Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 303: Wilde Hegauer Haferschlehe aus Windegg
Nr. 303: Wilde Hegauer Haferschlehe aus Windegg
Die Haferschlehe (Prunus domestica L. subsp. institia) gehört ebenfalls zu den vielen, individualistischen Wildpflaumenarten des Hegaus, die durch Bastadisierung (vermutlich aus Schlehe und Kirschpflaume) hervorgegangen sind. Im Unterschied zu den genauso seltenen Kriecheln und den vielen blauen Landpflaumensorten ist die Haferschlehe allerdings nicht blau, sondern goldgelb. Zum Rohverzehr ist die mehlige, säuerliche Frucht mit großem Steinanteil nicht geeignet, entfaltet aber ihr interessantes, eigentümliches Wildpflaumenaroma sehr schön im Destillat. Zurückhaltende, subtile, leichte Pflaumennoten und typische Marzipantöne ergeben eine äußerst seltene Edelbrand-Rarität mit elegant, schlankem Charakter, der von einer wilden, spätsommerlichen Hegauer Heckenlandschaft träumen lässt!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 179: Wilde Schwarzwälder Haferschlehe – Auslese
Nr. 179: Wilde Schwarzwälder Haferschlehe – Auslese
2010 war nicht unbedingt ein überragendes Jahr für die Wildpflaumen in Süddeutschland – zumindest in Punkto Quantität. Durch einen Kälteeinbruch im April war die Ernte nicht überreich, die Bäume nur mäßig behangen. Aber was für den konventionellen Obstbauern die Katastrophe sein könnte, das ist manchmal für den Obstbrenner ein absoluter Glücksfall und sorgt für sensationelle Ergebnisse! Wenig Früchte am Baum bedeutet nämlich, dass diese großzügig und sättigend mit Mineralien aus dem Boden versorgt werden, was in manchen ertragreichen Jahren nicht der Fall ist. Und genau diese Mineralien, die über Wurzeln und Stammholz aus der Erde aufgenommen werden, sorgen für die eigentlichen Aromen in der Frucht. Und genau deshalb sind wir Brenner auch manchmal mit schmäleren – aber aromatischeren und dichteren – Erträgen glücklicher als in jenen Jahren, wenn die Äste vor lauter Frucht bis auf den Boden hängen!
2010 haben wir die Haferschlehen daher ganz genau beobachtet und nur die begünstigten Früchte an den Sonnenseiten der Bäume per Hand geerntet, eingemaischt und zu diesem Auslesebrand destilliert, der zum besten gehört, was man aus Wildpflaumen machen kann!

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Sauber, finessenreich und komplex-fruchtig; typischer, betonter Steinton; gehaltvoll und lang am Gaumen.“

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 433: Schlehengeist aus Litzelstetten
Nr. 433: Schlehengeist aus Litzelstetten
In der Schwarzwälder und der alemannischen Fastnacht gehören die Schlehengeister mit ihren schlehenbemalten weißen Gewändern, den runden Schellen und den schönen Larven zu den populärsten Figuren. Als Freund hochwertiger Schnäpse sollte man meinen, dass dies auch kein Wunder ist, verweisen sie doch direkt auf die wohltuenden Wirkungen des Schlehengeistes!
Unser Schlehengeist wird aus Wildfrüchten (Prunus spinosa) der wunderschönen Landschaft des Bodanrück rund um Litzelstetten gewonnen und besticht durch seine feinwürzigen, subtilen Duftnoten und die typischen Fruchttöne am Gaumen, die das Destillat dennoch harmonisch zu einem lang anhaltenden und runden Abklang bringen. Nicht nur zur fünften Jahreszeit ein edler Geist der Premiumklasse!

