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Nr. 333: Wilde Vogelbeere aus Reute im Hegau |
650 m über dem Meer, inmitten der Hegauer Vulkanlandschaft liegt zwischen den Dörfern Honstetten und Reute ein kleiner Friedhof, der nicht nur aufgrund seiner überwältigenden Aussicht auf die Schweizer Alpen eine der schönsten letzten Ruhestätten sein muss, die man sich nur vorstellen kann, sondern auch wegen der 8 mächtigen Ebereschen, die ihn umgeben. Es sind alte Bäume, die in manchen Jahren so viele Früchte tragen, dass der gesamte Friedhof bis weithin rot leuchtet. 2011 war wieder so ein leuchtendes Jahr – und so sind wir im Herbst losgezogen und haben dort tagelang die schönsten Vogelbeeren geerntet, die es bei uns gibt. Für den Rohverzehr sind die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) ungeeignet, nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind sie allerdings wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan. Insbesondere im Alpenraum hat der Vogelbeerschnaps mit seinem rauhen und wilden Geschmack eine besondere Bedeutung erlangt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz. Aufgrund ihres geringen Zuckergehalts erbringen unsere Friedhof-Vogelbeeren nur eine geringere Ausbeute, dafür im Destillat aber um so eigenwilligere und finessenreiche Töne an Nase und Gaumen. Ein sortenreiner, wilder Vogelbeerbrand ist eine absolute Delikatesse und dieser Brand aus dem Erntejahr 2011 zudem eine hochkarätige Spezialität unter den Edelbrandraritäten – ein Genuss, dem sich niemand entziehen kann! Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen: Silbermedaille bei der Destillata 2011! Urteil der Jury: Feine, leichte Fruchtnoten in der Nase, rund und gehaltvoll am Gaumen, mit guter Länge im Abgang! Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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| 185,00 EUR |
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Nr. 180: Schwarzwälder Preiselbeeren und Schwäbischer Wacholder |
Für dieses Dstillat-Cuvée werden vollreife Wacholderbeeren von der Schwäbischen Alb und handgepflückte Preiselbeeren aus den sonnigen Tälern des Südschwarzwalds mit Zitronenschalen, Zimt und Koriander angesetzt, 24 Tage lang warm mazeriert und schonend abdestilliert. So vermählen sich schwäbische und badische Aromen zu einem harmonischen Geist, der durch die wilden, harzigen Wacholdernoten und die herb-fruchtige Säure der Preiselbeere die komplexe Wildheit unserer süddeutschen Landschaft auf delikate Weise widergibt. Eine Destillat-Rarität auch für Gin-Liebhaber! Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen: Silbermedaille bei der Destillata 2010 Urteil der Jury: Sauber; gelungene Fruchtkombination mit feiner Wacholdernote in der frisch-fruchtigen Aromatik; elegant und geschmeidig am Gaumen; mit zarter Bitternote ausklingend. Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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| 85,00 EUR |
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Nr. 190: Walliser Berberitze |
Die Geschichte dieses Destillats glaubt uns wohl kein Mensch: Wir haben es unserem Züricher Freund Conradin Bernoulli zu verdanken, der uns vor einigen Jahren einmal mit dem Fahrrad (!) von Zürich aus im Hegau besucht hat. Conradin verbringt jedes Jahr ein paar Wochen in der Abgeschiedenheit der Berge in den Walliser Alpen. Er hat uns von den überall wild wachsenden Berberitzen erzählt – und uns ist schon beim bloßen Zuhören das Wasser im Munde zusammengelaufen. Ein Plan war schnell gemacht – und dann auch im letzten Herbst umgesetzt. Gemeinsam mit Freunden hat Conradin im November 2010 tagelang die Steilhänge im Saastal bekraxelt und dort mühsam die Beeren von den dornenreichen Sträuchern gesammelt, die den felsigen Untergrund in luftiger Höhe (1700 m.ü.M.) überwuchern. Bei Schnee und Eis haben wir uns anschließend am Bahnhof von Stein am Rhein zur feierlichen Übergabe des wertvollen Beerenschatzes getroffen – und hatten somit mehrere Eimer von wilden Berberitzen (Berberis vulgaris) zur Verfügung, die sofort zu diesem Geist warm angesetzt und destilliert wurden. Im Januar 2010 haben wir das Destillat nach nur zwei Monaten der Reife im Glasballon schon abgefüllt, weil wir die jungen, frischen, säuerlichen Aromen der Berberitze erhalten wollten. So präsentiert sich nun ein jugendliches, ungestümes Destillat aus dieser seltenen, vitaminreichen Wildfrucht, das ungemein typisch und charakterstark ist und zu den absoluten Raritäten in unserem Sortiment gehört!
