Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 522: Brand von der Odenwälder Eibe
Nr. 522: Brand von der Odenwälder Eibe
Die Eibe gehört seit unseren ersten Destillations-Versuchen mit dieser wilden Köstlichkeit im Jahr 2008 zu meinen absoluten Favoriten unter den Brennfrüchten, auch wenn ihre destillatorische Verwendung in Deutschland weitgehend unbekannt ist. Das ist sehr bedauerlich, gehört doch die geschmackliche Sensorik dieses Nadelgehölz zum Intensivsten und Komplexesten, das wir in unserer heimischen Flora haben – und wird beispielsweise in Österreich schon seit langer Zeit zu köstlichen Bränden verarbeitet.

Natürlich ist die Eibe (Taxus bacchata) eine der gefährlichsten, weil giftigsten Pflanzen unseres mitteleuropäischen Lebensraumes und wird daher mit warnender Skepsis wahrgenommen. Alle Pflanzenteile – bis auf den roten Samenmantel – der Eibe sind höchst toxisch und tatsächlich eine Gefahr für Tier und Mensch. Ein Maul voll Eiben-Geäst bedeutet für Kühe und Pferde den sicheren Exitus, weshalb man im  Mittelalter, zu einer Zeit der Waldweide, als man das Vieh zum Fressen in die Wälder trieb, auch fast alle Eiben aus den Mischwäldern geschlagen hat. Die Eibe gehörte aber natürlich zu einer dominierenden Nadelholzart und bedeckte große Flächenwaldgebiete. Heute existieren nur noch vereinzelte Ur-Wälder mit nennenswerten, alten Eibenbeständen, so zum Beispiel in den Wäldern des gräflichen Hauses von Bodman an den Steillagen der Marienschlucht am Bodensee.

Die von uns verwendeten Samenmäntel stammen allerdings nicht vom Bodensee, sondern aus dem Odenwald, von wo uns eine befreundete Sämerei dankenswerterweise immer wieder kleinere Chargen liefern kann, denn die Ernte der kleinen Samen mit der gallertartigen Mantelmasse ist extrem mühselig.
Die Samen bleiben im Odenwald und werden getrocknet an Baumschulen in ganz Europa weitergeben, das Fruchtgelee, das völlig ungiftig ist und Öchsle-Grade von bis zu 120° aufweist, also extrem zuckerhaltig ist, bekommen wir.
Nach Vergärung und Destillation entsteht bei uns ein echter Brand von der Eibe, der zu unseren absolut interessantesten, intensivsten und komplexesten Destillaten zählt. Typische Harzig-nadlige Aromen, mischen sich mit waldig-mossigen Komponenten und einer durchdringenden Fruchtsüße am Gaumen zu einem starken und persistenten Charakter, den Liebhaber von besonderen Bränden unbedingt einmal versuchen sollten!

"Zarte Zitrusnoten rotiieren um eine filigrane, kiefernfrische und ziseliert harzige Aromenkomponente. Und als Bildungsbestandteil dieses Genusses gibt es obendrein Aspekte, die man erst nach dem Probieren dieser absoluten Rarität würdigen kann. So frisch und doch so ergreifend tief und lang. Wie ein japanischer Gong am Gaumen. Entsetzlich gut!"
(Gourmondo-Magazin, Nr. 1/2015)

»Der Abenteuerlustige!«
(Echtwald, 2015)

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Guter Sortencharakter mit typisch harziger Aromatik; am Gaumen dicht und füllig, lange anhaltend!«

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018, 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 501: Zigarrenbrand von der Odenwälder Eibe im Maulbeerfass
Nr. 501: Zigarrenbrand von der Odenwälder Eibe im Maulbeerfass
Weil unser klarer Eibenbrand nicht schon intensiv, selten und kostbar genug ist, wollten wir mit dieser fassgereiften Version noch „einen obendrauf“ setzen und die Schraube noch eine Stufe weiter anziehen.

Warum wir überhaupt Eiben brennen und die mit leidenschaftlicher Überzeugung und missionarischem Eifer tun, erfahren Sie in der Beschreibung zu Brand Nr. 522.
Und wenn Sie sich die dort beschriebene intensiv-harzige Waldaromatik mit pikanten, fruchtigen Spitzen vorstellen, dann fällt es leicht, sich weiterhin auszumalen, was das Holz des Maulbeerfasses, das zu den wenigen Hölzern gehört, welche tatsächlich eher süße Vanille-Aromen und weniger Gerbstoffe und Tannine abgeben, auf dieses klare Destillat wirkt: Die honigsüßen Frucht- und Beerennoten werden auf einer rauchigen Toffee-Basis voll ausgebreitet, harmonisch mit den harzigen Nadeltönen ausbalanciert und sorgen für einen schier endlosen Nachklang am Gaumen, der sie einen ganzen Abend lang begleitet.

