Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 590: Brand vom Scharlach-Dorn
Nr. 590: Brand vom Scharlach-Dorn
Neu! Absolute Rarität, Liebhabercharge!
Beschreibung folgt!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 330: Französischer Alpen-Sanddorn von Champsaur
Nr. 330: Französischer Alpen-Sanddorn von Champsaur
Aufgrund schwieriger Erntebedingungen und langen Kultivierungsphasen (5 – 6 Jahre bis zur ersten Ernte), ist der Anbau der vitaminreichen Sanddornbeeren (Hippophae rhamnoides) eine kostspielige Angelegenheit, was vielleicht erklärt, warum die vielen so wertvollen Inhaltsstoffe des Sanddorn (vor allem ein außergewöhnlich hoher Vitamin C-Anteil, aber auch beta-Carotin und Gerbstoffe), hauptsächlich in sehr teuren medizinischen Präparaten Verwendung finden und für die Geist-Destillation nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wir haben für unseren Sanddorngeist ein besonderes Verfahren der Geist-Herstellung entwickelt und können so diese außergewöhnliche Rarität unter den Edelspirituosen anbieten.
Auch die von uns verwendeten Früchte sind in ihrer Herkunft sehr besonders. Wir verwenden nicht die sonst üblichen Kulturfrüchte aus den baltischen Staaten, sondern wilde Sanddornbeeren, die in den alpinen Gebirgen rund um Champsaur (Département Hautes-Alpes) vorkommen und dort zu allerlei Spezialitäten verarbeitet werden.
Der leicht säuerliche Fruchtgeschmack und die vielen wilden Noten verleihen diesem Geist eine originelle Charakteristik, die wohl einzigartig ist.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Goldmedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 225: Schwäbischer Hagebuttenbrand von der Rosa canina
Nr. 225: Schwäbischer Hagebuttenbrand von der Rosa canina
»Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, / Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.« Dass hier nicht der Fliegenpilz gemeint ist, sondern die Hagebutte hat Hoffmann von Fallersleben erst in der letzten Strophe seines Volkslieds kenntlich gemacht: »Das Männlein dort auf einem Bein / Mit seinem roten Mäntelein / Und seinem schwarzen Käppelein / Kann nur die Hagebutte sein.«
Unser Brand aus den „Butzemännle“ vom „Hag“ (Hecke) stellt eine absolute Rarität und Kostbarkeit unter den Edelbränden dar. Für dieses einzigartige Wildobstdestillat verwenden wir handverlesene Hagebutten von der schwäbischen Alb. Die wild wachsenden Früchte der Rosa canina werden im Winter von Hand gesammelt, sorgfältig gereinigt, gemahlen, aromaschonend vergoren und langsam abdestilliert, so dass die ausgewogene Harmonie von fruchtiger Rosensüße und wilder Herbe in jedem Schluck voll zum Ausdruck kommt!
Eine Spezialität für Kenner und Gourmets!

Edelbrand des Jahres!
Destillata 2013
Urteil der Jury: »Reif-fruchtiges, komplex-aromatisches Produkt mit würziger Wildfruchtaromatik; breitschultrig, vollmundig und harmonisch herb; persistent!«

Goldmedaille der Destillata 2010
Urteil der Jury: Fein-fruchtige, zart-würzige Aromatik mit frischen, minzigen Highlights und überzeugender Typizität; druckvoll, kräftig und persistent bis ins lange Finale.

