Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 392: Mährische Vogelbeere aus dem Maulbeerfass
Nr. 392: Mährische Vogelbeere aus dem Maulbeerfass
Der Legende nach ist die mährische Form der Eberesche (Sorbus aucuparia var. edulis) durch eine zufällige Laune der Natur entstanden: Ein tschechischer Hirtenjunge soll im 19. Jahrhundert, als er mit dem Vieh auf der Weide war, inmitten einer ganzen Reihe von wilden Ebereschen einen ganz besonderen Baum entdeckt haben, dessen Beeren wesentlich süßer und wohlschmeckender waren, als die Beeren der anderen Bäume. Aus diesem einzelnen Baum soll dann die Kulturform der mährischen Eberesche gezüchtet worden sein. Soweit die Legende.
Und tatsächlich ist das Aromenspektrum der mährischen Vogelbeere etwas ausbalancierter und ausgeprägter, als das der Wildformen. Nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind die mährischen Vogelbeeren wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan.

Unser Brand aus sortenreinen slowakischen Früchten wird durch die Lagerung in einem heute sehr selten gewordenen Maulbeerfass zur echten Delikatesse und hat mit den konventionellen derb-deftigen und rustikalen, oft verschnitttenen Stammtischschnäpsen nichts gemein. Das Maulbeerholz gehört zu den süßesten Hölzern überhaupt und verleiht dem Destillat nicht nur die charakteristische rötlich-braune Farbe, sondern auch eine gewisse elegante Süße, die sich perfekt mit den wilden Aromen der Vogelbeere ergänzt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Aus einer verrückten Idee und der damals rein zufälligen Begegnung mit einem Maulbeerfass, das seither viele Nachfolger erlebt hat, ist hier so Destillat entstanden, das vermutlich einzigartig in Europa ist und zum Besten gehört, das wir je destilliert haben!

"Ein Weltklassebrand!"
Der Feinschmecker, Nr. 3, 2015

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Ausgeprägte Vogelbeer-Typizität, gehaltvoll, weich und anhaltend!«

Silbermedaille der Destillata 2010
Urteil der Jury: Sauber; feingliedrige, süßlich-weiche Aromatik mit guter Frucht-Holz-Balance; am Gaumen würzig und kräftig; intensives Finale!

Silbermedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 528,57
185,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 305: Brand von der Russischen Aronia
Nr. 305: Brand von der Russischen Aronia
Die Begeisterung, die heute angesichts der Gesundheitsaspekte rund um die Aronia melanocarpa (Schwarze Apfelbeere) herrscht, ist eigentlich ein Produkt des kalten Krieges. Die Aronia stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde aber vor allem in Russland durch den russischen Biologen Iwan Mitschurin schon in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts erforscht und zum Anbau empfohlen. Nach dem Fall des eisernen Vorhangs hat es die Aronia nun auch nach Mitteleuropa geschafft, wo sie – dank ihres hohen Flavonoid-, Folsäure, Vitamin-K und vor allem Vitamin-C -Gehalts – nun verstärkt von der Naturkost-Industrie verarbeitet wird.
Aber lassen Sie Sich nicht von den Gesunheitsaspekten der Aronia verwirren: Sie schmeckt auch ganz vorzüglich!
Durch die Destillation lässt sich die zu den Rosengewächsen zählenden Apfelfrüchte der Aronia auch in der Brennerei mit ausgereifter Stilistik verarbeiten – und dieser Brand aus russische Beeren hat wirklich unser Herz im Sturm erobert! Saftige, dunkle Beerenfrucht trifft auch elegante Marzipantöne, großartige Typizität und ein volles Mundgefühl mit langer Persistenz lassen keine Wünsche offen! Eine absolute Destillat-Rarität, die jedem Gaumen schmeichelt!

