Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 380: Schwarzer Trüffel aus dem Piemont
Nr. 380: Schwarzer Trüffel aus dem Piemont
Ein Destillat aus echten schwarzen Trüffeln (Tuber melanosporum) ist natürlich sowohl für das Können, als für den Geldbeutel eines Destillateurs eine große Herausforderung! Wer schon einmal Kiloweise Trüffel fein geraspelt hat, um diese in Alkohol anzusetzen, weiß, dass der kaufmännische Teil des Gehirns an diesem Punkt laute Alarmsignale sendet!
Wir haben es wieder einmal unserem Piemonteser Freund José Noé zu verdanken, der uns auch die phantastischen Haselnüsse „Tonda Gentile“ liefert, dass dieses Destillat überhaupt möglich wurde – und zu einem halbwegs vernünftigen Preis angeboten werden kann. Denn Josés Bruder gehört zur großen Fraktion der Hobby-Trüffelsucher im Piemont und macht sich jeden Herbst mit seinen beiden Hunden (Lagotto Romagnolo) in den Langhe auf, um das schwarze und weiße Gold der Eichenwälder zu suchen.
Für den weißen Trüffel kommt die Destillation kaum in Frage. Wir sind keine Millionäre. Den schwarzen Trüffel konnten wir uns dank der Beziehungen nach Norditalien aber leisten!
So haben wir 2013 über 1,6 kg vom schwarzen Perigord-Trüffel aus Alba zu einem Trüffelgeist verarbeitet, der jeden Trüffelliebhaber begeistert – und abgesehen vom  Einsatz als Begleitung zu Pilzgerichten, oder als Essenz im Risotto, auch pur genossen das Erlebnis einer vollen Trüffel-Aromatik ermöglicht. Erdig-animalische Noten des Unterholzes werden von würziger Nuss begleitet und abgerundet durch Aromen von getrockneten Früchten und Erdbeeren.
Ein großartiges Trüffel-Erlebnis im Glas!

"Das grandiose Destillat schmeckt stark nach Pilzen – vergleichbar mit "Dashi" (Anm: ein japanischer Fond) –, riecht leicht nach Erde und schmeckt so komplex wie ein ganzes Gericht!"
Drink Planet, Japan, Juli 2014

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 64: Pinot Meunier aus dem Limousin-Eichenfass – VR
Nr. 64: Pinot Meunier aus dem Limousin-Eichenfass – VR
Zu diesem Brand muss man nicht viel sagen. Nur so viel: Wir sind uns sicher, dass dieses Destillat – auch in der drittten Auflage – zum Allerbesten gehört, das wir je abgefüllt haben.
Ein Brand aus unserer eigenen Pinot Meunier Traube (also kein Weinbrand, sondern ein waschechter Traubenbrand), 4 Jahre lang im Fass aus Limousin-Eiche gereift, dabei um mehr als ein Viertel geschrumpft (der so genannte „Anteil der Engel“, den wir ihnen auch gönnen!), extrem verdichtet, perfekt ausbalanciert, lang nachhallend, mit enormen Potential, kurzum: Weltklasse!
Ein Destillat, mit dem man nur die besten Tage seines Lebens feiern sollte!

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Intensiv-aromatische Nase mit angenehmer Holznote und starkem Toasting; körperreich, süßlich und persistent!«

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Kräftiges, sortentypisches Produkt mit würzigen Abrundungen und intensier Holznote, süßlich und vanillig.«

Silbermedaille der Destillata 2011!
Urteil der Jury: »Ausgeprägte Aromatik, füllig und anhaltend!«

