Fruchtkombination mit feiner Wacholdernote in der frisch-fruchtigen Aromatik; elegant und geschmeidig am Gaumen; mit zarter Bitternote ausklingend."

Leider komplett vergriffen! Bitte wechen Sie auf den Schwäbischen Wacholdergeist (56) oder den Presielbeergeist (98) aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)

 
Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 144: Schwarzwälder Zibärtle aus dem Maulbeerfass
Nr. 144: Schwarzwälder Zibärtle aus dem Maulbeerfass
Wir können uns natürlich nicht ganz sicher sein, glauben aber, dass diese Destillat in der originäen, charakterisctischen Kombination aus Schwarzwälder Zibarten und der Lagerung im Maulbeerholz einzigartig ist auf der Welt. Und manchmal ist es eben so, dass wenn man 1 und zusammenzählt, das Ergebnis mehr ist als nur 2!
Die Zibarten für diesen Brand stammen von den sonnenverwöhnten Berghängen des Durbachtals rund um die Staufenburg, wo zwischen den Durbacher Weingütern seit Jahrhunderten das berühmte Zibärtle – eine echte Lokalrarität unter den Wildpflaumen – gepflegt und gehegt wird. Der Winzer Gerhard Wörner stellte uns seine gute Ernte von 2011 zur Verfügung, die in unserem Destillat ihre höchste Entfaltung findet.
Neben dem klaren Zibartenwasser haben wir uns in diesem Jahr entschieden, einen Teil des Herzstücks auch im Maulbeerfass auszubauen – zunächst einmal aus reiner Neugier auf das Ergebnis, das sich als einzigartig komplexe Kombination aus den herben Wildpflaumen-Aromen des Zibärtle, der subtilen Marzipanaromatik und dem Zugewinn durch das Maulbeerholz – einer ganz speziellen Beerensüße, rauchigen Tönen der Tannine –, erwisen hat. Eine Destillat-Rarität für den Genuss am Kaminfeuer mit Freunden – oder auch ganz für sich alleine!

Silbermedaille der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Typische, komplexe Aromatik, angenehm frisch und kräftig, aromatisch und lang!

Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf einen anderen Zibartenbrand aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 106: Türkenkirsche aus dem Mühlenbachtal
Nr. 106: Türkenkirsche aus dem Mühlenbachtal
Die Kirschpflaume oder auch Myrobalane (prunus cerasifera) gehört in Zentraleuropa leider mittlerweile zu den vernachlässigten, vom Aussterben bedrohten Pflaumensorten. Der volkstümliche Name „Türkenkirsche“ (in pfälzischer Mundart auch „Därgelkirsche“) weist auf ihre Abstammung aus Mittel- und Kleinasien hin, wo sie schon seit langer Zeit in Reinkultur angebaut wird. Im Mittelalter wurden einzelne Pflanzen aus Persien nach Europa gebracht, wo sie heute nur noch vereinzelt an Waldrändern, Bachläufen und aufgelassenen Obstplantagen zu finden ist. Aus brenntechnischer Sicht ist das Verschwinden dieser exotischen Pflaumenart äußerst bedauerlich, ergibt doch die kleine, dunkelrote oder goldgelebe und säuerliche Frucht ein außergewöhnlich interessantes und intensives Destillat.
Das sehr exklusive Aroma unseres Türkenkirschbrandes, den wir sowohl von roten als auch gelben, handgepflückten, handverlesenen und auch per Hand (!) eingemaischten Früchten gewinnen, entzückt durch feine, florale Noten bei gleichzeitiger individualistischer Wildheit und ein ungewöhnliches Temparament am Gaumen!
Eine absolute Rarität für Liebhaber von Edelobstbränden der Spitzenklasse.

Goldmedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 414: Roter Linzgauer Weinbergpfirsich
Nr. 414: Roter Linzgauer Weinbergpfirsich
Noch immer existieren in den Obstplantagen des oberen Hegaus und inmitten der Linzgauer Weinlagen wilde Weinbergspfirsiche (Prunus persica vinii). Kleiner als das „bekannte“ Tafelobst, mit roter Schale und leuchtend weißen Fleisch, besitzen diese wahren Schätze unserer Kulturlandschaft deutlich gesteigerte aromatische Qualitäten.
Im Jahr 2012 haben wir uns wieder die Mühe gemacht, zahlreiche kleine bis winzige Bestände an Weinbergpfirsichen von den Obstbauern und Winzern am nordwestlichen Bodenseeufer und den dahinter liegenden Tälern von Salem und Deggenhausen aufzukaufen und daraus einen sortenreinen Brand vom Roten Linzgauer Weinbergpfirsich zu destillieren – ein Destillat, das zu den seltensten Raritäten unter den Obstdestillaten zählt. Leider können wir Ihnen auch nur eine kleine Liebhabercharge von etwa 50 Flaschen anbieten – aber das ist besser als nichts und wird es vermutlich auch so schnell nicht mehr geben.
Eine nachhaltige Pfirsicharomatik, dezent süß, marzipanig angehaucht, mit filigranen, floralen Noten an Gaumen und Nase macht diesen Brand zu einem wahrhaftigen Erlebnis für Liebhaber seltener, heimischer Brände  – und unterscheidet sich charaktervoll von den mit Zucker verpanschten Destillaten, wie wir sie in Norditalien oft erleben müssen. Dieser Weinbergpfirsich ist echt – und so schmeckt er auch!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Feine, zarte Pfirsicharomen!

Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 333: Wilde Vogelbeere aus Reute im Hegau
Nr. 333: Wilde Vogelbeere aus Reute im Hegau
650 m über dem Meer, inmitten der Hegauer Vulkanlandschaft liegt zwischen den Dörfern Honstetten und Reute ein kleiner Friedhof, der nicht nur aufgrund seiner überwältigenden Aussicht auf die Schweizer Alpen eine der schönsten letzten Ruhestätten sein muss, die man sich nur vorstellen kann, sondern auch wegen der 8 mächtigen Ebereschen, die ihn umgeben. Es sind alte Bäume, die in manchen Jahren so viele Früchte tragen, dass der gesamte Friedhof bis weithin rot leuchtet. 2011 war wieder so ein leuchtendes Jahr – und so sind wir im Herbst losgezogen und haben dort tagelang die schönsten Vogelbeeren geerntet, die es bei uns gibt.
Für den Rohverzehr sind die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) ungeeignet, nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind sie allerdings wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan.
Insbesondere im Alpenraum hat der Vogelbeerschnaps mit seinem rauhen und wilden Geschmack eine besondere Bedeutung erlangt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.
Aufgrund ihres geringen Zuckergehalts erbringen unsere Friedhof-Vogelbeeren nur eine geringere Ausbeute, dafür im Destillat aber um so eigenwilligere und finessenreiche Töne an Nase und Gaumen. Ein sortenreiner, wilder Vogelbeerbrand ist eine absolute Delikatesse und dieser Brand aus dem Erntejahr 2012 zudem eine hochkarätige Spezialität unter den Edelbrandraritäten – ein Genuss, dem sich niemand entziehen kann!

Goldmedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Schöne, intensive Vogelbeeraromatik mit verführerischen malzigen Highlights und Zartbitter-Schokoladen-Noten; voll-fruchtig, mollig und kräftig; angenehm pikanter Abgang.«

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Authentisches, intensiv-aromatisches Duftversprechen; eine weiche marzipanige Note ergänzt die frische Frucht; engmaschig und beständig!«

Silbermedaille der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Feine, leichte Fruchtnoten in der Nase, rund und gehaltvoll am Gaumen, mit guter Länge im Abgang!

Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 187: Wilde Kornelkirsche von Schloss Langenstein
Nr. 187: Wilde Kornelkirsche von Schloss Langenstein
Manchmal gehen uns beim texten der Destillatbeschreibungen die Superlative aus. So auch bei diesem Brand aus der Kornelkirsche, der für viele Edelbrandfreunde eine großartige Entdeckung sein wird.
Während in Österreich der „Dirndlbrand“, wie Kornelkirschendestillate im Alpenraum genannt werden, zu den höchstpreisigen Klassikern der Obstbrände gehört, ist er in Deutschland fast vergessen – genauso wie die wilden Sträucher und Bäume der Kornelkirsche, die hierzulande fast völlig ausgestorben sind und nur noch in Parkanlagen vorkommen. Auch der Spazierstock, der jahrhundertelang aus dem harten Holz der Kornelkirsche gedrechselt wurde, ist leider durch ausländische Hölzer abgelöst worden.
Unsere Kornelkirschen (Cornus mas) stammen aus den Wäldern und Anlagen rund um Schloss Langenstein und wurden zum Teil von weitsichtigen Förstern vor vielen Jahren angepflanzt. Bewahrt werden Sie heute von Axel Graf Douglas und seinem Golfplatz, der nicht nur der Kornelkirsche sondern auch vielen anderen bedrohten Wildobstarten einen idealen Schtzraum bietet!
Uns liefert die Langensteiner Kornelkirsche alljährlich den kostbaren Stoff für dieses Destillat – den Stoff, aus dem die Träume sind! Charaktertypisch, leicht säuerlich, wild, im Aroma irgendwo zwischen Steinobst und Waldbeere angelegt (die Kornelkirsche ist keine Kirsche, sondern ein Hartriegelgewächs), aber sehr eigen, speziell und unnachahmlich! Ein absolutes Spitzendestillat für Wildobstfreunde – Distiller’s Choice!

Edelbrand des Jahres!
Destillata 2012
Urteil der Jury: „Hocharomatischer Charakter mit blitzsauberen, klaren und intensiv ausgeprägten Fruchtnoten; stabil und persistent am Gaumen; animierend, harmonisch und restlos typisch.“

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Reintönig, fast großartig in der Nase; sortentypisch, animierend und intensiv aromatisch, dicht und füllig!«

Silbermedaille bei der Destillata 2011
Urteil der Jury: »Gut ausgeprägtes, elegantes Aromenspiel; am Gaumen füllig und mild, nachhaltig!«

Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf eine andere Kornelkirsche oder Dirlitze aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 218: Wilde Hegauer Traubenkirsche
Nr. 218: Wilde Hegauer Traubenkirsche
Nun, wir können natürlich nicht bei jedem Brand behaupten, dass dies das Beste ist, das wir jemals gebrannt haben. Aber auch bei diesem Brand fehlen uns angesichts des maischen Zaubers, den dieses Destillat auszuströmen scheint, buchstäblich die Worte. Einfach großartig, mit welcher Kraft und Verführungskunst sich die wilde Hegauer Traubenkirsche (Prunus padus) uns ins sensorische Gedächtnis gebrannt hat!
Aber beginnen wir von vorn: Welch ein Glück für uns war es, dass unser Nachbar Thomas Baier den Tannhof in Münchhöf streng biologisch nach Demeter-Prinzipien bewirtschaftet. Und welch ein noch größeres Glück war es, dass er vor etwa 7 Jahren eine Wildhecke zwischen zwei Flurstücken angelegt hat und zahlreiche Traubenkirschen angepflanzt hat. Nach ersten Testdestillationen in den vergangenen Jahren war schnell klar, dass uns diese tiefschwarze, erbsengroße Frucht, die keine wirkliche Kirsche ist, großartige Brände bescheren wird. Und so haben wir die Ernte aus zwei aufeinander folgenden Jahren eingefroren, haben geduldig abgewartet und sind nun stolz auf diesen zweiten Brand, der uns wie ein Gigolo verführt.
Wie eine feine Praline betört schon der Duft dieser Süßigkeit, rund und schwer, voll Marzipansüße und der Fruchtigkeit der Kirsche, die sich am Gaumen zu einer wahrhaftigen Symphonie aller Sinne aufschwingt – ein Fünf-Sterne-Dessert der Extraklasse!


Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf die Maraska-Kirsche (452) aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 190: Walliser Berberitze
Nr. 190: Walliser Berberitze
Die Geschichte dieses Destillats glaubt uns wohl kein Mensch: Wir haben es unserem Züricher Freund Conradin Bernoulli zu verdanken, der uns vor einigen Jahren einmal mit dem Fahrrad (!) von Zürich aus im Hegau besucht hat. Conradin verbringt jedes Jahr ein paar Wochen in der Abgeschiedenheit der Berge in den Walliser Alpen. Er hat uns von den überall wild wachsenden Berberitzen erzählt – und uns ist schon beim bloßen Zuhören das Wasser im Munde zusammengelaufen. Ein Plan war schnell gemacht – und dann auch im letzten Herbst umgesetzt. Gemeinsam mit Freunden hat Conradin im November 2010 tagelang die Steilhänge im Saastal bekraxelt und dort mühsam die Beeren von den dornenreichen Sträuchern gesammelt, die den felsigen Untergrund in luftiger Höhe (1700 m.ü.M.) überwuchern. Bei Schnee und Eis haben wir uns anschließend am Bahnhof von Stein am Rhein zur feierlichen Übergabe des wertvollen Beerenschatzes getroffen – und hatten somit mehrere Eimer von wilden Berberitzen (Berberis vulgaris) zur Verfügung, die sofort zu diesem Geist warm angesetzt und destilliert wurden.
Im Januar 2010 haben wir das Destillat nach nur zwei Monaten der Reife im Glasballon schon abgefüllt, weil wir die jungen, frischen, säuerlichen Aromen der Berberitze erhalten wollten. So präsentiert sich nun ein jugendliches, ungestümes Destillat aus dieser seltenen, vitaminreichen Wildfrucht, das ungemein typisch und charakterstark ist und zu den absoluten Raritäten in unserem Sortiment gehört!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Sauberes, fruchtiges Produkt, interessantes Aromenbild in der Nase, am Gaumen gehaltvoll!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018, 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 164: Hegauer Maiwipfelgeist von frischen Fichtensprossen
Nr. 164: Hegauer Maiwipfelgeist von frischen Fichtensprossen
Dieser Maiwipfelgeist ist eine traditionelle Destillat-Spezialität von frisch getriebenen Fichtensprossen, geerntet am 13. Mai, dem Tag des heiligen Servatius, 60 Tage lang warm mazeriert und anschliessend schonend destilliert, nach überlieferter Rezeptur in Handarbeit hergestellt. Äußerst bekömmlich und magenschonend, wohltuend wärmend und anregend. mit den süßen Aromen des jungen Harzes, den kräftigen Noten des Waldbodens und der frühsommerlichen Frische der grünen Fichtennadeln. Eine Rarität aus dem Hegau!

Goldmedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Reintöig und angenehm dezent in der Nase; am Gamen voll ausgeprägt, gehaltvoll und typisch harzig; harmonisches Gesamtbild.«


Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 214,28
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 305: Brand von der Russischen Aronia
Nr. 305: Brand von der Russischen Aronia
Die Begeisterung, die heute angesichts der Gesundheitsaspekte rund um die Aronia melanocarpa (Schwarze Apfelbeere) herrscht, ist eigentlich ein Produkt des kalten Krieges. Die Aronia stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde aber vor allem in Russland durch den russischen Biologen Iwan Mitschurin schon in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts erforscht und zum Anbau empfohlen. Nach dem Fall des eisernen Vorhangs hat es die Aronia nun auch nach Mitteleuropa geschafft, wo sie – dank ihres hohen Flavonoid-, Folsäure, Vitamin-K und vor allem Vitamin-C -Gehalts – nun verstärkt von der Naturkost-Industrie verarbeitet wird.
Aber lassen Sie Sich nicht von den Gesunheitsaspekten der Aronia verwirren: Sie schmeckt auch ganz vorzüglich!
Durch die Destillation lässt sich die zu den Rosengewächsen zählenden Apfelfrüchte der Aronia auch in der Brennerei mit ausgereifter Stilistik verarbeiten – und dieser Brand aus russische Beeren hat wirklich unser Herz im Sturm erobert! Saftige, dunkle Beerenfrucht trifft auch elegante Marzipantöne, großartige Typizität und ein volles Mundgefühl mit langer Persistenz lassen keine Wünsche offen! Eine absolute Destillat-Rarität, die jedem Gaumen schmeichelt!

