Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 628: Brand von der Hegauer Mahonie
Nr. 628: Brand von der Hegauer Mahonie
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – detaillierte Beschreibung folgt in Kürze!
Absolute Edelbrand-Rarität!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 506: Brand von der Schwarzen Bergfeige
Nr. 506: Brand von der Schwarzen Bergfeige
Unser französischer Obstlieferant aus der Haute-Provence beschreibt seine Feigen immer als das „schwarze Gold“, was einem unbedarften Konsumenten doch eher seltsam vorkommt, weil man Feigen für gewöhnlich nicht direkt mit der Farbe Schwarz in Verbindung bringt. Die Schwarze Bergfeige, deren korrekte Sortenbezeichnung „Figue de Solliès“ ist, und die aus Solliès, der „Hauptstadt der Feige“ im  Departement Var stammt, macht aber sofort anschaulich, woher diese Übertreibung kommt – und zwar sowohl in puncto Ästhetik wie auch Geschmack!

Dunkelstes Violett, von Tiefschwarz fast nicht zu unterscheiden, überzieht die äußere Feige, was den Kontrast zum leuchtenden rot-rosé ihres inneren Fruchtfleisches umso mehr verstärkt. Und dann der Duft, der Geschmack – herrlich dunkle, volle Feigenaromen, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Das „schwarze Gold“ macht seinem Namen alle Ehre!

Wir haben im Jahr 2012 zum ersten Mal eine kleine Menge dieser köstlichen Feigen verarbeitet und dabei versucht, das Unmögliche möglich zu machen, nämlich die subtile Feigen-Aromatik, die sich im Brand nur sehr bedingt bewahren lässt, möglichst vollfruchtig, schwer, füllig und komplex zu transportieren. Wir sind mikt dem Resultat extrem glücklich und denken, dass dies recht gut gelungen ist!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 609: Geist vom Baobab aus dem Senegal
Nr. 609: Geist vom Baobab aus dem Senegal
Andreas Triebel hat mit seinem Münchner Projekt »Baola« eine sozial verträgliche Form der Ökonomie entwickelt, die uns eine schöne Spezialaufgabe beschert hat! Er importiert in fairem Handel Baobab-Frucht aus dem Senegal, entwickelt auf dieser Basis Limonaden und Nahrungsmittel und ist vor einiger Zeit mit der Frage an uns herangetreten, ob sich die Frucht des Affenbrotbaums (Adansonia digitata) nicht auch destilieren liesse.
Natürlich haben wir uns nicht zweimal bitten lassen und uns sofort »wunderfitzig« (alemannisch für neugierig) an die Arbeit gemacht, dabei sowohl die Brennerei als auch unseren Maischekeller unter Schaum gesetzt, viel Lehrgeld bezahlt, aber auch zwei interessante Destillate entwickelt.