Silbermedaille bei der Destillata 2011! Urteil der Jury: Sauberes, fruchtiges Produkt, interessantes Aromenbild in der Nase, am Gaumen gehaltvoll! Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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| 125,00 EUR |
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Nr. 106: Türkenkirsche aus dem Mühlenbachtal |
Die Kirschpflaume oder auch Myrobalane (prunus cerasifera) gehört in Zentraleuropa leider mittlerweile zu den vernachlässigten, vom Aussterben bedrohten Pflaumensorten. Der volkstümliche Name „Türkenkirsche“ (in pfälzischer Mundart auch „Därgelkirsche“) weist auf ihre Abstammung aus Mittel- und Kleinasien hin, wo sie schon seit langer Zeit in Reinkultur angebaut wird. Im Mittelalter wurden einzelne Pflanzen aus Persien nach Europa gebracht, wo sie heute nur noch vereinzelt an Waldrändern, Bachläufen und aufgelassenen Obstplantagen zu finden ist. Aus brenntechnischer Sicht ist das Verschwinden dieser exotischen Pflaumenart äußerst bedauerlich, ergibt doch die kleine, dunkelrote oder goldgelebe und säuerliche Frucht ein außergewöhnlich interessantes und intensives Destillat. Das sehr exklusive Aroma unseres Türkenkirschbrandes, den wir sowohl von roten als auch gelben, handgepflückten, handverlesenen und auch per Hand (!) eingemaischten Früchten gewinnen, entzückt durch feine, florale Noten bei gleichzeitiger individualistischer Wildheit und ein ungewöhnliches Temparament am Gaumen! Eine absolute Rarität für Liebhaber von Edelobstbränden der Spitzenklasse. Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen: Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008 Bronzemedaille bei der Destillata 2009 Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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| 95,00 EUR |
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Nr. 414: Roter Linzgauer Weinbergpfirsich |
Noch immer existieren in den Obstplantagen des oberen Hegaus und inmitten der Linzgauer Weinlagen wilde Weinbergspfirsiche (Prunus persica vinii). Kleiner als das „bekannte“ Tafelobst, mit roter Schale und leuchtend weißen Fleisch, besitzen diese wahren Schätze unserer Kulturlandschaft deutlich gesteigerte aromatische Qualitäten. Im Jahr 2011 haben wir uns wieder die Mühe gemacht, zahlreiche kleine bis winzige Bestände an Weinbergpfirsichen von den Obstbauern und Winzern am nordwestlichen Bodenseeufer und den dahinter liegenden Tälern von Salem und Deggenhausen aufzukaufen und daraus einen sortenreinen Brand vom Roten Linzgauer Weinbergpfirsich zu destillieren – ein Destillat, das zu den seltensten Raritäten unter den Obstdestillaten zählt. Leider können wir Ihnen auch nur eine kleine Liebhabercharge von etwa 50 Flaschen anbieten – aber das ist besser als nichts und wird es vermutlich auch so schnell nicht mehr geben. Eine nachhaltige Pfirsicharomatik, dezent süß, marzipanig angehaucht, mit filigranen, floralen Noten an Gaumen und Nase macht diesen Brand zu einem wahrhaftigen Erlebnis für Liebhaber seltener, heimischer Brände – und unterscheidet sich charaktervoll von den mit Zucker verpanschten Destillaten, wie wir sie in Norditalien oft erleben müssen. Dieser Weinbergpfirsich ist echt – und so schmeckt er auch! Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen: Silbermedaille bei der Destillata 2011! Urteil der Jury: Feine, zarte Pfirsicharomen! Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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| 125,00 EUR |
