Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand
Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand
Jetzt wird es kompliziert. Wie beschreibt man eine Birne, die wir hier im Hegau schlicht „Klenkerle“ nennen, die aber sonst keiner (mehr) kennt? Nun, die „Klenkerles“ benennen im alemannischen Sprachgebrauch kleine Perlen oder Kügelchen, die an Fransenverzierungen, Spielzeug oder Perlenketten angebracht sind – „kleine Klunker“ also. Was schon viel über die fast schon mikroskopisch klein zu nennende Größe dieser Birnenform aussagt. Die größten Exemplare dieser Früchte werden nicht größer als 3 cm, der Durchschnitt dürfte bei etwa 2 cm Länge liegen. Ihre Haut ist ledrig braun, der Fruchtkörper besteht zu fast der Hälfte aus holzigen Teilen. Wir haben es hier mit einer absolut ursprünglichen Wildbirne (Pyrus pyraster) zu tun.
Wie man sich vorstellen kann, ist die Ernte dieser Birnen ein echter Alptraum für jeden Brenner. Täglich müssen die Wiesen unter den Bäumen nach neu heruntergefallenen Früchten abgesucht werden, wobei die Fruchtmengen verschwinden gering sind. Die Ernte erstreckt sich über fast drei Wochen – und wenn man Glück hat, ergibt sie in guten Jahren genau einen Brand. 2011 war wieder einmal ein solch gutes Jahr.
Die Mühen lohnen trotzdem, denn der Zuckergehalt dieser Holzbirne ist enorm, das Aroma unvergleichlich, interessant und komplex, der Geschmack zielt in Richtung Dörrbirne, wenngleich weit weniger süß, sondern wilder, rauer, rustikaler. Destillate dieser Wildbirnensorte sind absolute Edelbrand-Raritäten, gebrannt für Liebhaber einer archaischen Wildobstkultur.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 164: Hegauer Maiwipfelgeist von frischen Fichtensprossen
Nr. 164: Hegauer Maiwipfelgeist von frischen Fichtensprossen
Dieser Maiwipfelgeist ist eine traditionelle Destillat-Spezialität von frisch getriebenen Fichtensprossen, geerntet am 13. Mai, dem Tag des heiligen Servatius, 60 Tage lang warm mazeriert und anschliessend schonend destilliert, nach überlieferter Rezeptur in Handarbeit hergestellt. Äußerst bekömmlich und magenschonend, wohltuend wärmend und anregend. mit den süßen Aromen des jungen Harzes, den kräftigen Noten des Waldbodens und der frühsommerlichen Frische der grünen Fichtennadeln. Eine Rarität aus dem Hegau!

Goldmedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Reintöig und angenehm dezent in der Nase; am Gamen voll ausgeprägt, gehaltvoll und typisch harzig; harmonisches Gesamtbild.«

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 214,28

75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 587: Cuvée von Zuckerrohrmelasse und Süßmandel
Nr. 587: Cuvée von Zuckerrohrmelasse und Süßmandel
Als unser französischer Lieferant, der uns seit Jahren mit hochreinem Melasse-Alkohol für unsere Geiste (und den Monkey 47) beliefert, in einem Nebensatz erwähnte, er könne mir auch bei Gelegenheit einmal unvergorene Melasse (aus Guadeloupe) besorgen, habe ich lange nachgedacht. Einen klassischen Rum wollen wir hier am Bodensee nicht machen, das gehört hier nicht her. Das können andere auch besser, haben mehr Geduld und die besseren klimatischen Bedingungen. Es gibt aber natürlich noch Alternativen!