Neben dem Brand (610) aus der Baobabfrucht ist es vor allem dieser Geist, der die gesamte Exotik dieses Unterfangens bündelt. Da die Vergärung des Baobabs sehr schwierig (aber möglich!) ist, haben wir in einem komplizierten Mazeratiosverfahren parallel dazu einen Geist entwickelt, der die Aromatik  voll zur Geltung bringt: Die leicht säuerliche Baobab-Frucht, die schon fast an Zitrus-Aromen erinnert, verbindet sich mit Kakao- und Vanille-Aromen, so dass ein ungemein komplexer Gaumen entsteht, der den meisten Menschen allerdings sehr exotisch erscheinen wird!
Doch manchmal liegt das Interessante und Spannende ja genau in diesem Fremden, Unbekannten – und sorgt für sensorische Inspiration! Wir hoffen jedenfalls, dass Sie einen Versuch wagen! Sie sollten!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 605: Zwiebelgeist von der Höri-Bülle
Nr. 605: Zwiebelgeist von der Höri-Bülle
Ein Stammtischabend im Winter 2013 auf der Höri. Wir sitzen im Grünen Baum in Moos. Hubert Neidhart hat befreundete Slow Food Produzenten eingeladen, um gemeinsame Aktivitäten zu planen und die Klassifizierung der Höri-Bülle als Arche Passagier und von der EU geschützte, regionale Sortenbezeichnung zu feiern.
Der fröhliche Abend endete mit der sprichwörtlichen Schnapsidee, die Bülle doch einmal zu destillieren und die typischen Aromen auf diese Weise auch einmal in anderer Form im Geist zugänglich zu machen.
Jetzt muss man dem hochdeutsch sprechenden Genießer aber vielleicht zunächst einmal erklären, was denn eine »Höri-Bülle« ist. Wir können den alemannischen Sprachschatz ja leider nicht als allgemein verständlich voraussetzen.
Die Höri-Bülle ist eine autochthone Zwiebelsorte (=Bülle), die seit Jahrhunderten auf der Höri, also der Halbinsel im Bodensee zwischen Moos und Stein am Rhein, in den hierfür geeigneten, sandigen Böden kultiviert wird. Sie besitzt eine flache Form und eine hellrote Färbung der Schalen, die im Gegensatz zu den dunkelroten Sorten beim Schneiden nicht abfärbt.
Sie ist unser ganzer Stolz, denn Ihr Geschmack ist von feinster Zartheit, Milde und einer unaufdringlichen Schärfe gekennzeichnet.
Zwiebeln enthalten von allen Gemüsesorten die meisten langkettigen Fettsäuren – und damit die meisten Aromaverbindungen – und eignen sich daher in der Tat hervorragend für die Destillation. Unser Höri-Büllen-Geist entfaltet  schon beim Öffnen der Flasche einen intensiven, süßlichen Zwiebelduft, der durchaus betörend ist.
Dennoch empfehlen wir dieses Destillat nicht unbedingt als Digestif, sondern eher als Apetitanreger oder als direkte Begleitung im Menü. Selbstverständlich lassen sich mit dem Bülle-Geist auch in der gehobenen Küche Saucen, Salate, Fleischgerichte und Suppen verfeinern – und bereichern!
Aus einer Stammtischidee wurde also ein Destillat, dass es wirklich in sich hat seinen Platz im Panorama der sensorischen Eindrücke behaupten kann!


Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 125: Vieille Prune – Alte Zwetschge aus dem Sherry-Fas
Nr. 125: Vieille Prune – Alte Zwetschge aus dem Sherry-Fas
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – detaillierte Beschreibung folgt in Kürze!

Eine alte Zwetschge aus dem Jahr 2012, gelagert in einem frisch entleerten Pedro Ximénez Sherry-Fass (Amontillado) aus Jerez, nach zwei Jahren entnommen.
Im Jahr 2014 haben wir frische Hauszwetschgen vom Glashüttenhof in Honstetten selbst gedörrt und dem Brand zugegeben. Die Früchte verleihen dem Brand zusätzliche Süße, Fruchtigkeit und eine ölige Schwere.
Ein absolutes Highlight des aktuellen Jahrgangs – für Schlotzer, Raucher und Genießer!
Absolute Empfehlung!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 129: Alte Marille im Sherry-Fass – mit Fruchtauszug
Nr. 129: Alte Marille im Sherry-Fass – mit Fruchtauszug
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – detaillierte Beschreibung folgt in Kürze!

Eine alte Marille aus dem Jahr 2012, gelagert in einem frisch entleerten Pedro Ximénez Sherry-Fass (Amontillado) aus Jerez, nach zwei Jahren entnommen.
Im Jahr 2014 haben wir frische Marillen aus der Wachau selbst gedörrt und dem Brand zugegeben. Die Früchte verleihen dem Brand zusätzliche Süße, Fruchtigkeit und eine ölige Schwere.
Ein absolutes Highlight des aktuellen Jahrgangs – für Schlotzer, Raucher und Genießer!
Absolute Empfehlung!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14

 
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 138: Cuvée aus Hegauer Quitten und Mispeln
Nr. 138: Cuvée aus Hegauer Quitten und Mispeln
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!