Silbermedaille bei der Destillata 2008
Urteil der Jury: »Sauber; sehr zurückhaltende aber typische Schlehdorn-Charkteristik; am Gaumen fruchtig und mit süßlich-bitteren Akzenten abgerundet; harmonisch«

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008
   
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75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 430: Cuvée von 6 Hegauer Wildpflaumen
Nr. 430: Cuvée von 6 Hegauer Wildpflaumen
Der liebe Gott hat es gut gemeint mit dem Hegau: nirgendwo sonst in Mitteleuropa existiert eine solche Vielfalt an Wildpflaumenarten wie in der Region am Westende des Bodensees. Dabei gehören die Wildpflaumen schon seit Jahrtausenden zu den wichtigsten Nahrungsfrüchten der Menschen, was die bronzezeitlichen Ausgrabungen von Pflaumensteinen an vielen Orten beweisen. Die Wildpflaume, also der wilde, ursprüngliche Vorfahre unserer Edelpflaumen (wie Zwetschge, Mirabelle, Reineclaude etc.), entwickelte sich durch verschiedenen Kreuzungen aus Schlehe, Kirschpflaume und Kriechele und gedeiht heute noch in vielen verschiedenen Formen und bastardisierten Sorten von der Höri bis hinauf zu den Hängen des Witthoh.
Für diesen Cuvée haben wir die reiche Ernte des großartigen Pflaumenjahres 2011 einmal gemeinsam eingemaischt, um die verschiedenen Aromanoten von der Hegauer Schlehe, der seltenen Kriechel, verschiedenen Myrobalanen-Arten (rot und gelb), Haferschlehen und Haferpflaumen und den besonderen Formen der Bodensee-Zibarte (die wesentlich früher ausreift als ihre Schwarzwälder Verwandten) in einem gemeinsamen Destillat zu vermählen. Die steinbetonten Vertreter ihrer Gattung verloben sich hier mit den eher fruchtigen Tönen der Türkenkirsche, wobei die rauhe Wildheit dieser unveredelten Pflaumen insgesamt eine köstliche, ursprüngliche Herbe im Destillat hinterlässt, die sich von den weniger komplexen Edelpflaumenbränden positiv abhebt. Dieser Cuvée ist ein Stück wilde Natur in ihrer ganzen Vielfalt, so wie sie die Evolution uns beschert hat. (Leider ist diese Vielfalt vor allem im Bereich der Wildpflaumen durch Flurbereinigungen, Biogas-Anlagen und mangelndem Respekt vor Hecken und Rainen heute stark bedroht…)

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Bronzemedaille bei der Destillata 2011
   
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85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 432: Cuvée von 6 Hegauer Wildpflaumen im Maulbeerfass
Nr. 432: Cuvée von 6 Hegauer Wildpflaumen im Maulbeerfass
Der liebe Gott hat es gut gemeint mit dem Hegau: nirgendwo sonst in Mitteleuropa existiert eine solche Vielfalt an Wildpflaumenarten wie in der Region am Westende des Bodensees. Dabei gehören die Wildpflaumen schon seit Jahrtausenden zu den wichtigsten Nahrungsfrüchten der Menschen, was die bronzezeitlichen Ausgrabungen von Pflaumensteinen an vielen Orten beweisen. Die Wildpflaume, also der wilde, ursprüngliche Vorfahre unserer Edelpflaumen (wie Zwetschge, Mirabelle, Reineclaude etc.), entwickelte sich durch verschiedenen Kreuzungen aus Schlehe, Kirschpflaume und Kriechele und gedeiht heute noch in vielen verschiedenen Formen und bastardisierten Sorten von der Höri bis hinauf zu den Hängen des Witthoh.
Für diesen Cuvée haben wir die reiche Ernte des großartigen Pflaumenjahres 2010 einmal gemeinsam eingemaischt, um die verschiedenen Aromanoten von der Hegauer Schlehe, der seltenen Kriechel, verschiedenen Myrobalanen-Arten (rot und gelb), Haferschlehen und Haferpflaumen und den besonderen Formen der Bodensee-Zibarte (die wesentlich früher ausreift als ihre Schwarzwälder Verwandten) in einem gemeinsamen Destillat zu vermählen.

Im Unterschied zu seinem klaren „Brüdern“ haben wir diesen Brand anschließend ein Jahr lang in einem kleinen Maulbeerfass reifen lassen – ein faszinierendes Experiment mit großartigem Ergebnis! Das Maulbeerholz bringt seine eigentümliche Süße in das Destillat ein, unterstützt und betont die Pflaumennoten und ergänzt die Aromatik durch die charakteristischen Maulbeertöne. Das Ergebnis ist ein Zigarrenbrand mit natürlicher Ausgewogenheit und Harmonie, pflaumigen Spitzen und zarten Marzipantönen, der jeden einzelnen Schluck zu einem Erlebnis und zu einer Geschmacksreise durch die vulkanische Hügellandschaft des Hegaus mit ihrer großartigen ursprünglichen Natur macht!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Bronzemedaille bei der Destillata 2011

