Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 328: Wilde Brombeere aus dem Böhmerwald
Nr. 328: Wilde Brombeere aus dem Böhmerwald
Im Unterschied zu unserem Waldbrombeerbrand von der Nellenburg stammen die für diesen Brand verwendeten wilden Brombeeren nicht aus unseren heimischen Wäldern, sondern aus dem Böhmerwald, der zu den artenreichsten, fruchtbarsten und beerenreichsten Wäldern Europas gehört. Unter klimatisch und geologisch perfekten Bedingungen gedeihen hier wunderbar aromatische, köstliche Brombeeren im Dickicht des Unterholzes, die nur unter größten Mühen und Beschwerlichkeiten zu ernten sind.
2011 haben wir über einen zuverlässigen Lieferanten eine kleine Charge direkt aus der Tschechei ergattern und haben versucht, das Allerbeste aus dieser wertvollen Fracht herauszukitzeln. Das Ergebnis ist ein voluminöses Beerendestillat, das in all seiner süßen Fruchtigkeit auch die würzig-erdigen, fast animalischen Noten des Waldbodens in sich trägt, überspielt von den floralen, vegetabil-frischen Nuancen von Brombeerblatt und -blüte. Wir finden, dass ein Brombeerbrand genau so schmecken sollte – schwarz, saftig, opulent, kernig, duftig – und legen dieses Destillat allen Liebhabern von Beerenobst wärmstens ans Herz. Auch wenn der Geldbeutel schmerzt: Der Gaumen wird es Ihnen danken!

Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf die Hegauer Beeren-Cuvée (300) aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 325: Hegauer Waldhimbeerbrand
Nr. 325: Hegauer Waldhimbeerbrand
Wer einen Brand aus echten Waldhimbeeren destillieren will, muss sich in die Königsklasse der Destillierkunst begeben. Zum einen gehört die Destillation der feinen Himbeer-Aromen zum Schwierigsten, was das Brennerhandwerk zu bieten hat, zum anderen muss mit einer enormen Investition gerechnet werden, schließlich können hier keine Kulturhimbeeren, sondern ausschließlich echte Waldware, also kleine, wild in den Hegauer Wäldern gewachsene Himbeeren, verwendet werden. Diese Waldhimbeeren besitzen ein wesentlich ausgeprägteres Aroma, typische Himbeernoten, gepaart mit der erdigen Schwere des Waldbodens und dem Geschmack wild wachsender Kräuter und Sträucher.
Deshalb haben wir im Sommer 2012 wieder einmal zu viert die Wälder im Oberen Hegau eine Woche lang durchkämmt um genügend Beeren für diesen einen Brand zusammenzubekommen. Das Resultat dieser Anstrengungen – die leider auch ihren Preis haben – liegt nun nach einjähriger Reifung vor: Es ist weniger süßlich und gefällig als die üblichen Himbeergeiste, schwerer, dichter und wesentlich komplexer. Eben ein Destillat von echten Waldbeeren, die diesen Wald auch schmecken lassen! Kernig und noch etwas wild aber mit großem herb-frischen Körper und schöner Länge! Ein Himbeerdestillat, das als absolut regionales Produkt keine Wünsche offen lässt. Sicher nicht gerade billig – aber jeden Cent wert, garantiert!

»Der Ambitionierte!« (Echtwald, März 2015)

Silbermedaille der Destillata 2012:
Urteil der JUry: "Reintönig, feingliedrig und typisch beerig; kan sich am Gaume gut entfalten und wirkt ausgewogen, mild und gehaltvoll; ansprechender Gesamteindruck!"

Lagerpotenzial: 2 – 8 Jahre
Trinkstärke: 42 % vol.
Flasche: 0,35 l
Erntejahr: 2014

Leider komplett vergriffen – bitte weichen Sie auf den Böhmischen Waldhimbeergeist (206) oder den sagenhaften Cuvée aus Waldhimbeeren und Ribisl (111) aus!

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 392: Mährische Vogelbeere aus dem Maulbeerfass
Nr. 392: Mährische Vogelbeere aus dem Maulbeerfass
Der Legende nach ist die mährische Form der Eberesche (Sorbus aucuparia var. edulis) durch eine zufällige Laune der Natur entstanden: Ein tschechischer Hirtenjunge soll im 19. Jahrhundert, als er mit dem Vieh auf der Weide war, inmitten einer ganzen Reihe von wilden Ebereschen einen ganz besonderen Baum entdeckt haben, dessen Beeren wesentlich süßer und wohlschmeckender waren, als die Beeren der anderen Bäume. Aus diesem einzelnen Baum soll dann die Kulturform der mährischen Eberesche gezüchtet worden sein. Soweit die Legende.
Und tatsächlich ist das Aromenspektrum der mährischen Vogelbeere etwas ausbalancierter und ausgeprägter, als das der Wildformen. Nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind die mährischen Vogelbeeren wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan.