Aus der Not geboren: Sensationelles Zusammenspiel von zitrus-frischen Honigaromen der Quitte und dem rosig-erdigen der Mispel!
Mein Destillat des Jahres!!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 613: Schwarze und weiße Maulbeeren von Schloss Langenstein
Nr. 613: Schwarze und weiße Maulbeeren von Schloss Langenstein
Neu! Geist aus den schwarzen und (seltenen!) weißen Maulbeeren von Schloss Langenstein.
Beschreibung folgt!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 607: Brand vom wilden Hegauer Schneeball
Nr. 607: Brand vom wilden Hegauer Schneeball
Bei manchen Destillaten gehen uns schlichtweg die Superlative aus. Sei es aufgrund der Seltenheit des zugrunde liegenden Rohstoffs, der Mühsal der Ernte- und Einmaischarbeit, oder aufgrund der grandiosen Qualität und Typizität der enthaltenen Aromen.
Bei diesem extrem seltenen Brand vom Wilden Schneeball (Viburnum opulus), ein in ganz Europa verbreiteter Wildstrauch, der bei uns aufgrund seiner glasig-durchscheinenden, tiefroten Früchte „Blutbeere“ genannt wird, trifft dies nun alles gleichzeitig zu.

Die Ernte der Beeren nach den ersten harten Frösten ist mühsam und zeitintensiv, die Bedingungen hierzu im Winter meist rauh. Diese Winterarbeit ist aber notwendig, denn durch die Fröste bauen sich die schwach toxischen Stoffe in den Beeren ab, die in der Volksmedizin auch gerne als krampflösendes Mittel sowie gegen Nierensteine eingesetzt. Dass die Beeren aber absolut für den Verzehr geeignet und dabei höchst aromatisch sind, beweist unter anderem das beliebte türkische Erfrischungsgetränk „Gilaboru“, das aus dem Schneeball hergestellt wird.
Das Aroma ist pendelt zwischen süß und sauer und erinnert manchmal an Gummibärchen, da sich herbale Noten unter die Beerensüße mischen.
Unser Destillat ist ein echter „Brand“, der durch Vergärung der Beeren hergestellt wird und daher extrem selten ist – ein Destillat für Liebhaber und Kenner, die einmal etwas Neues erleben wollen!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 618: Brand vom Wolligen Schneeball
Nr. 618: Brand vom Wolligen Schneeball
Eine noch größere Rarität als unser Brand vom wilden Schneeball (607) ist dieses Destillat aus dem Wolligen Schneeball. Wir wissen nicht genau, ob vor uns schon jemals ein solches Destillat hergestellt hat.

Der wollige Schneeball (Viburnum lantana) ist ein Wildstrauch aus der Familie der Moschusgewächse und kommt in fast ganz Europa vor. Sowohl der Gattungsname als auch der Name der Art beziehen sich auf die extrem biegsamen Äste der Sträucher, die schon seit Urzeiten als Holz für Bögen und Pfeile genutzt wurden. Schon unser aller gemeinsamer Vorfahr „Ötzi“ trug vor rund 5.000 Jahren Pfeile aus dem Holz des Wolligen Schneeballs mit sich herum.

Die Früchte des Wolligen Schneeballs gelten gemeinhin als nicht essbar – enthalten jedoch keine (!) toxischen Stoffe (im Unterschied zu den Blättern und der Rinde) und offenbaren ein sehr interessantes, komplexes Aroma.
Unser Brand ist eine absolute Rarität destilliert in einer kleinen Liebhabercharge und besticht durch die intensiv-süßen Aromen, eine gewisse vegetabile Wildheit, leicht animalischen Moschus-Noten und einer schön ausbalancierten Harmonie.
Eine Edelbrand-Rarität für Kenner und Liebhaber!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 590: Brand vom Scharlach-Dorn
Nr. 590: Brand vom Scharlach-Dorn
Neu! Absolute Rarität, Liebhabercharge!
Beschreibung folgt!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 392: Mährische Vogelbeere aus dem Maulbeerfass
Nr. 392: Mährische Vogelbeere aus dem Maulbeerfass
Der Legende nach ist die mährische Form der Eberesche (Sorbus aucuparia var. edulis) durch eine zufällige Laune der Natur entstanden: Ein tschechischer Hirtenjunge soll im 19. Jahrhundert, als er mit dem Vieh auf der Weide war, inmitten einer ganzen Reihe von wilden Ebereschen einen ganz besonderen Baum entdeckt haben, dessen Beeren wesentlich süßer und wohlschmeckender waren, als die Beeren der anderen Bäume. Aus diesem einzelnen Baum soll dann die Kulturform der mährischen Eberesche gezüchtet worden sein. Soweit die Legende.
Und tatsächlich ist das Aromenspektrum der mährischen Vogelbeere etwas ausbalancierter und ausgeprägter, als das der Wildformen. Nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind die mährischen Vogelbeeren wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan.