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Nr. 218: Wilde Hegauer Traubenkirsche |
Nun, wir können natürlich nicht bei jedem Brand behaupten, dass dies das Beste ist, das wir jemals gebrannt haben. Aber auch bei diesem Brand fehlen uns angesichts des maischen Zaubers, den dieses Destillat auszuströmen scheint, buchstäblich die Worte. Einfach großartig, mit welcher Kraft und Verführungskunst sich die wilde Hegauer Traubenkirsche (Prunus padus) uns ins sensorische Gedächtnis gebrannt hat! Aber beginnen wir von vorn: Welch ein Glück für uns war es, dass unser Nachbar Thomas Baier den Tannhof in Münchhöf streng biologisch nach Demeter-Prinzipien bewirtschaftet. Und welch ein noch größeres Glück war es, dass er vor etwa 7 Jahren eine Wildhecke zwischen zwei Flurstücken angelegt hat und zahlreiche Traubenkirschen angepflanzt hat. Nach ersten Testdestillationen in den vergangenen Jahren war schnell klar, dass uns diese tiefschwarze, erbsengroße Frucht, die keine wirkliche Kirsche ist, großartige Brände bescheren wird. Und so haben wir die Ernte aus zwei aufeinander folgenden Jahren eingefroren, haben geduldig abgewartet und sind nun stolz auf diesen zweiten Brand, der uns wie ein Gigolo verführt. Wie eine feine Praline betört schon der Duft dieser Süßigkeit, rund und schwer, voll Marzipansüße und der Fruchtigkeit der Kirsche, die sich am Gaumen zu einer wahrhaftigen Symphonie aller Sinne aufschwingt – ein Fünf-Sterne-Dessert der Extraklasse! Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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| 125,00 EUR |
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Nr. 144: Schwarzwälder Zibärtle aus dem Maulbeerfass |
Wir können uns natürlich nicht ganz sicher sein, glauben aber, dass diese Destillat in der originäen, charakterisctischen Kombination aus Schwarzwälder Zibarten und der Lagerung im Maulbeerholz einzigartig ist auf der Welt. Und manchmal ist es eben so, dass wenn man 1 und zusammenzählt, das Ergebnis mehr ist als nur 2! Die Zibarten für diesen Brand stammen von den sonnenverwöhnten Berghängen des Durbachtals rund um die Staufenburg, wo zwischen den Durbacher Weingütern seit Jahrhunderten das berühmte Zibärtle – eine echte Lokalrarität unter den Wildpflaumen – gepflegt und gehegt wird. Der Winzer Gerhard Wörner stellte uns seine gute Ernte von 2009 zur Verfügung, die in unserem Destillat ihre höchste Entfaltung findet. Neben dem klaren Zibartenwasser haben wir uns in diesem Jahr entschieden, einen Teil des Herzstücks auch im Maulbeerfass auszubauen – zunächst einmal aus reiner Neugier auf das Ergebnis, das sich als einzigartig komplexe Kombination aus den herben Wildpflaumen-Aromen des Zibärtle, der subtilen Marzipanaromatik und dem Zugewinn durch das Maulbeerholz – einer ganz speziellen Beerensüße, rauchigen Tönen der Tannine –, erwisen hat. Eine Destillat-Rarität für den Genuss am Kaminfeuer mit Freunden – oder auch ganz für sich alleine!