Unser Brand aus sortenreinen slowakischen Früchten wird durch die Lagerung in einem heute sehr selten gewordenen Maulbeerfass zur echten Delikatesse und hat mit den konventionellen derb-deftigen und rustikalen, oft verschnitttenen Stammtischschnäpsen nichts gemein. Das Maulbeerholz gehört zu den süßesten Hölzern überhaupt und verleiht dem Destillat nicht nur die charakteristische rötlich-braune Farbe, sondern auch eine gewisse elegante Süße, die sich perfekt mit den wilden Aromen der Vogelbeere ergänzt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Aus einer verrückten Idee und der damals rein zufälligen Begegnung mit einem Maulbeerfass, das seither viele Nachfolger erlebt hat, ist hier so Destillat entstanden, das vermutlich einzigartig in Europa ist und zum Besten gehört, das wir je destilliert haben!

"Ein Weltklassebrand!"
Der Feinschmecker, Nr. 3, 2015

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Ausgeprägte Vogelbeer-Typizität, gehaltvoll, weich und anhaltend!«

Silbermedaille der Destillata 2010
Urteil der Jury: Sauber; feingliedrige, süßlich-weiche Aromatik mit guter Frucht-Holz-Balance; am Gaumen würzig und kräftig; intensives Finale!

Silbermedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010

Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf ein anderes Sorbus-Destillat (z.B. Mehlbeere, Speierling) aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 528,57
185,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 64: Pinot Meunier aus dem Limousin-Eichenfass – VR
Nr. 64: Pinot Meunier aus dem Limousin-Eichenfass – VR
Zu diesem Brand muss man nicht viel sagen. Nur so viel: Wir sind uns sicher, dass dieses Destillat – auch in der drittten Auflage – zum Allerbesten gehört, das wir je abgefüllt haben.
Ein Brand aus unserer eigenen Pinot Meunier Traube (also kein Weinbrand, sondern ein waschechter Traubenbrand), 4 Jahre lang im Fass aus Limousin-Eiche gereift, dabei um mehr als ein Viertel geschrumpft (der so genannte „Anteil der Engel“, den wir ihnen auch gönnen!), extrem verdichtet, perfekt ausbalanciert, lang nachhallend, mit enormen Potential, kurzum: Weltklasse!
Ein Destillat, mit dem man nur die besten Tage seines Lebens feiern sollte!

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Intensiv-aromatische Nase mit angenehmer Holznote und starkem Toasting; körperreich, süßlich und persistent!«

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Kräftiges, sortentypisches Produkt mit würzigen Abrundungen und intensier Holznote, süßlich und vanillig.«

Silbermedaille der Destillata 2011!
Urteil der Jury: »Ausgeprägte Aromatik, füllig und anhaltend!«

Leider komplett vergriffen! – Bitte weicen Sie auf einen anderen Trauben-, Trester- oder Weinbrand aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 369: Wachauer Marille aus dem Maulbeerfass
Nr. 369: Wachauer Marille aus dem Maulbeerfass
Von einem kleinen Betrieb im Umland von Krems an der Donau stammen die Marillen für diesen besonderen Zigarrenbrand, der in seiner Kombination von Maulbeerholz und Aprikose vielleicht einzigartig auf der Welt ist.
Auch 2012 haben wir neben unserer liebsten Aprikosen-Sorte, der „Ungarischen Besten“, die typische Wachauer Marillensorte „Klosterneuburger“ eingekauft, auf unserem Betrieb gekühlt vergoren und besonders vorsichtig und aromaschonend destilliert. Bis hierhin eigentlich Routine.
Als meine Frau dann aber vor drei Jahren den Vorschlag machte, das Destillat im Maulbeerfass auszubauen, um damit die blumigen, duftigen Noten der Marille mit der kräftigen Süße des Maulbeerholzes zu verschmelzen, begann das Experiment. Wir sind das Wagnis  eingegangen und haben das teure, wertvolle Destillat „auf’s Spiel gesetzt“. Wie sich nach einjähriger Lagerung jedoch zeigen sollte: mit Erfolg!
Das Resultat ist ungewohnt: Die liebliche Aromatik der Aprikose, mit fruchtig-flüchtigen Aspekten und den subtilen Marzipantönen, wird ergänzt von den eher exotischen Noten des Maulbeerholzes: kräftig fruchtig, leicht beerig, bei gleichzeitiger Rauchigkeit und Komplexität des Holzes. Dazu gesellen sich sanfte Vanilletöne sowie eine leichte Ahnung von Orangenblüten, Muskat und Nelke. Eine neuartige Kombination, ein unbekanntes Destillat, das sicher auch die Experten unter den Genießern überraschen wird! Wer sich aber schon von unserer „Vogelbeere im Maulbeerfass“ hat umschmeicheln lassen, wird auch hier die Entdeckungsreise in vollen Zügen geniessen!