Ein veritabler Zigarrenbrand für kalte Winterabende, harmoniert perfekt mit Tabak, Süßspeisen und natürlich dem Feuer im Kamin! Eines der besten und kostbarsten Destillate, die wir überhaupt bieten können!

Silbermedaille der Destillata 2013
Urteil der Jury: »Reintöniges Produkt mit ungewöhnlich intensiv-harzigen, an Zirben erinnernden Noten; vollmundig, kräftig und anhaltend; sehr lange nachklingend!«

Leider komplett vergriffen! – Bitte weichen Sie auf den Brand von der Odenwälder Eibe (522) aus!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 453: Geist von der wilden Vogelbeere aus dem Donautal
Nr. 453: Geist von der wilden Vogelbeere aus dem Donautal
Typische Vogelbeere, viel Frucht, eleganter Marzipan. Aromenfülle im Mund, leichte Süße, aromatisch
(Schweizerische Weinzeitung, Nr. 06, Juni 2015)

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 576: Brand vom Speierling aus der Wetterau
Nr. 576: Brand vom Speierling aus der Wetterau
Dem Hessen ist der Speierling eine wohl bekannte Frucht, während der Rest der Welt – angesichts des nur mäßig Appetit anregenden Namens – oft in Unkenntnis die Nase rümpft. Die Bezeichnung Speierling (Sorbus domestica), der eine Germanisierung der lateinischen Gattungsbezeichnung (Sorba) ist, korreliert mit dem hohen Gerbstoffgehalt der Früchte, die den Speierling durch ihre klärende, bzw. schönende Wirkung für den „Äppelwoi“ so wichtig sind.
Der Speierling ist aber eine uralte Kultursorte aus der Familie der Ebereschengewächse, der schon in der Zeit Karls des Großen (Capitulare de villis vel curtis imperii) eine gewisse Bedeutung hatte und seit der Antike als Nahrungsmittel geschätzt wurde. Eng verwandt mit den anderen Vertretern der Gattung (Vogelbeere, Elsbeere, Mehlbeere) weist er jedoch größere Doldenfrüchte
als diese auf, so dass er etwas leichter zu beernten ist.
Dennoch ist der Speierling in Europa sehr selten geworden. In Österreich gibt es noch ca. 500 ausgewachsene Bäume, in Hessen noch etwas mehr. Unsere eigenen Speierlings-Bäume in der Stählemühle benötigen noch etwa 15 Jahre, bis die Fruchtmenge für eine Blasenfüllung ausreicht, daher verwenden wir für diesen Brand Früchte aus der Wetterau.

Das Aroma unseres Destillats ist irgendwo zwischen säuerlichen Apfelnoten, schönen Rosen-Bukettstoffen, wild-herbalen, vegetabilen grünen Aromen und  subtilen Marzipantönen angesiedelt, sehr komplex und harmonisch, mit pikanten Spitzen am Gaumen.
Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018, 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 362: Wilde Hegauer Traubenkirsche in Limousin-Eiche
Nr. 362: Wilde Hegauer Traubenkirsche in Limousin-Eiche
Beschreibung folgt!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 590: Brand vom Scharlach-Dorn
Nr. 590: Brand vom Scharlach-Dorn
Nr. 590: Brand vom Scharlach-Dorn

Neu! Absolute Rarität, Liebhabercharge!
Beschreibung folgt!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 618: Brand vom Wolligen Schneeball
Nr. 618: Brand vom Wolligen Schneeball
Eine noch größere Rarität als unser Brand vom wilden Schneeball (607) ist dieses Destillat aus dem Wolligen Schneeball. Wir wissen nicht genau, ob vor uns schon jemals ein solches Destillat hergestellt hat.

Der wollige Schneeball (Viburnum lantana) ist ein Wildstrauch aus der Familie der Moschusgewächse und kommt in fast ganz Europa vor. Sowohl der Gattungsname als auch der Name der Art beziehen sich auf die extrem biegsamen Äste der Sträucher, die schon seit Urzeiten als Holz für Bögen und Pfeile genutzt wurden. Schon unser aller gemeinsamer Vorfahr „Ötzi“ trug vor rund 5.000 Jahren Pfeile aus dem Holz des Wolligen Schneeballs mit sich herum.