Silbermedaille bei der Destillata 2011! Urteil der Jury: Typische, komplexe Aromatik, angenehm frisch und kräftig, aromatisch und lang! Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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| 125,00 EUR |
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Nr. 187: Wilde Kornelkirsche von Schloss Langenstein |
Manchmal gehen uns beim texten der Destillatbeschreibungen die Superlative aus. So auch bei diesem Brand aus der Kornelkirsche, der für viele Edelbrandfreunde eine großartige Entdeckung sein wird. Während in Österreich der „Dirndlbrand“, wie Kornelkirschendestillate im Alpenraum genannt werden, zu den höchstpreisigen Klassikern der Obstbrände gehört, ist er in Deutschland fast vergessen – genauso wie die wilden Sträucher und Bäume der Kornelkirsche, die hierzulande fast völlig ausgestorben sind und nur noch in Parkanlagen vorkommen. Auch der Spazierstock, der jahrhundertelang aus dem harten Holz der Kornelkirsche gedrechselt wurde, ist leider durch ausländische Hölzer abgelöst worden. Unsere Kornelkirschen (Cornus mas) stammen aus den Wäldern und Anlagen rund um Schloss Langenstein und wurden zum Teil von weitsichtigen Förstern vor vielen Jahren angepflanzt. Bewahrt werden Sie heute von Axel Graf Douglas und seinem Golfplatz, der nicht nur der Kornelkirsche sondern auch vielen anderen bedrohten Wildobstarten einen idealen Schtzraum bietet! Uns liefert die Langensteiner Kornelkirsche alljährlich den kostbaren Stoff für dieses Destillat – den Stoff, aus dem die Träume sind! Charaktertypisch, leicht säuerlich, wild, im Aroma irgendwo zwischen Steinobst und Waldbeere angelegt (die Kornelkirsche ist keine Kirsche, sondern ein Hartriegelgewächs), aber sehr eigen, speziell und unnachahmlich! Ein absolutes Spitzendestillat für Wildobstfreunde – Distiller’s Choice! Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:
Silbermedaille bei der Destillata 2011 Urteil der Jury: Gut ausgeprägtes, elegantes Aromenspiel; am Gaumen füllig und mild, nachhaltig! Neu: Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung Lieferbar ab Anfang März 2012 – jetzt vorbestellen! |
| 145,00 EUR |
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Nr. 214: Brand vom Zierapfel „Red Sentinel“ |
Ein Zierapfelbrand ist natürlich eine absolute Seltenheit und wäre vor einigen Jahren noch gar nicht denkbar gewesen. Zum einen weil zunächst einmal große Mengen an Früchten vorhanden sein müssen (unter 100 kg ist der Destillationsprozess unrentabel und auch nicht aussagekräftig), um anderen, weil bei den Edelbrennern auch erst einmal die Überzeugung reifen musste, dass wir bei einigen Zierapfelsorten ganz nah an den ursprünglichen Wildformen unseres europäischen Wildapfels, bzw. „Holtz-apffels“ angekommen sind. Trotz der relativen Jugendlichkeit der Züchtungen, erinnern einige Sorten im Hinblick auf Wuchsform und Aromatik der Früchte ganz deutlich an die wilde, ursprüngliche Form. Nach einigen Versuchen mit Zierapfelformen in den letzten Jahren haben wir uns für eine Verarbeitung der Sorte „Red Sentinel“ in unserer Brennerei entschieden, weil Testdestillationen unglaublich schöne, interessante Ergebnisse lieferten. „Red Sentinel“ betört durch seine klare Apfelaromatik, die aber von Zitrusnoten umschmeichelt wird und im Brand klar transportiert werden kann. Ein Zierapfeldestillat ist eine Rarität im Bereich der Edelobstbrände, die – obgleich noch in den Kinderschuhen – eine wirkliche Kostbarkeit für alle Jäger der besonderen Aromen darstellt! Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 85,00 EUR |
Weitere Informationen |
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Nr. 164: Hegauer Maiwipfel-Destillat von frischen Fichtensprosse |
Dieser Maiwipfelgeist ist eine traditionelle Destillat-Spezialität von frisch getriebenen Fichtensprossen, geerntet am 13. Mai, dem Tag des heiligen Servatius, 60 Tage lang warm mazeriert und anschliessend schonend destilliert, nach überlieferter Rezeptur in Handarbeit hergestellt. Äußerst bekömmlich und magenschonend, wohltuend wärmend und anregend. mit den süßen Aromen des jungen Harzes, den kräftigen Noten des Waldbodens und der frühsommerlichen Frische der grünen Fichtennadeln. Eine Rarität aus dem Hegau!