Silbermedaille *** Premium Select Spirits International 2010

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 300,00
 
105,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 367: Badische Mehlbeere von Schloss Langenstein
Nr. 367: Badische Mehlbeere von Schloss Langenstein
Manchmal gehen uns die Superlative aus. So auch bei diesem Destillat von der Badischen Mehlbeere. Nicht nur dass die charakterstarke Aromatik dieses Brandes eine Klasse für sich ist, sondern auch die destillierte Wildfrucht selbst ist eine absolute Rarität, die man sonst nirgendwo zum Edelbrand verarbeitet vorfindet.
Zu verdanken haben wir den Rohstoff für dieses Destillat dem Golfplatzarchitekten Rod Whitman zu verdanken, der 1990 bei der Gestaltung des Golfplatzes von Schloss Langenstein viele seltene Wildgehölze anpflanzen ließ – unter anderem 4 Exemplare der Badischen Mehlbeere (Sorbus badensis). Die gewöhnliche Mehlbeere (Sorbus intermedia) zählt zu den Sorbus-Arten und ist sehr nahe verwandt mit Elsbeere und Vogelbeere. Die Badische Mehlbeere ist eine bastardisierte Unterart, die erst 1961 beschrieben wurde,  streng regional begrenzt in Süddeutschland vorkommt und daher zu den absoluten Raritäten der heimischen Wildobstarten gehört.
Ihre geschmackliche Erscheinung im Rohzustand ist eher unspektakulär – bitter, gerbstoffreich mit relativ ausgeprägter Säure –, während sich im Destillat sensationelle Sekundäraromen durchsetzen: Dominierend sind
süßliche, milde Marzipantöne, die jedoch im Bouquet von floral-lieblichen Duftstoffen umspielt werden, elegant harmonieren und mit leichter Würze unendlich lange nachhallen.
Dieses Destillat gehört zum Besten und Wertvollsten, das jemals unsere Destillerie verlassen hat!

Goldmedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Vielschichtiges, ausdrucksstarkes und fast großartioes Duftspiel mit vornehmen, dezenten Marzipan-Akzenten; grazil, süßlich-weich und zart-bitter; lange anhaltend.“

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 471,43
165,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 364: Wilder Schwarzwälder Bergholunder
Nr. 364: Wilder Schwarzwälder Bergholunder
Ein Brand, bei dem es ums Ganze geht! Gemäß unserer Philosophie, nicht nur die reine Frucht, sondern den gesamten Lebenszyklus einer Pflanze im Destillat abzubilden, werden für diesen Holunderbrand nicht nur die vollreifen Holunderbeeren des Spätsommers, sondern auch die zarten frühsommerlichen Blütenstände des sambucus nigra verwendet und gemeinsam destilliert. So ergibt sich eine vollkommen harmonische Komposition aus den säuerlichen Beerenaromen und den süßlichen Noten der sommerlichen Blüte.
Wenn wir Ihnen verraten, dass wir uns für eine Liebhabercharge dieses Brandes tagelang durch das Schwarzwälder Unterholz schlagen, um an Wegrändern und Waldrainen wilde Holunderbeeren zu sammeln, diese in mühsamer Handarbeit von den Dolden rebeln, um sie nach abgeschlossener Gärung gemeinsam mit den Blüten schonend abzudestillieren, wird wohl auch der vermeintlich hohe Preis für dieses absolute Spitzendestillat verständlich. Vor allem im Hinblick auf die steilen, voralpinen Berghänge des Südschwarzwalds, an denen wir diese Beeren ernten!
Ein sommerlicher Genuss für Liebhaber edelster Wildobstbrände!

Siegerbrand des „Goldenen Stamperl“ 2009 – Goldmedaille
Urteil der Jury: Sauber, typisches Aroma, runder, kräftiger, animierender Geschmack, mit anhaltender und ausgewogener Harmonie.

Silbermedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 628: Brand von der Hegauer Mahonie
Nr. 628: Brand von der Hegauer Mahonie
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – detaillierte Beschreibung folgt in Kürze!
Absolute Edelbrand-Rarität!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 618: Brand vom Wolligen Schneeball
Nr. 618: Brand vom Wolligen Schneeball
Eine noch größere Rarität als unser Brand vom wilden Schneeball (607) ist dieses Destillat aus dem Wolligen Schneeball. Wir wissen nicht genau, ob vor uns schon jemals ein solches Destillat hergestellt hat.

Der wollige Schneeball (Viburnum lantana) ist ein Wildstrauch aus der Familie der Moschusgewächse und kommt in fast ganz Europa vor. Sowohl der Gattungsname als auch der Name der Art beziehen sich auf die extrem biegsamen Äste der Sträucher, die schon seit Urzeiten als Holz für Bögen und Pfeile genutzt wurden. Schon unser aller gemeinsamer Vorfahr „Ötzi“ trug vor rund 5.000 Jahren Pfeile aus dem Holz des Wolligen Schneeballs mit sich herum.