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Ausgeprägt, lebendig-fruchtig und wildfruchttypisch an der Nase; am Gaumen dicht und süßlich-füllig, feurig ausklingend.“

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 290,00
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 328: Wilde Brombeere aus dem Böhmerwald
Nr. 328: Wilde Brombeere aus dem Böhmerwald
Im Unterschied zu unserem Waldbrombeerbrand von der Nellenburg stammen die für diesen Brand verwendeten wilden Brombeeren nicht aus unseren heimischen Wäldern, sondern aus dem Böhmerwald, der zu den artenreichsten, fruchtbarsten und beerenreichsten Wäldern Europas gehört. Unter klimatisch und geologisch perfekten Bedingungen gedeihen hier wunderbar aromatische, köstliche Brombeeren im Dickicht des Unterholzes, die nur unter größten Mühen und Beschwerlichkeiten zu ernten sind.
2011 haben wir über einen zuverlässigen Lieferanten eine kleine Charge direkt aus der Tschechei ergattern und haben versucht, das Allerbeste aus dieser wertvollen Fracht herauszukitzeln. Das Ergebnis ist ein voluminöses Beerendestillat, das in all seiner süßen Fruchtigkeit auch die würzig-erdigen, fast animalischen Noten des Waldbodens in sich trägt, überspielt von den floralen, vegetabil-frischen Nuancen von Brombeerblatt und -blüte. Wir finden, dass ein Brombeerbrand genau so schmecken sollte – schwarz, saftig, opulent, kernig, duftig – und legen dieses Destillat allen Liebhabern von Beerenobst wärmstens ans Herz. Auch wenn der Geldbeutel schmerzt: Der Gaumen wird es Ihnen danken!

Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf die Hegauer Beeren-Cuvée (300) aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 325: Hegauer Waldhimbeerbrand
Nr. 325: Hegauer Waldhimbeerbrand
Wer einen Brand aus echten Waldhimbeeren destillieren will, muss sich in die Königsklasse der Destillierkunst begeben. Zum einen gehört die Destillation der feinen Himbeer-Aromen zum Schwierigsten, was das Brennerhandwerk zu bieten hat, zum anderen muss mit einer enormen Investition gerechnet werden, schließlich können hier keine Kulturhimbeeren, sondern ausschließlich echte Waldware, also kleine, wild in den Hegauer Wäldern gewachsene Himbeeren, verwendet werden. Diese Waldhimbeeren besitzen ein wesentlich ausgeprägteres Aroma, typische Himbeernoten, gepaart mit der erdigen Schwere des Waldbodens und dem Geschmack wild wachsender Kräuter und Sträucher.
Deshalb haben wir im Sommer 2012 wieder einmal zu viert die Wälder im Oberen Hegau eine Woche lang durchkämmt um genügend Beeren für diesen einen Brand zusammenzubekommen. Das Resultat dieser Anstrengungen – die leider auch ihren Preis haben – liegt nun nach einjähriger Reifung vor: Es ist weniger süßlich und gefällig als die üblichen Himbeergeiste, schwerer, dichter und wesentlich komplexer. Eben ein Destillat von echten Waldbeeren, die diesen Wald auch schmecken lassen! Kernig und noch etwas wild aber mit großem herb-frischen Körper und schöner Länge! Ein Himbeerdestillat, das als absolut regionales Produkt keine Wünsche offen lässt. Sicher nicht gerade billig – aber jeden Cent wert, garantiert!

»Der Ambitionierte!« (Echtwald, März 2015)

Silbermedaille der Destillata 2012:
Urteil der JUry: "Reintönig, feingliedrig und typisch beerig; kan sich am Gaume gut entfalten und wirkt ausgewogen, mild und gehaltvoll; ansprechender Gesamteindruck!"

Lagerpotenzial: 2 – 8 Jahre
Trinkstärke: 42 % vol.
Flasche: 0,35 l
Erntejahr: 2014

Leider komplett vergriffen – bitte weichen Sie auf den Böhmischen Waldhimbeergeist (206) oder den sagenhaften Cuvée aus Waldhimbeeren und Ribisl (111) aus!