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110,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 280: Hegauer Myrobalane
Nr. 280: Hegauer Myrobalane
Die Myrobalane (prunus cerasifera), bei uns im Volksmund auch „Türkenkirsche“ genannt, gehört, abgesehen von ihrer Nutzung als Veredelungsunterlage, in Europa leider mittlerweile zu den vernachlässigten, vom Aussterben bedrohten Pflaumensorten. Aus brenntechnischer Sicht ist das Verschwinden der Kirschpflaume äußerst bedauerlich, ergibt doch die kleine, dunkelrote und säuerliche Frucht ein außergewöhnlich interessantes und intensives Destillat.
Das sehr exklusive Aroma dieses Türkenkirschbrandes, den wir ausschließlich von eigenen, handgepflückten, handverlesenen und auch per Hand (!) eingemaischten Früchten gewinnen, lässt sich irgendwo zwischen den klassischen Noten von Pflaume, Ringlotte oder Löhrpflaume einordnen, besticht aber durch seine individualistische Wildheit und ein ungewöhnliches Temperament am Gaumen!
Eine absolute Rarität für Liebhaber von Edelobstbränden der Spitzenklasse.

Früher Jahrgänge erzielten folgende Auszeichnungen:

Bronzemedaille bei der Destillata 2011

Goldmedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 32: Türkenkirsche vom Mühlenbachtal – Vieux Reserve
Nr. 32: Türkenkirsche vom Mühlenbachtal – Vieux Reserve


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 106: Türkenkirsche aus dem Mühlenbachtal
Nr. 106: Türkenkirsche aus dem Mühlenbachtal
Die Kirschpflaume oder auch Myrobalane (prunus cerasifera) gehört in Zentraleuropa leider mittlerweile zu den vernachlässigten, vom Aussterben bedrohten Pflaumensorten. Der volkstümliche Name „Türkenkirsche“ (in pfälzischer Mundart auch „Därgelkirsche“) weist auf ihre Abstammung aus Mittel- und Kleinasien hin, wo sie schon seit langer Zeit in Reinkultur angebaut wird. Im Mittelalter wurden einzelne Pflanzen aus Persien nach Europa gebracht, wo sie heute nur noch vereinzelt an Waldrändern, Bachläufen und aufgelassenen Obstplantagen zu finden ist. Aus brenntechnischer Sicht ist das Verschwinden dieser exotischen Pflaumenart äußerst bedauerlich, ergibt doch die kleine, dunkelrote oder goldgelebe und säuerliche Frucht ein außergewöhnlich interessantes und intensives Destillat.
Das sehr exklusive Aroma unseres Türkenkirschbrandes, den wir sowohl von roten als auch gelben, handgepflückten, handverlesenen und auch per Hand (!) eingemaischten Früchten gewinnen, entzückt durch feine, florale Noten bei gleichzeitiger individualistischer Wildheit und ein ungewöhnliches Temparament am Gaumen!
Eine absolute Rarität für Liebhaber von Edelobstbränden der Spitzenklasse.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Bronzemedaille bei der Destillata 2009

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 351: Schwarzwälder Haferpflaume
Nr. 351: Schwarzwälder Haferpflaume
Das berühmte Schwarzwälder „Pflümli“ gehört zur Familie der Wildpflaumen, ist leuchtend gelb und wird spät im Jahr geerntet, nämlich dann, wenn auch der Hafer geschnitten wird, wovon die genauere Bezeichnung „Haferpflaume“ (Pprunus domestica L. subsp. institita) abgeleitet wird, die aber in manchen Gegenden auf die goldgelbe Farbe hindeutet.
Die für diesen Brand verwendeten Haferpflaumen stammen vom Betrieb von Gerhard Wörner, der in guten Jahren die wild wachsenden Heckenbestände an den Hängen des Durbacher Talkessels händisch aberntet und uns einen Teil der Ernte des Jahres 2011 zur Verfügung gestellt hat.
Kühl vergoren, aromaschonend destilliert und bei Abfüllung schon ein Jahr gereift ist dieses Destillat ein hochklassiger und absolut typisch Vertreter der Wildpfaumen-Brände und besticht durch fast schon floralen Pflaumennoten, die sich mit einem subtilen Mandelton, der vom hohen Steinanteil der Haferpflaume herrührt, zu einem komplexen, harmonischen Edelbrand-Ereignis verbindet!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Goldmedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Großartige Typizität und ausgeprägte, dichte Aromatik mit Tiefgang; kann auch am Gaumen die Erwartungen erfüllen; vollmundig, gehaltvoll und komplex bis ins Finale!


