Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 106: Türkenkirsche aus dem Mühlenbachtal
Nr. 106: Türkenkirsche aus dem Mühlenbachtal
Die Kirschpflaume oder auch Myrobalane (prunus cerasifera) gehört in Zentraleuropa leider mittlerweile zu den vernachlässigten, vom Aussterben bedrohten Pflaumensorten. Der volkstümliche Name „Türkenkirsche“ (in pfälzischer Mundart auch „Därgelkirsche“) weist auf ihre Abstammung aus Mittel- und Kleinasien hin, wo sie schon seit langer Zeit in Reinkultur angebaut wird. Im Mittelalter wurden einzelne Pflanzen aus Persien nach Europa gebracht, wo sie heute nur noch vereinzelt an Waldrändern, Bachläufen und aufgelassenen Obstplantagen zu finden ist. Aus brenntechnischer Sicht ist das Verschwinden dieser exotischen Pflaumenart äußerst bedauerlich, ergibt doch die kleine, dunkelrote oder goldgelebe und säuerliche Frucht ein außergewöhnlich interessantes und intensives Destillat.
Das sehr exklusive Aroma unseres Türkenkirschbrandes, den wir sowohl von roten als auch gelben, handgepflückten, handverlesenen und auch per Hand (!) eingemaischten Früchten gewinnen, entzückt durch feine, florale Noten bei gleichzeitiger individualistischer Wildheit und ein ungewöhnliches Temparament am Gaumen!
Eine absolute Rarität für Liebhaber von Edelobstbränden der Spitzenklasse.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Bronzemedaille bei der Destillata 2009

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 315: Münchhöfer Kriechel
Nr. 315: Münchhöfer Kriechel
Im Unterschied zum Kriechelnbrand Nr. 177 haben wir uns in diesem Jahr einmal der Verführung hingegeben, dieses Destillat noch jung – also ohne einjährige Lagerung in unserem Reifekeller – abzufüllen. Jung, das heisst auch frisch, ungestüm, stürmisch drängend – man könnte also durchaus von der „pubertierenden Wildpflaume“ sprechen! Auch wenn die große Harmonie und Milde von diesem jungen Steinobstdestillat sicher nicht zu erwarten ist, wir glauben, dass so die typischen Eigenschaften der Kriechel am allerschönsten wiedergegeben werden können!  Nicht ganz erwachsen, nicht ganz entschieden zwischen wilder Schlehe und domestizierter Zwetschge, zwischen wilder Vegetabilität und süßer Frucht, entfaltet dieses Destillat die beeindruckende Anziehungskraft eines „Halbstarken“ und entspricht damit der Natur der Kriechel (in Norddeuutschland auch  Krete oder Kreeke genannt) als Bindeglied zwischen den wilden Prunus-Vorfahren und der Vielfalt der edlen Zuchtpflaumen.
Und selbstverständlich wird auch dieses Destilla einmal „erwachsen“ werden! Bei guter Behandlung (dunkel, luftdict verschlossen, Zimmertemperatur) reift das Destillat auch in der angebrochenen Flasche immer weiter – über Jahrzehnte.
Also: keine Angst vor der Jugend! Gönnen Sie Sich diesen Kriechelnbrand, der ausschließlich aus eigenen, handverlesenen Früchten vom Mühlenbachtal destilliert wird.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Auszeichnung in Gold bei den Bodensee-Schnapsverkostertagen Walzenhausen 2009