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 392: Mährische Vogelbeere aus dem Maulbeerfass
Nr. 392: Mährische Vogelbeere aus dem Maulbeerfass
Der Legende nach ist die mährische Form der Eberesche (Sorbus aucuparia var. edulis) durch eine zufällige Laune der Natur entstanden: Ein tschechischer Hirtenjunge soll im 19. Jahrhundert, als er mit dem Vieh auf der Weide war, inmitten einer ganzen Reihe von wilden Ebereschen einen ganz besonderen Baum entdeckt haben, dessen Beeren wesentlich süßer und wohlschmeckender waren, als die Beeren der anderen Bäume. Aus diesem einzelnen Baum soll dann die Kulturform der mährischen Eberesche gezüchtet worden sein. Soweit die Legende.
Und tatsächlich ist das Aromenspektrum der mährischen Vogelbeere etwas ausbalancierter und ausgeprägter, als das der Wildformen. Nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind die mährischen Vogelbeeren wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan.

Unser Brand aus sortenreinen slowakischen Früchten wird durch die Lagerung in einem heute sehr selten gewordenen Maulbeerfass zur echten Delikatesse und hat mit den konventionellen derb-deftigen und rustikalen, oft verschnitttenen Stammtischschnäpsen nichts gemein. Das Maulbeerholz gehört zu den süßesten Hölzern überhaupt und verleiht dem Destillat nicht nur die charakteristische rötlich-braune Farbe, sondern auch eine gewisse elegante Süße, die sich perfekt mit den wilden Aromen der Vogelbeere ergänzt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Aus einer verrückten Idee und der damals rein zufälligen Begegnung mit einem Maulbeerfass, das seither viele Nachfolger erlebt hat, ist hier so Destillat entstanden, das vermutlich einzigartig in Europa ist und zum Besten gehört, das wir je destilliert haben!

"Ein Weltklassebrand!"
Der Feinschmecker, Nr. 3, 2015

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Ausgeprägte Vogelbeer-Typizität, gehaltvoll, weich und anhaltend!«

Silbermedaille der Destillata 2010
Urteil der Jury: Sauber; feingliedrige, süßlich-weiche Aromatik mit guter Frucht-Holz-Balance; am Gaumen würzig und kräftig; intensives Finale!

Silbermedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010

Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf ein anderes Sorbus-Destillat (z.B. Mehlbeere, Speierling) aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 528,57
185,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 64: Pinot Meunier aus dem Limousin-Eichenfass – VR
Nr. 64: Pinot Meunier aus dem Limousin-Eichenfass – VR
Zu diesem Brand muss man nicht viel sagen. Nur so viel: Wir sind uns sicher, dass dieses Destillat – auch in der drittten Auflage – zum Allerbesten gehört, das wir je abgefüllt haben.
Ein Brand aus unserer eigenen Pinot Meunier Traube (also kein Weinbrand, sondern ein waschechter Traubenbrand), 4 Jahre lang im Fass aus Limousin-Eiche gereift, dabei um mehr als ein Viertel geschrumpft (der so genannte „Anteil der Engel“, den wir ihnen auch gönnen!), extrem verdichtet, perfekt ausbalanciert, lang nachhallend, mit enormen Potential, kurzum: Weltklasse!
Ein Destillat, mit dem man nur die besten Tage seines Lebens feiern sollte!

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Intensiv-aromatische Nase mit angenehmer Holznote und starkem Toasting; körperreich, süßlich und persistent!«

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Kräftiges, sortentypisches Produkt mit würzigen Abrundungen und intensier Holznote, süßlich und vanillig.«

Silbermedaille der Destillata 2011!
Urteil der Jury: »Ausgeprägte Aromatik, füllig und anhaltend!«