Wieder lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 244: Cuvée von Bergamotte und Bourbon-Vanille
Nr. 244: Cuvée von Bergamotte und Bourbon-Vanille
Zum Glück gibt es immer noch etwas Neues, das entdeckt, destlliert und geschmeckt werden will – und der Phantasie des Brennmeisters sind (fast) keine Grenzen gesetzt!
Wer jedoch schon einmal einen frühen Morgen in einer weihnachtlichen Backstube oder einer Confiserie verbracht hat, der weiß, dass das Zusammenspiel von frischen Orangenaromen mit der zartbitteren Süße echter Bourbon-Vanille zu den eindrücklichsten und betörendsten Kombinationen zählt, die überhaupt vorstellbar sind und schon seit Jahrhunderten die Kreativität von Pattiseuren und auch Parfumeuren (!) herausfordern!
Wir sind für dieses Destillat noch einen Schritt weiter gegangen – nämlich zunächst nach Kalabrien, wo innerhalb eines schmalen Küstenstreifens zwischen dem Ionischen und dem Tyrrhenischen Meer die Bergamotte-Orange (Citrus bergamia) angebaut wird. Die ZItrusfrucht wird seit dem 17. Jahrhundert nicht wegen Ihre säuerlich-bitteren Fruchtfleischs kultiviert, sondern vornehmlich wegen der sehr charakteristischen Duftstoffe, die aus dem ätherischen Öl der Frucht als Essenzen für die Parfümindustrie verarbeitet werden.
Wir haben eine Charge von 500 kg der Bergamotte im Frühjahr 2012 ergattern können und destilliert – und zwar unter Zugabe von einigen Schoten echter Bourbon-Vanille aus Madagascar, womit wir nun endlich auch den europäischen Raum verlassen.
Die beste Bourbon-Vanille, die wir je kennen gelernt haben, wird in Deutschland von Christian Terno (Madavanilla) vertrieben – direkt und ohne Umwege aus eigenen Plantagen in Madagascar importiert und völlig konkurrenzlos in Qualität und Aromen.
Das interkontinentale Zusammenspiel dieser Aromen, das in uns gleichermaßen moderne wie auch nostalgische Empfindungen erklingen lässt, ebenso exotisch wie wohlbekannt, gehört zu den schönsten Kompositionen, die sich durch das traditionelle Destillationsverfahren im Alkohol als Quintessenz bannenlassen und wird jeden Gaumen und jede Nase zum Schwärmen bringen! Süß, schwer, opulent, barock, erfrischend, betäubend, verführend … Erotik für die Geschmacksnerven!


"Zerplatzt wie eine Duftbombe auf den Synapsen! Für die Waghalsigen!"
(Gourmondo-Magazin, Nr. 1/2015)

"Süße Ohnmacht! – Adieu, Du graue Welt: Der Cuvée von Bergamotte und Bourbon-Vanille aus dem Hause Stählemühle überwältigt nasal, geschmacklich und haptisch. Dieses Destillat schickt die Geschmacksnerven auf eine komplexe, exotische Reise und funktioniert, nicht nur zur Not, auch als Parfum!"
(Andy Warhol's Interview, Mai 2012)

"Einfach überwältigend,... grandios,... genial,... Science-Fiction in Perfektion!"
(Man in Helvetia, November 2013)

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 574: Elsbeere aus dem oberen Donautal
Nr. 574: Elsbeere aus dem oberen Donautal
Die Elsbeere (Sorbus torminalis) ist die Königin der Wildobstsorten und das Teuerste und Wertvollste, das man in destillierter Form zu sich nehmen kann.
In Österreich Adlitze und in Frankreich Alisier genannt, machen dem leidenschaftlichen Brenner vor allem die Seltenheit und die schiere Größe der Elsbeerbäume zu schaffen, die über 30 m hoch werden und in Deutschland leider zu den bedrohten Arten gezählt werden müssen und sehr selten sind. Der Baum gehört zur Gattung der Mehlbeeren (Sorbus) bzw. der Ebereschen und weist ähnliche, kleine Früchte an Dolden auf, die jedoch dunkelbraun und leicht behaart sind.

Wir ernten unsere Elsebeeren in guten Jahren von 4 ausgewachsenen, etwa 25 m (!) hohen Bäumen im oberen Donautal in der Nähe des Klosters Beuron. Die Beerntung der Bäume geht nur mithilfe zweier Profi-Baumkletterer, die sich in abentuerlicher Höhe über Seile gesichert an die Früchte der äußeren Krone wagen. Anders ist die Ernte der Elsbeeren nicht möglich, was das Obst zu einem wahrhaft kostbaren und kostspieligen Schatz macht!
Aber auch hier lohnt der Aufwand, da die Elsbeere das eleganteste, edelste und feingliedrigste Aromenspiel alles Sorbus-Arten mitbringt – mit schön ausbalancierten Marzipannoten, vegetabiler Kräuter-Aromatik, einer gewissen Beeren-Süße, nussigen Pikanzen und leichter Säure –  hoch komplex, intensiv und sehr harmonisch.
Aus 100 kg Elsbeeren gewinnen wir etwa 1 l Alkohol was – neben dem einzigartigen Geschmackserlebnis – vielleicht den hohen Preis erklärt, den wir für dieses Destillat aufrufen müssen. Wir können aber versichern, dass sich diese Investition absolut lohnt! Schlichtweg: das Beste, das wir haben.

Goldmedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Hochelegantes, komplexes Destillat; markant und verführerisch in der Nase; gewaltig und ausladend am Gaumen; kraftvolles, wärmendes Finale und erfreulicher Nachhall!«

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 785,71
275,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 454: Lorbeerkirsche vom Bodensee
Nr. 454: Lorbeerkirsche vom Bodensee
Dieses Destillat ist eine absolute Rarität unter den Spitzenbränden. Die Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus) ist den meisten Menschen nur als Ziergewächs bekannt, das als ordentlich gestutzte, immergrüne Hecke viele Vorgärten unseres Landes ziert. Die wenigsten wissen jedoch, dass diese Sträucher, wenn man sie denn wachsen lässt, zu großen, baumartigen Strauchpflanzen heranwachsen und jedes Jahr eine Unmenge an Früchten tragen. Diese Früchte sind echtes Steinobst, nämlich Kirschen, weshalb die korrekte botanische Bezeichnung eben auch »Lorbeerkirsche« und nicht der umganssprachliche Trivialname »Kirschlorbeer« ist. Die Pflanze ist daher eben kein Lorbeer, sondern ein Steinobstgewächs der Gattung Prunus.
Noch weniger Menschen wissen jedoch, dass die Früchte des Kirschlorbeers durchaus für den Verzehr geeignet sind, obgleich die Lorbeerkirsche einen hohen Blausäuregehalt aufweist, der auch in der Restaurierung antiker Kunstwerke genutzt wird, grundsätzlich jedoch aus den Blättern gewonnen wird. Auch die kleinen, schwarzen Kirschen der Lorbeerkirsche enthalten Prunasin, ein cyanogenes Glykosid, wie es auch in den Wild- und Süßkirschen vorkommt, und in der Reaktion mit Magensäure hohe Blausäurekonzentrationen entwickelt. Beim Kochen – bzw. im Prozess der Destillation und der Reaktion mit Kupfer, werden die Blausäureverbindungen jedoch soweit abgebaut, dass dies keine Rolle mehr spielt.

Nun aber zum Geschmack, denn die Lorbeerkirschen sind eine geschmackliche Sensation: noch intensiver, steinbetonter, voller als jede Wildkirsche, mit schönen, dominierenden Marzipan-Noten, die von einer leichten Konfekt-Fruchtsüße umrahmt werden, so dass am Gaumen die intensive Vorstellung einer Mandel-Kirsch-Praline entsteht. Ein großartiges Destillat-Erlebnis, das diesem Brand auch die höchsten Auszeichnungen eingebracht hat.
Unsere Lorbeerkirschen stammen von den alten Arboreten im Schlosspark Bodman und von der Insel Mainau, werden händisch in äußerst aufwendigen Aktionen mit vielen Helfern geerntet, schonend auf dem Stein vergoren und mehrfach gebrannt.

Edelbrand des Jahres 2013!
Destillata 2013
Urteil der Jury: »Breitschultriger, robuster Typus mit Stil; vielschichtig, intensiv marzipanig und mit edelherben, würzigen Finessen; gut dosierte Kraft und ansprechende Länge im Finale!«


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 451: Geist vom Hegauer Ginkgo-Samen
Nr. 451: Geist vom Hegauer Ginkgo-Samen
Einzigartige Rarität – erstmals überhaupt gebrannt – Beschreibung folgt.