„Ausdrucksstark und fein abgeschmeckt -- ein wahrhaft edler Brand!“
QVEST Magazin

„Wow – atemberaubend!“
Weinteufel.de

Edelbrand des Jahres!
Destillata 2013
Urteil der Jury: »Reife Marilenaromatik, zartes, vanillig-karamelliges Holz mit rauchigen Tönen und feinen Schokoladen-Noten in perfekter Balance; dicht und wuchtig; kräftiger, anhaltender Abgang!«

Goldener Preis der DLG 2012

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Animierende Aromatik mit belebenden Würznoten, schön-fruchtiger Marille und feinem Holz; rund und ausgewogen.«

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: »Zart-würzige Marillenaromen, feingliedrig, schön-fruchtig mit edelherben Akzenten, nachhaltiges Destillat mit feurigen Pikanzen im Finale!«

»Eine ehrliche, tief-aromatische Marille«
Walden, Nr. 2/2016

Leider komplett vergriffen! Bitte weichen Sie auf die Nr. 432, Wildpflaumencuvée im Maulbeerfass, aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München – »Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 182: Taxusgeist vom Samenmantel der Eibe
Nr. 182: Taxusgeist vom Samenmantel der Eibe
Strengenommen ist der fruchtig-aromatische Geist, den wir aus den roten Samenmänteln der Eibe (Taxus) gewinnen, kein Obstgeist im botanischen Sinne, da sich die von uns verwendeten Samenschalen nicht aus einem Fruchtblatt (Testa) entwickeln, sondenr fleischiges Samengewebe (Arillus) ist.
Dieser Samenmantel ist auch der einzige Teil der bis zu 1000 Jahre alt werdenden Nadelgehölze, dessen Verzehr für den Menschen ungiftig ist. Alle anderen Teile der Pflanze können schon in geringer Konzentration tödlich-toxische Reaktionen bei Mensch und Tier auslösen, weshalb die Eiben zu Zeiten der Waldweide von Viehbesitzern stark bekämpft wurde, da es immer wieder zu Viehvergiftungen kam.
Somit stellte die Herstellung dieses Geistes an unsere Brennerei eine große Herausforderung dar: Die Samen der Eibe werden im Sommer in aufwändiger Handarbeit geerntet. Sodann wird der giftige Samen von dem ihm umgebenden gelee-artigen Mantel in einem komplizierten Verfahren fein säuberlich getrennt, um anschließend mazeriert und schonend abdestilliert zu werden.
Das geschmackliche Ergebnis, das wir nun in dieser absolut einzigartigen Spirituosen-Spezialität finden, rechtfertigt allerdings den hohen Aufwand der Verarbeitung; so kennzeichnet diesen Geist das einzigartige, fruchtig-süßliche Aroma der Eibe, an das sich manche Schulkinder noch vom Naschen an den „verbotenen“ Früchten erinnern mögen!
Eine absolute Rarität mit intensiven Noten!

Leider vergriffen – wird wieder abgefüllt im Frühjar 2013 – bitte jetzt per e-mail vorbestellen!

