Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 226: Schwäbischer Hägegeist vom Hagebuttenmark
Nr. 226: Schwäbischer Hägegeist vom Hagebuttenmark
Wild wachsende Hagebutten von der Schwäbischen Alb, von Hand im Winter 2010 gepflückt, sorgfältig gesäubert und von den Nüsschen befreit, zu Hägemark verarbeitet, mit ganzen Früchten 20 Tage mazeriert und schonend destilliert, ergeben einen Hetscherln-Geist, der durch sein aus-gewogenes Gleichgewicht von fruchtiger Süße und wilder Herbe besticht und die typischen Aromen der Rosa canina in perfekter Harmonie vereint.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Bronzemedaille „Das Goldene Stamperl“ 2010

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,85
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 333: Wilde Vogelbeere aus Reute im Hegau
Nr. 333: Wilde Vogelbeere aus Reute im Hegau
650 m über dem Meer, inmitten der Hegauer Vulkanlandschaft liegt zwischen den Dörfern Honstetten und Reute ein kleiner Friedhof, der nicht nur aufgrund seiner überwältigenden Aussicht auf die Schweizer Alpen eine der schönsten letzten Ruhestätten sein muss, die man sich nur vorstellen kann, sondern auch wegen der 8 mächtigen Ebereschen, die ihn umgeben. Es sind alte Bäume, die in manchen Jahren so viele Früchte tragen, dass der gesamte Friedhof bis weithin rot leuchtet. 2011 war wieder so ein leuchtendes Jahr – und so sind wir im Herbst losgezogen und haben dort tagelang die schönsten Vogelbeeren geerntet, die es bei uns gibt.
Für den Rohverzehr sind die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) ungeeignet, nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind sie allerdings wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan.
Insbesondere im Alpenraum hat der Vogelbeerschnaps mit seinem rauhen und wilden Geschmack eine besondere Bedeutung erlangt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.
Aufgrund ihres geringen Zuckergehalts erbringen unsere Friedhof-Vogelbeeren nur eine geringere Ausbeute, dafür im Destillat aber um so eigenwilligere und finessenreiche Töne an Nase und Gaumen. Ein sortenreiner, wilder Vogelbeerbrand ist eine absolute Delikatesse und dieser Brand aus dem Erntejahr 2012 zudem eine hochkarätige Spezialität unter den Edelbrandraritäten – ein Genuss, dem sich niemand entziehen kann!

Goldmedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Schöne, intensive Vogelbeeraromatik mit verführerischen malzigen Highlights und Zartbitter-Schokoladen-Noten; voll-fruchtig, mollig und kräftig; angenehm pikanter Abgang.«

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Authentisches, intensiv-aromatisches Duftversprechen; eine weiche marzipanige Note ergänzt die frische Frucht; engmaschig und beständig!«

Silbermedaille der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Feine, leichte Fruchtnoten in der Nase, rund und gehaltvoll am Gaumen, mit guter Länge im Abgang!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 180: Schwarzwälder Preiselbeeren und Schwäbischer Wacholder
Nr. 180: Schwarzwälder Preiselbeeren und Schwäbischer Wacholder
Für dieses Dstillat-Cuvée werden vollreife Wacholderbeeren von der Schwäbischen Alb und handgepflückte Preiselbeeren aus den sonnigen Tälern des Südschwarzwalds mit Zitronenschalen, Zimt und Koriander angesetzt, 24 Tage lang warm mazeriert und schonend abdestilliert.
So vermählen sich schwäbische und badische Aromen zu einem harmonischen Geist, der durch die wilden, harzigen Wacholdernoten und die herb-fruchtige Säure der Preiselbeere die komplexe Wildheit unserer süddeutschen Landschaft auf delikate Weise widergibt.
Eine Destillat-Rarität auch für Gin-Liebhaber!