Bronzemedaille bei der Destillata 2010
Bronzemedaille „Das Goldene Stamperl“ 2010
Noch lieferbar
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| 85,00 EUR |
Weitere Informationen |
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Nr. 148: Zibärtle vom Dauenberg |
Als der Hausherr des mittelalterlichen Salemer Anwesens am Eigeltinger Dauenberg vor einigen Jahren liebevoll und nachhaltig restaurierte und renaturierte, wurden neben einem wundervollen Wildkirschenhain und wertvollen Streuobstbeständen auch an zwei Standorten mehrere Dutzend Bäume einer seltenen Art der Zibarte gepflanzt, die von Ihrer Färbung und Bereifung , sowie dem späten Reifezeitpunkt im Oktober/November her, dem Schwarzwälder Zibärtle entspricht, allerdings mit knapp 1 bis 1,5 cm wesentlich kleiner ist, einen höheren Steinanteil besitzt und somit eine eigenständige Unterart der Zibarte darstellt. Im Jahr 2009 haben wir diese Bäume mit vielen Helfern bei eisigen Temperaturen und Schneeregen baumfallend abgeerntet und zu einem absolut exklusiven Destillat verarbeitet, das die Sonderstellung dieser Zibartenform unterstreicht: Durchaus herb mit ausgeprägtem Steinton und einer gewissen Wildheit ausgestattet, bei gleichzeitiger Komplexität und Harmonie. Ein Zibartenwasser für die Forscher und Entdecker unter den Liebhabern feinster Destillate!
Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 85,00 EUR |
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Nr. 130 Wachauer Marille aus dem Maulbeerfass (Ungarische Beste) |
Von einem kleinen Betrieb im Umland von Krems an der Donau stammen die Marillen für diesen besonderen Zigarrenbrand, der in seiner Kombination von Maulbeerholz und Aprikose vielleicht einzigartig auf der Welt ist. Im Unterschied zur ansonsten in der Wachau angebauten „Klosterneuburger Marille“ haben wir im Jahr 2009 die Sorte „Ungarische Beste“ in der Wachau eingekauft, auf unserem Betrieb gekühlt vergoren und besonders vorsichtig und aromaschonend destilliert. Bis hierhin eigentlich Routine. Als meine Frau dann aber den Vorschlag machte, das Destillat im Maulbeerfass auszubauen, um damit die blumigen, duftigen Noten der Marille mit der kräftigen Süße des Maulbeerholzes zu verschmelzen, begann das Experiment. Wir sind das Wagnis eingegangen und haben das teure, wertvolle Destillat „auf’s Spiel gesetzt“. Wie sich nach einjähriger Lagerung jedoch zeigen sollte: mit Erfolg! Das Resultat ist ungewohnt: Die liebliche Aromatik der Aprikose, mit fruchtig-flüchtigen Aspekten und den subtilen Marzipantönen, wird ergänzt von den eher exotischen Noten des Maulbeerholzes: kräftig fruchtig, leicht beerig, bei gleichzeitiger Rauchigkeit und Komplexität des Holzes. Dazu gesellen sich sanfte Vanilletöne sowie eine leichte Ahnung von Orangenblüten, Muskat und Nelke. Eine neuartige Kombination, ein unbekanntes Destillat, das sicher auch die Experten unter den Genießern überraschen wird! Wer sich aber schon von unserer Vogelbeere im Maulbeerfass (Destillat Nr.075) hat umschmeicheln lassen, wird auch hier die Entdeckungsreise in vollen Zügen geniessen! Silbermedaille bei der Destillata 2011! Urteil der Jury: Zart-würzige Marillenaromen, feingliedrig, schön-fruchtig mit edelherben Akzenten, nachhaltiges Destillat mit feurigen Pikanzen im Finale! Leider vergriffen – wieder lieferbar ab März 2012, bitte per e-mail vorbestellen!
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| 145,00 EUR |
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Nr. 13: Pinot Meunier aus dem Limousin-Eichfass (4 Jahre) |
Zu diesem Brand muss man nicht viel sagen. Nur so viel: wir sind uns sicher, dass dieses Destillat das Beste ist, dass wir je abgefüllt haben. Ein Brand aus unseren eigenen Pinot Meunier Traube (also kein Weinbrand, sondern ein waschechter Traubenbrand), 4 Jahre lang im Fass aus Limousin-Eiche gereift, dabei um mehr als die Hälfte geschrumpft (die „Tränen der Engel“!), extrem verdichtet, perfekt ausbalanciert, lang nachhallend, mit enormen Potential, kurzum: Weltklasse! Ein Destillat, mit dem man nur die besten Tage seines Lebens feiern sollte!