Unser Brand aus sortenreinen slowakischen Früchten wird durch die Lagerung in einem heute sehr selten gewordenen Maulbeerfass zur echten Delikatesse und hat mit den konventionellen derb-deftigen und rustikalen, oft verschnitttenen Stammtischschnäpsen nichts gemein. Das Maulbeerholz gehört zu den süßesten Hölzern überhaupt und verleiht dem Destillat nicht nur die charakteristische rötlich-braune Farbe, sondern auch eine gewisse elegante Süße, die sich perfekt mit den wilden Aromen der Vogelbeere ergänzt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Aus einer verrückten Idee und der damals rein zufälligen Begegnung mit einem Maulbeerfass, das seither viele Nachfolger erlebt hat, ist hier so Destillat entstanden, das vermutlich einzigartig in Europa ist und zum Besten gehört, das wir je destilliert haben!

"Ein Weltklassebrand!"
Der Feinschmecker, Nr. 3, 2015

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Ausgeprägte Vogelbeer-Typizität, gehaltvoll, weich und anhaltend!«

Silbermedaille der Destillata 2010
Urteil der Jury: Sauber; feingliedrige, süßlich-weiche Aromatik mit guter Frucht-Holz-Balance; am Gaumen würzig und kräftig; intensives Finale!

Silbermedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 528,57
185,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 106: Türkenkirsche aus dem Mühlenbachtal
Nr. 106: Türkenkirsche aus dem Mühlenbachtal
Die Kirschpflaume oder auch Myrobalane (prunus cerasifera) gehört in Zentraleuropa leider mittlerweile zu den vernachlässigten, vom Aussterben bedrohten Pflaumensorten. Der volkstümliche Name „Türkenkirsche“ (in pfälzischer Mundart auch „Därgelkirsche“) weist auf ihre Abstammung aus Mittel- und Kleinasien hin, wo sie schon seit langer Zeit in Reinkultur angebaut wird. Im Mittelalter wurden einzelne Pflanzen aus Persien nach Europa gebracht, wo sie heute nur noch vereinzelt an Waldrändern, Bachläufen und aufgelassenen Obstplantagen zu finden ist. Aus brenntechnischer Sicht ist das Verschwinden dieser exotischen Pflaumenart äußerst bedauerlich, ergibt doch die kleine, dunkelrote oder goldgelebe und säuerliche Frucht ein außergewöhnlich interessantes und intensives Destillat.
Das sehr exklusive Aroma unseres Türkenkirschbrandes, den wir sowohl von roten als auch gelben, handgepflückten, handverlesenen und auch per Hand (!) eingemaischten Früchten gewinnen, entzückt durch feine, florale Noten bei gleichzeitiger individualistischer Wildheit und ein ungewöhnliches Temparament am Gaumen!
Eine absolute Rarität für Liebhaber von Edelobstbränden der Spitzenklasse.

Goldmedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 305: Brand von der Russischen Aronia
Nr. 305: Brand von der Russischen Aronia
Die Begeisterung, die heute angesichts der Gesundheitsaspekte rund um die Aronia melanocarpa (Schwarze Apfelbeere) herrscht, ist eigentlich ein Produkt des kalten Krieges. Die Aronia stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde aber vor allem in Russland durch den russischen Biologen Iwan Mitschurin schon in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts erforscht und zum Anbau empfohlen. Nach dem Fall des eisernen Vorhangs hat es die Aronia nun auch nach Mitteleuropa geschafft, wo sie – dank ihres hohen Flavonoid-, Folsäure, Vitamin-K und vor allem Vitamin-C -Gehalts – nun verstärkt von der Naturkost-Industrie verarbeitet wird.
Aber lassen Sie Sich nicht von den Gesunheitsaspekten der Aronia verwirren: Sie schmeckt auch ganz vorzüglich!
Durch die Destillation lässt sich die zu den Rosengewächsen zählenden Apfelfrüchte der Aronia auch in der Brennerei mit ausgereifter Stilistik verarbeiten – und dieser Brand aus russische Beeren hat wirklich unser Herz im Sturm erobert! Saftige, dunkle Beerenfrucht trifft auch elegante Marzipantöne, großartige Typizität und ein volles Mundgefühl mit langer Persistenz lassen keine Wünsche offen! Eine absolute Destillat-Rarität, die jedem Gaumen schmeichelt!