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Ausgeprägt, lebendig-fruchtig und wildfruchttypisch an der Nase; am Gaumen dicht und süßlich-füllig, feurig ausklingend.“

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 290,00
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 577: Brand vom Badischen Speierling
Nr. 577: Brand vom Badischen Speierling
Dem Hessen ist der Speierling eine wohl bekannte Frucht, während der Rest der Welt – angesichts des nur mäßig Appetit anregenden Namens – oft in Unkenntnis die Nase rümpft. Die Bezeichnung Speierling (Sorbus domestica), der eine Germanisierung der lateinischen Gattungsbezeichnung (Sorba) ist, korreliert mit dem hohen Gerbstoffgehalt der Früchte, die den Speierling durch ihre klärende, bzw. schönende Wirkung für den „Äppelwoi“ so wichtig sind.
Der Speierling ist aber eine uralte Kultursorte aus der Familie der Ebereschengewächse, der schon in der Zeit Karls des Großen (Capitulare de villis vel curtis imperii) eine gewisse Bedeutung hatte und seit der Antike als Nahrungsmittel geschätzt wurde. Eng verwandt mit den anderen Vertretern der Gattung (Vogelbeere, Elsbeere, Mehlbeere) weist er jedoch größere Doldenfrüchte als diese auf, so dass er etwas leichter zu beernten ist.
Dennoch ist der Speierling in Europa sehr selten geworden. In Österreich gibt es noch ca. 500 ausgewachsene Bäume, in Hessen noch etwas mehr.

Die Früchte für diesen Brand jedoch stammen von einem einzigen Baumriesen aus dem Badischen! ER steht in Remchingen im Enzkreis, ist etwa 25 m hoch (!) und hat einen Kronenumfang von etwa 15 m. Ein absolutes Rekordexemplar dieses seltenen Baumes also!
Familie Schelling-Franz hat uns auf diesen Solitär aufmerksam gemacht und im Jahr 2014 auch die Früchte geerntet und den weiten Weg ins Hegau hinunter gebracht.
Es hat sich gelohnt! Man sagt ja immer, die alten Bäume bringen oft die besten Früchte -- so auch hier!

Das Destillat aus dem badischen Speierling ist ein absolutes Lehrstück für Aromen-Forscher –
zwischen säuerlichen Apfelnoten, schönen Rosen-Bukettstoffen, wild-herbalen, vegetabilen grünen Aromen und  subtilen Marzipantönen angesiedelt, sehr komplex und harmonisch, mit pikanten Spitzen am Gaumen.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 226: Schwäbischer Hägegeist vom Hagebuttenmark
Nr. 226: Schwäbischer Hägegeist vom Hagebuttenmark
Wild wachsende Hagebutten von der Schwäbischen Alb, von Hand im Winter 2010 gepflückt, sorgfältig gesäubert und von den Nüsschen befreit, zu Hägemark verarbeitet, mit ganzen Früchten 20 Tage mazeriert und schonend destilliert, ergeben einen Hetscherln-Geist, der durch sein aus-gewogenes Gleichgewicht von fruchtiger Süße und wilder Herbe besticht und die typischen Aromen der Rosa canina in perfekter Harmonie vereint.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Bronzemedaille „Das Goldene Stamperl“ 2010

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,85
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 333: Wilde Vogelbeere aus Reute im Hegau
Nr. 333: Wilde Vogelbeere aus Reute im Hegau
650 m über dem Meer, inmitten der Hegauer Vulkanlandschaft liegt zwischen den Dörfern Honstetten und Reute ein kleiner Friedhof, der nicht nur aufgrund seiner überwältigenden Aussicht auf die Schweizer Alpen eine der schönsten letzten Ruhestätten sein muss, die man sich nur vorstellen kann, sondern auch wegen der 8 mächtigen Ebereschen, die ihn umgeben. Es sind alte Bäume, die in manchen Jahren so viele Früchte tragen, dass der gesamte Friedhof bis weithin rot leuchtet. 2011 war wieder so ein leuchtendes Jahr – und so sind wir im Herbst losgezogen und haben dort tagelang die schönsten Vogelbeeren geerntet, die es bei uns gibt.
Für den Rohverzehr sind die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) ungeeignet, nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind sie allerdings wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan.
Insbesondere im Alpenraum hat der Vogelbeerschnaps mit seinem rauhen und wilden Geschmack eine besondere Bedeutung erlangt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.
Aufgrund ihres geringen Zuckergehalts erbringen unsere Friedhof-Vogelbeeren nur eine geringere Ausbeute, dafür im Destillat aber um so eigenwilligere und finessenreiche Töne an Nase und Gaumen. Ein sortenreiner, wilder Vogelbeerbrand ist eine absolute Delikatesse und dieser Brand aus dem Erntejahr 2012 zudem eine hochkarätige Spezialität unter den Edelbrandraritäten – ein Genuss, dem sich niemand entziehen kann!

Goldmedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: »Schöne, intensive Vogelbeeraromatik mit verführerischen malzigen Highlights und Zartbitter-Schokoladen-Noten; voll-fruchtig, mollig und kräftig; angenehm pikanter Abgang.«

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Authentisches, intensiv-aromatisches Duftversprechen; eine weiche marzipanige Note ergänzt die frische Frucht; engmaschig und beständig!«

Silbermedaille der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Feine, leichte Fruchtnoten in der Nase, rund und gehaltvoll am Gaumen, mit guter Länge im Abgang!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 180: Schwarzwälder Preiselbeeren und Schwäbischer Wacholder
Nr. 180: Schwarzwälder Preiselbeeren und Schwäbischer Wacholder
Für dieses Dstillat-Cuvée werden vollreife Wacholderbeeren von der Schwäbischen Alb und handgepflückte Preiselbeeren aus den sonnigen Tälern des Südschwarzwalds mit Zitronenschalen, Zimt und Koriander angesetzt, 24 Tage lang warm mazeriert und schonend abdestilliert.
So vermählen sich schwäbische und badische Aromen zu einem harmonischen Geist, der durch die wilden, harzigen Wacholdernoten und die herb-fruchtige Säure der Preiselbeere die komplexe Wildheit unserer süddeutschen Landschaft auf delikate Weise widergibt.
Eine Destillat-Rarität auch für Gin-Liebhaber!

»Sehr elegant und fruchtig im Gaumen, kräftiger Wacholder.«
(Schweizerische Weinzeitung, Nr. 06, Juni 2015)

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Ansprechende Fruchtkombination, die sich in der Nase frisch-fruchtig, am Gaumen pikant-würzig präsentiert; dicht, rund und ausgewogen.“

Silbermedaille der Destillata 2010
Urteil der Jury: "Gelungene Fruchtkombination mit feiner Wacholdernote in der frisch-fruchtigen Aromatik; elegant und geschmeidig am Gaumen; mit zarter Bitternote ausklingend."


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung


Preis je Liter: Euro 242,86
 
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 320: Brand von der Kornelkirsche aus Brachenreuthe
Nr. 320: Brand von der Kornelkirsche aus Brachenreuthe
Es wundert uns wirklich nicht, dass schon in den bronzezeitlichen Pfahlbauten rund um den Bodensee vergorene Getränke aus den „Zisserle“, wie die Kornelkirsche hier noch bei den alten Hegauern heisst, gebraut wurden! Was ist das doch für eine wunderbare Frucht, für die es in unserer gesamten heimischen Flora kein geschmackliches Pendant, keinen Vergleich gibt! Ihr Holz so hart, dass es einer regelrechten „Spazierstockindustrie“ des 19. Jahrhunderts zum Opfer fiel, Ihre Frucht so sauer und eigentümlich, dass sich Marmeladenfreunde die Finger danach lecken!
Die Kornelkirschen (Cornus mas) für diesen Brand haben wir den Schülern und Jugendlichen rund um Simon Pepper im Camphill-Dorf Brachenreuthe, hoch über Überlingen am Bodensee zu verdanken. Vorausschauende und fähige Gärtner haben dort schon vor Jahren viele Kornelkirschensträucher gepflanzt, die in absoluter Südlage von der Sonne und dem milden Seeklima vewöhnt werden und jedes Jahr reiche Ernte bringen! Nur muss diese Ernte auch erledigt werden -- per Hand! Und hier kommen die Schüler ins Spiel, die jedes Jahr fleissig und mit viel Spaß die sauren Früchtchen ernten. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sagen nicht nur wir, sondern auch alle Liebhaber von solcherart Edelbrand-Raritäten, die das einzigartige, unbeschreibliche Aroma eines Kornelkirschenbrandes dieser Spitzenqualität zu schätzen wissen, auf den sogar die Österreicher neidisch sind – der „Dirndlbrand“ ist schließlich ihr Nationalgetränk!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Gut ausgeprägtes, elegantes Aromenspiel; am Gaumen füllig und mild, nachhaltig!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 187: Wilde Kornelkirsche von Schloss Langenstein
Nr. 187: Wilde Kornelkirsche von Schloss Langenstein
Manchmal gehen uns beim texten der Destillatbeschreibungen die Superlative aus. So auch bei diesem Brand aus der Kornelkirsche, der für viele Edelbrandfreunde eine großartige Entdeckung sein wird.
Während in Österreich der „Dirndlbrand“, wie Kornelkirschendestillate im Alpenraum genannt werden, zu den höchstpreisigen Klassikern der Obstbrände gehört, ist er in Deutschland fast vergessen – genauso wie die wilden Sträucher und Bäume der Kornelkirsche, die hierzulande fast völlig ausgestorben sind und nur noch in Parkanlagen vorkommen. Auch der Spazierstock, der jahrhundertelang aus dem harten Holz der Kornelkirsche gedrechselt wurde, ist leider durch ausländische Hölzer abgelöst worden.
Unsere Kornelkirschen (Cornus mas) stammen aus den Wäldern und Anlagen rund um Schloss Langenstein und wurden zum Teil von weitsichtigen Förstern vor vielen Jahren angepflanzt. Bewahrt werden Sie heute von Axel Graf Douglas und seinem Golfplatz, der nicht nur der Kornelkirsche sondern auch vielen anderen bedrohten Wildobstarten einen idealen Schtzraum bietet!
Uns liefert die Langensteiner Kornelkirsche alljährlich den kostbaren Stoff für dieses Destillat – den Stoff, aus dem die Träume sind! Charaktertypisch, leicht säuerlich, wild, im Aroma irgendwo zwischen Steinobst und Waldbeere angelegt (die Kornelkirsche ist keine Kirsche, sondern ein Hartriegelgewächs), aber sehr eigen, speziell und unnachahmlich! Ein absolutes Spitzendestillat für Wildobstfreunde – Distiller’s Choice!