»Sehr elegant und fruchtig im Gaumen, kräftiger Wacholder.«
(Schweizerische Weinzeitung, Nr. 06, Juni 2015)

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Ansprechende Fruchtkombination, die sich in der Nase frisch-fruchtig, am Gaumen pikant-würzig präsentiert; dicht, rund und ausgewogen.“

Silbermedaille der Destillata 2010
Urteil der Jury: "Gelungene Fruchtkombination mit feiner Wacholdernote in der frisch-fruchtigen Aromatik; elegant und geschmeidig am Gaumen; mit zarter Bitternote ausklingend."


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung


Preis je Liter: Euro 242,86
 
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 187: Wilde Kornelkirsche von Schloss Langenstein
Nr. 187: Wilde Kornelkirsche von Schloss Langenstein
Manchmal gehen uns beim texten der Destillatbeschreibungen die Superlative aus. So auch bei diesem Brand aus der Kornelkirsche, der für viele Edelbrandfreunde eine großartige Entdeckung sein wird.
Während in Österreich der „Dirndlbrand“, wie Kornelkirschendestillate im Alpenraum genannt werden, zu den höchstpreisigen Klassikern der Obstbrände gehört, ist er in Deutschland fast vergessen – genauso wie die wilden Sträucher und Bäume der Kornelkirsche, die hierzulande fast völlig ausgestorben sind und nur noch in Parkanlagen vorkommen. Auch der Spazierstock, der jahrhundertelang aus dem harten Holz der Kornelkirsche gedrechselt wurde, ist leider durch ausländische Hölzer abgelöst worden.
Unsere Kornelkirschen (Cornus mas) stammen aus den Wäldern und Anlagen rund um Schloss Langenstein und wurden zum Teil von weitsichtigen Förstern vor vielen Jahren angepflanzt. Bewahrt werden Sie heute von Axel Graf Douglas und seinem Golfplatz, der nicht nur der Kornelkirsche sondern auch vielen anderen bedrohten Wildobstarten einen idealen Schtzraum bietet!
Uns liefert die Langensteiner Kornelkirsche alljährlich den kostbaren Stoff für dieses Destillat – den Stoff, aus dem die Träume sind! Charaktertypisch, leicht säuerlich, wild, im Aroma irgendwo zwischen Steinobst und Waldbeere angelegt (die Kornelkirsche ist keine Kirsche, sondern ein Hartriegelgewächs), aber sehr eigen, speziell und unnachahmlich! Ein absolutes Spitzendestillat für Wildobstfreunde – Distiller’s Choice!

Edelbrand des Jahres!
Destillata 2012
Urteil der Jury: „Hocharomatischer Charakter mit blitzsauberen, klaren und intensiv ausgeprägten Fruchtnoten; stabil und persistent am Gaumen; animierend, harmonisch und restlos typisch.“

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Reintönig, fast großartig in der Nase; sortentypisch, animierend und intensiv aromatisch, dicht und füllig!«

Silbermedaille bei der Destillata 2011
Urteil der Jury: »Gut ausgeprägtes, elegantes Aromenspiel; am Gaumen füllig und mild, nachhaltig!«


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
 
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 164: Hegauer Maiwipfelgeist von frischen Fichtensprossen
Nr. 164: Hegauer Maiwipfelgeist von frischen Fichtensprossen
Dieser Maiwipfelgeist ist eine traditionelle Destillat-Spezialität von frisch getriebenen Fichtensprossen, geerntet am 13. Mai, dem Tag des heiligen Servatius, 60 Tage lang warm mazeriert und anschliessend schonend destilliert, nach überlieferter Rezeptur in Handarbeit hergestellt. Äußerst bekömmlich und magenschonend, wohltuend wärmend und anregend. mit den süßen Aromen des jungen Harzes, den kräftigen Noten des Waldbodens und der frühsommerlichen Frische der grünen Fichtennadeln. Eine Rarität aus dem Hegau!

Goldmedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Reintöig und angenehm dezent in der Nase; am Gamen voll ausgeprägt, gehaltvoll und typisch harzig; harmonisches Gesamtbild.«

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 214,28

75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 218: Wilde Hegauer Traubenkirsche
Nr. 218: Wilde Hegauer Traubenkirsche
Nun, wir können natürlich nicht bei jedem Brand behaupten, dass dies das Beste ist, das wir jemals gebrannt haben. Aber auch bei diesem Brand fehlen uns angesichts des maischen Zaubers, den dieses Destillat auszuströmen scheint, buchstäblich die Worte. Einfach großartig, mit welcher Kraft und Verführungskunst sich die wilde Hegauer Traubenkirsche (Prunus padus) uns ins sensorische Gedächtnis gebrannt hat!
Aber beginnen wir von vorn: Welch ein Glück für uns war es, dass unser Nachbar Thomas Baier den Tannhof in Münchhöf streng biologisch nach Demeter-Prinzipien bewirtschaftet. Und welch ein noch größeres Glück war es, dass er vor etwa 7 Jahren eine Wildhecke zwischen zwei Flurstücken angelegt hat und zahlreiche Traubenkirschen angepflanzt hat. Nach ersten Testdestillationen in den vergangenen Jahren war schnell klar, dass uns diese tiefschwarze, erbsengroße Frucht, die keine wirkliche Kirsche ist, großartige Brände bescheren wird. Und so haben wir die Ernte aus zwei aufeinander folgenden Jahren eingefroren, haben geduldig abgewartet und sind nun stolz auf diesen zweiten Brand, der uns wie ein Gigolo verführt.
Wie eine feine Praline betört schon der Duft dieser Süßigkeit, rund und schwer, voll Marzipansüße und der Fruchtigkeit der Kirsche, die sich am Gaumen zu einer wahrhaftigen Symphonie aller Sinne aufschwingt – ein Fünf-Sterne-Dessert der Extraklasse!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 190: Walliser Berberitze
Nr. 190: Walliser Berberitze
Die Geschichte dieses Destillats glaubt uns wohl kein Mensch: Wir haben es unserem Züricher Freund Conradin Bernoulli zu verdanken, der uns vor einigen Jahren einmal mit dem Fahrrad (!) von Zürich aus im Hegau besucht hat. Conradin verbringt jedes Jahr ein paar Wochen in der Abgeschiedenheit der Berge in den Walliser Alpen. Er hat uns von den überall wild wachsenden Berberitzen erzählt – und uns ist schon beim bloßen Zuhören das Wasser im Munde zusammengelaufen. Ein Plan war schnell gemacht – und dann auch im letzten Herbst umgesetzt. Gemeinsam mit Freunden hat Conradin im November 2010 tagelang die Steilhänge im Saastal bekraxelt und dort mühsam die Beeren von den dornenreichen Sträuchern gesammelt, die den felsigen Untergrund in luftiger Höhe (1700 m.ü.M.) überwuchern. Bei Schnee und Eis haben wir uns anschließend am Bahnhof von Stein am Rhein zur feierlichen Übergabe des wertvollen Beerenschatzes getroffen – und hatten somit mehrere Eimer von wilden Berberitzen (Berberis vulgaris) zur Verfügung, die sofort zu diesem Geist warm angesetzt und destilliert wurden.
Im Januar 2010 haben wir das Destillat nach nur zwei Monaten der Reife im Glasballon schon abgefüllt, weil wir die jungen, frischen, säuerlichen Aromen der Berberitze erhalten wollten. So präsentiert sich nun ein jugendliches, ungestümes Destillat aus dieser seltenen, vitaminreichen Wildfrucht, das ungemein typisch und charakterstark ist und zu den absoluten Raritäten in unserem Sortiment gehört!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Sauberes, fruchtiges Produkt, interessantes Aromenbild in der Nase, am Gaumen gehaltvoll!