Leider komplett vergriffen! – Bitte weicen Sie auf einen anderen Trauben-, Trester- oder Weinbrand aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 369: Wachauer Marille aus dem Maulbeerfass
Nr. 369: Wachauer Marille aus dem Maulbeerfass
Von einem kleinen Betrieb im Umland von Krems an der Donau stammen die Marillen für diesen besonderen Zigarrenbrand, der in seiner Kombination von Maulbeerholz und Aprikose vielleicht einzigartig auf der Welt ist.
Auch 2012 haben wir neben unserer liebsten Aprikosen-Sorte, der „Ungarischen Besten“, die typische Wachauer Marillensorte „Klosterneuburger“ eingekauft, auf unserem Betrieb gekühlt vergoren und besonders vorsichtig und aromaschonend destilliert. Bis hierhin eigentlich Routine.
Als meine Frau dann aber vor drei Jahren den Vorschlag machte, das Destillat im Maulbeerfass auszubauen, um damit die blumigen, duftigen Noten der Marille mit der kräftigen Süße des Maulbeerholzes zu verschmelzen, begann das Experiment. Wir sind das Wagnis  eingegangen und haben das teure, wertvolle Destillat „auf’s Spiel gesetzt“. Wie sich nach einjähriger Lagerung jedoch zeigen sollte: mit Erfolg!
Das Resultat ist ungewohnt: Die liebliche Aromatik der Aprikose, mit fruchtig-flüchtigen Aspekten und den subtilen Marzipantönen, wird ergänzt von den eher exotischen Noten des Maulbeerholzes: kräftig fruchtig, leicht beerig, bei gleichzeitiger Rauchigkeit und Komplexität des Holzes. Dazu gesellen sich sanfte Vanilletöne sowie eine leichte Ahnung von Orangenblüten, Muskat und Nelke. Eine neuartige Kombination, ein unbekanntes Destillat, das sicher auch die Experten unter den Genießern überraschen wird! Wer sich aber schon von unserer „Vogelbeere im Maulbeerfass“ hat umschmeicheln lassen, wird auch hier die Entdeckungsreise in vollen Zügen geniessen!

„Ausdrucksstark und fein abgeschmeckt -- ein wahrhaft edler Brand!“
QVEST Magazin

„Wow – atemberaubend!“
Weinteufel.de

Edelbrand des Jahres!
Destillata 2013
Urteil der Jury: »Reife Marilenaromatik, zartes, vanillig-karamelliges Holz mit rauchigen Tönen und feinen Schokoladen-Noten in perfekter Balance; dicht und wuchtig; kräftiger, anhaltender Abgang!«

Goldener Preis der DLG 2012

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Animierende Aromatik mit belebenden Würznoten, schön-fruchtiger Marille und feinem Holz; rund und ausgewogen.«

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: »Zart-würzige Marillenaromen, feingliedrig, schön-fruchtig mit edelherben Akzenten, nachhaltiges Destillat mit feurigen Pikanzen im Finale!«

»Eine ehrliche, tief-aromatische Marille«
Walden, Nr. 2/2016

Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 182: Taxusgeist vom Samenmantel der Eibe
Nr. 182: Taxusgeist vom Samenmantel der Eibe
Strengenommen ist der fruchtig-aromatische Geist, den wir aus den roten Samenmänteln der Eibe (Taxus) gewinnen, kein Obstgeist im botanischen Sinne, da sich die von uns verwendeten Samenschalen nicht aus einem Fruchtblatt (Testa) entwickeln, sondenr fleischiges Samengewebe (Arillus) ist.
Dieser Samenmantel ist auch der einzige Teil der bis zu 1000 Jahre alt werdenden Nadelgehölze, dessen Verzehr für den Menschen ungiftig ist. Alle anderen Teile der Pflanze können schon in geringer Konzentration tödlich-toxische Reaktionen bei Mensch und Tier auslösen, weshalb die Eiben zu Zeiten der Waldweide von Viehbesitzern stark bekämpft wurde, da es immer wieder zu Viehvergiftungen kam.
Somit stellte die Herstellung dieses Geistes an unsere Brennerei eine große Herausforderung dar: Die Samen der Eibe werden im Sommer in aufwändiger Handarbeit geerntet. Sodann wird der giftige Samen von dem ihm umgebenden gelee-artigen Mantel in einem komplizierten Verfahren fein säuberlich getrennt, um anschließend mazeriert und schonend abdestilliert zu werden.
Das geschmackliche Ergebnis, das wir nun in dieser absolut einzigartigen Spirituosen-Spezialität finden, rechtfertigt allerdings den hohen Aufwand der Verarbeitung; so kennzeichnet diesen Geist das einzigartige, fruchtig-süßliche Aroma der Eibe, an das sich manche Schulkinder noch vom Naschen an den „verbotenen“ Früchten erinnern mögen!
Eine absolute Rarität mit intensiven Noten!