Preis je Liter: Euro 190,00
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand
Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand
Jetzt wird es kompliziert. Wie beschreibt man eine Birne, die wir hier im Hegau schlicht „Klenkerle“ nennen, die aber sonst keiner (mehr) kennt? Nun, die „Klenkerles“ benennen im alemannischen Sprachgebrauch kleine Perlen oder Kügelchen, die an Fransenverzierungen, Spielzeug oder Perlenketten angebracht sind – „kleine Klunker“ also. Was schon viel über die fast schon mikroskopisch klein zu nennende Größe dieser Birnenform aussagt. Die größten Exemplare dieser Früchte werden nicht größer als 3 cm, der Durchschnitt dürfte bei etwa 2 cm Länge liegen. Ihre Haut ist ledrig braun, der Fruchtkörper besteht zu fast der Hälfte aus holzigen Teilen. Wir haben es hier mit einer absolut ursprünglichen Wildbirne (Pyrus pyraster) zu tun.
Wie man sich vorstellen kann, ist die Ernte dieser Birnen ein echter Alptraum für jeden Brenner. Täglich müssen die Wiesen unter den Bäumen nach neu heruntergefallenen Früchten abgesucht werden, wobei die Fruchtmengen verschwinden gering sind. Die Ernte erstreckt sich über fast drei Wochen – und wenn man Glück hat, ergibt sie in guten Jahren genau einen Brand. 2011 war wieder einmal ein solch gutes Jahr.
Die Mühen lohnen trotzdem, denn der Zuckergehalt dieser Holzbirne ist enorm, das Aroma unvergleichlich, interessant und komplex, der Geschmack zielt in Richtung Dörrbirne, wenngleich weit weniger süß, sondern wilder, rauer, rustikaler. Destillate dieser Wildbirnensorte sind absolute Edelbrand-Raritäten, gebrannt für Liebhaber einer archaischen Wildobstkultur.


Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf einen anderen Birnenbrand aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 367: Badische Mehlbeere von Schloss Langenstein
Nr. 367: Badische Mehlbeere von Schloss Langenstein
Manchmal gehen uns die Superlative aus. So auch bei diesem Destillat von der Badischen Mehlbeere. Nicht nur dass die charakterstarke Aromatik dieses Brandes eine Klasse für sich ist, sondern auch die destillierte Wildfrucht selbst ist eine absolute Rarität, die man sonst nirgendwo zum Edelbrand verarbeitet vorfindet.
Zu verdanken haben wir den Rohstoff für dieses Destillat dem Golfplatzarchitekten Rod Whitman zu verdanken, der 1990 bei der Gestaltung des Golfplatzes von Schloss Langenstein viele seltene Wildgehölze anpflanzen ließ – unter anderem 4 Exemplare der Badischen Mehlbeere (Sorbus badensis). Die gewöhnliche Mehlbeere (Sorbus intermedia) zählt zu den Sorbus-Arten und ist sehr nahe verwandt mit Elsbeere und Vogelbeere. Die Badische Mehlbeere ist eine bastardisierte Unterart, die erst 1961 beschrieben wurde,  streng regional begrenzt in Süddeutschland vorkommt und daher zu den absoluten Raritäten der heimischen Wildobstarten gehört.
Ihre geschmackliche Erscheinung im Rohzustand ist eher unspektakulär – bitter, gerbstoffreich mit relativ ausgeprägter Säure –, während sich im Destillat sensationelle Sekundäraromen durchsetzen: Dominierend sind
süßliche, milde Marzipantöne, die jedoch im Bouquet von floral-lieblichen Duftstoffen umspielt werden, elegant harmonieren und mit leichter Würze unendlich lange nachhallen.
Dieses Destillat gehört zum Besten und Wertvollsten, das jemals unsere Destillerie verlassen hat!

Goldmedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Vielschichtiges, ausdrucksstarkes und fast großartioes Duftspiel mit vornehmen, dezenten Marzipan-Akzenten; grazil, süßlich-weich und zart-bitter; lange anhaltend.“

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 471,43
165,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 454: Lorbeerkirsche vom Bodensee
Nr. 454: Lorbeerkirsche vom Bodensee
Dieses Destillat ist eine absolute Rarität unter den Spitzenbränden. Die Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus) ist den meisten Menschen nur als Ziergewächs bekannt, das als ordentlich gestutzte, immergrüne Hecke viele Vorgärten unseres Landes ziert. Die wenigsten wissen jedoch, dass diese Sträucher, wenn man sie denn wachsen lässt, zu großen, baumartigen Strauchpflanzen heranwachsen und jedes Jahr eine Unmenge an Früchten tragen. Diese Früchte sind echtes Steinobst, nämlich Kirschen, weshalb die korrekte botanische Bezeichnung eben auch »Lorbeerkirsche« und nicht der umganssprachliche Trivialname »Kirschlorbeer« ist. Die Pflanze ist daher eben kein Lorbeer, sondern ein Steinobstgewächs der Gattung Prunus.
Noch weniger Menschen wissen jedoch, dass die Früchte des Kirschlorbeers durchaus für den Verzehr geeignet sind, obgleich die Lorbeerkirsche einen hohen Blausäuregehalt aufweist, der auch in der Restaurierung antiker Kunstwerke genutzt wird, grundsätzlich jedoch aus den Blättern gewonnen wird. Auch die kleinen, schwarzen Kirschen der Lorbeerkirsche enthalten Prunasin, ein cyanogenes Glykosid, wie es auch in den Wild- und Süßkirschen vorkommt, und in der Reaktion mit Magensäure hohe Blausäurekonzentrationen entwickelt. Beim Kochen – bzw. im Prozess der Destillation und der Reaktion mit Kupfer, werden die Blausäureverbindungen jedoch soweit abgebaut, dass dies keine Rolle mehr spielt.