Die Früchte des Wolligen Schneeballs gelten gemeinhin als nicht essbar – enthalten jedoch keine (!) toxischen Stoffe (im Unterschied zu den Blättern und der Rinde) und offenbaren ein sehr interessantes, komplexes Aroma.
Unser Brand ist eine absolute Rarität destilliert in einer kleinen Liebhabercharge und besticht durch die intensiv-süßen Aromen, eine gewisse vegetabile Wildheit, leicht animalischen Moschus-Noten und einer schön ausbalancierten Harmonie.
Eine Edelbrand-Rarität für Kenner und Liebhaber!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 607: Brand vom wilden Hegauer Schneeball
Nr. 607: Brand vom wilden Hegauer Schneeball
Bei manchen Destillaten gehen uns schlichtweg die Superlative aus. Sei es aufgrund der Seltenheit des zugrunde liegenden Rohstoffs, der Mühsal der Ernte- und Einmaischarbeit, oder aufgrund der grandiosen Qualität und Typizität der enthaltenen Aromen.
Bei diesem extrem seltenen Brand vom Wilden Schneeball (Viburnum opulus), ein in ganz Europa verbreiteter Wildstrauch, der bei uns aufgrund seiner glasig-durchscheinenden, tiefroten Früchte „Blutbeere“ genannt wird, trifft dies nun alles gleichzeitig zu.

Die Ernte der Beeren nach den ersten harten Frösten ist mühsam und zeitintensiv, die Bedingungen hierzu im Winter meist rauh. Diese Winterarbeit ist aber notwendig, denn durch die Fröste bauen sich die schwach toxischen Stoffe in den Beeren ab, die in der Volksmedizin auch gerne als krampflösendes Mittel sowie gegen Nierensteine eingesetzt. Dass die Beeren aber absolut für den Verzehr geeignet und dabei höchst aromatisch sind, beweist unter anderem das beliebte türkische Erfrischungsgetränk „Gilaboru“, das aus dem Schneeball hergestellt wird.
Das Aroma ist pendelt zwischen süß und sauer und erinnert manchmal an Gummibärchen, da sich herbale Noten unter die Beerensüße mischen.
Unser Destillat ist ein echter „Brand“, der durch Vergärung der Beeren hergestellt wird und daher extrem selten ist – ein Destillat für Liebhaber und Kenner, die einmal etwas Neues erleben wollen!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 619: Brand von der Schwarzwälder Preiselbeere
Nr. 619: Brand von der Schwarzwälder Preiselbeere
Neu! Einzigartige Rarität, nur wenige Flaschen vorhanden!
Beschreibung folgt!


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 574: Elsbeere aus dem oberen Donautal
Nr. 574: Elsbeere aus dem oberen Donautal
Die Elsbeere (Sorbus torminalis) ist die Königin der Wildobstsorten und das Teuerste und Wertvollste, das man in destillierter Form zu sich nehmen kann.
In Österreich Adlitze und in Frankreich Alisier genannt, machen dem leidenschaftlichen Brenner vor allem die Seltenheit und die schiere Größe der Elsbeerbäume zu schaffen, die über 30 m hoch werden und in Deutschland leider zu den bedrohten Arten gezählt werden müssen und sehr selten sind. Der Baum gehört zur Gattung der Mehlbeeren (Sorbus) bzw. der Ebereschen und weist ähnliche, kleine Früchte an Dolden auf, die jedoch dunkelbraun und leicht behaart sind.