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95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 298: Konstanzer Blutpflaume
Nr. 298: Konstanzer Blutpflaume


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95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 315: Münchhöfer Kriechel
Nr. 315: Münchhöfer Kriechel
Im Unterschied zum Kriechelnbrand Nr. 177 haben wir uns in diesem Jahr einmal der Verführung hingegeben, dieses Destillat noch jung – also ohne einjährige Lagerung in unserem Reifekeller – abzufüllen. Jung, das heisst auch frisch, ungestüm, stürmisch drängend – man könnte also durchaus von der „pubertierenden Wildpflaume“ sprechen! Auch wenn die große Harmonie und Milde von diesem jungen Steinobstdestillat sicher nicht zu erwarten ist, wir glauben, dass so die typischen Eigenschaften der Kriechel am allerschönsten wiedergegeben werden können!  Nicht ganz erwachsen, nicht ganz entschieden zwischen wilder Schlehe und domestizierter Zwetschge, zwischen wilder Vegetabilität und süßer Frucht, entfaltet dieses Destillat die beeindruckende Anziehungskraft eines „Halbstarken“ und entspricht damit der Natur der Kriechel (in Norddeuutschland auch Krete oder Kreeke genannt) als Bindeglied zwischen den wilden Prunus-Vorfahren und der Vielfalt der edlen Zuchtpflaumen.
Und selbstverständlich wird auch dieses Destilla einmal „erwachsen“ werden! Bei guter Behandlung (dunkel, luftdicht verschlossen, Zimmertemperatur) reift das Destillat auch in der angebrochenen Flasche immer weiter – über Jahrzehnte.
Also: keine Angst vor der Jugend! Gönnen Sie Sich diesen Kriechelnbrand, der ausschließlich aus eigenen, handverlesenen Früchten vom Mühlenbachtal destilliert wird.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Auszeichnung in Gold bei den Bodensee-Schnapsverkostertagen Walzenhausen 2009


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 314: Honstetter Kriechele vom Glashüttenhof, unfiltiert
Nr. 314: Honstetter Kriechele vom Glashüttenhof, unfiltiert
Warum nun noch ein weiterer Kriechelnbrand? Den dritten schon in unserem Sortiment 2012?
Nun, über die letzten Jahren sind wir zu regelrechten Steinobst-Archäologen geworden und finden immer wieder einzelne Bäume, die die Vor- und Frühgeschichte unserer heimischen Kulturobstsorten als Vorväter repräsentieren!
So stammen die Früchte für diesen Brand allesamt von einem einzigen Baum auf dem Glashüttenhof der Familie Schädler in Honstetten, dass, wie der Name schon verrät, auf einem hohen Plateau des oberen Hegaus, 200 m über dem Bodensee thront.
Besagter Baum ist ein Urahn unsere heutigen Pflaumenwelt, ein lebendiger Urgroßvater, ein überlebender Dinosaurier der Prunus-Arten. Seine kleinen, dunkelblau-bereiften Kugelfrüchte mit dem charakeristischen kleinen Stein weisen die typischen Merkmale eines Bindeglieds zwischen herb-sauren Schlehen und den süßen Formen der Wildfpflaume auf, oszillierend zwischen archaischer Wildlheit und ausgeprägter Pflaumenfrucht. Und wie es mit dem Alter so ist: die gefurchte Rinde des Baumstammes weist auf den großen Charakter dieses Baumes und auf das komplexe Aromenspiel seiner Früchte hin, in dem die ganze Entwicklungsgeschichte der mitteleuropäischen Pflaume erfahrbar wird.
Auch diesen Brand haben wir jung abgefüllt und wollen Ihnen die Möglichkeit geben, die Entwicklung des Destillats über das nächste Jahrzehnt hinweg zu verfolgen.