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 414: Roter Linzgauer Weinbergpfirsich
Nr. 414: Roter Linzgauer Weinbergpfirsich
Noch immer existieren in den Obstplantagen des oberen Hegaus und inmitten der Linzgauer Weinlagen wilde Weinbergspfirsiche (Prunus persica vinii). Kleiner als das „bekannte“ Tafelobst, mit roter Schale und leuchtend weißen Fleisch, besitzen diese wahren Schätze unserer Kulturlandschaft deutlich gesteigerte aromatische Qualitäten.
Im Jahr 2011 haben wir uns wieder die Mühe gemacht, zahlreiche kleine bis winzige Bestände an Weinbergpfirsichen von den Obstbauern und Winzern am nordwestlichen Bodenseeufer und den dahinter liegenden Tälern von Salem und Deggenhausen aufzukaufen und daraus einen sortenreinen Brand vom Roten Linzgauer Weinbergpfirsich zu destillieren – ein Destillat, das zu den seltensten Raritäten unter den Obstdestillaten zählt. Leider können wir Ihnen auch nur eine kleine Liebhabercharge von etwa 50 Flaschen anbieten – aber das ist besser als nichts und wird es vermutlich auch so schnell nicht mehr geben.
Eine nachhaltige Pfirsicharomatik, dezent süß, marzipanig angehaucht, mit filigranen, floralen Noten an Gaumen und Nase macht diesen Brand zu einem wahrhaftigen Erlebnis für Liebhaber seltener, heimischer Brände  – und unterscheidet sich charaktervoll von den mit Zucker verpanschten Destillaten, wie wir sie in Norditalien oft erleben müssen. Dieser Weinbergpfirsich ist echt – und so schmeckt er auch!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Feine, zarte Pfirsicharomen!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 129: Marille »Ungarische Beste«
Nr. 129: Marille »Ungarische Beste«
Ein fülliger Aprikosenbrand der Spitzenklasse, gebrannt aus handverlesenen ungarischen Früchten (prunus armeniaca) der alten Sorte „Ungarische Beste“, mit sehr vollen, fein-süßen Marillenaromen schon an der Nase, zarte Mandeltöne und dichte, körperreicher Frucht am Gaumen und einem harmonischen Abgang. Für Liebhaber der fruchtigen Süße!
Die Marillen für diesen Brand kaufen wir tatsächlich dort ein, wo die Türken ursprünglich den Aprikosenanbau in Europa einführten: in der Ungarischen Tiefebene Transdanubiens, zwischen Balaton und Burgenland. Auf den trockenen, sandigen Böden der Ebenen gedeihen die wohl besten Marillen Europas, die auch zur Sortenbezeichnung „Ungarische Beste“ geführt haben. Vor Ort handverlesen, gereinigt und eingemaischt und dann gekühlt an den Bodensee transportiert, entfalten diese Früchte, denen erst beim Destillationsvorgang wieder ein kleiner Anteil ihrer Steine beigegeben wird, ihr unvergleichlich, köstliches Aroma!

Goldener Preis der DLG 2011

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2007
Urteil der Jury: »Reife, würzige Marillenaromatik mit marmeladigen Anklängen; am Gaumen deutliche, fein-herbe Fruchtsüße; feurige Pikanzen im Finale.«