Silbermedaille bei der Destillata 2011! Urteil der Jury: Ausgeprägte Aromatik, füllig und anhaltend! Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf andere fassgelagerte Brände aus!
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| 225,00 EUR |
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Nr. 83: Hägegeist vom Schwäbischen Hagebuttenmark |
Wild wachsende Hagebutten von der Schwäbischen Alb, von Hand im Winter 2008 gepflückt, sorgfältig gesäubert und von den Nüsschen befreit, zu Hägemark verarbeitet, mit ganzen Früchten 20 Tage mazeriert und schonend destilliert, ergeben einen Hetscherln-Geist, der durch sein aus-gewogenes Gleichgewicht von fruchtiger Süße und wilder Herbe besticht und die typischen Aromen der Rosa canina in perfekter Harmonie vereint.
Bronzemedaille „Das Goldene Stamperl“ 2010
Noch lieferbar Achtung: Alte Flaschenaustattung in Reliefflasche! |
| 85,00 EUR |
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Nr. 69: Hegauer Taxusgeist aus dem Samenmantel der Eibe |
Strengenommen ist der fruchtig-aromatische Geist, den wir aus den roten Samenmänteln der Eibe (Taxus) gewinnen, kein Obstgeist im botanischen Sinne, da sich die von uns verwendeten Samenschalen nicht aus einem Fruchtblatt (Testa) entwickeln, sondenr fleischiges Samengewebe (Arillus) ist. Dieser Samenmantel ist auch der einzige Teil der bis zu 1000 Jahre alt werdenden Nadelgehölze, dessen Verzehr für den Menschen ungiftig ist. Alle anderen teile der Pflanze können schon in geringer Konzentration tödlich-toxische Reaktionen bei Mensch und Tier auslösen, weshalb die Eiben zu Zeiten der Waldweide von Viehbesitzern stark bekämpft wurde, da es immer wieder zu Viehvergiftungen kam. Somit stellte die Herstellung dieses Geistes an unsere Brennerei eine große Herausforderung dar: Die Samen der Eibe werden im Sommer in aufwändiger Handarbeit geerntet. Sodann wird der giftige Samen von dem ihm umgebenden geleeartigen Mantel in einem komplizierten Verfahren fein säuberlich getrennt, um anschließend mazeriert und schonend abdestilliert zu werden. Das geschmackliche Ergebnis, das wir nun in dieser absolut einzigartigen Spirituosen-Spezialität finden, rechtfertigt allerdings den hohen Aufwand der Verarbeitung; so kennzeichnet diesen Geist das einzigartige, fruchtig-süßliche Aroma der Eibe, an das sich manche Schulkinder noch vom Naschen an den „verbotenen“ Früchten erinnern mögen! Eine absolute Rarität mit intensiven Noten!
Noch lieferbar Achtung: Alte Flaschenaustattung in Reliefflasche! |
| 85,00 EUR |
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Nr. 72: Hegauer Blutbeer-Destillat vom Wilden Schneeball |
Der Strauch des Gemeinen Schneeballs, dessen Früchte bei uns als Blutbeeren (oder auch Glasbeere, Wasserholder) bezeichnet werden, ist ein in ganz Europa vorkommendes Wildgehölz, das vor allem in feuchten Gebüschen oder an Bach- und Flussufern anzutreffen ist. Die Pflanzenteile werden oft als schwach giftig eingestuft, dennoch werden die roten, in Dolden stehenden, durchsichtigen Beeren des Schneeballs v.a. in Osteuropa gerne roh gegessen und zu Marmelade verarbeitet. In der Türkei wird aus den eingelegten Beeren ein wohlschmeckendes, mit Wasser und Zucker versetztes Getränk hergestellt, dem unter dem Namen Gilaboru sogar eine heilende Wirkung bei Nierensteinen nachgesagt wird. So lag es für uns Nahe, die in unserer Gegend reichen Vorkommen des wilden Schneeballstrauchs auch einmal in der Brennerei zu verarbeiten. Das Ergebnis war eine aüßerst positive Überraschung, denn der durch Mazeration und Destillation aus den reifen Blutbeeren gewonnene Geist besticht durch eine wilde und nuancierte Aromatik die zwischen den süßlichen und säuerlich-fruchtigen Noten der Schneeballfrucht mäandert und auch den wohlriechenden Duft der Pflanze widerspiegelt. Ein Experiment, das unter den Kennern edler Destillate sicherlich viele Liebhaber finden wird!