Wir ernten unsere Elsebeeren in guten Jahren von 4 ausgewachsenen, etwa 25 m (!) hohen Bäumen im oberen Donautal in der Nähe des Klosters Beuron. Die Beerntung der Bäume geht nur mithilfe zweier Profi-Baumkletterer, die sich in abentuerlicher Höhe über Seile gesichert an die Früchte der äußeren Krone wagen. Anders ist die Ernte der Elsbeeren nicht möglich, was das Obst zu einem wahrhaft kostbaren und kostspieligen Schatz macht!
Aber auch hier lohnt der Aufwand, da die Elsbeere das eleganteste, edelste und feingliedrigste Aromenspiel alles Sorbus-Arten mitbringt – mit schön ausbalancierten Marzipannoten, vegetabiler Kräuter-Aromatik, einer gewissen Beeren-Süße, nussigen Pikanzen und leichter Säure –  hoch komplex, intensiv und sehr harmonisch.
Aus 100 kg Elsbeeren gewinnen wir etwa 1 l Alkohol was – neben dem einzigartigen Geschmackserlebnis – vielleicht den hohen Preis erklärt, den wir für dieses Destillat aufrufen müssen. Wir können aber versichern, dass sich diese Investition absolut lohnt! Schlichtweg: das Beste, das wir haben.

Goldmedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Hochelegantes, komplexes Destillat; markant und verführerisch in der Nase; gewaltig und ausladend am Gaumen; kraftvolles, wärmendes Finale und erfreulicher Nachhall!«

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 785,71
275,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 454: Lorbeerkirsche vom Bodensee
Nr. 454: Lorbeerkirsche vom Bodensee
Dieses Destillat ist eine absolute Rarität unter den Spitzenbränden. Die Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus) ist den meisten Menschen nur als Ziergewächs bekannt, das als ordentlich gestutzte, immergrüne Hecke viele Vorgärten unseres Landes ziert. Die wenigsten wissen jedoch, dass diese Sträucher, wenn man sie denn wachsen lässt, zu großen, baumartigen Strauchpflanzen heranwachsen und jedes Jahr eine Unmenge an Früchten tragen. Diese Früchte sind echtes Steinobst, nämlich Kirschen, weshalb die korrekte botanische Bezeichnung eben auch »Lorbeerkirsche« und nicht der umganssprachliche Trivialname »Kirschlorbeer« ist. Die Pflanze ist daher eben kein Lorbeer, sondern ein Steinobstgewächs der Gattung Prunus.
Noch weniger Menschen wissen jedoch, dass die Früchte des Kirschlorbeers durchaus für den Verzehr geeignet sind, obgleich die Lorbeerkirsche einen hohen Blausäuregehalt aufweist, der auch in der Restaurierung antiker Kunstwerke genutzt wird, grundsätzlich jedoch aus den Blättern gewonnen wird. Auch die kleinen, schwarzen Kirschen der Lorbeerkirsche enthalten Prunasin, ein cyanogenes Glykosid, wie es auch in den Wild- und Süßkirschen vorkommt, und in der Reaktion mit Magensäure hohe Blausäurekonzentrationen entwickelt. Beim Kochen – bzw. im Prozess der Destillation und der Reaktion mit Kupfer, werden die Blausäureverbindungen jedoch soweit abgebaut, dass dies keine Rolle mehr spielt.

Nun aber zum Geschmack, denn die Lorbeerkirschen sind eine geschmackliche Sensation: noch intensiver, steinbetonter, voller als jede Wildkirsche, mit schönen, dominierenden Marzipan-Noten, die von einer leichten Konfekt-Fruchtsüße umrahmt werden, so dass am Gaumen die intensive Vorstellung einer Mandel-Kirsch-Praline entsteht. Ein großartiges Destillat-Erlebnis, das diesem Brand auch die höchsten Auszeichnungen eingebracht hat.
Unsere Lorbeerkirschen stammen von den alten Arboreten im Schlosspark Bodman und von der Insel Mainau, werden händisch in äußerst aufwendigen Aktionen mit vielen Helfern geerntet, schonend auf dem Stein vergoren und mehrfach gebrannt.

Edelbrand des Jahres 2013!
Destillata 2013
Urteil der Jury: »Breitschultriger, robuster Typus mit Stil; vielschichtig, intensiv marzipanig und mit edelherben, würzigen Finessen; gut dosierte Kraft und ansprechende Länge im Finale!«


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 362: Wilde Hegauer Traubenkirsche in Limousin-Eiche
Nr. 362: Wilde Hegauer Traubenkirsche in Limousin-Eiche
Beschreibung folgt!
 
Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 576: Brand vom Speierling aus der Wetterau
Nr. 576: Brand vom Speierling aus der Wetterau
Dem Hessen ist der Speierling eine wohl bekannte Frucht, während der Rest der Welt – angesichts des nur mäßig Appetit anregenden Namens – oft in Unkenntnis die Nase rümpft. Die Bezeichnung Speierling (Sorbus domestica), der eine Germanisierung der lateinischen Gattungsbezeichnung (Sorba) ist, korreliert mit dem hohen Gerbstoffgehalt der Früchte, die den Speierling durch ihre klärende, bzw. schönende Wirkung für den „Äppelwoi“ so wichtig sind.
Der Speierling ist aber eine uralte Kultursorte aus der Familie der Ebereschengewächse, der schon in der Zeit Karls des Großen (Capitulare de villis vel curtis imperii) eine gewisse Bedeutung hatte und seit der Antike als Nahrungsmittel geschätzt wurde. Eng verwandt mit den anderen Vertretern der Gattung (Vogelbeere, Elsbeere, Mehlbeere) weist er jedoch größere Doldenfrüchte
als diese auf, so dass er etwas leichter zu beernten ist.
Dennoch ist der Speierling in Europa sehr selten geworden. In Österreich gibt es noch ca. 500 ausgewachsene Bäume, in Hessen noch etwas mehr. Unsere eigenen Speierlings-Bäume in der Stählemühle benötigen noch etwa 15 Jahre, bis die Fruchtmenge für eine Blasenfüllung ausreicht, daher verwenden wir für diesen Brand Früchte aus der Wetterau.

Das Aroma unseres Destillats ist irgendwo zwischen säuerlichen Apfelnoten, schönen Rosen-Bukettstoffen, wild-herbalen, vegetabilen grünen Aromen und  subtilen Marzipantönen angesiedelt, sehr komplex und harmonisch, mit pikanten Spitzen am Gaumen.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 453: Geist von der wilden Vogelbeere aus dem Donautal
Nr. 453: Geist von der wilden Vogelbeere aus dem Donautal
Typische Vogelbeere, viel Frucht, eleganter Marzipan. Aromenfü+lle im Mund, leichte Süße, aromatisch
(Schweizerische Weinzeitung, Nr. 06, Juni 2015)
 
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Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 501: Zigarrenbrand von der Odenwälder Eibe im Maulbeerfass
Nr. 501: Zigarrenbrand von der Odenwälder Eibe im Maulbeerfass
Weil unser klarer Eibenbrand nicht schon intensiv, selten und kostbar genug ist, wollten wir mit dieser fassgereiften Version noch „einen obendrauf“ setzen und die Schraube noch eine Stufe weiter anziehen.

Warum wir überhaupt Eiben brennen und die mit leidenschaftlicher Überzeugung und missionarischem Eifer tun, erfahren Sie in der Beschreibung zu Brand Nr. 522.
Und wenn Sie sich die dort beschriebene intensiv-harzige Waldaromatik mit pikanten, fruchtigen Spitzen vorstellen, dann fällt es leicht, sich weiterhin auszumalen, was das Holz des Maulbeerfasses, das zu den wenigen Hölzern gehört, welche tatsächlich eher süße Vanille-Aromen und weniger Gerbstoffe und Tannine abgeben, auf dieses klare Destillat wirkt: Die honigsüßen Frucht- und Beerennoten werden auf einer rauchigen Toffee-Basis voll ausgebreitet, harmonisch mit den harzigen Nadeltönen ausbalanciert und sorgen für einen schier endlosen Nachklang am Gaumen, der sie einen ganzen Abend lang begleitet.

Ein veritabler Zigarrenbrand für kalte Winterabende, harmoniert perfekt mit Tabak, Süßspeisen und natürlich dem Feuer im Kamin! Eines der besten und kostbarsten Destillate, die wir überhaupt bieten können!