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Aromatisches, finessenreiches Produkt mit *Pep*, intensiv in der Nase, vielschichtig und dicht am Gaumen!«

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand
Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand
Jetzt wird es kompliziert. Wie beschreibt man eine Birne, die wir hier im Hegau schlicht „Klenkerle“ nennen, die aber sonst keiner (mehr) kennt? Nun, die „Klenkerles“ benennen im alemannischen Sprachgebrauch kleine Perlen oder Kügelchen, die an Fransenverzierungen, Spielzeug oder Perlenketten angebracht sind – „kleine Klunker“ also. Was schon viel über die fast schon mikroskopisch klein zu nennende Größe dieser Birnenform aussagt. Die größten Exemplare dieser Früchte werden nicht größer als 3 cm, der Durchschnitt dürfte bei etwa 2 cm Länge liegen. Ihre Haut ist ledrig braun, der Fruchtkörper besteht zu fast der Hälfte aus holzigen Teilen. Wir haben es hier mit einer absolut ursprünglichen Wildbirne (Pyrus pyraster) zu tun.
Wie man sich vorstellen kann, ist die Ernte dieser Birnen ein echter Alptraum für jeden Brenner. Täglich müssen die Wiesen unter den Bäumen nach neu heruntergefallenen Früchten abgesucht werden, wobei die Fruchtmengen verschwinden gering sind. Die Ernte erstreckt sich über fast drei Wochen – und wenn man Glück hat, ergibt sie in guten Jahren genau einen Brand. 2011 war wieder einmal ein solch gutes Jahr.
Die Mühen lohnen trotzdem, denn der Zuckergehalt dieser Holzbirne ist enorm, das Aroma unvergleichlich, interessant und komplex, der Geschmack zielt in Richtung Dörrbirne, wenngleich weit weniger süß, sondern wilder, rauer, rustikaler. Destillate dieser Wildbirnensorte sind absolute Edelbrand-Raritäten, gebrannt für Liebhaber einer archaischen Wildobstkultur.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 367: Badische Mehlbeere von Schloss Langenstein
Nr. 367: Badische Mehlbeere von Schloss Langenstein
Manchmal gehen uns die Superlative aus. So auch bei diesem Destillat von der Badischen Mehlbeere. Nicht nur dass die charakterstarke Aromatik dieses Brandes eine Klasse für sich ist, sondern auch die destillierte Wildfrucht selbst ist eine absolute Rarität, die man sonst nirgendwo zum Edelbrand verarbeitet vorfindet.
Zu verdanken haben wir den Rohstoff für dieses Destillat dem Golfplatzarchitekten Rod Whitman zu verdanken, der 1990 bei der Gestaltung des Golfplatzes von Schloss Langenstein viele seltene Wildgehölze anpflanzen ließ – unter anderem 4 Exemplare der Badischen Mehlbeere (Sorbus badensis). Die gewöhnliche Mehlbeere (Sorbus intermedia) zählt zu den Sorbus-Arten und ist sehr nahe verwandt mit Elsbeere und Vogelbeere. Die Badische Mehlbeere ist eine bastardisierte Unterart, die erst 1961 beschrieben wurde,  streng regional begrenzt in Süddeutschland vorkommt und daher zu den absoluten Raritäten der heimischen Wildobstarten gehört.
Ihre geschmackliche Erscheinung im Rohzustand ist eher unspektakulär – bitter, gerbstoffreich mit relativ ausgeprägter Säure –, während sich im Destillat sensationelle Sekundäraromen durchsetzen: Dominierend sind
süßliche, milde Marzipantöne, die jedoch im Bouquet von floral-lieblichen Duftstoffen umspielt werden, elegant harmonieren und mit leichter Würze unendlich lange nachhallen.
Dieses Destillat gehört zum Besten und Wertvollsten, das jemals unsere Destillerie verlassen hat!

Goldmedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Vielschichtiges, ausdrucksstarkes und fast großartioes Duftspiel mit vornehmen, dezenten Marzipan-Akzenten; grazil, süßlich-weich und zart-bitter; lange anhaltend.“

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 471,43
165,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 692: Hegauer Cuvée von Bohnapfel, Holler und Vogelbeere
Nr. 692: Hegauer Cuvée von Bohnapfel, Holler und Vogelbeere
Diese Cuvée ist sozusagen die echte Signatur der Stählemühle. Sie stammt ausschließlich aus Bäumen unseres Mühlenbachtals und charakterisiert die typische Vegetation unserer geliebten Heimat. Hier wachsen in dichter Nachbarschaft unsere alten Apfelbäume, wilder Holunder und einige Vogelbeeren, so dass es nahe liegend war, diese drei zum Ende unserer Arbeit hier in der Stählemühle als „Abscheidscuvée“ zu vermählen.
Der Bohnapfel liefert das aromatisch-würzige Grundgerüst, der Holder steuert seine dichten, dunklen Schokoladennoten bei und die Vogelbeere ergänzt auf elegante Weise mit Marzipan und vegetativen Tönen.
Genau so schmeckt unsere Hegauer Landschaft – würzig und süß.

Für diese kleine Liebhabercharge wurden alle drei Frcuhtarten gemeinsam eingemaischt und schonend destilliert – das Ergebnis ist ein wunderbarer Obstler!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 628: Brand von der Hegauer Mahonie
Nr. 628: Brand von der Hegauer Mahonie
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – detaillierte Beschreibung folgt in Kürze!
Absolute Edelbrand-Rarität!

Lagerpotenzial: 2 – 10 Jahre
Trinkstärke: 42 % vol.
Flasche: 0,35 l
Erntejahr: 2014

Noch wenige Flaschen lieferbar!

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 138: Cuvée aus Hegauer Quitten und Mispeln
Nr. 138: Cuvée aus Hegauer Quitten und Mispeln
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!

Aus der Not geboren: Sensationelles Zusammenspiel von zitrus-frischen Honigaromen der Quitte und dem rosig-erdigen der Mispel!
Mein Destillat des Jahres!!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 670: Geist vom Blauen Eukalyptus
Nr. 670: Geist vom Blauen Eukalyptus
Eukalyptus als Badezusatz ist bekannt – aber als Destillat? Eukalyptus-Schnaps?
Warum eigentlich nicht, haben wir uns gefragt und in den vergangenen Jahren einige Probedestillationen mit Euykalyptus-Samen und –Blättern gefahren, die uns durch ihre angenehme geschmackliche Typizität sehr überrascht haben, so dass wir 2016 erstmals eine Charge von Samen des Blauen Eukalyptus (Eucalyptus globulus) zu diesem Geist verarbeitet haben.
Die Samen werden gemahlen und 10 Tage lang in Melasse-Alkohol angesetzt, warm mazeriert und anschließend schonend destilliert. So entsteht ein an der Nase extrem typisches Eukalyptus-Destillat, das aber am Gaumen viele Überraschungen bietet! Mehr wollen wir gar nicht verraten – probieren Sie es einfach!



Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 680: Geist von der Badischen Edelkastanie aus der Ortenau
Nr. 680: Geist von der Badischen Edelkastanie aus der Ortenau

Die Edelkastanie (Castanea sativa), auch Esskastanie genannt, ist der einzige europäische Vertreter der Gattung Kastanien (Castanea) aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die Edelkastanie ist ein sommergrüner Baum und bildet stärkereiche Nussfrüchte. Diese Nussfrüchte – regional auch als „Keschtn“ oder „Maroni“ bzeichnet, bildeten im Mittelalter bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den alpinen Bergregionen ein Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung.

 

In Deutschland gibt es noch größere Esskastanienvorkommen in der Pfalz, im Taunus, der oberrheinischen Tiefebene und – Gottseidank! – im westlichen Schwarzwald. Am Ende des Hesselbacher Tals bei Oberkirch in der Ortenau befindet sich eines der größten zusammenhängenden Kastanienwaldgebiete Süddeutschlands.

Als ich im Herbst 2015 unsere Freunde Klaus und Christel Berger dort besuchte und eine größere Tour durch die Hesselbacher Wälder machen konnte, war ich vom feinen Duft, den der Inhalt der „Igel“, wie die Fruchtstände der Esskastanien mit ihren vielen Stacheln im Schwarzwald genannt werden, verströmte, so begeistert, dass ich über Möglichkeiten der Destillation von Esskastanien nachdachte.

