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Nr. 237: Cuvée von 7 Sreuobstbirnen im Limousin-Eichenfass |
Nachdem sich das Erntejahr 2011 im Hegau mit einem sonnenverwöhnten Herbst als hervorragendes Birnenjahr herausstellte, haben wir diese Gelegenheit beim Schopf gepackt, um wieder eine Vielzahl unserer heimischen alten Streuobstbirnen in Edelbrände zu verwandelt, sowohl sortenrein, als auch in diesem Cuvée, für den wir unsere eigenen, händisch geernteten Birnen gemeinsam eingemaischt haben: Gelbmöstler, Grünmöstler, Schweizer Wasserbirne, Oberösterreicher Weinbirne, die berühmte Hegauer Sülibirre und eine besondere Wildbirne, deren Früchte nicht größer als etwa 3 cm werden und daher eine echte Herausforderung an unsere Erntehelfer darstellen: die „Klenkerles“. Die typischen Aromen der ausgewählten Birnen, die von einer breiten, teigigen Birnensüße bis hin zu frischen, grünen Fruchtnoten variieren, verbinden sich im Destillat zu einer prachtvollen Harmonie, die von einem Sommertag auf einer Münchhöfer Streuobstwiese mit mächtigen, lanschaftsprägenden Birnbaumriesen erzählt… Traditionell im Doppelbrandverfahren gebrannt und ein Jahr lang gereift erfüllt dieses Birnendestillat auch allerhöchste Ansprüche – ausgewogen und harmonisch, komplex und feingliedrig! Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen: Silbermedaille bei der Destillata 2011! Urteil der Jury: Saubere, würzige Fruuchtnoten mit kräftigem, pfeffrigen Abgang! Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 95,00 EUR |
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Nr. 360: Münchhöfer Klenkerles – Wildbirnenbrand |
Jetzt wird es kompliziert. Wie beschreibt man eine Birne, die wir hier im Hegau schlicht „Klenkerle“ nennen, die aber sonst keiner (mehr) kennt? Nun, die „Klenkerles“ benennen im alemannischen Sprachgebrauch kleine Perlen oder Kügelchen, die an Fransenverzierungen, Spielzeug oder Perlenketten angebracht sind – „kleine Klunker“ also. Was schon viel über die fast schon mikroskopisch klein zu nennende Größe dieser Birnenform aussagt. Die größten Exemplare dieser Früchte werden nicht größer als 3 cm, der Durchschnitt dürfte bei etwa 2 cm Länge liegen. Ihre Haut ist ledrig braun, der Fruchtkörper besteht zu fast der Hälfte aus holzigen Teilen. Wir haben es hier mit einer absolut ursprünglichen Wildbirne (Pyrus pyraster) zu tun. Wie man sich vorstellen kann, ist die Ernte dieser Birnen ein echter Alptraum für jeden Brenner. Täglich müssen die Wiesen unter den Bäumen nach neu heruntergefallenen Früchten abgesucht werden, wobei die Fruchtmengen verschwinden gering sind. Die Ernte erstreckt sich über fast drei Wochen – und wenn man Glück hat, ergibt sie in guten Jahren genau einen Brand. 2011 war wieder einmal ein solch gutes Jahr. Die Mühen lohnen trotzdem, denn der Zuckergehalt dieser Holzbirne ist enorm, das Aroma unvergleichlich, interessant und komplex, der Geschmack zielt in Richtung Dörrbirne, wenngleich weit weniger süß, sondern wilder, rauer, rustikaler. Destillate dieser Wildbirnensorte sind absolute Edelbrand-Raritäten, gebrannt für Liebhaber einer archaischen Wildobstkultur. Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 95,00 EUR |
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Nr. 339: Schweizer Wasserbirne aus Homberg |