Die Früchte des Wolligen Schneeballs gelten gemeinhin als nicht essbar – enthalten jedoch keine (!) toxischen Stoffe (im Unterschied zu den Blättern und der Rinde) und offenbaren ein sehr interessantes, komplexes Aroma.
Unser Brand ist eine absolute Rarität destilliert in einer kleinen Liebhabercharge und besticht durch die intensiv-süßen Aromen, eine gewisse vegetabile Wildheit, leicht animalischen Moschus-Noten und einer schön ausbalancierten Harmonie.
Eine Edelbrand-Rarität für Kenner und Liebhaber!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 607: Brand vom wilden Hegauer Schneeball
Nr. 607: Brand vom wilden Hegauer Schneeball
Bei manchen Destillaten gehen uns schlichtweg die Superlative aus. Sei es aufgrund der Seltenheit des zugrunde liegenden Rohstoffs, der Mühsal der Ernte- und Einmaischarbeit, oder aufgrund der grandiosen Qualität und Typizität der enthaltenen Aromen.
Bei diesem extrem seltenen Brand vom Wilden Schneeball (Viburnum opulus), ein in ganz Europa verbreiteter Wildstrauch, der bei uns aufgrund seiner glasig-durchscheinenden, tiefroten Früchte „Blutbeere“ genannt wird, trifft dies nun alles gleichzeitig zu.

Die Ernte der Beeren nach den ersten harten Frösten ist mühsam und zeitintensiv, die Bedingungen hierzu im Winter meist rauh. Diese Winterarbeit ist aber notwendig, denn durch die Fröste bauen sich die schwach toxischen Stoffe in den Beeren ab, die in der Volksmedizin auch gerne als krampflösendes Mittel sowie gegen Nierensteine eingesetzt. Dass die Beeren aber absolut für den Verzehr geeignet und dabei höchst aromatisch sind, beweist unter anderem das beliebte türkische Erfrischungsgetränk „Gilaboru“, das aus dem Schneeball hergestellt wird.
Das Aroma ist pendelt zwischen süß und sauer und erinnert manchmal an Gummibärchen, da sich herbale Noten unter die Beerensüße mischen.
Unser Destillat ist ein echter „Brand“, der durch Vergärung der Beeren hergestellt wird und daher extrem selten ist – ein Destillat für Liebhaber und Kenner, die einmal etwas Neues erleben wollen!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 619: Brand von der Schwarzwälder Preiselbeere
Nr. 619: Brand von der Schwarzwälder Preiselbeere
Neu! Einzigartige Rarität, nur wenige Flaschen vorhanden!
Beschreibung folgt!

Lagerpotenzial: 2–12 Jahre
Trinkstärke: 42 % vol.
Flasche: 0,35 l
Erntejahr: 2016


Leider komplett vergriffen – bitte weichen Sie auf den Preiselbeergeist (98) oder den Cuvée aus Presielbeeren und Wacholder (180) aus!

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 425: Cuvée aus Gewürzluiken und wilder Vogelbeere
Nr. 425: Cuvée aus Gewürzluiken und wilder Vogelbeere
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 424: Cuvée aus Hegauer Bohnapfel und wildem Holunder
Nr. 424: Cuvée aus Hegauer Bohnapfel und wildem Holunder
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – Beschreibung folgt in Kürze!
Großartiges Zusammenspiel von den dunklen Schokoladennoten der Holunderbeere und den reifen, würzigen Apfelaromen!
Meine Empfehlung!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 628: Brand von der Hegauer Mahonie
Nr. 628: Brand von der Hegauer Mahonie
Neuerscheinung des Jahrgangs 2014 – detaillierte Beschreibung folgt in Kürze!
Absolute Edelbrand-Rarität!


Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018, 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 577: Brand vom Badischen Speierling
Nr. 577: Brand vom Badischen Speierling
Dem Hessen ist der Speierling eine wohl bekannte Frucht, während der Rest der Welt – angesichts des nur mäßig Appetit anregenden Namens – oft in Unkenntnis die Nase rümpft. Die Bezeichnung Speierling (Sorbus domestica), der eine Germanisierung der lateinischen Gattungsbezeichnung (Sorba) ist, korreliert mit dem hohen Gerbstoffgehalt der Früchte, die den Speierling durch ihre klärende, bzw. schönende Wirkung für den „Äppelwoi“ so wichtig sind.
Der Speierling ist aber eine uralte Kultursorte aus der Familie der Ebereschengewächse, der schon in der Zeit Karls des Großen (Capitulare de villis vel curtis imperii) eine gewisse Bedeutung hatte und seit der Antike als Nahrungsmittel geschätzt wurde. Eng verwandt mit den anderen Vertretern der Gattung (Vogelbeere, Elsbeere, Mehlbeere) weist er jedoch größere Doldenfrüchte als diese auf, so dass er etwas leichter zu beernten ist.
Dennoch ist der Speierling in Europa sehr selten geworden. In Österreich gibt es noch ca. 500 ausgewachsene Bäume, in Hessen noch etwas mehr.

Die Früchte für diesen Brand jedoch stammen von einem einzigen Baumriesen aus dem Badischen! ER steht in Remchingen im Enzkreis, ist etwa 25 m hoch (!) und hat einen Kronenumfang von etwa 15 m. Ein absolutes Rekordexemplar dieses seltenen Baumes also!
Familie Schelling-Franz hat uns auf diesen Solitär aufmerksam gemacht und im Jahr 2014 auch die Früchte geerntet und den weiten Weg ins Hegau hinunter gebracht.
Es hat sich gelohnt! Man sagt ja immer, die alten Bäume bringen oft die besten Früchte -- so auch hier!

Das Destillat aus dem badischen Speierling ist ein absolutes Lehrstück für Aromen-Forscher –
zwischen säuerlichen Apfelnoten, schönen Rosen-Bukettstoffen, wild-herbalen, vegetabilen grünen Aromen und  subtilen Marzipantönen angesiedelt, sehr komplex und harmonisch, mit pikanten Spitzen am Gaumen.
Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018, 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 692: Hegauer Cuvée von Bohnapfel, Holler und Vogelbeere
Nr. 692: Hegauer Cuvée von Bohnapfel, Holler und Vogelbeere
Diese Cuvée ist sozusagen die echte Signatur der Stählemühle. Sie stammt ausschließlich aus Bäumen unseres Mühlenbachtals und charakterisiert die typische Vegetation unserer geliebten Heimat. Hier wachsen in dichter Nachbarschaft unsere alten Apfelbäume, wilder Holunder und einige Vogelbeeren, so dass es nahe liegend war, diese drei zum Ende unserer Arbeit hier in der Stählemühle als „Abschiedscuvée“ zu vermählen.
Der Bohnapfel liefert das aromatisch-würzige Grundgerüst, der Holder steuert seine dichten, dunklen Schokoladennoten bei und die Vogelbeere ergänzt auf elegante Weise mit Marzipan und vegetativen Tönen.
Genau so schmeckt unsere Hegauer Landschaft – würzig und süß.

Für diese kleine Liebhabercharge wurden alle drei Frcuhtarten gemeinsam eingemaischt und schonend destilliert – das Ergebnis ist ein wunderbarer Obstler!

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 8. November 2018 in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)

 
Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 284: Geist von der schwarzen Apfelbeere
Nr. 284: Geist von der schwarzen Apfelbeere
Ursprünglich aus Nordamerika stammend wurde die schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa) zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den russischen Biologen Iwan Mitschurin auch in Europa eingeführt und veredelt. Dank Ihres hohen Flavonoid-, Folsäure, Vitamin-K und vor allem Vitamin-C -Gehalts zählt die Aronia zu den Heilpflanzen und ist in den letzten Jahren zu einer echten Modefrucht aufgestiegen.
Dass sich die zu den Rosengewächsen zählenden Apfelfrüchte der Aronia auch in der Brennerei zu Destillaten mit ausgereifter Stilistik verarbeiten lassen, beweist nicht nur unser grandioser Brand, sondern auch dieser delikate und äußerst aromareiche Geist, der in einem speziellen Verfahren durch Mazeration und Destillation der erbsengroßen Beeren entstanden ist. Eine absolute Rarität für Liebhaber seltener Obstspirituosen – und dabei bezahlbar!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2009
Urteil der Jury: Sauber; deutliche Marzipannote Nase; jugendlich und leichtfüßig am Gaumen.

Leider vergriffen!