Nun aber zum Geschmack, denn die Lorbeerkirschen sind eine geschmackliche Sensation: noch intensiver, steinbetonter, voller als jede Wildkirsche, mit schönen, dominierenden Marzipan-Noten, die von einer leichten Konfekt-Fruchtsüße umrahmt werden, so dass am Gaumen die intensive Vorstellung einer Mandel-Kirsch-Praline entsteht. Ein großartiges Destillat-Erlebnis, das diesem Brand auch die höchsten Auszeichnungen eingebracht hat.
Unsere Lorbeerkirschen stammen von den alten Arboreten im Schlosspark Bodman und von der Insel Mainau, werden händisch in äußerst aufwendigen Aktionen mit vielen Helfern geerntet, schonend auf dem Stein vergoren und mehrfach gebrannt.

Edelbrand des Jahres 2013!
Destillata 2013
Urteil der Jury: »Breitschultriger, robuster Typus mit Stil; vielschichtig, intensiv marzipanig und mit edelherben, würzigen Finessen; gut dosierte Kraft und ansprechende Länge im Finale!«

Leider komplett vergriffen! -- Bitte weichen Sie auf ein anderes Wildkirsch-Destillat aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 574: Elsbeere aus dem oberen Donautal
Nr. 574: Elsbeere aus dem oberen Donautal
Die Elsbeere (Sorbus torminalis) ist die Königin der Wildobstsorten und das Teuerste und Wertvollste, das man in destillierter Form zu sich nehmen kann.
In Österreich Adlitze und in Frankreich Alisier genannt, machen dem leidenschaftlichen Brenner vor allem die Seltenheit und die schiere Größe der Elsbeerbäume zu schaffen, die über 30 m hoch werden und in Deutschland leider zu den bedrohten Arten gezählt werden müssen und sehr selten sind. Der Baum gehört zur Gattung der Mehlbeeren (Sorbus) bzw. der Ebereschen und weist ähnliche, kleine Früchte an Dolden auf, die jedoch dunkelbraun und leicht behaart sind.

Wir ernten unsere Elsebeeren in guten Jahren von 4 ausgewachsenen, etwa 25 m (!) hohen Bäumen im oberen Donautal in der Nähe des Klosters Beuron. Die Beerntung der Bäume geht nur mithilfe zweier Profi-Baumkletterer, die sich in abentuerlicher Höhe über Seile gesichert an die Früchte der äußeren Krone wagen. Anders ist die Ernte der Elsbeeren nicht möglich, was das Obst zu einem wahrhaft kostbaren und kostspieligen Schatz macht!
Aber auch hier lohnt der Aufwand, da die Elsbeere das eleganteste, edelste und feingliedrigste Aromenspiel alles Sorbus-Arten mitbringt – mit schön ausbalancierten Marzipannoten, vegetabiler Kräuter-Aromatik, einer gewissen Beeren-Süße, nussigen Pikanzen und leichter Säure –  hoch komplex, intensiv und sehr harmonisch.
Aus 100 kg Elsbeeren gewinnen wir etwa 1 l Alkohol was – neben dem einzigartigen Geschmackserlebnis – vielleicht den hohen Preis erklärt, den wir für dieses Destillat aufrufen müssen. Wir können aber versichern, dass sich diese Investition absolut lohnt! Schlichtweg: das Beste, das wir haben.

Goldmedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Hochelegantes, komplexes Destillat; markant und verführerisch in der Nase; gewaltig und ausladend am Gaumen; kraftvolles, wärmendes Finale und erfreulicher Nachhall!«