Sortenreiner kann ein Edelbrand nicht sein: Die für dieses Destillat aus der Schweizer Wasserbirne verwendeten Früchte stammen allesamt von einem einzigen Baum – einem jener legendären Birnbaumriesen, für die diese Mostbirnensorte bekannt ist. Entstanden aus einem Zufallssämling in der Schweiz und 1823 erstmals erwähnt, hat sich diese mittelgroße, kugelige Birnensorte, die neben der Most- und Dörreignung durchaus auch für den direkten Verzehr geeignet ist, schnell im westlichen Bodenseeraum verbreitet und zählt zu den zahlenmäßig am stärksten vertretenen Hegauer Streuobstbirnen. Der etwas wässerige, süßherbe Geschmack dieser Birnensorte, der auch auf die wenigen Gerbstoffe der Frucht zurückzuführen ist, ergibt – aromaschonend sanft destilliert – als Destillat einen Birnenbrand für allerhöchste Ansprüche: voll und rund im Duft, subtil und feingliedrig am Gaumen, leicht und fruchtig im Abgang. Ein typisches Streuobstdestillat für Liebhaber alter Sorten und lokaler Spezialitäten! Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen: Silbermedaille bei der Destillata 2011! Urteil der Jury: Sauber, angenehm frisch-fruchtig und typisch; dezente Fruchtsüße am Gaumen, kräftig und anhaltend! Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 75,00 EUR |
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Nr. 406: Brand von der Münchhöfer Sülibirre |
Die Streuobstsorte des Jahres 2002 gehört zum oberen Hegau wie die vulkanischen Hügel, die Burgruinen und der Blick auf den See oder die Schweizer Alpen. Dieser prachtvolle, mächtige Mostbirnenbaum, der bis zu 250 Jahre alt werden kann (!), prägt die Landschaft rund um den Bodensee wie kein zweites Obstgehölz. Und auch unter Schleckermäulern gilt die „Süli“ als „Königin der Mostbirnen“ – auch wenn der alemannische Name, der auf einen schweizerischen Ursprung (vor 1700) hinweist, gar nicht danach klingt: Die „Süli“ sind nämlich die kleinen Schweinchen, die Säue, die sich, wenn auf die Herbstweide geschickt, an den vom Baum gefallenen, kleinen Birnen gütlich tun. Unser Destillat wird aus Früchten von Raithaslachern und Münchhöfer Birnen gewonnen und vereint alle typischen Charaktermerkmale dieser Streuobstsorte: Auf den ersten Blick eher herb, entfaltet sich schnell das typische Most-Aroma, saftig aber nicht teigig, spannend und komplex. Ein wichtiger und ursprünglicher Vertreter unserer Sammlung alter, heimischer Streuobstbirnenbrände. Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 85,00 EUR |
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Nr. 313: Wahl‘sche Schnapsbirne aus Wahlwies im Hegau |
Die Wahl’sche Schnapsbirne gehört – als echter Schwabe! – nicht zu den alten, heimischen Hegauer Mostbirnen – und dennoch zu unseren absoluten Lieblingsdestillaten! Ihre Entdeckung in den 70er Jahren war ein großer Glücksfall für die süddeutsche Brennergilde und die Geschichte dieses Birnendestillats gleicht einer einzigartigen Erfolgs-Story! Der Schwäbisch Haller Brenner Erich Wahl rettete einen einzigen Baum dieser Birnensorte am Hessentaler Bahndamm vor 40 Jahren vor der Motorsäge – eine Birne, die für Most absolut ungeeignet war, im Destillat aber einen kräftigen Fruchtgeschmack mit mehr Aromakomponenten als die viel berühmtere Williamine entfaltet. Durch das fast vollkommene Fehlen von Gerbstoffen lassen sich die vielfältig ausgeprägten Duft- und Geschmacksnoten trotz relativ niedrigem Zuckergehalt wunderbar in den Brand überführen und machen Destillate von der Wahl’schen zu den absoluten Königinnen unter den Birnenbränden. 1992 erstmals beschrieben, verbreitete sich der außergewöhnliche Ruf dieser Birne in Brennerkreisen wie ein Lauffeuer, Edelreiser wurden geschnitten und vermehrt, die Veredelung anderer Bäume funktionierte. So auch in Wahlwies im Hegau, wo Roland Maier diese Birne seit einigen Jahren anbaut. Wie gesagt, ein Birnenbrand, der uns besonders ans Herz gewachsen ist und jeder Williamsbirne Konkurrenz macht!