Wieder lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand
Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand
Jetzt wird es kompliziert. Wie beschreibt man eine Birne, die wir hier im Hegau schlicht „Klenkerle“ nennen, die aber sonst keiner (mehr) kennt? Nun, die „Klenkerles“ benennen im alemannischen Sprachgebrauch kleine Perlen oder Kügelchen, die an Fransenverzierungen, Spielzeug oder Perlenketten angebracht sind – „kleine Klunker“ also. Was schon viel über die fast schon mikroskopisch klein zu nennende Größe dieser Birnenform aussagt. Die größten Exemplare dieser Früchte werden nicht größer als 3 cm, der Durchschnitt dürfte bei etwa 2 cm Länge liegen. Ihre Haut ist ledrig braun, der Fruchtkörper besteht zu fast der Hälfte aus holzigen Teilen. Wir haben es hier mit einer absolut ursprünglichen Wildbirne (Pyrus pyraster) zu tun.
Wie man sich vorstellen kann, ist die Ernte dieser Birnen ein echter Alptraum für jeden Brenner. Täglich müssen die Wiesen unter den Bäumen nach neu heruntergefallenen Früchten abgesucht werden, wobei die Fruchtmengen verschwinden gering sind. Die Ernte erstreckt sich über fast drei Wochen – und wenn man Glück hat, ergibt sie in guten Jahren genau einen Brand. 2011 war wieder einmal ein solch gutes Jahr.
Die Mühen lohnen trotzdem, denn der Zuckergehalt dieser Holzbirne ist enorm, das Aroma unvergleichlich, interessant und komplex, der Geschmack zielt in Richtung Dörrbirne, wenngleich weit weniger süß, sondern wilder, rauer, rustikaler. Destillate dieser Wildbirnensorte sind absolute Edelbrand-Raritäten, gebrannt für Liebhaber einer archaischen Wildobstkultur.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 587: Cuvée von Zuckerrohrmelasse und Süßmandel
Nr. 587: Cuvée von Zuckerrohrmelasse und Süßmandel
Als unser französischer Lieferant, der uns seit Jahren mit hochreinem Melasse-Alkohol für unsere Geiste (und den Monkey 47) beliefert, in einem Nebensatz erwähnte, er könne mir auch bei Gelegenheit einmal unvergorene Melasse (aus Guadeloupe) besorgen, habe ich lange nachgedacht. Einen klassischen Rum wollen wir hier am Bodensee nicht machen, das gehört hier nicht her. Das können andere auch besser, haben mehr Geduld und die besseren klimatischen Bedingungen. Es gibt aber natürlich noch Alternativen!

Und so ist die Idee gereift, einen veritablen Zigarrenbrand auf der Basis von vergorener Zuckerrohr-Melasse herzustellen, der sich ideal für die Begleitung von Rauchwaren aller Art eignet, aber ein eigenständiger Typus bleibt.
Wir haben die Melasse daher mit fein geschroteten und kurz angerösteten, italienischen Süßmandeln (Prunus dulcis) von der Levante zur Gärung gebracht, um anschließend eine Cuvée zu destillieren, die defintiv auf der „süßen Seite“ bleibt, schöne Marzipan- und Mandelnoten mit fruchtigen Komponenten des Zuckerrohrs vereint und zur Harmonisierung und Abrundung kurze Zeit in einem Fass aus französischer Limousin-Eiche ausgebaut wurde. Das Ergebnis ist ein rauchiges Mandelaroma mit fruchtigen Pikanzen und subtiler Vanille.
Zigarrenspitze eintauchen, zurücklehnen, genießen.

Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 644: Brand von der Stockacher Nashi
Nr. 644: Brand von der Stockacher Nashi
Die Nashi (Pyrus pyrifolia), hierzulande leider noch nicht sehr bekannt, wird auch als Japanische Birne, Koreanische Birne, Asiatische Birne, Chinesische Birne oder Kumoi bezeichnet, was zwar der biologisch-systematischen Einordnung in die Gattung der Birnen gerecht wird, aber – in sensorischer Hinsicht – ein wenig vom essentiellen Wesen dieser interessanten Frucht ablenkt. Auch die volkstümliche Bezeichnung als Apfel-Birne (oder gar „Bapfel/Birpfel“), kommt der Aromatik und der Konsistenz der Nashi-Frucht nicht wirklich nahe. Hier sollten wir unbedingt die Quitte ins Spiel bringen, die einige wichtige Aromakomponenten aufweist, die auch bei der Nashi charakteristisch sind – Honig, Limonene, süß-saure Aspekte. Ich würde daher die geschmackliche Typisierung der Nashi eher in die Richtung eines Hybrids aus Quitte und Birne vornehmen.
Die vollständig kugelförmigen Früchte mit bronzefarbener, dünner Schale und gleichmäßigen Lentizellen stammen ursprünglich aus China, sind aber mittlerweile in ganz Asien verbreitet – und auch in Stockach! Hier pflegt Frau Mock in ihrem Hausgarten nämlich seit etwa 2 Jahrzehnten einen Baum der exotischen Birne und verarbeitet diese Köstlichkeit jedes Jahr zu feinster Marmelade!
Wir hatten das große Glück, dass Familie Mock im letzten Jahr genau zu Erntezeit im Urlaub war und uns deshalb die Pflege und Ernte des mittlerweile etwa 7 m hohen Baums überlassen hat!
Wir waren begeistert! Nicht nur von der Konsistenz der Früchte (extrem saftreich, bissfest, knackig), sondern auch von diesem einzigartigen Aromenspiel, das wir nach schonender Gärung und Destillation nun auch in diesem äußerst seltenen Brand wiederfinden – und lieben!
Eine Obstbrand-Rarität für Liebhaber schöner Birnen- und Quittenaromen, in einer unvergleichlichen Mischung!

Leider komplett vergriffen! Bitte weichen Sie auf ein Quitten-Destillat aus!

Preis je Liter: Euro 357,14
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 642: Brand von der Sizilianischen Kaktusfeige
Nr. 642: Brand von der Sizilianischen Kaktusfeige
Obstbrand-Rarität für Liebhaber und Jäger der besonderen Aromen!

Im Spätsommer letzten Jahres rief mich unser Freund und langjähriger Lieferant der großartigen „Moro“-Blutorangen aus Sizilien an und fragte mich, ob ich etwas mit Kaktusfeigen anfangen könnte … Kaktusfeigen?
Gemeint sind die extrem stacheligen Beerenfrüchte, bzw. Triebe des Opuntia ficus-indica, dem Feigenkaktus, der ursprünglich aus Mexico stammt. Diese Scheinfrüchte besitzen neben ihrem martialischen Äusseren, von giftigen Dornen, die einen unangenehmen Juckreiz auslösen bewehrt, ein äußerst schmackhaftes, süß-säuerliches Fruchtfleisch, das zudem wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und einen extrem hohen Vitamin-B- und Vitamin-C-Gehalt aufweist. In Mexiko gehören Kaktusfeigen als Delikatessen zur Standardküche – und US-amerikanische Forscher haben nachgewiesen, dass der Verzehr der Früchte vor allem Katerbeschwerden nach einer durchzechten Nacht erheblich lindern sollen!

Ich hatte auch schon gehört, dass auch Schnapsbrenner in Norditalien, Südafrika und Namibia, die Kaktusfeige zu Branntwein verarbeiten und habe daher schnell zugesagt! „Schickt mir mal eine halbe Tonne nach Deutschland“ habe ich meinem sizilianischen Freund geantwortet und zwei Wochen später konnten wir die wertvolle Fracht einmaischen – bewaffnet mit dicken Gummihandschuhen und am Ende dennoch ganz schön gezeichnet durch die feinen Widerhaken der stachligen Genossen!
Das Aroma der Kaktusfeige (wie auch unseres Destillats) ist extrem interessant – zwischen süß-sauren Beerenaromen, leichten Zitrusnoten und frechen, exotischen Pikanzen am Gaumen. Für viele wird dieser Brand eine echte Überraschung sein – vielleicht werden wir öfter Mal den Lastwagen aus Sizilien bestellen müssen!
Leider ist die Herstellung jedoch sehr aufwendig, daher auch nicht das günstigste Destillat... aber jeden Pfennig wert!


Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 357,14
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 182: Taxusgeist vom Samenmantel der Eibe
Nr. 182: Taxusgeist vom Samenmantel der Eibe
Strengenommen ist der fruchtig-aromatische Geist, den wir aus den roten Samenmänteln der Eibe (Taxus) gewinnen, kein Obstgeist im botanischen Sinne, da sich die von uns verwendeten Samenschalen nicht aus einem Fruchtblatt (Testa) entwickeln, sondenr fleischiges Samengewebe (Arillus) ist.
Dieser Samenmantel ist auch der einzige Teil der bis zu 1000 Jahre alt werdenden Nadelgehölze, dessen Verzehr für den Menschen ungiftig ist. Alle anderen Teile der Pflanze können schon in geringer Konzentration tödlich-toxische Reaktionen bei Mensch und Tier auslösen, weshalb die Eiben zu Zeiten der Waldweide von Viehbesitzern stark bekämpft wurde, da es immer wieder zu Viehvergiftungen kam.
Somit stellte die Herstellung dieses Geistes an unsere Brennerei eine große Herausforderung dar: Die Samen der Eibe werden im Sommer in aufwändiger Handarbeit geerntet. Sodann wird der giftige Samen von dem ihm umgebenden gelee-artigen Mantel in einem komplizierten Verfahren fein säuberlich getrennt, um anschließend mazeriert und schonend abdestilliert zu werden.
Das geschmackliche Ergebnis, das wir nun in dieser absolut einzigartigen Spirituosen-Spezialität finden, rechtfertigt allerdings den hohen Aufwand der Verarbeitung; so kennzeichnet diesen Geist das einzigartige, fruchtig-süßliche Aroma der Eibe, an das sich manche Schulkinder noch vom Naschen an den „verbotenen“ Früchten erinnern mögen!
Eine absolute Rarität mit intensiven Noten!

Leider vergriffen – wird wieder abgefüllt im Frühjar 2013 – bitte jetzt per e-mail vorbestellen!

Preis je Liter: Euro 190,00
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 424: Cuvée aus Hegauer Bohnapfel und wildem Holunder
Nr. 424: Cuvée aus Hegauer Bohnapfel und wildem Holunder
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!
Großartiges Zusammenspiel von den dunklen Schokoladennoten der Holunderbeere und den reifen, würzigen Apfelaromen!
Meine Empfehlung!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 425: Cuvée aus Gewürzluiken und wilder Vogelbeere
Nr. 425: Cuvée aus Gewürzluiken und wilder Vogelbeere
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 214: Brand vom Zierapfel „Red Sentinel“
Nr. 214: Brand vom Zierapfel „Red Sentinel“
Ein Zierapfelbrand ist natürlich eine absolute Seltenheit und wäre vor einigen Jahren noch gar nicht denkbar gewesen. Zum einen weil zunächst einmal große Mengen an Früchten vorhanden sein müssen (unter 100 kg ist der Destillationsprozess unrentabel und auch nicht aussagekräftig), um anderen, weil bei den Edelbrennern auch erst einmal die Überzeugung reifen musste, dass wir bei einigen Zierapfelsorten ganz nah an den ursprünglichen Wildformen unseres europäischen Wildapfels, bzw. „Holtz-apffels“ angekommen sind. Trotz der relativen Jugendlichkeit der Züchtungen, erinnern einige Sorten im Hinblick auf Wuchsform und Aromatik der Früchte ganz deutlich an die wilde, ursprüngliche Form.
Nach einigen Versuchen mit Zierapfelformen in den letzten Jahren haben wir uns für eine Verarbeitung der Sorte „Red Sentinel“ in unserer Brennerei entschieden, weil Testdestillationen unglaublich schöne, interessante Ergebnisse lieferten. „Red Sentinel“ betört durch seine klare Apfelaromatik, die aber von Zitrusnoten umschmeichelt wird und im Brand klar transportiert werden kann.
Ein Zierapfeldestillat ist eine Rarität im Bereich der Edelobstbrände, die – obgleich noch in den Kinderschuhen – eine wirkliche Kostbarkeit für alle Jäger der besonderen Aromen darstellt!