Edelbrand des Jahres!
Destillata 2012
Urteil der Jury: „Hocharomatischer Charakter mit blitzsauberen, klaren und intensiv ausgeprägten Fruchtnoten; stabil und persistent am Gaumen; animierend, harmonisch und restlos typisch.“

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Reintönig, fast großartig in der Nase; sortentypisch, animierend und intensiv aromatisch, dicht und füllig!«

Silbermedaille bei der Destillata 2011
Urteil der Jury: »Gut ausgeprägtes, elegantes Aromenspiel; am Gaumen füllig und mild, nachhaltig!«


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
 
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 218: Wilde Hegauer Traubenkirsche
Nr. 218: Wilde Hegauer Traubenkirsche
Nun, wir können natürlich nicht bei jedem Brand behaupten, dass dies das Beste ist, das wir jemals gebrannt haben. Aber auch bei diesem Brand fehlen uns angesichts des maischen Zaubers, den dieses Destillat auszuströmen scheint, buchstäblich die Worte. Einfach großartig, mit welcher Kraft und Verführungskunst sich die wilde Hegauer Traubenkirsche (Prunus padus) uns ins sensorische Gedächtnis gebrannt hat!
Aber beginnen wir von vorn: Welch ein Glück für uns war es, dass unser Nachbar Thomas Baier den Tannhof in Münchhöf streng biologisch nach Demeter-Prinzipien bewirtschaftet. Und welch ein noch größeres Glück war es, dass er vor etwa 7 Jahren eine Wildhecke zwischen zwei Flurstücken angelegt hat und zahlreiche Traubenkirschen angepflanzt hat. Nach ersten Testdestillationen in den vergangenen Jahren war schnell klar, dass uns diese tiefschwarze, erbsengroße Frucht, die keine wirkliche Kirsche ist, großartige Brände bescheren wird. Und so haben wir die Ernte aus zwei aufeinander folgenden Jahren eingefroren, haben geduldig abgewartet und sind nun stolz auf diesen zweiten Brand, der uns wie ein Gigolo verführt.
Wie eine feine Praline betört schon der Duft dieser Süßigkeit, rund und schwer, voll Marzipansüße und der Fruchtigkeit der Kirsche, die sich am Gaumen zu einer wahrhaftigen Symphonie aller Sinne aufschwingt – ein Fünf-Sterne-Dessert der Extraklasse!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 190: Walliser Berberitze
Nr. 190: Walliser Berberitze
Die Geschichte dieses Destillats glaubt uns wohl kein Mensch: Wir haben es unserem Züricher Freund Conradin Bernoulli zu verdanken, der uns vor einigen Jahren einmal mit dem Fahrrad (!) von Zürich aus im Hegau besucht hat. Conradin verbringt jedes Jahr ein paar Wochen in der Abgeschiedenheit der Berge in den Walliser Alpen. Er hat uns von den überall wild wachsenden Berberitzen erzählt – und uns ist schon beim bloßen Zuhören das Wasser im Munde zusammengelaufen. Ein Plan war schnell gemacht – und dann auch im letzten Herbst umgesetzt. Gemeinsam mit Freunden hat Conradin im November 2010 tagelang die Steilhänge im Saastal bekraxelt und dort mühsam die Beeren von den dornenreichen Sträuchern gesammelt, die den felsigen Untergrund in luftiger Höhe (1700 m.ü.M.) überwuchern. Bei Schnee und Eis haben wir uns anschließend am Bahnhof von Stein am Rhein zur feierlichen Übergabe des wertvollen Beerenschatzes getroffen – und hatten somit mehrere Eimer von wilden Berberitzen (Berberis vulgaris) zur Verfügung, die sofort zu diesem Geist warm angesetzt und destilliert wurden.
Im Januar 2010 haben wir das Destillat nach nur zwei Monaten der Reife im Glasballon schon abgefüllt, weil wir die jungen, frischen, säuerlichen Aromen der Berberitze erhalten wollten. So präsentiert sich nun ein jugendliches, ungestümes Destillat aus dieser seltenen, vitaminreichen Wildfrucht, das ungemein typisch und charakterstark ist und zu den absoluten Raritäten in unserem Sortiment gehört!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Sauberes, fruchtiges Produkt, interessantes Aromenbild in der Nase, am Gaumen gehaltvoll!