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 785,71
275,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 244: Cuvée von Bergamotte und Bourbon-Vanille
Nr. 244: Cuvée von Bergamotte und Bourbon-Vanille
Zum Glück gibt es immer noch etwas Neues, das entdeckt, destlliert und geschmeckt werden will – und der Phantasie des Brennmeisters sind (fast) keine Grenzen gesetzt!
Wer jedoch schon einmal einen frühen Morgen in einer weihnachtlichen Backstube oder einer Confiserie verbracht hat, der weiß, dass das Zusammenspiel von frischen Orangenaromen mit der zartbitteren Süße echter Bourbon-Vanille zu den eindrücklichsten und betörendsten Kombinationen zählt, die überhaupt vorstellbar sind und schon seit Jahrhunderten die Kreativität von Pattiseuren und auch Parfumeuren (!) herausfordern!
Wir sind für dieses Destillat noch einen Schritt weiter gegangen – nämlich zunächst nach Kalabrien, wo innerhalb eines schmalen Küstenstreifens zwischen dem Ionischen und dem Tyrrhenischen Meer die Bergamotte-Orange (Citrus bergamia) angebaut wird. Die ZItrusfrucht wird seit dem 17. Jahrhundert nicht wegen Ihre säuerlich-bitteren Fruchtfleischs kultiviert, sondern vornehmlich wegen der sehr charakteristischen Duftstoffe, die aus dem ätherischen Öl der Frucht als Essenzen für die Parfümindustrie verarbeitet werden.
Wir haben eine Charge von 500 kg der Bergamotte im Frühjahr 2012 ergattern können und destilliert – und zwar unter Zugabe von einigen Schoten echter Bourbon-Vanille aus Madagascar, womit wir nun endlich auch den europäischen Raum verlassen.
Die beste Bourbon-Vanille, die wir je kennen gelernt haben, wird in Deutschland von Christian Terno (Madavanilla) vertrieben – direkt und ohne Umwege aus eigenen Plantagen in Madagascar importiert und völlig konkurrenzlos in Qualität und Aromen.
Das interkontinentale Zusammenspiel dieser Aromen, das in uns gleichermaßen moderne wie auch nostalgische Empfindungen erklingen lässt, ebenso exotisch wie wohlbekannt, gehört zu den schönsten Kompositionen, die sich durch das traditionelle Destillationsverfahren im Alkohol als Quintessenz bannenlassen und wird jeden Gaumen und jede Nase zum Schwärmen bringen! Süß, schwer, opulent, barock, erfrischend, betäubend, verführend … Erotik für die Geschmacksnerven!

"Zerplatzt wie eine Duftbombe auf den Synapsen! Für die Waghalsigen!"
(Gourmondo-Magazin, Nr. 1/2015)

"Süße Ohnmacht! – Adieu, Du graue Welt: Der Cuvée von Bergamotte und Bourbon-Vanille aus dem Hause Stählemühle überwältigt nasal, geschmacklich und haptisch. Dieses Destillat schickt die Geschmacksnerven auf eine komplexe, exotische Reise und funktioniert, nicht nur zur Not, auch als Parfum!"
(Andy Warhol's Interview, Mai 2012)

"Einfach überwältigend,... grandios,... genial,... Science-Fiction in Perfektion!"
(Man in Helvetia, November 2013)

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 499: Geist vom Malabar-Ingwer
Nr. 499: Geist vom Malabar-Ingwer
An der Malabar-Küste im Südwesten Indiens, am arabischen Meer, wächst die vielleicht feinste und geschmacklich komplexeste Varietät der Ingwer-Pflanze (Zingiber officinale), die wir für diesen Geist eingesetzt haben, weil wir nicht an der oft etwas einseitigen Schärfe anderer Ingwer-Sorten interessiert sind, sondern an einem komplexen Verhältnis von Harzsäuren, der Würze des Gingerols und der süßlich-fruchtigen Noten der ätherischen Öle des Ingwer-Rhizoms. Für diese Komplexitität steht der Malabar-Ingwer, den wir für dieses Destillat penibel gereinigt, fein vermahlen in Melasse-Alkohol aus französischem Zuckerrohr angesetzt haben.

Ein tolles Destillat, dass sich vor allem zur Digestif-Abrundung von Menüs aus der asiatischen Küche, aber auch als Zutat in Süßspeisen (Obstsalat) und Fisch- oder Fleischgerichten (Huhn, Ente) eignet und aufgrund seiner Kraft auch von vielen Spitzenköchen geschätzt wird.

Leider vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)

Preis je Liter: Euro 214,28
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 587: Cuvée von Zuckerrohrmelasse und Süßmandel
Nr. 587: Cuvée von Zuckerrohrmelasse und Süßmandel
Als unser französischer Lieferant, der uns seit Jahren mit hochreinem Melasse-Alkohol für unsere Geiste (und den Monkey 47) beliefert, in einem Nebensatz erwähnte, er könne mir auch bei Gelegenheit einmal unvergorene Melasse (aus Guadeloupe) besorgen, habe ich lange nachgedacht. Einen klassischen Rum wollen wir hier am Bodensee nicht machen, das gehört hier nicht her. Das können andere auch besser, haben mehr Geduld und die besseren klimatischen Bedingungen. Es gibt aber natürlich noch Alternativen!