Goldener Preis der DLG 2011 Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 95,00 EUR |
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Nr. 236: Cuvée von 7 Hegauer Streuobstbirnen (Doppelbrand) |
Nachdem sich das Erntejahr 2010 im Hegau wieder als hervorragendes Birnenjahr herausstellte, haben wir diese Gelegenheit beim Schopf gepackt, um eine Vielzahl unserer heimischen alten Streuobstbirnen in Edelbrände zu verwandelt, sowohl sortenrein, als auch in diesem Cuvée, für den wir unsere eigenen, händisch geernteten Birnensorten gemeinsam eingemaischt haben: Gelbmöstler, Grünmöstler, Schweizer Wasserbirne, Oberösterreicher Weinbirne, die berühmte Hegauer Sülibirre und eine besondere Wildbirne, deren Früchte nicht größer als etwa 3 cm werden und daher eine echte Herausforderung an unsere Erntehelfer darstellen: die „Klenkerles“. Die typischen Aromen der ausgewählten Birnen, die von einer breiten, teigigen Birnensüße bis hin zu frischen, grünen Fruchtnoten variieren, verbinden sich im Destillat zu einer unglaublichen Harmonie, die von einem Sommertag auf einer Münchhöfer Streuobstwiese mit mächtigen, lanschaftsprägenden Birnbaumriesen erzählt… Traditionell im Doppelbrandverfahren gebrannt und ein Jahr lang gereift erfüllt dieses Birnendestillat auch allerhöchste Ansprüche – ausgewogen und harmonisch, komplex und feingliedrig! Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen: Silbermedaille bei der Destillata 2011! Urteil der Jury: Saubere, würzige Fruuchtnoten mit kräftigem, pfeffrigen Abgang! Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 75,00 EUR |
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Nr. 338: Hegauer Gelbmöstler aus Homberg |
Der Gelbmöstlerbaum gehört zu den großen und imposanten Birnbäumen, die die ländliche Schweiz und das süddeutsche Bodensee-Hinterland noch heute prägen. Unser Brand, der sortenrein aus Gelbmöstlern aus Homberg i. Hg. gewonnen wird, besitzt die typisch liebliche Charakteristik dieser Mostbirne, mit leicht herbem Abgang und einer sehr intensiven und komplexen Aromatik, die vor allem im Alter reift. In der Jugend zimperlich und empfindlich, entfaltet sie in der Reife ihre ausdauernde Persönlichkeit mit einer kräftigen, dominanten Herbstfruchtfülle. Da lässt man einen Wiliams-Birnenbrand schon auch mal gerne links liegen! Die Gelbmöstlerin ist unsere „Hausbirne“, weshalb wir vielleicht nicht betonen müssen, wie sehr uns dieses Destillat aus unserer Sammlung alter, heimischer Streuobstbirnenbrände ans Herz gewachsen ist. Probieren Sie! Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen: Goldmedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010 Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 75,00 EUR |
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Nr. 316: Wahl‘sche Schnapsbirne vom Bodensee |
In diesem Fall stammt unsere Birnenkönigin, die Wahl’sche Schnapsbirne, tatsächlich von einem Ort, der nicht besser geeignet sein könnte für diesen schwäbischen Star unter den Mostobstbirnen, nämlich direkt vom Ufer des „Schwäbischen Meeres“ in Unteruhldingen. (Dass dies allerdings auf der badischen Seite des Bodensees liegt muss hier, der besseren Story wegen, dezent verschwiegen werden!) Die Familie Stefan, und vor allem der Senior, der selber lange genug Obst gebrannt hat um die guten von den schlechten Birnen unterscheiden zu können, zieht hier schon seit 15 Jahren ein gutes Dutzend Bäume der Wahl’schen, denen das milde Seeklima der direkten Ufernähe zugute kommt. Und wie schon angesichts unseres Destillats der selben Birne aus Wahlwies erwähnt: Die Wahl’sche Schnapsbirne gehört zu unseren absoluten Lieblingsdestillaten! Und Ihre Geschichte soll auch an dieser Stelle nochmal kurz erzählt werden: h Haller Brenner Erich Wahl rettete in den 70er Jahren einen einzigen Baum dieser Birnensorte am Hessentaler Bahndamm vor 40 Jahren vor der Motorsäge – eine Birne, die für Most absolut ungeeignet war, im Destillat aber einen kräftigen Fruchtgeschmack mit mehr Aromakomponenten als die viel berühmtere Williamine entfaltet. Durch das fast vollkommene Fehlen von Gerbstoffen lassen sich die vielfältig ausgeprägten Duft- und Geschmacksnoten trotz relativ niedrigem Zuckergehalt wunderbar in den Brand überführen und machen Destillate von der Wahl’schen zu den absoluten Königinnen unter den Birnenbränden. 1992 erstmals beschrieben, verbreitete sich der außergewöhnliche Ruf dieser Birne in Brennerkreisen wie ein Lauffeuer, Edelreiser wurden geschnitten und vermehrt, die Veredelung anderer Bäume funktionierte. So auch in Unteruhldingen am See! Wie gesagt, ein Birnenbrand, der uns besonders ans Herz gewachsen ist und jeder Williamsbirne Konkurrenz macht! Goldener Preis der DLG 2011
Silbermedaille bei der Destillata 2012 Urteil der Jury: „Sauber, vielschichtig, duftig und fruchtbetont in der Nase; am Gaumen ausgereift, gehaltvoll und angenehm fein-herb; kräftig, beständig und anhaltend fruchtig."
Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 95,00 EUR |
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Nr. 371: Zigarrenbrand von der Wahl‘schen Schnapsbirne im |
Goldmedaille bei der Destillata 2012 Urteil der Jury: „Intensiv-würzige, schalig-süßliche Birne harmoniert mit feiner, karamelliger Holznote; mollig, dicht und lang anhaltend am Gaumen, geeignet zu hellen, leichten Zigarren.“ Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung |
| 145,00 EUR |
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Nr. 346: Gräfin von Paris |
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Nr. 395: Pastorenbirne vom Unteren Dornsberg |
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Nr. 319: Hegauer Palmischbirne |
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Nr. 404: Champagner Bratbirne vom unteren Dornsberg |
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Nr. 134: Hegauer Grünmöstler aus dem Mühlenbachtal |
Die Grünmöstlerbirne ist die unbekanntere Schwester der Gelbmöstlerin und gehört ebenfalls zu den großen und imposanten Birnbäumen, die die ländliche Schweiz und das süddeutsche Bodensee-Hinterland noch heute prägen. Unser Brand, der sortenrein aus Grünmöstlern des Münchhöfer Mühlenbachtals gewonnen wird, besitzt die typische Charakteristik dieser Mostbirne, mit säuerlich-grasigem Abgang, also der typisch „grünen“ Charakteristik und einer sehr intensiven und komplexen Aromatik, die vor allem im Alter reift. In der Jugend zimperlich und empfindlich, entfaltet sie in der Reife ihre erfrischende Persönlichkeit, die fast schon an Apfelbrände erinnert, mit einer kräftigen Zitrusnote. Allerdings kein Brand für die Liebhaber der fülligen, teigigen Birnenbrände – sondern für Kenner und Experten, die in der Vielfalt unserer alten, heimischen Mostbirnensorten das Besondere suchen!
Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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| 75,00 EUR |
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Nr. 133: Oberösterreicher Weinbirne |
Obwohl aus Kärnten stammend wurde die Oberösterreichische Weinbirne nach Ihrer Entdeckung aus Ausstellung im Jahr 1888 auch sehr schnell in Süddeutschland heimisch und erfreut sich seit Ende des 19. Jahrhunderts rund um den Bodensee und auch hier im Hegau – dank Ihrer guten Eignung für Most und als Dörrbirne – großer Beliebtheit. Die großfrüchtige, kreiselförmige Birne mit zitronengelber bis grünlicher Farbe erreicht Oechslegrade bis 75 Oe und besitzt einen süß-herben Geschmack, der auch im Destillat erkennbar ist. Dieses Destillat, dass aus den Münchhöfer Bäumen von Heiner und Sieglinde Keller gewonnen wird gehört zu unserer Sammlung alter, heimischer Streuobstbirnen-Destillate. Leider ist es fraglich, ob wir diese Edelbrandspezialität auch in den kommenden Jahren noch destillieren werden können, sind die großen, starkwüchsigen Bäume doch extrem durch den Feuerbrand bedroht. Genießen wir diese Birne also, solange es sie noch gibt!
Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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| 75,00 EUR |
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Nr. 135: Hegauer »Klenkerles« Wildbirnenbrand |
Jetzt wird es kompliziert. Wie beschreibt man eine Birne, die wir hier im Hegau schlicht „Klenkerle“ nennen, die aber sonst keiner (mehr) kennt? Nun, die „Klenkerles“ benennen im alemannischen Sprachgebrauch kleine Perlen oder Kügelchen, die an Fransenverzierungen, Spielzeug oder Perlenketten angebracht sind – „kleine Klunker“ also. Was schon viel über die fast schon mikroskopisch klein zu nennende Größe dieser Birnenform aussagt. Die größten Exemplare dieser Früchte werden nicht größer als 3 cm, der Durchschnitt dürfte bei etwa 2 cm Länge liegen. Ihre Haut ist ledrig braun, der Fruchtkörper besteht zu fast der Hälfte aus holzigen Teilen. Wir haben es hier mit einer absolut ursprünglichen Wildbirne (Pyrus pyraster) zu tun. Wie man sich vorstellen kann, ist die Ernte dieser Birnen ein echter Alptraum für jeden Brenner. Täglich müssen die Wiesen unter den Bäumen nach neu heruntergefallenen Früchten abgesucht werden, wobei die Fruchtmengen verschwinden gering sind. Die Ernte erstreckt sich über fast drei Wochen – und wenn man Glück hat, ergibt sie in guten Jahren genau einen Brand. 2009 war ein solch gutes Jahr. Die Mühen lohnen trotzdem, denn der Zuckergehalt dieser Holzbirne ist enorm, das Aroma unvergleichlich, interessant und komplex, der Geschmack zielt in Richtung Dörrbirne, wenngleich weit weniger süß, sondern wilder, rauher. Destillate dieser Wildbirnensorte sind absolute Edelrand-Raritäten, gebrannt für Liebhaber einer archaischen Wilobstkultur. Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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| 95,00 EUR |
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Nr. 405: Nägelesbirne aus dem Mühlenbachtal |
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Nr. 407: Gellerts Butterbirne vom unteren Dornsberg |
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Nr. 356: Pierre Corneille |
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Nr. 410: Brand von der Novemverbirne »Nojabrskaja« |
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