Wieder lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 416: Cuvée aus Hegauer Kornelkirschen und Muscat Bleu
Nr. 416: Cuvée aus Hegauer Kornelkirschen und Muscat Bleu
Einzigartiger Cuvée aus Kornelkirschen und Blauen Muskateller-Trauben vom Bodensee.
Beschreibung folgt.


Leider vergriffen!

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 365: Wilde Hegauer Holunderblüte
Nr. 365: Wilde Hegauer Holunderblüte
Was ist der Holder nur für ein Wunderbaum! Schon seit archaischen Zeiten aufgrrund seiner magischen Kräfte verehrt, hat er sich im süddeutschen Raum und im Alpenland bis heute sein Ansehen als wundertätiger Schutzbaum für Haus und Hof bewahrt. Nicht nur seine vitamreichen schwarzen Beeren, sondern auch die aromatisch duftenden, filigranen Blüten des Frühsommers liefern das Rohmaterial für aufregende Destillate.
Unser Geist aus den Blüten von wilden Holundersträuchern (Sambucus nigra) des Oberen Hegaus – der Großteil von ihnen stammt aus unserem Mühlenbachtal – ist gekennzeichnet von frisch-beschwingten Noten an der Nase und betört den Gaumen mit waldig-blumigen Aromen, die sich Liebhaber exklusiver Edelspirituosen gönnen sollten – auch wenn die Holunderblüte nicht jedermanns Sache ist!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 214,29
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 424: Cuvée aus Hegauer Bohnapfel und wildem Holunder
Nr. 424: Cuvée aus Hegauer Bohnapfel und wildem Holunder
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!
Großartiges Zusammenspiel von den dunklen Schokoladennoten der Holunderbeere und den reifen, würzigen Apfelaromen!
Meine Empfehlung!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 425: Cuvée aus Gewürzluiken und wilder Vogelbeere
Nr. 425: Cuvée aus Gewürzluiken und wilder Vogelbeere
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 284: Geist von der schwarzen Apfelbeere
Nr. 284: Geist von der schwarzen Apfelbeere
Ursprünglich aus Nordamerika stammend wurde die schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa) zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den russischen Biologen Iwan Mitschurin auch in Europa eingeführt und veredelt. Dank Ihres hohen Flavonoid-, Folsäure, Vitamin-K und vor allem Vitamin-C -Gehalts zählt die Aronia zu den Heilpflanzen und ist in den letzten Jahren zu einer echten Modefrucht aufgestiegen.
Dass sich die zu den Rosengewächsen zählenden Apfelfrüchte der Aronia auch in der Brennerei zu Destillaten mit ausgereifter Stilistik verarbeiten lassen, beweist nicht nur unser grandioser Brand, sondern auch dieser delikate und äußerst aromareiche Geist, der in einem speziellen Verfahren durch Mazeration und Destillation der erbsengroßen Beeren entstanden ist. Eine absolute Rarität für Liebhaber seltener Obstspirituosen – und dabei bezahlbar!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2009
Urteil der Jury: Sauber; deutliche Marzipannote Nase; jugendlich und leichtfüßig am Gaumen.