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Ausgeprägt, lebendig-fruchtig und wildfruchttypisch an der Nase; am Gaumen dicht und süßlich-füllig, feurig ausklingend.“

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 290,00
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 414: Roter Linzgauer Weinbergpfirsich
Nr. 414: Roter Linzgauer Weinbergpfirsich
Noch immer existieren in den Obstplantagen des oberen Hegaus und inmitten der Linzgauer Weinlagen wilde Weinbergspfirsiche (Prunus persica vinii). Kleiner als das „bekannte“ Tafelobst, mit roter Schale und leuchtend weißen Fleisch, besitzen diese wahren Schätze unserer Kulturlandschaft deutlich gesteigerte aromatische Qualitäten.
Im Jahr 2012 haben wir uns wieder die Mühe gemacht, zahlreiche kleine bis winzige Bestände an Weinbergpfirsichen von den Obstbauern und Winzern am nordwestlichen Bodenseeufer und den dahinter liegenden Tälern von Salem und Deggenhausen aufzukaufen und daraus einen sortenreinen Brand vom Roten Linzgauer Weinbergpfirsich zu destillieren – ein Destillat, das zu den seltensten Raritäten unter den Obstdestillaten zählt. Leider können wir Ihnen auch nur eine kleine Liebhabercharge von etwa 50 Flaschen anbieten – aber das ist besser als nichts und wird es vermutlich auch so schnell nicht mehr geben.
Eine nachhaltige Pfirsicharomatik, dezent süß, marzipanig angehaucht, mit filigranen, floralen Noten an Gaumen und Nase macht diesen Brand zu einem wahrhaftigen Erlebnis für Liebhaber seltener, heimischer Brände  – und unterscheidet sich charaktervoll von den mit Zucker verpanschten Destillaten, wie wir sie in Norditalien oft erleben müssen. Dieser Weinbergpfirsich ist echt – und so schmeckt er auch!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Feine, zarte Pfirsicharomen!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 144: Schwarzwälder Zibärtle aus dem Maulbeerfass
Nr. 144: Schwarzwälder Zibärtle aus dem Maulbeerfass
Wir können uns natürlich nicht ganz sicher sein, glauben aber, dass diese Destillat in der originäen, charakterisctischen Kombination aus Schwarzwälder Zibarten und der Lagerung im Maulbeerholz einzigartig ist auf der Welt. Und manchmal ist es eben so, dass wenn man 1 und zusammenzählt, das Ergebnis mehr ist als nur 2!
Die Zibarten für diesen Brand stammen von den sonnenverwöhnten Berghängen des Durbachtals rund um die Staufenburg, wo zwischen den Durbacher Weingütern seit Jahrhunderten das berühmte Zibärtle – eine echte Lokalrarität unter den Wildpflaumen – gepflegt und gehegt wird. Der Winzer Gerhard Wörner stellte uns seine gute Ernte von 2009 zur Verfügung, die in unserem Destillat ihre höchste Entfaltung findet.
Neben dem klaren Zibartenwasser haben wir uns in diesem Jahr entschieden, einen Teil des Herzstücks auch im Maulbeerfass auszubauen – zunächst einmal aus reiner Neugier auf das Ergebnis, das sich als einzigartig komplexe Kombination aus den herben Wildpflaumen-Aromen des Zibärtle, der subtilen Marzipanaromatik und dem Zugewinn durch das Maulbeerholz – einer ganz speziellen Beerensüße, rauchigen Tönen der Tannine –, erwisen hat. Eine Destillat-Rarität für den Genuss am Kaminfeuer mit Freunden – oder auch ganz für sich alleine!

Silbermedaille der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Typische, komplexe Aromatik, angenehm frisch und kräftig, aromatisch und lang!