Leider vergriffen!

Preis je Liter: Euro 170,00
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 72: Hegauer Blutbeer-Destillat vom Wilden Schneeball
Nr. 72: Hegauer Blutbeer-Destillat vom Wilden Schneeball
Der Strauch des Gemeinen Schneeballs, dessen Früchte bei uns als Blutbeeren (oder auch Glasbeere, Wasserholder) bezeichnet werden, ist ein in ganz Europa vorkommendes Wildgehölz, das vor allem in feuchten Gebüschen oder an Bach- und Flussufern anzutreffen ist. Die Pflanzenteile werden oft als schwach giftig eingestuft, dennoch werden die roten, in Dolden stehenden, durchsichtigen Beeren des Schneeballs v.a. in Osteuropa gerne roh gegessen und zu Marmelade verarbeitet. In der Türkei wird aus den eingelegten Beeren ein wohlschmeckendes, mit Wasser und Zucker versetztes Getränk hergestellt, dem unter dem Namen Gilaboru sogar eine heilende Wirkung bei Nierensteinen nachgesagt wird.
So lag es für uns Nahe, die in unserer Gegend reichen Vorkommen des wilden Schneeballstrauchs auch einmal in der Brennerei zu verarbeiten. Das Ergebnis war eine aüßerst positive Überraschung, denn der durch Mazeration und Destillation aus den reifen Blutbeeren gewonnene Geist besticht durch eine wilde und nuancierte Aromatik die zwischen den süßlichen und säuerlich-fruchtigen Noten der Schneeballfrucht mäandert und auch den wohlriechenden Duft der Pflanze widerspiegelt. Ein Experiment, das unter den Kennern edler Destillate sicherlich viele Liebhaber finden wird!


Bronzemedaille bei der Destillata 2010

Noch lieferbar
Achtung: Alte Flaschenaustattung in Reliefflasche!


Preis/Liter: Euro 170,00
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 148: Zibärtle vom Dauenberg
Nr. 148: Zibärtle vom Dauenberg
Als der Hausherr des mittelalterlichen Salemer Anwesens am Eigeltinger Dauenberg vor einigen Jahren liebevoll und nachhaltig restaurierte und renaturierte, wurden neben einem wundervollen Wildkirschenhain und wertvollen Streuobstbeständen auch an zwei Standorten mehrere Dutzend Bäume einer seltenen Art der Zibarte gepflanzt, die von Ihrer Färbung und Bereifung , sowie dem späten Reifezeitpunkt im Oktober/November her, dem Schwarzwälder Zibärtle entspricht, allerdings mit knapp 1 bis 1,5 cm wesentlich kleiner ist, einen höheren Steinanteil besitzt und somit eine eigenständige Unterart der Zibarte darstellt.
Im Jahr 2009 haben wir diese Bäume mit vielen Helfern bei eisigen Temperaturen und Schneeregen baumfallend abgeerntet und zu einem absolut exklusiven Destillat verarbeitet, das die Sonderstellung dieser Zibartenform unterstreicht: Durchaus herb mit ausgeprägtem Steinton und einer gewissen Wildheit ausgestattet, bei gleichzeitiger Komplexität und Harmonie. Ein Zibartenwasser für die Forscher und Entdecker unter den Liebhabern feinster Destillate!

Leider vergriffen – bite weichen Sie auf ein anderes Zibärtle aus!