 

Von Kollegen im schweizerischen Bergell wusste ich, dass sich die Stärke der Kastanien vergären lässt (dort wird ein Whisky-ähnliches Destillat aus den Maronen gewonnen, wie unsere fassgelagerte Edelkastanie, Nr. 688), war aber zunächst an einer wirklich typischen Transformation der Charakteristik von Kastanien im Destillat interessiert.

Daher haben wir über ein Jahr lang an einem Verfahren getüftelt, wie wir de Kastanien rösten, schälen und mazerieren können, um per Geist-verfahren ein absolut typisches Destillat aus den Badischen Edelkastanien herzustellen – d.h. also Stärke- und Getreidenoten, teigig-nussige Kastanie, rauchige Röstaromen, und brotig-würzige Ausformungen.

 

Der mühevolle Aufwand des Tüftelns, Röstens, Schälens, Vermahlens hat sich gelohnt: Dieser Geist aus den Hesselbacher Kastanien ist ein extrem intensives Geschmackserlebnis, das sich perfekt als Digestif oder Begleiter für Süßspeisen eignet. Eine absolute Rarität für Liebhaber besonderer Genüsse und nussiger Destillate.


Lieferbar – in exklusiver Geschenkhülse

 

Preis je Liter: Euro 271,43

95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 688: Badische Edelkastanie im Kastanienfass
Nr. 688: Badische Edelkastanie im Kastanienfass

Im Unterschied zu unserem klaren Edelkastanien-Geist (Nr. 680) haben wir dieses Destillat wie einen Whisky behandelt und ihm eine Fassreifung in zwei deutschen Kastanienholzfässern zugute kommen lassen.

Das ersten Fass aus deutscher Edelkastanie diente mit seinem starken Toasting für eine grundsätzliche Basis mit harmonischen Röstaromen, etwas Vanille, Karamell, während das zweite Fass, in dem wir zuvor einen süßen Single-Cask-Malzbrand ausgebaut haben, für das elegante Finishing zuständig war.

 

Das Ergebnis ist ein komplexes Geschmackserlebnis, das die nussigen Stärkenoten der gerösteten Edelkastanien mit der süßen Getreide-Aromatik eines Speyside-Whiskys vermählt. Ganz großes Kino für die Geschmacksknospen, exotisch und doch vertraut.

Unbedingtes MUSS in diesem letzten Jahr!


Lieferbar – in exklusiver Geschenkhülse

 

Preis je Liter: Euro 357,14

125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 669: Geist vom Badischen Meerrettich
Nr. 669: Geist vom Badischen Meerrettich

Dass der „über das Meer gekommene Rettich“ – so die etymologische Deutung des Namens „Meerrettich“ (Amoracia rusticana) nach Heinrich Marzell, auch bei uns im Badischen gedeiht, sogar in unserem eigenen Hausgarten – ist nicht weiter verwunderlich, beansprucht der ursprünglich in Ost- und Südeuropa beheimatete „Kren“ doch keine besonderen Wuchsbedingungen und verträgt als winterharter Kreuzblütler sogar Temperaturen bis -50° C. Verwildert kommt er vor allem am Rand feuchter Wiesen und Flussufern vor.

Sein Übergangsorgan – eine bis zu 60 cm lange Pfahlwurzel – wurde erst im Mittelalter als pikantes Würz-, Heil- und Genussmittel entdeckt. Ihre Schärfe und ihren stechenden Geruch verdankt sie dem Allylisothiocyanat, das sich bei Zellverletzung enzymatisch aus Sinigrin bildet.

Vor der leichten Erhältlichkeit von Pfeffer waren Meerrettich und Senf die einzigen scharfen Gewürze der deutschen Küche und fanden entsprechend viel Anwendung.

Interessant für unser Destillat ist jedoch, dass die Schärfe beim Kochen (= Destillieren) durch die Verdampfung des flüchtigen Senf-Öls größtenteils verloren geht und somit ein zwar pikanter, aber vielschichtiger und komplexer Geschmack hervortritt, der absolut typisch, elegant und würzig ist.

Unser Destillat ist ein extrem interessanter Aperitif oder ein Begleiter zu Fleischgerichten. Selbstverständlich kann mit diesem Geist auch sehr effektiv in der gehobenen Küche gearbeitet werden, etwa zum Verfeinern von Saucen, Suppen und Salaten.