Und so ist die Idee gereift, einen veritablen Zigarrenbrand auf der Basis von vergorener Zuckerrohr-Melasse herzustellen, der sich ideal für die Begleitung von Rauchwaren aller Art eignet, aber ein eigenständiger Typus bleibt.
Wir haben die Melasse daher mit fein geschroteten und kurz angerösteten, italienischen Süßmandeln (Prunus dulcis) von der Levante zur Gärung gebracht, um anschließend eine Cuvée zu destillieren, die defintiv auf der „süßen Seite“ bleibt, schöne Marzipan- und Mandelnoten mit fruchtigen Komponenten des Zuckerrohrs vereint und zur Harmonisierung und Abrundung kurze Zeit in einem Fass aus französischer Limousin-Eiche ausgebaut wurde. Das Ergebnis ist ein rauchiges Mandelaroma mit fruchtigen Pikanzen und subtiler Vanille.
Zigarrenspitze eintauchen, zurücklehnen, genießen.

Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 499: Geist vom Malabar-Ingwer
Nr. 499: Geist vom Malabar-Ingwer
An der Malabar-Küste im Südwesten Indiens, am arabischen Meer, wächst die vielleicht feinste und geschmacklich komplexeste Varietät der Ingwer-Pflanze (Zingiber officinale), die wir für diesen Geist eingesetzt haben, weil wir nicht an der oft etwas einseitigen Schärfe anderer Ingwer-Sorten interessiert sind, sondern an einem komplexen Verhältnis von Harzsäuren, der Würze des Gingerols und der süßlich-fruchtigen Noten der ätherischen Öle des Ingwer-Rhizoms. Für diese Komplexitität steht der Malabar-Ingwer, den wir für dieses Destillat penibel gereinigt, fein vermahlen in Melasse-Alkohol aus französischem Zuckerrohr angesetzt haben.

Ein tolles Destillat, dass sich vor allem zur Digestif-Abrundung von Menüs aus der asiatischen Küche, aber auch als Zutat in Süßspeisen (Obstsalat) und Fisch- oder Fleischgerichten (Huhn, Ente) eignet und aufgrund seiner Kraft auch von vielen Spitzenköchen geschätzt wird.

Leder restlos vergriffen!

Preis je Liter: Euro 214,28
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 644: Brand von der Stockacher Nashi
Nr. 644: Brand von der Stockacher Nashi
Die Nashi (Pyrus pyrifolia), hierzulande leider noch nicht sehr bekannt, wird auch als Japanische Birne, Koreanische Birne, Asiatische Birne, Chinesische Birne oder Kumoi bezeichnet, was zwar der biologisch-systematischen Einordnung in die Gattung der Birnen gerecht wird, aber – in sensorischer Hinsicht – ein wenig vom essentiellen Wesen dieser interessanten Frucht ablenkt. Auch die volkstümliche Bezeichnung als Apfel-Birne (oder gar „Bapfel/Birpfel“), kommt der Aromatik und der Konsistenz der Nashi-Frucht nicht wirklich nahe. Hier sollten wir unbedingt die Quitte ins Spiel bringen, die einige wichtige Aromakomponenten aufweist, die auch bei der Nashi charakteristisch sind – Honig, Limonene, süß-saure Aspekte. Ich würde daher die geschmackliche Typisierung der Nashi eher in die Richtung eines Hybrids aus Quitte und Birne vornehmen.
Die vollständig kugelförmigen Früchte mit bronzefarbener, dünner Schale und gleichmäßigen Lentizellen stammen ursprünglich aus China, sind aber mittlerweile in ganz Asien verbreitet – und auch in Stockach! Hier pflegt Frau Mock in ihrem Hausgarten nämlich seit etwa 2 Jahrzehnten einen Baum der exotischen Birne und verarbeitet diese Köstlichkeit jedes Jahr zu feinster Marmelade!
Wir hatten das große Glück, dass Familie Mock im letzten Jahr genau zu Erntezeit im Urlaub war und uns deshalb die Pflege und Ernte des mittlerweile etwa 7 m hohen Baums überlassen hat!
Wir waren begeistert! Nicht nur von der Konsistenz der Früchte (extrem saftreich, bissfest, knackig), sondern auch von diesem einzigartigen Aromenspiel, das wir nach schonender Gärung und Destillation nun auch in diesem äußerst seltenen Brand wiederfinden – und lieben!
Eine Obstbrand-Rarität für Liebhaber schöner Birnen- und Quittenaromen, in einer unvergleichlichen Mischung!