Bronzemedaille bei der Destillata 2010
Noch lieferbar Achtung: Alte Flaschenaustattung in Reliefflasche!
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| 85,00 EUR |
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Nr. 77: Schwäbischer Hagebuttenbrand |
»Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, / Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.« Dass hier nicht der Fliegenpilz gemeint ist, sondern die Hagebutte hat Hoffmann von Fallersleben erst in der letzten Strophe seines Volkslieds kenntlich gemacht: »Das Männlein dort auf einem Bein / Mit seinem roten Mäntelein / Und seinem schwarzen Käppelein / Kann nur die Hagebutte sein.« Unser Brand aus den „Butzemännle“ vom „Hag“ (Hecke) stellt eine absolute Rarität und Kostbarkeit unter den Edelbränden dar. Für dieses einzigartige Wildobstdestillat verwenden wir handverlesene Hagebutten von der schwäbischen Alb. Die wild wachsenden Früchte der Rosa canina werden im Winter von Hand gesammelt, sorgfältig gereinigt, gemahlen, aromaschonend vergoren und langsam abdestilliert, so dass die ausgewogene Harmonie von fruchtiger Rosensüße und wilder Herbe in jedem Schluck voll zum Ausdruck kommt! Eine Spezialität für Kenner und Gourmets!
Goldmedaille bei der Destillata 2010 Urteil der Jury: Fein-fruchtige, zart-würzige Aromatik mit frischen, minzigen Highlights und überzeugender Typizität; druckvoll, kräftig und persistent bis ins lange Finale.
Silbermedaille *** Premium Select Spirits International 2010
Silbermedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010
Leider vergriffen – bitte jetzt per e-mail vorbestellen, eine Liebhaberedition wird im März 2012 abgefüllt!
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| 125,00 EUR |
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Nr. 75: Mährischer Vogelbeerbrand im Maulbeerfass |
Der Legende nach ist die mährische Form der Eberesche (sorbus aucuparia var. edulis) durch eine zufällige Laune der Natur entstanden: Ein tschechischer Hirtenjunge soll im 19. Jahrhundert, als er mit dem Vieh auf der Weide war, inmitten einer ganzen Reihe von wilden Ebereschen einen individuellen Baum entdeckt haben, dessen Beeren wesentlich süßer und wohlschmeckender waren, als die Beeren der anderen Bäume. Aus diesem einzelnen Baum soll dann die Kulturform der mährischen Eberesche gezüchtet worden sein. Soweit die Legende. Tatsächlich aber ist das Aromenspektrum der mährischen Vogelbeere wesentlich ausbalancierter und ausgeprägter, als das der Wildformen. Nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind die mährischen Vogelbeeren wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan. Unser Brand aus sortenreinen slowakischen Früchten wird durch die Lagerung in einem heute sehr selten gewordenen Maulbeerfass zur echten Delikatesse und hat mit den konventionellen derb-deftigen und rustikalen, oft verschnitttenen Stammtischschnäpsen nichts gemein. Das Maulbeerholz gehört zu den süßesten Hölzern überhaupt und verleiht dem Destillat nicht nur die charakteristische rötlich-braune Farbe, sondern auch eine gewisse elegante Süße, die sich perfekt mit den wilden Aromen der Vogelbeere ergänzt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz. Aus einer verrückten Idee und dem zufälligen Fund eines Maulbeerfasses ist hier ein Destillat entstanden, das vermutlich einzigartig in Europa ist und zum Besten gehört, das wir je destilliert haben!
Silbermedaille bei der Destillata 2010 Urteil der Jury: Sauber; feingliedrige, süßlich-weiche Aromatik mit guter Frucht-Holz-Balance; am Gaumen würzig und kräftig; intensives Finale!
Silbermedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010
Leider vergriffen – bitte reservieren Sie Sich per e-mail eine Flasche aus dem kommenden Sortiment.
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| 225,00 EUR |
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| Zeige 1 bis 18 (von insgesamt 18 Artikeln) |
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