Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 569: Brand vom Kornblumenhonig aus der Uckermark
Nr. 569: Brand vom Kornblumenhonig aus der Uckermark
Wie kommt eine Hegauer Brennerei in zum Kornblumenhonig aus der Uckermark?
Nun, die Geschichte ist schnell erklärt: WIr sind mit Sebastian Priebe, einem Imker in Norddeutschland, befreundet, der sich mit seinen Völkern regelmäßig auf die Suche nach den letzten, zusammenhängenden Getreideanbauflächen macht, die von Bio-Betrieben bewirtschaftet werden und die Kornblume als Beikraut in den Ackerflächen zulassen. Da die Kornblume in der konventionellen Landwirtschaft als Unkraut bekämpft wird, bekommen wir Getreidefelder, die mit dem wundervollen, dunklen Blau der Kornblume durchwirkt sind, nur noch selten zu sehen. Fündig geworden ist er im Nordosten der Uckermark, nahe der Ostsee und unweit der Odermündung. In dünn besiedeltem Gebiet liegen ausgedehnte Getreideflächen auf denen sich die Kornblume ausbreiten darf. Die Bienen standen dort ca. 4 Wochen zur Blüte der Kornblume, die 2012 durch ausgeglichene Wetterverhältnisse ordentlich gehonigt  hat. Sie trugen reichlich goldgelben Nektar in die Beuten ein und sorgten für eine gute Ernte.

Kornblumenhonig ist intensiv gelb, mit einer würzigen Süsse und ganz spezifischen Aromen, die für uns in Süddeutschland eher ungewöhnlich – aber umso reizvoller sind. Den Kornblumenhonig haben wir in einem komplizierten Gärungsprozess, der auch für das archaische Met die Grundlage bildete, schonend vergoren und zu einem reinrassigen Honigbrand vergoren. Es handelt sich hierbei um eine absolute Edelbrand-Rarität, die vermutlich kein zweites Mal in Europa zu finden ist. Ein Brand mit lieblichen floralen Akzenten an der Nase, eleganten Honigaromen am Gaumen und einem süßen, persistenten Abgang.


Leider vergriffen!
 
Preis je Liter: Euro 357,14
 
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 366: Mährische Vogelbeere aus den Karpaten
Nr. 366: Mährische Vogelbeere aus den Karpaten
Der Legende nach ist die mährische Form der Eberesche (Sorbus aucuparia var. edulis) durch eine zufällige Laune der Natur entstanden: Ein tschechischer Hirtenjunge soll im 19. Jahrhundert, als er mit dem Vieh auf der Weide war, inmitten einer ganzen Reihe von wilden Ebereschen einen ganz speziellen, individuellen Baum entdeckt haben, dessen Beeren wesentlich süßer und wohlschmeckender waren, als die Beeren der anderen Bäume. Aus diesem einzelnen Baum soll dann die Kulturform der mährischen Eberesche gezüchtet worden sein.
Soweit die Legende.
Tatsächlich aber ist das Aromenspektrum der mährischen Vogelbeere etwas ausbalancierter und ausgeprägter, als das der Wildformen. Nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind die mährischen Vogelbeeren wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan.
Unser Brand aus sortenreinen Früchten aus den slowakischen Westkarpaten ist eine echte Delikatesse und hat mit den konventionellen derb-deftigen und rustikalen, oft auch verschnitttenen Stammtischschnäpsen nichts gemein. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf ein anderes Vogelbeerdestillat aus.

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 69: Hegauer Taxusgeist aus dem Samenmantel der Eibe
Nr. 69: Hegauer Taxusgeist aus dem Samenmantel der Eibe
Strengenommen ist der fruchtig-aromatische Geist, den wir aus den roten Samenmänteln der Eibe (Taxus) gewinnen, kein Obstgeist im botanischen Sinne, da sich die von uns verwendeten Samenschalen nicht aus einem Fruchtblatt (Testa) entwickeln, sondenr fleischiges Samengewebe (Arillus) ist.
Dieser Samenmantel ist auch der einzige Teil der bis zu 1000 Jahre alt werdenden Nadelgehölze, dessen Verzehr für den Menschen ungiftig ist. Alle anderen teile der Pflanze können schon in geringer Konzentration tödlich-toxische Reaktionen bei Mensch und Tier auslösen, weshalb die Eiben zu Zeiten der Waldweide von Viehbesitzern stark bekämpft wurde, da es immer wieder zu Viehvergiftungen kam.
Somit stellte die Herstellung dieses Geistes an unsere Brennerei eine große Herausforderung dar: Die Samen der Eibe werden im Sommer in aufwändiger Handarbeit geerntet. Sodann wird der giftige Samen von dem ihm umgebenden geleeartigen Mantel in einem komplizierten Verfahren fein säuberlich getrennt, um anschließend mazeriert und schonend abdestilliert zu werden.
Das geschmackliche Ergebnis, das wir nun in dieser absolut einzigartigen Spirituosen-Spezialität finden, rechtfertigt allerdings den hohen Aufwand der Verarbeitung; so kennzeichnet diesen Geist das einzigartige, fruchtig-süßliche Aroma der Eibe, an das sich manche Schulkinder noch vom Naschen an den „verbotenen“ Früchten erinnern mögen!
Eine absolute Rarität mit intensiven Noten!


Leider restlos vergriffen!

Preis/Liter: Euro 170,00
85,00 EUR Weitere Informationen


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