Und so ist die Idee gereift, einen veritablen Zigarrenbrand auf der Basis von vergorener Zuckerrohr-Melasse herzustellen, der sich ideal für die Begleitung von Rauchwaren aller Art eignet, aber ein eigenständiger Typus bleibt.
Wir haben die Melasse daher mit fein geschroteten und kurz angerösteten, italienischen Süßmandeln (Prunus dulcis) von der Levante zur Gärung gebracht, um anschließend eine Cuvée zu destillieren, die defintiv auf der „süßen Seite“ bleibt, schöne Marzipan- und Mandelnoten mit fruchtigen Komponenten des Zuckerrohrs vereint und zur Harmonisierung und Abrundung kurze Zeit in einem Fass aus französischer Limousin-Eiche ausgebaut wurde. Das Ergebnis ist ein rauchiges Mandelaroma mit fruchtigen Pikanzen und subtiler Vanille.
Zigarrenspitze eintauchen, zurücklehnen, genießen.

Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 380: Schwarzer Trüffel aus dem Piemont
Nr. 380: Schwarzer Trüffel aus dem Piemont
Ein Destillat aus echten schwarzen Trüffeln (Tuber melanosporum) ist natürlich sowohl für das Können, als für den Geldbeutel eines Destillateurs eine große Herausforderung! Wer schon einmal Kiloweise Trüffel fein geraspelt hat, um diese in Alkohol anzusetzen, weiß, dass der kaufmännische Teil des Gehirns an diesem Punkt laute Alarmsignale sendet!
Wir haben es wieder einmal unserem Piemonteser Freund José Noé zu verdanken, der uns auch die phantastischen Haselnüsse „Tonda Gentile“ liefert, dass dieses Destillat überhaupt möglich wurde – und zu einem halbwegs vernünftigen Preis angeboten werden kann. Denn Josés Bruder gehört zur großen Fraktion der Hobby-Trüffelsucher im Piemont und macht sich jeden Herbst mit seinen beiden Hunden (Lagotto Romagnolo) in den Langhe auf, um das schwarze und weiße Gold der Eichenwälder zu suchen.
Für den weißen Trüffel kommt die Destillation kaum in Frage. Wir sind keine Millionäre. Den schwarzen Trüffel konnten wir uns dank der Beziehungen nach Norditalien aber leisten!
So haben wir 2013 über 1,6 kg vom schwarzen Perigord-Trüffel aus Alba zu einem Trüffelgeist verarbeitet, der jeden Trüffelliebhaber begeistert – und abgesehen vom  Einsatz als Begleitung zu Pilzgerichten, oder als Essenz im Risotto, auch pur genossen das Erlebnis einer vollen Trüffel-Aromatik ermöglicht. Erdig-animalische Noten des Unterholzes werden von würziger Nuss begleitet und abgerundet durch Aromen von getrockneten Früchten und Erdbeeren.
Ein großartiges Trüffel-Erlebnis im Glas!

"Das grandiose Destillat schmeckt stark nach Pilzen – vergleichbar mit "Dashi" (Anm: ein japanischer Fond) –, riecht leicht nach Erde und schmeckt so komplex wie ein ganzes Gericht!"
Drink Planet, Japan, Juli 2014

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 506: Brand von der Schwarzen Bergfeige
Nr. 506: Brand von der Schwarzen Bergfeige
Unser französischer Obstlieferant aus der Haute-Provence beschreibt seine Feigen immer als das „schwarze Gold“, was einem unbedarften Konsumenten doch eher seltsam vorkommt, weil man Feigen für gewöhnlich nicht direkt mit der Farbe Schwarz in Verbindung bringt. Die Schwarze Bergfeige, deren korrekte Sortenbezeichnung „Figue de Solliès“ ist, und die aus Solliès, der „Hauptstadt der Feige“ im  Departement Var stammt, macht aber sofort anschaulich, woher diese Übertreibung kommt – und zwar sowohl in puncto Ästhetik wie auch Geschmack!

Dunkelstes Violett, von Tiefschwarz fast nicht zu unterscheiden, überzieht die äußere Feige, was den Kontrast zum leuchtenden rot-rosé ihres inneren Fruchtfleisches umso mehr verstärkt. Und dann der Duft, der Geschmack – herrlich dunkle, volle Feigenaromen, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Das „schwarze Gold“ macht seinem Namen alle Ehre!