Liebhabern von exklusiven Geschmackserlebnissen legen wir den Meerrettich-Geist unbedingt ans Herz!


Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

 

Preis je Liter: Euro 242,86

85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 609: Geist vom Baobab aus dem Senegal
Nr. 609: Geist vom Baobab aus dem Senegal
Andreas Triebel hat mit seinem Münchner Projekt »Baola« eine sozial verträgliche Form der Ökonomie entwickelt, die uns eine schöne Spezialaufgabe beschert hat! Er importiert in fairem Handel Baobab-Frucht aus dem Senegal, entwickelt auf dieser Basis Limonaden und Nahrungsmittel und ist vor einiger Zeit mit der Frage an uns herangetreten, ob sich die Frucht des Affenbrotbaums (Adansonia digitata) nicht auch destilieren liesse.
Natürlich haben wir uns nicht zweimal bitten lassen und uns sofort »wunderfitzig« (alemannisch für neugierig) an die Arbeit gemacht, dabei sowohl die Brennerei als auch unseren Maischekeller unter Schaum gesetzt, viel Lehrgeld bezahlt, aber auch zwei interessante Destillate entwickelt.

Neben dem Brand (610) aus der Baobabfrucht ist es vor allem dieser Geist, der die gesamte Exotik dieses Unterfangens bündelt. Da die Vergärung des Baobabs sehr schwierig (aber möglich!) ist, haben wir in einem komplizierten Mazeratiosverfahren parallel dazu einen Geist entwickelt, der die Aromatik  voll zur Geltung bringt: Die leicht säuerliche Baobab-Frucht, die schon fast an Zitrus-Aromen erinnert, verbindet sich mit Kakao- und Vanille-Aromen, so dass ein ungemein komplexer Gaumen entsteht, der den meisten Menschen allerdings sehr exotisch erscheinen wird!
Doch manchmal liegt das Interessante und Spannende ja genau in diesem Fremden, Unbekannten – und sorgt für sensorische Inspiration! Wir hoffen jedenfalls, dass Sie einen Versuch wagen! Sie sollten!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 605: Zwiebelgeist von der Höri-Bülle
Nr. 605: Zwiebelgeist von der Höri-Bülle
Ein Stammtischabend im Winter 2013 auf der Höri. Wir sitzen im Grünen Baum in Moos. Hubert Neidhart hat befreundete Slow Food Produzenten eingeladen, um gemeinsame Aktivitäten zu planen und die Klassifizierung der Höri-Bülle als Arche Passagier und von der EU geschützte, regionale Sortenbezeichnung zu feiern.
Der fröhliche Abend endete mit der sprichwörtlichen Schnapsidee, die Bülle doch einmal zu destillieren und die typischen Aromen auf diese Weise auch einmal in anderer Form im Geist zugänglich zu machen.
Jetzt muss man dem hochdeutsch sprechenden Genießer aber vielleicht zunächst einmal erklären, was denn eine »Höri-Bülle« ist. Wir können den alemannischen Sprachschatz ja leider nicht als allgemein verständlich voraussetzen.
Die Höri-Bülle ist eine autochthone Zwiebelsorte (=Bülle), die seit Jahrhunderten auf der Höri, also der Halbinsel im Bodensee zwischen Moos und Stein am Rhein, in den hierfür geeigneten, sandigen Böden kultiviert wird. Sie besitzt eine flache Form und eine hellrote Färbung der Schalen, die im Gegensatz zu den dunkelroten Sorten beim Schneiden nicht abfärbt.
Sie ist unser ganzer Stolz, denn Ihr Geschmack ist von feinster Zartheit, Milde und einer unaufdringlichen Schärfe gekennzeichnet.
Zwiebeln enthalten von allen Gemüsesorten die meisten langkettigen Fettsäuren – und damit die meisten Aromaverbindungen – und eignen sich daher in der Tat hervorragend für die Destillation. Unser Höri-Büllen-Geist entfaltet  schon beim Öffnen der Flasche einen intensiven, süßlichen Zwiebelduft, der durchaus betörend ist.
Dennoch empfehlen wir dieses Destillat nicht unbedingt als Digestif, sondern eher als Apetitanreger oder als direkte Begleitung im Menü. Selbstverständlich lassen sich mit dem Bülle-Geist auch in der gehobenen Küche Saucen, Salate, Fleischgerichte und Suppen verfeinern – und bereichern!
Aus einer Stammtischidee wurde also ein Destillat, dass es wirklich in sich hat seinen Platz im Panorama der sensorischen Eindrücke behaupten kann!


Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 506: Brand von der Schwarzen Bergfeige
Nr. 506: Brand von der Schwarzen Bergfeige
Unser französischer Obstlieferant aus der Haute-Provence beschreibt seine Feigen immer als das „schwarze Gold“, was einem unbedarften Konsumenten doch eher seltsam vorkommt, weil man Feigen für gewöhnlich nicht direkt mit der Farbe Schwarz in Verbindung bringt. Die Schwarze Bergfeige, deren korrekte Sortenbezeichnung „Figue de Solliès“ ist, und die aus Solliès, der „Hauptstadt der Feige“ im  Departement Var stammt, macht aber sofort anschaulich, woher diese Übertreibung kommt – und zwar sowohl in puncto Ästhetik wie auch Geschmack!

Dunkelstes Violett, von Tiefschwarz fast nicht zu unterscheiden, überzieht die äußere Feige, was den Kontrast zum leuchtenden rot-rosé ihres inneren Fruchtfleisches umso mehr verstärkt. Und dann der Duft, der Geschmack – herrlich dunkle, volle Feigenaromen, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Das „schwarze Gold“ macht seinem Namen alle Ehre!

Wir haben im Jahr 2012 zum ersten Mal eine kleine Menge dieser köstlichen Feigen verarbeitet und dabei versucht, das Unmögliche möglich zu machen, nämlich die subtile Feigen-Aromatik, die sich im Brand nur sehr bedingt bewahren lässt, möglichst vollfruchtig, schwer, füllig und komplex zu transportieren. Wir sind mikt dem Resultat extrem glücklich und denken, dass dies recht gut gelungen ist!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 613: Schwarze und weiße Maulbeeren von Schloss Langenstein
Nr. 613: Schwarze und weiße Maulbeeren von Schloss Langenstein
Neu! Geist aus den schwarzen und (seltenen!) weißen Maulbeeren von Schloss Langenstein.
Beschreibung folgt!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 607: Brand vom wilden Hegauer Schneeball
Nr. 607: Brand vom wilden Hegauer Schneeball
Bei manchen Destillaten gehen uns schlichtweg die Superlative aus. Sei es aufgrund der Seltenheit des zugrunde liegenden Rohstoffs, der Mühsal der Ernte- und Einmaischarbeit, oder aufgrund der grandiosen Qualität und Typizität der enthaltenen Aromen.
Bei diesem extrem seltenen Brand vom Wilden Schneeball (Viburnum opulus), ein in ganz Europa verbreiteter Wildstrauch, der bei uns aufgrund seiner glasig-durchscheinenden, tiefroten Früchte „Blutbeere“ genannt wird, trifft dies nun alles gleichzeitig zu.

Die Ernte der Beeren nach den ersten harten Frösten ist mühsam und zeitintensiv, die Bedingungen hierzu im Winter meist rauh. Diese Winterarbeit ist aber notwendig, denn durch die Fröste bauen sich die schwach toxischen Stoffe in den Beeren ab, die in der Volksmedizin auch gerne als krampflösendes Mittel sowie gegen Nierensteine eingesetzt. Dass die Beeren aber absolut für den Verzehr geeignet und dabei höchst aromatisch sind, beweist unter anderem das beliebte türkische Erfrischungsgetränk „Gilaboru“, das aus dem Schneeball hergestellt wird.
Das Aroma ist pendelt zwischen süß und sauer und erinnert manchmal an Gummibärchen, da sich herbale Noten unter die Beerensüße mischen.
Unser Destillat ist ein echter „Brand“, der durch Vergärung der Beeren hergestellt wird und daher extrem selten ist – ein Destillat für Liebhaber und Kenner, die einmal etwas Neues erleben wollen!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen


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