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95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 278: Hegauer Schlehenbrand
Nr. 278: Hegauer Schlehenbrand
Ein reiner Brand aus vollaromatischen Schlehen (Prunus spinosa) gehört zu den absoluten Kostbarkeiten unter den Wildobstdestillaten. Die Ernte dieser kleinen Wildpflaume, der Stammform aller Kultur-Pflaumenarten, ist nicht nur eine äußerst stachelige (siehe „Schwarzdorn“!), sondern auch meist eine sehr kalte Angelegenheit, werden doch die Früchte grundsätzlich erst nach den ersten Frösten im Winter von den Hecken geerntet.
Im Fall des hier beschriebenen Destillats haben die mühsame Arbeit unsere Schafzüchter-Freunde aus Buchheim erledigt, die Familie Fritz – mit Kindern! Tagelang haben sie die Hecken des Buchheimer „Hählen“ bearbeitet, bei Frost, Nässe und dem eisigen Heuberger Wind!
Dass sich der Aufwand aber in jedem Fall lohnt, beweist dieser schonend destillierte Brand aus heimischen Schlehen, der sowohl die feinen Marzipantöne des Schlehensteins, als auch die wilde Fruchtigkeit dieser Urpflaume zu einer harmonischen Komposition vereint. Schlehenbrände sind aufgrund des herrstellerischen Aufwands eine absolute Rarität und eine ausgesprochene Liebhaberei für Genießer feiner Wildobstdestillate.

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Kräftiger, breitschultriger Charakter mit starkem Steinton und fruchtigen, fast zwetschkigen Noten; am Gaumen rustikal aber anhaltend.“

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2010
Urteil der Jury: Sauber; überreife Aromatik aber gut eingebetteter, eleganter Bittermandel-Ton; lebhaft und recht komplex am Gaumen; ausdrucksvoll und in sich stimmig.

Silbermedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010


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145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 53: Hegauer Schlehengeist »Malezacker« – Vieux Reserve
Nr. 53: Hegauer Schlehengeist »Malezacker« – Vieux Reserve
Lange haben wir gerätselt, was es wohl mit der Bezeichnung „Malezacker“, die einem von mächtigen, alten Schlehenhecken umrahmten Hügel in der Nähe unseres Hofes den Namen gibt, auf sich hat. Bis wir auf einer alten Katasterkarte auch die Bezeichnung „Valez Breite“ entdeckten. Vor dem Hintergrund, dass in Münchhöf sowohl die Salemer Zisterzienser als auch der Konstanzer Bischof etliche Pfründe besaßen, machen die latinisierten Begriffe „Valez“ und „Malez“ – also das „wertvolle Land“ und das „schlechte Land“ natürlich Sinn! Und, um ehrlich zu sein: Wir sind froh, dass wir das schlechte, wertlose Land abgekriegt haben, denn nur hier hatte die dichte Schlehenvegatation eine Chance, den Pflugscharen zu entkommen. Und so schenken sie uns jedes zweite Jahr eine reiche, wenn auch mühsame Ernte.
Dieser traditionelle Schlehengeist, nach alter Rezeptur destilliert, wird aus handgepflückten und handverlesenen Schlehen des Münchhöfer Malezackers gebrannt. Väterchen Frost hat die delikat, fleischigen Fruchtnoten und den verhaltenen Mandelton zu einer weich-würzigen Harmonie vereint, wir haben lediglich bewahrt, was schon da war: herb-fruchtige Aromen zwischen Pflaume und Kirsche, die Nase und Gaumen inspierieren!
Das Destillat stammt noch aus den ersten Jahren unserer Brennerei, aus dem Jahr 2008. Nun ist es nicht unbedingt so, dass ein gereifter Obstgeist besser sein muss, als ein noch junger, frischer Geist. Dieser hier ist es allerdings schon, weshalb er unser Gütesiegel „Vieux Reserve“ erhalten hat. Nach traditioneller Art angesetzt und destilliert, wurde er aus den handgepflückten und handverlesenen Schlehen des Münchhöfer Malezackers gebrannt. Väterchen Frost hat die delikat, fleischigen Fruchtnoten und den verhaltenen Mandelton zu einer weich-würzigen Harmonie vereint, wir haben in der 4-jährigen Reifung lediglich bewahrt, was schon da war: herb-fruchtige Aromen zwischen Pflaume und Kirsche, die Nase und Gaumen inspierieren!
Eine Edelbrandrarität der Spitzenklasse in kleinster Auflage!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