Leider komplett vergriffen! Bitte weichen Sie auf ein Quitten-Destillat aus!

Preis je Liter: Euro 357,14
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 642: Brand von der Sizilianischen Kaktusfeige
Nr. 642: Brand von der Sizilianischen Kaktusfeige
Obstbrand-Rarität für Liebhaber und Jäger der besonderen Aromen!

Im Spätsommer letzten Jahres rief mich unser Freund und langjähriger Lieferant der großartigen „Moro“-Blutorangen aus Sizilien an und fragte mich, ob ich etwas mit Kaktusfeigen anfangen könnte … Kaktusfeigen?
Gemeint sind die extrem stacheligen Beerenfrüchte, bzw. Triebe des Opuntia ficus-indica, dem Feigenkaktus, der ursprünglich aus Mexico stammt. Diese Scheinfrüchte besitzen neben ihrem martialischen Äusseren, von giftigen Dornen, die einen unangenehmen Juckreiz auslösen bewehrt, ein äußerst schmackhaftes, süß-säuerliches Fruchtfleisch, das zudem wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und einen extrem hohen Vitamin-B- und Vitamin-C-Gehalt aufweist. In Mexiko gehören Kaktusfeigen als Delikatessen zur Standardküche – und US-amerikanische Forscher haben nachgewiesen, dass der Verzehr der Früchte vor allem Katerbeschwerden nach einer durchzechten Nacht erheblich lindern sollen!

Ich hatte auch schon gehört, dass auch Schnapsbrenner in Norditalien, Südafrika und Namibia, die Kaktusfeige zu Branntwein verarbeiten und habe daher schnell zugesagt! „Schickt mir mal eine halbe Tonne nach Deutschland“ habe ich meinem sizilianischen Freund geantwortet und zwei Wochen später konnten wir die wertvolle Fracht einmaischen – bewaffnet mit dicken Gummihandschuhen und am Ende dennoch ganz schön gezeichnet durch die feinen Widerhaken der stachligen Genossen!
Das Aroma der Kaktusfeige (wie auch unseres Destillats) ist extrem interessant – zwischen süß-sauren Beerenaromen, leichten Zitrusnoten und frechen, exotischen Pikanzen am Gaumen. Für viele wird dieser Brand eine echte Überraschung sein – vielleicht werden wir öfter Mal den Lastwagen aus Sizilien bestellen müssen!
Leider ist die Herstellung jedoch sehr aufwendig, daher auch nicht das günstigste Destillat... aber jeden Pfennig wert!


Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 357,14
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 648: Erdbeerbrand von der »Mieze Schindler«
Nr. 648: Erdbeerbrand von der »Mieze Schindler«
Rarität – erstmals von uns gebrannt!
Der Sommer 2015 war ein grandioser Erdbeersommer! Trockenheit und ideale Temperaturen haben in Süddeutschland für ein optimales Beerenklima gesorgt. Und in solchen Jahren muss der Schnapsbrenner „zuschlagen“, da der Erdbeerbrand zu den schwierigsten Disziplinen im Bereich der Obstdestillate zählt.
Und weil wir diese einmalige Chance nutzen wollten, haben wir nach der  „besten“ Erdbeere gesucht, von der wir wissen. Fündig geworden sind wir in Hohenlohe bei Martin Blumenstock, der seit einigen Jahren versuchsweise die alte Preussische Erdbeersorte »Mieze Schindler« anbaut. 1925 wurde sie von Otto Schindler gezüchtet. Er benannte die fast so intensiv und süß wie Walderdbeeren schmeckende Frucht nach seiner Frau Mieze. Auf dem Markt ist sie äußerst selten zu finden, da sie sehr druckempfindlich und deswegen schlecht lagerbar ist. In Bauern- oder Privatgärten ist Mieze Schindler aber ein sehr gerne gesehener Gast – und von der Komplexität der Aromen her einfach unvergleichlich!