Wir haben im Jahr 2012 zum ersten Mal eine kleine Menge dieser köstlichen Feigen verarbeitet und dabei versucht, das Unmögliche möglich zu machen, nämlich die subtile Feigen-Aromatik, die sich im Brand nur sehr bedingt bewahren lässt, möglichst vollfruchtig, schwer, füllig und komplex zu transportieren. Wir sind mikt dem Resultat extrem glücklich und denken, dass dies recht gut gelungen ist!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 590: Brand vom Scharlach-Dorn
Nr. 590: Brand vom Scharlach-Dorn
Nr. 590: Brand vom Scharlach-Dorn

Neu! Absolute Rarität, Liebhabercharge!
Beschreibung folgt!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 618: Brand vom Wolligen Schneeball
Nr. 618: Brand vom Wolligen Schneeball
Eine noch größere Rarität als unser Brand vom wilden Schneeball (607) ist dieses Destillat aus dem Wolligen Schneeball. Wir wissen nicht genau, ob vor uns schon jemals ein solches Destillat hergestellt hat.

Der wollige Schneeball (Viburnum lantana) ist ein Wildstrauch aus der Familie der Moschusgewächse und kommt in fast ganz Europa vor. Sowohl der Gattungsname als auch der Name der Art beziehen sich auf die extrem biegsamen Äste der Sträucher, die schon seit Urzeiten als Holz für Bögen und Pfeile genutzt wurden. Schon unser aller gemeinsamer Vorfahr „Ötzi“ trug vor rund 5.000 Jahren Pfeile aus dem Holz des Wolligen Schneeballs mit sich herum.

Die Früchte des Wolligen Schneeballs gelten gemeinhin als nicht essbar – enthalten jedoch keine (!) toxischen Stoffe (im Unterschied zu den Blättern und der Rinde) und offenbaren ein sehr interessantes, komplexes Aroma.
Unser Brand ist eine absolute Rarität destilliert in einer kleinen Liebhabercharge und besticht durch die intensiv-süßen Aromen, eine gewisse vegetabile Wildheit, leicht animalischen Moschus-Noten und einer schön ausbalancierten Harmonie.
Eine Edelbrand-Rarität für Kenner und Liebhaber!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 607: Brand vom wilden Hegauer Schneeball
Nr. 607: Brand vom wilden Hegauer Schneeball
Bei manchen Destillaten gehen uns schlichtweg die Superlative aus. Sei es aufgrund der Seltenheit des zugrunde liegenden Rohstoffs, der Mühsal der Ernte- und Einmaischarbeit, oder aufgrund der grandiosen Qualität und Typizität der enthaltenen Aromen.
Bei diesem extrem seltenen Brand vom Wilden Schneeball (Viburnum opulus), ein in ganz Europa verbreiteter Wildstrauch, der bei uns aufgrund seiner glasig-durchscheinenden, tiefroten Früchte „Blutbeere“ genannt wird, trifft dies nun alles gleichzeitig zu.

Die Ernte der Beeren nach den ersten harten Frösten ist mühsam und zeitintensiv, die Bedingungen hierzu im Winter meist rauh. Diese Winterarbeit ist aber notwendig, denn durch die Fröste bauen sich die schwach toxischen Stoffe in den Beeren ab, die in der Volksmedizin auch gerne als krampflösendes Mittel sowie gegen Nierensteine eingesetzt. Dass die Beeren aber absolut für den Verzehr geeignet und dabei höchst aromatisch sind, beweist unter anderem das beliebte türkische Erfrischungsgetränk „Gilaboru“, das aus dem Schneeball hergestellt wird.
Das Aroma ist pendelt zwischen süß und sauer und erinnert manchmal an Gummibärchen, da sich herbale Noten unter die Beerensüße mischen.
Unser Destillat ist ein echter „Brand“, der durch Vergärung der Beeren hergestellt wird und daher extrem selten ist – ein Destillat für Liebhaber und Kenner, die einmal etwas Neues erleben wollen!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 613: Schwarze und weiße Maulbeeren von Schloss Langenstein
Nr. 613: Schwarze und weiße Maulbeeren von Schloss Langenstein
Neu! Geist aus den schwarzen und (seltenen!) weißen Maulbeeren von Schloss Langenstein.
Beschreibung folgt!

Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf die Badische Mehlbeere (367) oder den Speierling aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 425: Cuvée aus Gewürzluiken und wilder Vogelbeere
Nr. 425: Cuvée aus Gewürzluiken und wilder Vogelbeere
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen


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