Leider vergriffen!

Preis je Liter: Euro 150,00
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 176: Geist vom Hegauer Speierling
Nr. 176: Geist vom Hegauer Speierling
Es gibt immer ein erstes Mal.
2011 war für uns das Jahr, in dem wir zum ersten Mal eine ausreichende Menge an Speierling-Früchten unserer eigenen, noch jungen Bäume ernten und zu einem hocharomatischen Geist verarbeiten konnten. Ein Ereignis, das wir mit fast schon feierlichem Respekt vor dieser wunderbaren Frucht begangen haben!

Der Speierling (Sorbus domestica) ist ein Wildobstbaum aus der Familie der Sorbus-Arten, nahe verwandt mit Eberesche und Elsbeere, der in Deutschland leider sehr selten geworden ist. Außer in Hessen, wo man die gerbstoffreichen Früchte des Speierlings gerne zur Schönung des »Äppelwois« nutzt, existieren fast nirgendwo in Deutschland mehr ältere, wild vorkommende Bäume.
Der Speierling wurde schon seit der Antike als Nahrungsmittel geschätzt und von den Römern weit verbreitet. Karl der Große gab in seinen »Capitulare de villis« im 9. Jahrhundert den neuerlichen Anstoß, den Speierling vermehrt als Kulturpflanze anzubauen und als Frischobst zu nutzen. Leider unterlag der Speierling in den letzten 100 Jahren dem Konkurrenzdruck der Hochwälder und ist für die moderne Forstwirtschaft aufgrund seines langsamen Wachstums nicht marktfähig. Dies ist besonders für die Edelbrandkultur äußerst bedauerlich, ergeben doch Destillate aus dem Speierling intensiv aromatisch, feine Destillate, mit einem originellen Aromenspiel zwischen wilder Würze, säuerlicher Frucht und raffinierten Marzipantönen.


Leider komplett vergriffen! Bitte weichen Sie auf ein anderes Destillat vom Speierling aus!

Preis je Liter: Euro 170,00
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 329: Wilder Holder aus dem Mühlenbachtal
Nr. 329: Wilder Holder aus dem Mühlenbachtal
Eine Rarität in Spitzenqualität! Holunderbeeren sind bekanntermaßen ganz besondere Früchtchen: reich an Vitaminen, Aromen und Gerbstoffen ergeben die vollreifen Beeren des Schwarzen Holunder (sambucus nigra) ein extravagantes Destillat mit voluminösen fruchttypischen Duft- und Geschmacksnoten. Ein vollkommen pures, verschnittfreies Destillat aus handgerebelten Holderbeeren ist eine absolut seltene Köstlichkeit, die fast nirgendwo erhältlich ist. Unsere kleine Liebhaber-Charge, die ausschließlich aus den Holunderbeeren unserer eigenen Hausbäume rund um die Stählemühle geerntet werden, ist von feinster Qualität, mit einer wunderschönen Fruchtnotenstruktur am Gaumen, voluminösen Duftnoten und einem würzigen und dennoch runden Abgang. Eine exklusive Edelbrandrarität, die ihren Preis wert ist!

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Sauber, feingleidrig, intensiv und tiefgründig; kraftvoll und mit guter Typizität am Gaumen; schöne Balance und Komplexität.“

Leider vergriffen -- bitte weichen Sie auf ein anderes Holunder-Destillat aus!

Preis je Liter: Euro 290,00
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 188: Brand vom Schwarzen Hegauer Wildholunder
Nr. 188: Brand vom Schwarzen Hegauer Wildholunder
Viele Kilometer legen wir für die Ernte der Holunderbeeren jedes Jar imOBeren Hageu zurück, denn die Vorsile „Wild-“ ist hier kein Marketing-Gag, sondern schweisstreibender Ernst: Nur die allerbesten Standorte mit wilden Holler-Sträuchern an Südlagen werden für dieses Destillat abgeerntet. Danach folgt eine exztrem sorgfältige Sortierung und Lese, denn wilde Holunderdolden reifen ungleichmäßig aus, so dass sich an ein und derselben Dolde oft voll ausgereifte schwarze Beeren sowie aber auch einige unreife rote oder grüne Beeren befinden. Letztere dürfen nicht in die Maische gelangen, um grasig-unreife oder holzige Noten zu vermeiden.
Für die Ernte und Lese von 100 kg benötigt eine Person etwa 3 bis 4 Tage – es ist also kein Wunder, wenn ein echter Brand aus Holunderbeeren schnell kostspielig wird. Aber das Geschmackserlebnis ist unvergleichlich: volle Holunderaromen mit süßlichen Blütentönen an der Nase, werden von einem wildfruchtigen, moussierenden Mundgefühl und einem langen, würzigen Abgang abgelöst, der das Erlebnis eines Holunderbrands zu einem sensorischen Höhepunkt jedes Sommertages macht!