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Reintöniges Produkt mit ungewöhnlich intensiv-harzigen, an Zirben erinnernden Noten; vollmundig, kräftig und anhaltend; sehr lange nachklingend!«


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 522: Brand von der Odenwälder Eibe
Nr. 522: Brand von der Odenwälder Eibe
Die Eibe gehört seit unseren ersten Destillations-Versuchen mit dieser wilden Köstlichkeit im Jahr 2008 zu meinen absoluten Favoriten unter den Brennfrüchten, auch wenn ihre destillatorische Verwendung in Deutschland weitgehend unbekannt ist. Das ist sehr bedauerlich, gehört doch die geschmackliche Sensorik dieses Nadelgehölz zum Intensivsten und Komplexesten, das wir in unserer heimischen Flora haben – und wird beispielsweise in Österreich schon seit langer Zeit zu köstlichen Bränden verarbeitet.

Natürlich ist die Eibe (Taxus bacchata) eine der gefährlichsten, weil giftigsten Pflanzen unseres mitteleuropäischen Lebensraumes und wird daher mit warnender Skepsis wahrgenommen. Alle Pflanzenteile – bis auf den roten Samenmantel – der Eibe sind höchst toxisch und tatsächlich eine Gefahr für Tier und Mensch. Ein Maul voll Eiben-Geäst bedeutet für Kühe und Pferde den sicheren Exitus, weshalb man im  Mittelalter, zu einer Zeit der Waldweide, als man das Vieh zum Fressen in die Wälder trieb, auch fast alle Eiben aus den Mischwäldern geschlagen hat. Die Eibe gehörte aber natürlich zu einer dominierenden Nadelholzart und bedeckte große Flächenwaldgebiete. Heute existieren nur noch vereinzelte Ur-Wälder mit nennenswerten, alten Eibenbeständen, so zum Beispiel in den Wäldern des gräflichen Hauses von Bodman an den Steillagen der Marienschlucht am Bodensee.

Die von uns verwendeten Samenmäntel stammen allerdings nicht vom Bodensee, sondern aus dem Odenwald, von wo uns eine befreundete Sämerei dankenswerterweise immer wieder kleinere Chargen liefern kann, denn die Ernte der kleinen Samen mit der gallertartigen Mantelmasse ist extrem mühselig.
Die Samen bleiben im Odenwald und werden getrocknet an Baumschulen in ganz Europa weitergeben, das Fruchtgelee, das völlig ungiftig ist und Öchsle-Grade von bis zu 120° aufweist, also extrem zuckerhaltig ist, bekommen wir.
Nach Vergärung und Destillation entsteht bei uns ein echter Brand von der Eibe, der zu unseren absolut interessantesten, intensivsten und komplexesten Destillaten zählt. Typische Harzig-nadlige Aromen, mischen sich mit waldig-mossigen Komponenten und einer durchdringenden Fruchtsüße am Gaumen zu einem starken und persistenten Charakter, den Liebhaber von besonderen Bränden unbedingt einmal versuchen sollten!

"Zarte Zitrusnoten rotiieren um eine filigrane, kiefernfrische und ziseliert harzige Aromenkomponente. Und als Bildungsbestandteil dieses Genusses gibt es obendrein Aspekte, die man erst nach dem Probieren dieser absoluten Rarität würdigen kann. So frisch und doch so ergreifend tief und lang. Wie ein japanischer Gong am Gaumen. Entsetzlich gut!"
(Gourmondo-Magazin, Nr. 1/2015)

»Der Abenteuerlustige!«
(Echtwald, 2015)

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Guter Sortencharakter mit typisch harziger Aromatik; am Gaumen dicht und füllig, lange anhaltend!«

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 586: Geist vom pflaumenblättrigen Weissdorn
Nr. 586: Geist vom pflaumenblättrigen Weissdorn
Neben dem Brand vom Zweigriffeligen Weißdorn (Crataegus) können wir erstmals einen Geist vom sehr seltenen pflaumenblättrigen Weissdorn (Crataegus prunifolia) anbieten, der zu den absoluten botanischen Raritäten in unserem Programm zählt.
Neben den typischen säuerlich-süßlichen Weissdorn-Aromen dominieren beim pflaumenblättrigen Weissdorn vor allem fruchtige Noten und machen diesen Geist so schmackhaft, harmonisch und ausbalanciert.