DLG Prämierte Spitzenqualität – Silberner Preis der DLG 2009

Lagerpotenzial: 1 – 5 Jahre
Trinkstärke: 40 % vol.
Flasche: 0,5 l
Erntejahr: 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 177: Münchhöfer Kriechel
Nr. 177: Münchhöfer Kriechel
Im oberen Hegau wird mit den „Kriecheln“ (Prunus insititia) eine sehr selten gewordene Wildpflaumenart benannt, die in direkter Abstammung zur Schlehe (Schwarzdorn) steht, aber wesentlich süßere und größere Früchte (bis ca. 2,5 cm) mit dem charakteristischen gelben Fruchtfleisch trägt. Sie unterscheidet sich von den gelben Haferschlehen und Haferpflaume, sowie den grünlichen Zibarten durch ihre dunkelblaue, oft bereifte Färbung. Als uralte eurasische Kulturpflanze wurde sie schon in vorgeschichtlicher Zeit angebaut, vor allem in Kleinasien und am Kaukasus. Auch in Mitteleuropa weit verbreitet, geriet sie in jüngerer Zeit bei den Menschen in Vergessenheit, was im Hinblick auf die Brennerei einen großen Verlust darstellt, ist doch ihr charakteristischer, süßlicher Geschmack eine Herausforderung für jeden ambitionierten Brenner.
Unser Kriechelnbrand wird ausschließlich aus eigenen, handverlesenen Früchten vom Mühlenbachtal destilliert und vereint mandelartige Steintöne mit wilden, fruchtigen Pflaumennoten. Eine harmonische Edeldestillat-Rarität für traditionsbewusste Liebhaber!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:


Auszeichnung in Gold bei den Bodensee-Schnapsverkostertagen Walzenhausen 2009


Lieferbar

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95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 207: Hegauer Schlehengeist von Schloss Langenstein
Nr. 207: Hegauer Schlehengeist von Schloss Langenstein
Dieser Schlehengeist wird aus handverlesenen Wildfrüchten (prunus spinosa) der Hegauer Vulkanlandschaften und Spaltentäler rund um Schloss Langenstein gewonnen, wo der gleichnamige Golf-Club nicht nur sagenhafte landschaftliche Ausblicke bietet, sondern auch ein wahres Füllhorn für den Liebhaber von Wildfrüchten bereit hält. Es ist wahr: Golfplätze sind unter Umständen die besten Naturschutzgebiete und wenn sie, wie im Falle von Schloß Langenstein auch behutsam und nachhaltig geplant wurden, dann bieten sie – wie man unschwer auch unserem Sortiment entnehmen kann – vielen seltenen und bedrohten Wildobstarten Zufluchtsräume und Ausdehnungsmöglichkeiten. So auch den wilden Schlehenhecken, die in diesem Destillat durch ihre feinwürzigen, vordergründigen Marzipan-Noten und die wuchtig-herben Fruchttöne am Gaumen bestechen und diesen Schlehengeist harmonisch zu einem lang anhaltenden und runden Abklang bringen. Ein edler Geist der Spitzenklasse, hergestellt als Liebhaberedition nach alten Rezepturen aus dem Hegau.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2008
Urteil der Jury: »Sauber; sehr zurückhaltende aber typische Schlehdorn-Charkteristik; am Gaumen fruchtig und mit süßlich-bitteren Akzenten abgerundet; harmonisch«

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 107: Hegauer Myrobalanenbrand
Nr. 107: Hegauer Myrobalanenbrand
Die Myrobalane (prunus cerasifera), bei uns im Volksmund auch „Türkenkirsche“ genannt, gehört, abgesehen von ihrer Nutzung als Veredelungsunterlage, in Europa leider mittlerweile zu den vernachlässigten, vom Aussterben bedrohten Pflaumensorten. Aus brenntechnischer Sicht ist das Verschwinden der Kirschpflaume äußerst bedauerlich, ergibt doch die kleine, dunkelrote und säuerliche Frucht ein außergewöhnlich interessantes und intensives Destillat.
Das sehr exklusive Aroma dieses Türkenkirschbrandes, den wir ausschließlich von eigenen, handgepflückten, handverlesenen und auch per Hand (!) eingemaischten Früchten gewinnen, lässt sich irgendwo zwischen den klassischen Noten von Pflaume, Ringlotte oder Löhrpflaume einordnen, besticht aber durch seine individualistische Wildheit und ein ungewöhnliches Temperament am Gaumen!
Eine absolute Rarität für Liebhaber von Edelobstbränden der Spitzenklasse.