Dementsprechend entfaltet auch dieses Destillat, das ein echter Brand – also durch Vergärung der Erdbeeren und Destillation dieser Maische gewonnen wird – ist, ein wundervolles Erdbeeraroma, das vor allem an der Nase an den leiblichen Duft von Walderdbeeren erinnert und am Gaumen einen langen Nachhall entwickelt.
Liebhaberdestillat in kleiner Charge!

Lagerpotenzial: 2– 8 Jahre 

Trinkstärke: 42 % vol.

Flasche: 0,35 l

Erntejahr: 2015




Leider komplett vergriffen –– bitte weichen Sie auf die Cuvée aus 6 Hegauer Beeren (Nr. 300) aus!

Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 660: Echter Blutwurz
Nr. 660: Echter Blutwurz
Ganz neu im Sortiment!

Auf Wunsch des international berühmten Künstlers Tobias Rehberger, der ganz nebenbei auch zu den profundesten Schnapskennern und der Kulturszene gehört, habe ich mich im Frühjahr wieder einmal an Potentilla tormentilla (oder auch und schöner: erecta) herangewagt und einen Blutwurz destilliert. Die Wurzeln stammen aus dem Allgäu und werden 20 Tage lang mazeriert. Dann erfolgt eine schonende Destillation und anschliessen erneute Mazeration mit getrockneten Wurzelstücken, die dem Blutwurz auch die charakteristische Farbe und den Namen gegebenhaben!
Es handelt sich hier also um einen echten Geist, der zusätzlich nochmal ausgezogen wird. Eigentlich also pure Medizin, deren großartige Wirkung und Bekömmlichkeit ich hier allerdings nicht bewerben darf.
Sie müssen es einfach selbst versuchen – ganz nach Tobi Rehbergers Motto: »Aigainst Blood, Sweat, and Bitterness«


Leider komplett vergriffen! Bitte weichen Sie auf den Schwarzwälder Bärwurz (Nr. 636) aus!

Preis je Liter: Euro 242,86

85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 690: Feigenbrand von der »Figue de Solliès«
Nr. 690: Feigenbrand von der »Figue de Solliès«
Ja, manchmal muss man wie das Trüffelschweinchen lange nach den ganz besonderen Schätzen der Natur suchen, um die wirklich sensationellen Geschmackserlebnisse zu erleben – manchmal hilft aber auch der Zufall.
Von einem befreundeten Obstproduzenten habe ich im Jahr 2014 ein Körbchen mit ganz dunkelroten, kleinen Feigen aus Frankreich geschenkt bekommen. Einmal hineingebissen, war klar, das ist genau eines dieser sensationellen Erlebnisse, an denen man nur selten im Leben teilhaben darf. Noten von Erdbeere, Melone und dunklen Beeren wechseln sich mit der typischen Feigenaromatik ab, so intensiv, so dicht und charakteristisch, dass man den Geschmack nicht vergisst. Das ist die „Figue de Solliès“, eine spezielle Feigenart aus dem Becken von Solliès in der Nähe von Toulon, die die spezifischen Sortenbezeichnung Bourjassotte noire trägt.

Im Jahr 2016 konnten wir eine kleine Charge dieser Feige aus Frankreich importieren und haben – mit aller Sorfalt, Hygiene und jedem erdenklichen Aufwand -- dieses Destillat gebrannt, das wir wie einen kostbaren Schatz behandeln.

Ich bin eigentlich kein großer Feigen-Freund, da die meisten Feigen-Sorten zwar wunderschön aussehen und eine gewisse erotische Ausstrahlung haben, aber eben doch meist langweilig und nur subtil schmecken. Diese Feigen aus Südfrankreich aber sind der Gipfel der Genüsse!

Es gibt nur eine kleine Charge dieses Brands, der durch den gewaltigen Aufwand auch durchaus seinen Preis hat – er ist aber jeden Cent wert! Unbedingt probieren!