Die Früchte verdanken wir einem Samengärtner aus dem Odenwald, ohne den dieses Destillat-Projekt niemals möglich gewesen wäre.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86

85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 584: Brand vom Weissdorn aus dem Odenwald
Nr. 584: Brand vom Weissdorn aus dem Odenwald
Absolute Wildobst-Rarität – gibt es alle 10 Jahre!
Beschreibung folgt.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 442,86
 
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 520: Trester vom Schwäbischen Holunderwein im Akazienfass
Nr. 520: Trester vom Schwäbischen Holunderwein im Akazienfass
Die hochkarätigen Auszeichnungen, die wir für dieses Destillat von internationalen Jurys erhalten haben, deuten schon an, dass hier etwas ganz Ungewöhnliches und Einzigartiges auf die Flasche gezogen wurde. Ein Fruchtweintrester vom Schwäbischen Holunder aus den Löwensteiner Bergen.
Genau wir bei den Weintrauben, lassen sich auch die Trester, also die ausgepressten Schalen von Beerenobst, vergären und durch Destillation zu einem Brand verarbeiten. Wir haben dies 2012 mit einer Tonne frisch gepressten Holunderbeeren so gemacht und waren schon während des Brennens hellauf begeistert. Ein guter Holunderbrand zeichnet sich durch eine „gezügelte“ Wildheit,  milder herbale Töne, parfümiert florale Noten und vor allem durch einen Hauch von Zartbitterschokolade aus. All dies wird beim Holundertrester noch durch leicht nussig-erdige Aromen ergänzt, die das Destillat ungeahnt komplex erscheinen lassen.
Um diese Komplexität noch weiter zu steigern, bauen wir den Brand anschließend in einem kleinen Fass aus Akazienholz aus, welches zur Harmonisierung und Unterstützung der fruchtig-süßen Destillatkomponenten beiträgt, etwas Vanille und Karamell hinzufügt und eine Vielschichtigkeit erzeugt, die uns schon fast unheimlich ist.
Eine Edelbrand-Rarität für Liebhaber von intensiven Fasslagerungen, die zum Besten gehört, das wir  bieten können!

Goldmedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Komplex-aromatisch, interessant und aussagekräftig; auch am Gaumen eindeutig und mit zarten Edelbitter-Schokolade-Tönen akzentuiert; sehr ausgewogen und beständig!«


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 180: Schwarzwälder Preiselbeeren und Schwäbischer Wacholder
Nr. 180: Schwarzwälder Preiselbeeren und Schwäbischer Wacholder
Für dieses Dstillat-Cuvée werden vollreife Wacholderbeeren von der Schwäbischen Alb und handgepflückte Preiselbeeren aus den sonnigen Tälern des Südschwarzwalds mit Zitronenschalen, Zimt und Koriander angesetzt, 24 Tage lang warm mazeriert und schonend abdestilliert.
So vermählen sich schwäbische und badische Aromen zu einem harmonischen Geist, der durch die wilden, harzigen Wacholdernoten und die herb-fruchtige Säure der Preiselbeere die komplexe Wildheit unserer süddeutschen Landschaft auf delikate Weise widergibt.
Eine Destillat-Rarität auch für Gin-Liebhaber!

»Sehr elegant und fruchtig im Gaumen, kräftiger Wacholder.«
(Schweizerische Weinzeitung, Nr. 06, Juni 2015)

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Ansprechende Fruchtkombination, die sich in der Nase frisch-fruchtig, am Gaumen pikant-würzig präsentiert; dicht, rund und ausgewogen.“

Silbermedaille der Destillata 2010
Urteil der Jury: "Gelungene Fruchtkombination mit feiner Wacholdernote in der frisch-fruchtigen Aromatik; elegant und geschmeidig am Gaumen; mit zarter Bitternote ausklingend."


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung


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