Preis je Liter: Euro 150,00
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 78: Schwäbischer Holunder »Haschberg« (Doppelbrand)
Nr. 78: Schwäbischer Holunder »Haschberg« (Doppelbrand)
Am Fuße der Löwensteiner Berge, im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, baut die Familie Rupp in Obersulm seit einigen Jahren die Kultur-Holundersorte „Haschberg“ an, die sich aufgrund Ihrer charakteristischen Aromatik und den etwas größeren und gleichmäßig reifenden Beeren ideal für die Veredlung zu einem Holunderbrand eignet.
Unser Destillat, doppelt gebrannt aus dem sortenreinen schwarzen Holunder (sambucus nigra var. Haschberg) befriedigt alle Ansprüche, die man an diese seltene Edelbrandspezialität stellen kann: voluminöse, fruchttypische Duftnoten an der Nase, am Gaumen deutliche Struktur mit leichten Schokoladeklängen und einem würzigen, runden und lang anhaltenden Abgang. Ein Holunderdestillat für Einsteiger in Wildobstdestillate.

Leider komplett vergriffen!

Aber: Die letzten 10 Flaschen dieses Destillats gibt es ab 2. November 2018 14 Uhr,
in unserem »Shut-Down-Store« (mit Schnapsbar) in München –
»Stählemühle im Luitpoldblock«, Amiraplatz 3, 8033 München (Ecke Brienner Straße)
Keine Bestellung oder Reservierung möglich, nur vor Ort – »First come, first Serve«!
(Weiterführende Informationen ab September auf unserer Homepage!)


Preis je Liter: Euro 250,00
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 181: Blutbeergeist vom Wilden Schneeball
Nr. 181: Blutbeergeist vom Wilden Schneeball
Der Strauch des Gemeinen Schneeballs (Viburnum opulus), dessen Früchte bei uns als Blutbeeren (oder auch Glasbeere, Wasserholder) bezeichnet werden, ist ein in ganz Europa vorkommendes Wildgehölz, das vor allem in feuchten Gebüschen oder an Bach- und Flussufern anzutreffen ist. Die Pflanzenteile werden oft als schwach giftig eingestuft, dennoch werden die roten, in Dolden stehenden, durchsichtigen Beeren des Schneeballs v.a. in Osteuropa gerne roh gegessen und zu Marmelade verarbeitet. In der Türkei wird aus den eingelegten Beeren ein wohlschmeckendes, mit Wasser und Zucker versetztes Getränk hergestellt, dem unter dem Namen Gilaboru sogar eine heilende Wirkung bei Nierensteinen nachgesagt wird.
So lag es für uns Nahe, die in unserer Gegend reichen Vorkommen des wilden Schneeballstrauchs auch in der Brennerei zu verarbeiten. Das Ergebnis war eine aüßerst positive Überraschung, denn der durch Mazeration und Destillation aus den reifen Blutbeeren gewonnene Geist besticht durch eine wilde und nuancierte Aromatik die zwischen den süßlichen und säuerlich-fruchtigen Noten der Schneeballfrucht mäandert und auch den wohlriechenden Duft der Pflanze widerspiegelt. Ein Experiment, das unter den Kennern edler Destillate  viele Liebhaber gefunden hat!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Bronzemedaille bei der Destillata 2010

Leider vergriffen!

Preis je Liter: Euro 190,00
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 366: Mährische Vogelbeere aus den Karpaten
Nr. 366: Mährische Vogelbeere aus den Karpaten
Der Legende nach ist die mährische Form der Eberesche (Sorbus aucuparia var. edulis) durch eine zufällige Laune der Natur entstanden: Ein tschechischer Hirtenjunge soll im 19. Jahrhundert, als er mit dem Vieh auf der Weide war, inmitten einer ganzen Reihe von wilden Ebereschen einen ganz speziellen, individuellen Baum entdeckt haben, dessen Beeren wesentlich süßer und wohlschmeckender waren, als die Beeren der anderen Bäume. Aus diesem einzelnen Baum soll dann die Kulturform der mährischen Eberesche gezüchtet worden sein.
Soweit die Legende.
Tatsächlich aber ist das Aromenspektrum der mährischen Vogelbeere etwas ausbalancierter und ausgeprägter, als das der Wildformen. Nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind die mährischen Vogelbeeren wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan.
Unser Brand aus sortenreinen Früchten aus den slowakischen Westkarpaten ist eine echte Delikatesse und hat mit den konventionellen derb-deftigen und rustikalen, oft auch verschnitttenen Stammtischschnäpsen nichts gemein. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf ein anderes Vogelbeerdestillat aus.