Leider komplett vergriffen – bitte weichen Sie auf die Schwarze Bergfeige (Nr. 506) aus!

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 674: Geist von der Kolanuss aus Burkina Faso
Nr. 674: Geist von der Kolanuss aus Burkina Faso
Auf die Idee, Kola-Nüsse zu destillieren kann nur ein eingefleischter Cola-Trinker kommen! Mea culpa – ich bekenne mich schuldig!
Tatsächlich wurde die Nuss des Cocastrauchs viele jahrzehnte lang zur Herstellung von Erfrischungsgetränken wie Coca Cola genutzt, bevor die Industrie auf das wesentlich preiswertere Koffein, das bei der Herstellung von entkoffeiniertem Kaffee als Abfallprodukt anfällt, ausweichen konnte. Extrakte der Kolanuss sind aber immer noch in einigen unabhängigen Cola-Rezepturen enthalten, wie auch in der Scho-ka-kola-Schokolade.
So wertvoll macht die Kolanuss neben dem Koffein auch das Theobromin, sowie die geschmacksgebenden Inhaltsstoffe, die die Nüsse in Afrika zu einem beliebten Genussmittel werden ließen. Die etwa walnussgroßen Samen, die leicht bitter, erdig und nussig schmecken, werden aufgebrochen, zerrieben und etwa eine Stunde lang gekaut. Dabei entfaltet das Koffein der Kolanuss eine durchaus wohltuende Wirkung, anders als beim Kaffeegenuss, nämlich ohne die Nebenwirkungen von Herzrasen und Nervosität. Das Koffein der Kolanuss wirkt verdauungsanregend und schmerzstillend – ganz zu schweigen von vielen Berichten über eine stark aphrodisierende Wirkung!
Also ein Grund mehr, dieses rare Destillat von der Kolanuss aus Burkina Faso einmal zu versuchen! Aber ganz abgesehen von den anregenden Effekten für die Libido hält dieser Geist auch eine Vielfalt von exotischen Aromen zwischen Nuss, Schokolade, Gerbstoffen, Kakao, Erde und Zimt bereit, die Liebhabern von Gewürzdestillaten ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern!


Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 424: Cuvée aus Hegauer Bohnapfel und wildem Holunder
Nr. 424: Cuvée aus Hegauer Bohnapfel und wildem Holunder
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!
Großartiges Zusammenspiel von den dunklen Schokoladennoten der Holunderbeere und den reifen, würzigen Apfelaromen!
Meine Empfehlung!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 425: Cuvée aus Gewürzluiken und wilder Vogelbeere
Nr. 425: Cuvée aus Gewürzluiken und wilder Vogelbeere
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 325: Hegauer Waldhimbeerbrand
Nr. 325: Hegauer Waldhimbeerbrand
Wer einen Brand aus echten Waldhimbeeren destillieren will, muss sich in die Königsklasse der Destillierkunst begeben. Zum einen gehört die Destillation der feinen Himbeer-Aromen zum Schwierigsten, was das Brennerhandwerk zu bieten hat, zum anderen muss mit einer enormen Investition gerechnet werden, schließlich können hier keine Kulturhimbeeren, sondern ausschließlich echte Waldware, also kleine, wild in den Hegauer Wäldern gewachsene Himbeeren, verwendet werden. Diese Waldhimbeeren besitzen ein wesentlich ausgeprägteres Aroma, typische Himbeernoten, gepaart mit der erdigen Schwere des Waldbodens und dem Geschmack wild wachsender Kräuter und Sträucher.
Deshalb haben wir im Sommer 2012 wieder einmal zu viert die Wälder im Oberen Hegau eine Woche lang durchkämmt um genügend Beeren für diesen einen Brand zusammenzubekommen. Das Resultat dieser Anstrengungen – die leider auch ihren Preis haben – liegt nun nach einjähriger Reifung vor: Es ist weniger süßlich und gefällig als die üblichen Himbeergeiste, schwerer, dichter und wesentlich komplexer. Eben ein Destillat von echten Waldbeeren, die diesen Wald auch schmecken lassen! Kernig und noch etwas wild aber mit großem herb-frischen Körper und schöner Länge! Ein Himbeerdestillat, das als absolut regionales Produkt keine Wünsche offen lässt. Sicher nicht gerade billig – aber jeden Cent wert, garantiert!