Leider vergriffen – wird wieder abgefüllt im Frühjar 2013 – bitte jetzt per e-mail vorbestellen!

Preis je Liter: Euro 190,00
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand
Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand
Jetzt wird es kompliziert. Wie beschreibt man eine Birne, die wir hier im Hegau schlicht „Klenkerle“ nennen, die aber sonst keiner (mehr) kennt? Nun, die „Klenkerles“ benennen im alemannischen Sprachgebrauch kleine Perlen oder Kügelchen, die an Fransenverzierungen, Spielzeug oder Perlenketten angebracht sind – „kleine Klunker“ also. Was schon viel über die fast schon mikroskopisch klein zu nennende Größe dieser Birnenform aussagt. Die größten Exemplare dieser Früchte werden nicht größer als 3 cm, der Durchschnitt dürfte bei etwa 2 cm Länge liegen. Ihre Haut ist ledrig braun, der Fruchtkörper besteht zu fast der Hälfte aus holzigen Teilen. Wir haben es hier mit einer absolut ursprünglichen Wildbirne (Pyrus pyraster) zu tun.
Wie man sich vorstellen kann, ist die Ernte dieser Birnen ein echter Alptraum für jeden Brenner. Täglich müssen die Wiesen unter den Bäumen nach neu heruntergefallenen Früchten abgesucht werden, wobei die Fruchtmengen verschwinden gering sind. Die Ernte erstreckt sich über fast drei Wochen – und wenn man Glück hat, ergibt sie in guten Jahren genau einen Brand. 2011 war wieder einmal ein solch gutes Jahr.
Die Mühen lohnen trotzdem, denn der Zuckergehalt dieser Holzbirne ist enorm, das Aroma unvergleichlich, interessant und komplex, der Geschmack zielt in Richtung Dörrbirne, wenngleich weit weniger süß, sondern wilder, rauer, rustikaler. Destillate dieser Wildbirnensorte sind absolute Edelbrand-Raritäten, gebrannt für Liebhaber einer archaischen Wildobstkultur.


Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf einen anderen Birnenbrand aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 367: Badische Mehlbeere von Schloss Langenstein
Nr. 367: Badische Mehlbeere von Schloss Langenstein
Manchmal gehen uns die Superlative aus. So auch bei diesem Destillat von der Badischen Mehlbeere. Nicht nur dass die charakterstarke Aromatik dieses Brandes eine Klasse für sich ist, sondern auch die destillierte Wildfrucht selbst ist eine absolute Rarität, die man sonst nirgendwo zum Edelbrand verarbeitet vorfindet.
Zu verdanken haben wir den Rohstoff für dieses Destillat dem Golfplatzarchitekten Rod Whitman zu verdanken, der 1990 bei der Gestaltung des Golfplatzes von Schloss Langenstein viele seltene Wildgehölze anpflanzen ließ – unter anderem 4 Exemplare der Badischen Mehlbeere (Sorbus badensis). Die gewöhnliche Mehlbeere (Sorbus intermedia) zählt zu den Sorbus-Arten und ist sehr nahe verwandt mit Elsbeere und Vogelbeere. Die Badische Mehlbeere ist eine bastardisierte Unterart, die erst 1961 beschrieben wurde,  streng regional begrenzt in Süddeutschland vorkommt und daher zu den absoluten Raritäten der heimischen Wildobstarten gehört.
Ihre geschmackliche Erscheinung im Rohzustand ist eher unspektakulär – bitter, gerbstoffreich mit relativ ausgeprägter Säure –, während sich im Destillat sensationelle Sekundäraromen durchsetzen: Dominierend sind
süßliche, milde Marzipantöne, die jedoch im Bouquet von floral-lieblichen Duftstoffen umspielt werden, elegant harmonieren und mit leichter Würze unendlich lange nachhallen.
Dieses Destillat gehört zum Besten und Wertvollsten, das jemals unsere Destillerie verlassen hat!

Goldmedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Vielschichtiges, ausdrucksstarkes und fast großartioes Duftspiel mit vornehmen, dezenten Marzipan-Akzenten; grazil, süßlich-weich und zart-bitter; lange anhaltend.“

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 471,43
165,00 EUR Weitere Informationen


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