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 325: Hegauer Waldhimbeerbrand
Nr. 325: Hegauer Waldhimbeerbrand
Wer einen Brand aus echten Waldhimbeeren destillieren will, muss sich in die Königsklasse der Destillierkunst begeben. Zum einen gehört die Destillation der feinen Himbeer-Aromen zum Schwierigsten, was das Brennerhandwerk zu bieten hat, zum anderen muss mit einer enormen Investition gerechnet werden, schließlich können hier keine Kulturhimbeeren, sondern ausschließlich echte Waldware, also kleine, wild in den Hegauer Wäldern gewachsene Himbeeren, verwendet werden. Diese Waldhimbeeren besitzen ein wesentlich ausgeprägteres Aroma, typische Himbeernoten, gepaart mit der erdigen Schwere des Waldbodens und dem Geschmack wild wachsender Kräuter und Sträucher.
Deshalb haben wir im Sommer 2012 wieder einmal zu viert die Wälder im Oberen Hegau eine Woche lang durchkämmt um genügend Beeren für diesen einen Brand zusammenzubekommen. Das Resultat dieser Anstrengungen – die leider auch ihren Preis haben – liegt nun nach einjähriger Reifung vor: Es ist weniger süßlich und gefällig als die üblichen Himbeergeiste, schwerer, dichter und wesentlich komplexer. Eben ein Destillat von echten Waldbeeren, die diesen Wald auch schmecken lassen! Kernig und noch etwas wild aber mit großem herb-frischen Körper und schöner Länge! Ein Himbeerdestillat, das als absolut regionales Produkt keine Wünsche offen lässt. Sicher nicht gerade billig – aber jeden Cent wert, garantiert!

»Der Ambitionierte!« (Echtwald, März 2015)

Silbermedaille der Destillata 2012:
Urteil der JUry: "Reintönig, feingliedrig und typisch beerig; kan sich am Gaume gut entfalten und wirkt ausgewogen, mild und gehaltvoll; ansprechender Gesamteindruck!"


Lieferbar – in exklusiver Ausstattung inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
 
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 369: Wachauer Marille aus dem Maulbeerfass
Nr. 369: Wachauer Marille aus dem Maulbeerfass
Von einem kleinen Betrieb im Umland von Krems an der Donau stammen die Marillen für diesen besonderen Zigarrenbrand, der in seiner Kombination von Maulbeerholz und Aprikose vielleicht einzigartig auf der Welt ist.
Auch 2012 haben wir neben unserer liebsten Aprikosen-Sorte, der „Ungarischen Besten“, die typische Wachauer Marillensorte „Klosterneuburger“ eingekauft, auf unserem Betrieb gekühlt vergoren und besonders vorsichtig und aromaschonend destilliert. Bis hierhin eigentlich Routine.
Als meine Frau dann aber vor drei Jahren den Vorschlag machte, das Destillat im Maulbeerfass auszubauen, um damit die blumigen, duftigen Noten der Marille mit der kräftigen Süße des Maulbeerholzes zu verschmelzen, begann das Experiment. Wir sind das Wagnis  eingegangen und haben das teure, wertvolle Destillat „auf’s Spiel gesetzt“. Wie sich nach einjähriger Lagerung jedoch zeigen sollte: mit Erfolg!
Das Resultat ist ungewohnt: Die liebliche Aromatik der Aprikose, mit fruchtig-flüchtigen Aspekten und den subtilen Marzipantönen, wird ergänzt von den eher exotischen Noten des Maulbeerholzes: kräftig fruchtig, leicht beerig, bei gleichzeitiger Rauchigkeit und Komplexität des Holzes. Dazu gesellen sich sanfte Vanilletöne sowie eine leichte Ahnung von Orangenblüten, Muskat und Nelke. Eine neuartige Kombination, ein unbekanntes Destillat, das sicher auch die Experten unter den Genießern überraschen wird! Wer sich aber schon von unserer „Vogelbeere im Maulbeerfass“ hat umschmeicheln lassen, wird auch hier die Entdeckungsreise in vollen Zügen geniessen!