»Der Ambitionierte!« (Echtwald, März 2015)

Silbermedaille der Destillata 2012:
Urteil der JUry: "Reintönig, feingliedrig und typisch beerig; kan sich am Gaume gut entfalten und wirkt ausgewogen, mild und gehaltvoll; ansprechender Gesamteindruck!"

Lagerpotenzial: 2 – 8 Jahre
Trinkstärke: 42 % vol.
Flasche: 0,35 l
Erntejahr: 2014

Leider komplett vergriffen – bitte weichen Sie auf den Böhmischen Waldhimbeergeist (206) oder den sagenhaften Cuvée aus Waldhimbeeren und Ribisl (111) aus!

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 182: Taxusgeist vom Samenmantel der Eibe
Nr. 182: Taxusgeist vom Samenmantel der Eibe
Strengenommen ist der fruchtig-aromatische Geist, den wir aus den roten Samenmänteln der Eibe (Taxus) gewinnen, kein Obstgeist im botanischen Sinne, da sich die von uns verwendeten Samenschalen nicht aus einem Fruchtblatt (Testa) entwickeln, sondenr fleischiges Samengewebe (Arillus) ist.
Dieser Samenmantel ist auch der einzige Teil der bis zu 1000 Jahre alt werdenden Nadelgehölze, dessen Verzehr für den Menschen ungiftig ist. Alle anderen Teile der Pflanze können schon in geringer Konzentration tödlich-toxische Reaktionen bei Mensch und Tier auslösen, weshalb die Eiben zu Zeiten der Waldweide von Viehbesitzern stark bekämpft wurde, da es immer wieder zu Viehvergiftungen kam.
Somit stellte die Herstellung dieses Geistes an unsere Brennerei eine große Herausforderung dar: Die Samen der Eibe werden im Sommer in aufwändiger Handarbeit geerntet. Sodann wird der giftige Samen von dem ihm umgebenden gelee-artigen Mantel in einem komplizierten Verfahren fein säuberlich getrennt, um anschließend mazeriert und schonend abdestilliert zu werden.
Das geschmackliche Ergebnis, das wir nun in dieser absolut einzigartigen Spirituosen-Spezialität finden, rechtfertigt allerdings den hohen Aufwand der Verarbeitung; so kennzeichnet diesen Geist das einzigartige, fruchtig-süßliche Aroma der Eibe, an das sich manche Schulkinder noch vom Naschen an den „verbotenen“ Früchten erinnern mögen!
Eine absolute Rarität mit intensiven Noten!

Leider vergriffen – wird wieder abgefüllt im Frühjar 2013 – bitte jetzt per e-mail vorbestellen!

Preis je Liter: Euro 190,00
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 181: Blutbeergeist vom Wilden Schneeball
Nr. 181: Blutbeergeist vom Wilden Schneeball
Der Strauch des Gemeinen Schneeballs (Viburnum opulus), dessen Früchte bei uns als Blutbeeren (oder auch Glasbeere, Wasserholder) bezeichnet werden, ist ein in ganz Europa vorkommendes Wildgehölz, das vor allem in feuchten Gebüschen oder an Bach- und Flussufern anzutreffen ist. Die Pflanzenteile werden oft als schwach giftig eingestuft, dennoch werden die roten, in Dolden stehenden, durchsichtigen Beeren des Schneeballs v.a. in Osteuropa gerne roh gegessen und zu Marmelade verarbeitet. In der Türkei wird aus den eingelegten Beeren ein wohlschmeckendes, mit Wasser und Zucker versetztes Getränk hergestellt, dem unter dem Namen Gilaboru sogar eine heilende Wirkung bei Nierensteinen nachgesagt wird.
So lag es für uns Nahe, die in unserer Gegend reichen Vorkommen des wilden Schneeballstrauchs auch in der Brennerei zu verarbeiten. Das Ergebnis war eine aüßerst positive Überraschung, denn der durch Mazeration und Destillation aus den reifen Blutbeeren gewonnene Geist besticht durch eine wilde und nuancierte Aromatik die zwischen den süßlichen und säuerlich-fruchtigen Noten der Schneeballfrucht mäandert und auch den wohlriechenden Duft der Pflanze widerspiegelt. Ein Experiment, das unter den Kennern edler Destillate  viele Liebhaber gefunden hat!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Bronzemedaille bei der Destillata 2010