Bronzemedaille bei der Destillata 2011

Früher Jahrgänge erzielten folgende Auszeichnungen:

Goldmedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 122: Durbacher Pflümli aus dem Eichenfass
Nr. 122: Durbacher Pflümli aus dem Eichenfass
Das berühmte Schwarzwälder „Pflümli“ gehört zur Familie der Wildpflaumen, ist leuchtend gelb und wird spät im Jahr geerntet, nämlich dann, wenn auch der Hafer geschnitten wird, wovon die genauere Bezeichnung „Haferpflaume“ (prunus domestica L. subsp. institita) abgeleitet wird.
Die für diesen Brand verwendeten Haferpflaumen stammen vom Betrieb von Gerhard Wörner, der in guten Jahren die wild wachsenden Heckenbestände an den Hängen des Durbacher Talkessels händisch aberntet und uns einen Teil der Ernte des Jahres 2009 zur Verfügung gestellt hat.
Schonend destilliert und ein Jahr lang in einem ungebrauchten Fass aus deutscher Eiche ausgebaut besticht dieser Brand durch seine feinen, fast floralen Pflaumennoten, die sich mit der süße der Frucht und den herb-rauchigen Tönen des Holzfasses zu einem harmonischen Zigarrenbrand verbinden, der jeden Abend in freundschaftlicher Runde am Kaminfeuer zu einem Erlebnis macht!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 115: Münchhöfer Kriechel
Nr. 115: Münchhöfer Kriechel
Im oberen Hegau wird mit den „Kriecheln“ (Prunus insititia) eine sehr selten gewordene Wildpflaumenart benannt, die in direkter Abstammung zur Schlehe (Schwarzdorn) steht, aber wesentlich größere Früchte (bis ca. 2,5 cm) mit dem charakteristischen gelben Fruchtfleisch trägt. Sie unterscheidet sich von den gelben Haferschlehen (oder Haferpflaumen) und den grünlichen Zibarten durch ihre dunkelblaue, oft bereifte Färbung. Als uralte eurasische Kulturpflanze wurde sie schon in vorgeschichtlicher Zeit angebaut, vor allem in Kleinasien und am Kaukasus. Auch in Mitteleuropa weit verbreitet, geriet sie in jüngerer Zeit bei den Menschen in Vergessenheit, was im Hinblick auf die Brennerei einen großen Verlust darstellt, ist doch ihr charakteristischer, süßlicher Geschmack eine Herausforderung für jeden ambitionierten Brenner.
Unser Kriechelnbrand wird ausschließlich aus eigenen, handverlesenen Früchten vom Mühlenbachtal destilliert und vereint mandelartige Steintöne mit wilden, fruchtigen Pflaumennoten. Eine harmonische Edeldestillat-Rarität für traditionsbewusste Liebhaber!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Auszeichnung in Gold bei den Bodensee-Schnapsverkostertagen Walzenhausen 2009

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 105: Hegauer Haferschlehe
Nr. 105: Hegauer Haferschlehe
Die Haferschlehe (Prunus domestica L. subsp. institia) gehört ebenfalls zu den vielen, individualistischen Wildpflaumenarten des Hegaus,die durch Bastadisierung (vermutlich aus Schlehe und Kirschpflaume) hervorgegangen sind. Im Unterschied zu den genauso seltenen Kriecheln und den vielen blauen Landpflaumensorten ist die Haferschlehe allerdings nicht blau, sondern goldgelb. Zum Rohverzehr ist die mehlige, säuerliche Frucht mit großem Steinanteil nicht geeignet, entfaltet aber ihr interessantes, eigentümliches Wildpflaumenaroma sehr schön im Destillat. Zurückhaltende, subtile, leichte Pflaumennoten und typische Marzipantöne ergeben eine äußerst seltene Edelbrand-Rarität mit elegant, schlankem Charakter, der von einer wilden, spätsommerlichen Hegauer Heckenlandschaft träumen lässt!

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