„Ausdrucksstark und fein abgeschmeckt -- ein wahrhaft edler Brand!“
QVEST Magazin

„Wow – atemberaubend!“
Weinteufel.de

Edelbrand des Jahres!
Destillata 2013
Urteil der Jury: »Reife Marilenaromatik, zartes, vanillig-karamelliges Holz mit rauchigen Tönen und feinen Schokoladen-Noten in perfekter Balance; dicht und wuchtig; kräftiger, anhaltender Abgang!«

Goldener Preis der DLG 2012

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Animierende Aromatik mit belebenden Würznoten, schön-fruchtiger Marille und feinem Holz; rund und ausgewogen.«

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: »Zart-würzige Marillenaromen, feingliedrig, schön-fruchtig mit edelherben Akzenten, nachhaltiges Destillat mit feurigen Pikanzen im Finale!«


»Eine ehrliche, tief-aromatische Marille«
Walden, Nr. 2/2016
 
Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14

125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 328: Wilde Brombeere aus dem Böhmerwald
Nr. 328: Wilde Brombeere aus dem Böhmerwald
Im Unterschied zu unserem Waldbrombeerbrand von der Nellenburg stammen die für diesen Brand verwendeten wilden Brombeeren nicht aus unseren heimischen Wäldern, sondern aus dem Böhmerwald, der zu den artenreichsten, fruchtbarsten und beerenreichsten Wäldern Europas gehört. Unter klimatisch und geologisch perfekten Bedingungen gedeihen hier wunderbar aromatische, köstliche Brombeeren im Dickicht des Unterholzes, die nur unter größten Mühen und Beschwerlichkeiten zu ernten sind.
2011 haben wir über einen zuverlässigen Lieferanten eine kleine Charge direkt aus der Tschechei ergattern und haben versucht, das Allerbeste aus dieser wertvollen Fracht herauszukitzeln. Das Ergebnis ist ein voluminöses Beerendestillat, das in all seiner süßen Fruchtigkeit auch die würzig-erdigen, fast animalischen Noten des Waldbodens in sich trägt, überspielt von den floralen, vegetabil-frischen Nuancen von Brombeerblatt und -blüte. Wir finden, dass ein Brombeerbrand genau so schmecken sollte – schwarz, saftig, opulent, kernig, duftig – und legen dieses Destillat allen Liebhabern von Beerenobst wärmstens ans Herz. Auch wenn der Geldbeutel schmerzt: Der Gaumen wird es Ihnen danken!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
 
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 577: Brand vom Badischen Speierling
Nr. 577: Brand vom Badischen Speierling
Dem Hessen ist der Speierling eine wohl bekannte Frucht, während der Rest der Welt – angesichts des nur mäßig Appetit anregenden Namens – oft in Unkenntnis die Nase rümpft. Die Bezeichnung Speierling (Sorbus domestica), der eine Germanisierung der lateinischen Gattungsbezeichnung (Sorba) ist, korreliert mit dem hohen Gerbstoffgehalt der Früchte, die den Speierling durch ihre klärende, bzw. schönende Wirkung für den „Äppelwoi“ so wichtig sind.
Der Speierling ist aber eine uralte Kultursorte aus der Familie der Ebereschengewächse, der schon in der Zeit Karls des Großen (Capitulare de villis vel curtis imperii) eine gewisse Bedeutung hatte und seit der Antike als Nahrungsmittel geschätzt wurde. Eng verwandt mit den anderen Vertretern der Gattung (Vogelbeere, Elsbeere, Mehlbeere) weist er jedoch größere Doldenfrüchte als diese auf, so dass er etwas leichter zu beernten ist.
Dennoch ist der Speierling in Europa sehr selten geworden. In Österreich gibt es noch ca. 500 ausgewachsene Bäume, in Hessen noch etwas mehr.

Die Früchte für diesen Brand jedoch stammen von einem einzigen Baumriesen aus dem Badischen! ER steht in Remchingen im Enzkreis, ist etwa 25 m hoch (!) und hat einen Kronenumfang von etwa 15 m. Ein absolutes Rekordexemplar dieses seltenen Baumes also!
Familie Schelling-Franz hat uns auf diesen Solitär aufmerksam gemacht und im Jahr 2014 auch die Früchte geerntet und den weiten Weg ins Hegau hinunter gebracht.
Es hat sich gelohnt! Man sagt ja immer, die alten Bäume bringen oft die besten Früchte -- so auch hier!

Das Destillat aus dem badischen Speierling ist ein absolutes Lehrstück für Aromen-Forscher –
zwischen säuerlichen Apfelnoten, schönen Rosen-Bukettstoffen, wild-herbalen, vegetabilen grünen Aromen und  subtilen Marzipantönen angesiedelt, sehr komplex und harmonisch, mit pikanten Spitzen am Gaumen.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen


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