Leider vergriffen!

Preis je Liter: Euro 190,00
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 391: Wilde Vogelbeere von der Oberen Donau
Nr. 391: Wilde Vogelbeere von der Oberen Donau
Für den Rohverzehr sind die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) ungeeignet, nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind sie allerdings wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan. Insbesondere im Alpenraum hat der Vogelbeerschnaps mit seinem rauen und wilden Geschmack eine besondere Bedeutung erlangt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Die Früchte für diesen Brand haben wir in einer der schönsten Landschaften gefunden, die unsere süddeutsche Heimat bietet: dem oberen Donautal. Zwischen dem berühmten Kloster Beuron und der Hohenzollern-Hochburg Sigmaringen schlängelt sich die junge Donau zwischen skulpturalen Kalksteinfelsen, Schlössern und Burgen, alten Gutshöfen und bewaldeten Bergrücken und prägt so eine Natur wie aus dem Bilderbuch. Und wenn in diesem Szenario im Spätsommer dann die Vogelbeeren der höheren Lagen in sattem Rot erglühen, kann uns nur wenig davon abhalten, loszuziehen und den grob fahrlässigen wirtschaftlichen Unsinn zu begehen, um einige hundert Kilo dieser Beeren händisch zu ernten – oft unter Einsatz mutiger kindlicher Kletterkünste! Der Ausblick ins Donautal macht dann aber die mühsame Erntearbeit vergessen!

Zum Destillat haben wir nun noch nicht so viel gesagt, aber ganz ehrlich: er schmeckt wie dieser Blick hinunter auf die Donau in ihrem Felsenbett – Marzipan, saftige Beere, komplexe Aromatik, viel Druck am Gaumen, harmonisch und rund mit unendlicher Persistenz!

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Saubere, typisch ausladende Aromatik; am Gaumen süß.“
 
Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf ein anderes Vogelbeer-Destillat aus!

Preis je Liter: Euro 370,00
185,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 366: Mährische Vogelbeere aus den Karpaten
Nr. 366: Mährische Vogelbeere aus den Karpaten
Der Legende nach ist die mährische Form der Eberesche (Sorbus aucuparia var. edulis) durch eine zufällige Laune der Natur entstanden: Ein tschechischer Hirtenjunge soll im 19. Jahrhundert, als er mit dem Vieh auf der Weide war, inmitten einer ganzen Reihe von wilden Ebereschen einen ganz speziellen, individuellen Baum entdeckt haben, dessen Beeren wesentlich süßer und wohlschmeckender waren, als die Beeren der anderen Bäume. Aus diesem einzelnen Baum soll dann die Kulturform der mährischen Eberesche gezüchtet worden sein.
Soweit die Legende.
Tatsächlich aber ist das Aromenspektrum der mährischen Vogelbeere etwas ausbalancierter und ausgeprägter, als das der Wildformen. Nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind die mährischen Vogelbeeren wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan.
Unser Brand aus sortenreinen Früchten aus den slowakischen Westkarpaten ist eine echte Delikatesse und hat mit den konventionellen derb-deftigen und rustikalen, oft auch verschnitttenen Stammtischschnäpsen nichts gemein. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf ein anderes Vogelbeerdestillat aus.