Preis je Liter: Euro 170,00
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 828: Hegauer Goldbitter vom Blutwurz aus dem Maulbeerfass
Nr. 828: Hegauer Goldbitter vom Blutwurz aus dem Maulbeerfass

Leider vergriffen!

Preis je Liter: Euro 90,00
45,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 391: Wilde Vogelbeere von der Oberen Donau
Nr. 391: Wilde Vogelbeere von der Oberen Donau
Für den Rohverzehr sind die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) ungeeignet, nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind sie allerdings wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan. Insbesondere im Alpenraum hat der Vogelbeerschnaps mit seinem rauen und wilden Geschmack eine besondere Bedeutung erlangt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Die Früchte für diesen Brand haben wir in einer der schönsten Landschaften gefunden, die unsere süddeutsche Heimat bietet: dem oberen Donautal. Zwischen dem berühmten Kloster Beuron und der Hohenzollern-Hochburg Sigmaringen schlängelt sich die junge Donau zwischen skulpturalen Kalksteinfelsen, Schlössern und Burgen, alten Gutshöfen und bewaldeten Bergrücken und prägt so eine Natur wie aus dem Bilderbuch. Und wenn in diesem Szenario im Spätsommer dann die Vogelbeeren der höheren Lagen in sattem Rot erglühen, kann uns nur wenig davon abhalten, loszuziehen und den grob fahrlässigen wirtschaftlichen Unsinn zu begehen, um einige hundert Kilo dieser Beeren händisch zu ernten – oft unter Einsatz mutiger kindlicher Kletterkünste! Der Ausblick ins Donautal macht dann aber die mühsame Erntearbeit vergessen!

Zum Destillat haben wir nun noch nicht so viel gesagt, aber ganz ehrlich: er schmeckt wie dieser Blick hinunter auf die Donau in ihrem Felsenbett – Marzipan, saftige Beere, komplexe Aromatik, viel Druck am Gaumen, harmonisch und rund mit unendlicher Persistenz!

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Saubere, typisch ausladende Aromatik; am Gaumen süß.“
 
Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf ein anderes Vogelbeer-Destillat aus!

Preis je Liter: Euro 370,00
185,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 181: Blutbeergeist vom Wilden Schneeball
Nr. 181: Blutbeergeist vom Wilden Schneeball
Der Strauch des Gemeinen Schneeballs (Viburnum opulus), dessen Früchte bei uns als Blutbeeren (oder auch Glasbeere, Wasserholder) bezeichnet werden, ist ein in ganz Europa vorkommendes Wildgehölz, das vor allem in feuchten Gebüschen oder an Bach- und Flussufern anzutreffen ist. Die Pflanzenteile werden oft als schwach giftig eingestuft, dennoch werden die roten, in Dolden stehenden, durchsichtigen Beeren des Schneeballs v.a. in Osteuropa gerne roh gegessen und zu Marmelade verarbeitet. In der Türkei wird aus den eingelegten Beeren ein wohlschmeckendes, mit Wasser und Zucker versetztes Getränk hergestellt, dem unter dem Namen Gilaboru sogar eine heilende Wirkung bei Nierensteinen nachgesagt wird.
So lag es für uns Nahe, die in unserer Gegend reichen Vorkommen des wilden Schneeballstrauchs auch in der Brennerei zu verarbeiten. Das Ergebnis war eine aüßerst positive Überraschung, denn der durch Mazeration und Destillation aus den reifen Blutbeeren gewonnene Geist besticht durch eine wilde und nuancierte Aromatik die zwischen den süßlichen und säuerlich-fruchtigen Noten der Schneeballfrucht mäandert und auch den wohlriechenden Duft der Pflanze widerspiegelt. Ein Experiment, das unter den Kennern edler Destillate  viele Liebhaber gefunden hat!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Bronzemedaille bei der Destillata 2010

Leider vergriffen!

Preis je Liter: Euro 190,00
95,00 EUR Weitere Informationen


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