Preis je Liter: Euro 414,29
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 391: Wilde Vogelbeere von der Oberen Donau
Nr. 391: Wilde Vogelbeere von der Oberen Donau
Für den Rohverzehr sind die Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) ungeeignet, nach Frosteinwirkung und damit einhergehender Entbitterung, sind sie allerdings wahre alkoholische Freudengaben für exquisite Destillate mit intensiven, kräftigen Aromen nach Bittermandel und Marzipan. Insbesondere im Alpenraum hat der Vogelbeerschnaps mit seinem rauen und wilden Geschmack eine besondere Bedeutung erlangt. Er ist vor allem als Lagerdestillat geeignet und gewinnt im Alter an unbeschreiblicher Milde und ungeahnter Eleganz.

Die Früchte für diesen Brand haben wir in einer der schönsten Landschaften gefunden, die unsere süddeutsche Heimat bietet: dem oberen Donautal. Zwischen dem berühmten Kloster Beuron und der Hohenzollern-Hochburg Sigmaringen schlängelt sich die junge Donau zwischen skulpturalen Kalksteinfelsen, Schlössern und Burgen, alten Gutshöfen und bewaldeten Bergrücken und prägt so eine Natur wie aus dem Bilderbuch. Und wenn in diesem Szenario im Spätsommer dann die Vogelbeeren der höheren Lagen in sattem Rot erglühen, kann uns nur wenig davon abhalten, loszuziehen und den grob fahrlässigen wirtschaftlichen Unsinn zu begehen, um einige hundert Kilo dieser Beeren händisch zu ernten – oft unter Einsatz mutiger kindlicher Kletterkünste! Der Ausblick ins Donautal macht dann aber die mühsame Erntearbeit vergessen!

Zum Destillat haben wir nun noch nicht so viel gesagt, aber ganz ehrlich: er schmeckt wie dieser Blick hinunter auf die Donau in ihrem Felsenbett – Marzipan, saftige Beere, komplexe Aromatik, viel Druck am Gaumen, harmonisch und rund mit unendlicher Persistenz!

Silbermedaille der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Saubere, typisch ausladende Aromatik; am Gaumen süß.“
 
Leider vergriffen – bitte weichen Sie auf ein anderes Vogelbeer-Destillat aus!

Preis je Liter: Euro 370,00
185,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 176: Geist vom Hegauer Speierling
Nr. 176: Geist vom Hegauer Speierling
Es gibt immer ein erstes Mal.
2011 war für uns das Jahr, in dem wir zum ersten Mal eine ausreichende Menge an Speierling-Früchten unserer eigenen, noch jungen Bäume ernten und zu einem hocharomatischen Geist verarbeiten konnten. Ein Ereignis, das wir mit fast schon feierlichem Respekt vor dieser wunderbaren Frucht begangen haben!

Der Speierling (Sorbus domestica) ist ein Wildobstbaum aus der Familie der Sorbus-Arten, nahe verwandt mit Eberesche und Elsbeere, der in Deutschland leider sehr selten geworden ist. Außer in Hessen, wo man die gerbstoffreichen Früchte des Speierlings gerne zur Schönung des »Äppelwois« nutzt, existieren fast nirgendwo in Deutschland mehr ältere, wild vorkommende Bäume.
Der Speierling wurde schon seit der Antike als Nahrungsmittel geschätzt und von den Römern weit verbreitet. Karl der Große gab in seinen »Capitulare de villis« im 9. Jahrhundert den neuerlichen Anstoß, den Speierling vermehrt als Kulturpflanze anzubauen und als Frischobst zu nutzen. Leider unterlag der Speierling in den letzten 100 Jahren dem Konkurrenzdruck der Hochwälder und ist für die moderne Forstwirtschaft aufgrund seines langsamen Wachstums nicht marktfähig. Dies ist besonders für die Edelbrandkultur äußerst bedauerlich, ergeben doch Destillate aus dem Speierling intensiv aromatisch, feine Destillate, mit einem originellen Aromenspiel zwischen wilder Würze, säuerlicher Frucht und raffinierten Marzipantönen.


Leider komplett vergriffen! Bitte weichen Sie auf ein anderes Destillat vom Speierling aus!

Preis je Liter: Euro 170,00
85,00 EUR Weitere Informationen


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