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 148: Zibärtle vom Dauenberg
Nr. 148: Zibärtle vom Dauenberg
Als der Hausherr des mittelalterlichen Salemer Anwesens am Eigeltinger Dauenberg vor einigen Jahren liebevoll und nachhaltig restaurierte und renaturierte, wurden neben einem wundervollen Wildkirschenhain und wertvollen Streuobstbeständen auch an zwei Standorten mehrere Dutzend Bäume einer seltenen Art der Zibarte gepflanzt, die von Ihrer Färbung und Bereifung , sowie dem späten Reifezeitpunkt im Oktober/November her, dem Schwarzwälder Zibärtle entspricht, allerdings mit knapp 1 bis 1,5 cm wesentlich kleiner ist, einen höheren Steinanteil besitzt und somit eine eigenständige Unterart der Zibarte darstellt.
Im Jahr 2009 haben wir diese Bäume mit vielen Helfern bei eisigen Temperaturen und Schneeregen baumfallend abgeerntet und zu einem absolut exklusiven Destillat verarbeitet, das die Sonderstellung dieser Zibartenform unterstreicht: Durchaus herb mit ausgeprägtem Steinton und einer gewissen Wildheit ausgestattet, bei gleichzeitiger Komplexität und Harmonie. Ein Zibartenwasser für die Forscher und Entdecker unter den Liebhabern feinster Destillate!

Leider vergriffen – bite weichen Sie auf ein anderes Zibärtle aus!

Preis je Liter: Euro 170,00
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 569: Brand vom Kornblumenhonig aus der Uckermark
Nr. 569: Brand vom Kornblumenhonig aus der Uckermark
Wie kommt eine Hegauer Brennerei in zum Kornblumenhonig aus der Uckermark?
Nun, die Geschichte ist schnell erklärt: WIr sind mit Sebastian Priebe, einem Imker in Norddeutschland, befreundet, der sich mit seinen Völkern regelmäßig auf die Suche nach den letzten, zusammenhängenden Getreideanbauflächen macht, die von Bio-Betrieben bewirtschaftet werden und die Kornblume als Beikraut in den Ackerflächen zulassen. Da die Kornblume in der konventionellen Landwirtschaft als Unkraut bekämpft wird, bekommen wir Getreidefelder, die mit dem wundervollen, dunklen Blau der Kornblume durchwirkt sind, nur noch selten zu sehen. Fündig geworden ist er im Nordosten der Uckermark, nahe der Ostsee und unweit der Odermündung. In dünn besiedeltem Gebiet liegen ausgedehnte Getreideflächen auf denen sich die Kornblume ausbreiten darf. Die Bienen standen dort ca. 4 Wochen zur Blüte der Kornblume, die 2012 durch ausgeglichene Wetterverhältnisse ordentlich gehonigt  hat. Sie trugen reichlich goldgelben Nektar in die Beuten ein und sorgten für eine gute Ernte.

Kornblumenhonig ist intensiv gelb, mit einer würzigen Süsse und ganz spezifischen Aromen, die für uns in Süddeutschland eher ungewöhnlich – aber umso reizvoller sind. Den Kornblumenhonig haben wir in einem komplizierten Gärungsprozess, der auch für das archaische Met die Grundlage bildete, schonend vergoren und zu einem reinrassigen Honigbrand vergoren. Es handelt sich hierbei um eine absolute Edelbrand-Rarität, die vermutlich kein zweites Mal in Europa zu finden ist. Ein Brand mit lieblichen floralen Akzenten an der Nase, eleganten Honigaromen am Gaumen und einem süßen, persistenten Abgang.


Leider vergriffen!
 
Preis je Liter: Euro 357,14
 
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 828: Hegauer Goldbitter vom Blutwurz aus dem Maulbeerfass
Nr. 828: Hegauer Goldbitter vom Blutwurz aus dem Maulbeerfass

Leider vergriffen!

Preis je Liter: Euro 90,00
45,00 EUR Weitere Informationen


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