Leider vergriffen – wieder lieferbar ab April 2014 -- bitte jetzt per e-mail vorbestellen!

Preis je Liter: Euro 290,00
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 391: Wilde Vogelbeere von der Oberen Donau
Nr. 391: Wilde Vogelbeere von der Oberen Donau
Für den Rohverzehr sind die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) ungeeignet, nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind sie allerdings wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan. Insbesondere im Alpenraum hat der Vogelbeerschnaps mit seinem rauen und wilden Geschmack eine besondere Bedeutung erlangt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Die Früchte für diesen Brand haben wir in einer der schönsten Landschaften gefunden, die unsere süddeutsche Heimat bietet: dem oberen Donautal. Zwischen dem berühmten Kloster Beuron und der Hohenzollern-Hochburg Sigmaringen schlängelt sich die junge Donau zwischen skulpturalen Kalksteinfelsen, Schlössern und Burgen, alten Gutshöfen und bewaldeten Bergrücken und prägt so eine Natur wie aus dem Bilderbuch. Und wenn in diesem Szenario im Spätsommer dann die Vogelbeeren der höheren Lagen in sattem Rot erglühen, kann uns nur wenig davon abhalten, loszuziehen und den grob fahrlässigen wirtschaftlichen Unsinn zu begehen, um einige hundert Kilo dieser Beeren händisch zu ernten – oft unter Einsatz mutiger kindlicher Kletterkünste! Der Ausblick ins Donautal macht dann aber die mühsame Erntearbeit vergessen!

Zum Destillat haben wir nun noch nicht so viel gesagt, aber ganz ehrlich: er schmeckt wie dieser Blick hinunter auf die Donau in ihrem Felsenbett – Marzipan, saftige Beere, komplexe Aromatik, viel Druck am Gaumen, harmonisch und rund mit unendlicher Persistenz!

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Saubere, typisch ausladende Aromatik; am Gaumen süß.“
 
Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf ein anderes Vogelbeer-Destillat aus!

Preis je Liter: Euro 370,00
185,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 181: Blutbeergeist vom Wilden Schneeball
Nr. 181: Blutbeergeist vom Wilden Schneeball
Der Strauch des Gemeinen Schneeballs (Viburnum opulus), dessen Früchte bei uns als Blutbeeren (oder auch Glasbeere, Wasserholder) bezeichnet werden, ist ein in ganz Europa vorkommendes Wildgehölz, das vor allem in feuchten Gebüschen oder an Bach- und Flussufern anzutreffen ist. Die Pflanzenteile werden oft als schwach giftig eingestuft, dennoch werden die roten, in Dolden stehenden, durchsichtigen Beeren des Schneeballs v.a. in Osteuropa gerne roh gegessen und zu Marmelade verarbeitet. In der Türkei wird aus den eingelegten Beeren ein wohlschmeckendes, mit Wasser und Zucker versetztes Getränk hergestellt, dem unter dem Namen Gilaboru sogar eine heilende Wirkung bei Nierensteinen nachgesagt wird.
So lag es für uns Nahe, die in unserer Gegend reichen Vorkommen des wilden Schneeballstrauchs auch in der Brennerei zu verarbeiten. Das Ergebnis war eine aüßerst positive Überraschung, denn der durch Mazeration und Destillation aus den reifen Blutbeeren gewonnene Geist besticht durch eine wilde und nuancierte Aromatik die zwischen den süßlichen und säuerlich-fruchtigen Noten der Schneeballfrucht mäandert und auch den wohlriechenden Duft der Pflanze widerspiegelt. Ein Experiment, das unter den Kennern edler Destillate  viele Liebhaber gefunden hat!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Bronzemedaille bei der Destillata 2010

Leider vergriffen!

Preis je Liter: Euro 190,00
95,00 EUR Weitere Informationen


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