DLG prämierte Spitzenqualität – Silberner Preis 2007

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

110,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 297: Hegauer Löhrpflaume aus Wahlwies
Nr. 297: Hegauer Löhrpflaume aus Wahlwies
Da wir Leute aus dem oberen Hegau uns naturgemäß mindestens als „Halb-Schweizer“ empfinden, sind wir auch den eidgenössischen Erfindungen (nicht nur Ricola!) gegenüber nicht abgeneigt. Die Löhrpflaume, das „Pflümli unter den Pflümli“  ist so eine Schweizer Erfindung, oder besser: ein Schweizer Fund aus dem 19. Jahrhundert. Der Berner Zufallssämling mit Früchten, die eine ähnliche Größe wie Mirabellen haben, aber dunkel-violett gefärbt sind und einen wesentlich herberen Geschmack aufweisen, kam schon vor hundert Jahren zu großer Popularität unter den Schweizer Brennern und hat sich so auch im Bodenseeraum ausgebreitet.
Wir beziehen unsere Löhrpflaumen von den Obstgärten von Roland Maier in Wahlwies, einem leidenschaftlichen und fanatischen Obstfreund, der für uns 2011 wieder einen Teil der Ernte zurückgehalten hat und händisch, baumfallend geerntet hat.
Kühl vergoren und schonend destilliert entfalte die Löhrpflaume in diesem frisch abgefüllten Destillat ihren typisch pflaumigen, süßlichen Geschmack, der auch Einsteiger in die Welt der Obstdestillate begeistern kann.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 373: Mirabelle de Nancy
Nr. 373: Mirabelle de Nancy
Wer einen Brand aus der echten Nancy-Mirabelle destillieren will, sollte auch dorthin gehen, wo diese „Königin der Mirabellen“ ihre Heimat hat. So stammen denn auch die für diesen klassischen Brand verwendeten Früchte direkt aus Lothringen und garantieren vollfruchtige, komplexe Aromen mit einem Hauch von Bittermandel und Marzipan am Gaumen und den lieblichen floralen Noten an der Nase – wohlgemerkt ohne klebrige Süße! Der Abgang ist gefällig und unbeschwert. Ein perfekter Mirabellenbrand zu jedem (schönen) Anlass!

Goldener Preis der DLG 2011

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Goldener Preis der DLG 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 136: Durbacher Zibärtle
Nr. 136: Durbacher Zibärtle
Aus dem ausgewiesenen Hoheitsgebiet des Zibartenanbaus, den westlichen Hängen des Südschwarzwalds, stammen die Früchte für diese anspruchsvolle und außergewöhnliche Obstbrandspezialität, dem Leib- und Magentrank der Südbadener.
Im Durbachtal, rund um die Staufenburg, wo zwischen den Durbacher Weingütern seit Jahrhunderten das berühmte schwarzwälder Zibärtle gedeiht, pflegen der Winzer Gerhard Wörner und seine Familie einen schönen Bestand von Zibartenbäumen und üerlassen uns in guten Jahren (wie 2009) einen Teil der Ernte.
Schon an der Nase kitzeln die typischen Aromen der Zibarte (Prunus domestica subsp. prisca), dieser unter den Edelbrandliebhabern schon fast kultisch verehrten grünlich-gelben Frucht, die sich dann am Gaumen ein wunderbares Wechselspiel mit den sanften Marzipantönen liefern. Aber erst der wundervolle, geschmeidige Abgang (ohne jede Alkoholschärfe!) macht diesen Brand zu einer regionaltypischen Spezialität der Spitzenklasse.

Goldmedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Typisch, frisch-fruchtig und lebendig in der Nase; überzeugt am Gaumen mit kräftiger Präsenz und gutem Druck; anhaltendes, pikantes Finale!


Silberner Preis der DLG 2011

Früher Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Goldmedaille beim »Goldenen Stamperl 2008«
Urteil der Jury: »Sauber, typische, frische Frucht, saftig, sauberer Geschmack«

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 351: Schwarzwälder Haferpflaume
Nr. 351: Schwarzwälder Haferpflaume
Das berühmte Schwarzwälder „Pflümli“ gehört zur Familie der Wildpflaumen, ist leuchtend gelb und wird spät im Jahr geerntet, nämlich dann, wenn auch der Hafer geschnitten wird, wovon die genauere Bezeichnung „Haferpflaume“ (Pprunus domestica L. subsp. institita) abgeleitet wird, die aber in manchen Gegenden auf die goldgelbe Farbe hindeutet.
Die für diesen Brand verwendeten Haferpflaumen stammen vom Betrieb von Gerhard Wörner, der in guten Jahren die wild wachsenden Heckenbestände an den Hängen des Durbacher Talkessels händisch aberntet und uns einen Teil der Ernte des Jahres 2011 zur Verfügung gestellt hat.
Kühl vergoren, aromaschonend destilliert und bei Abfüllung schon ein Jahr gereift ist dieses Destillat ein hochklassiger und absolut typisch Vertreter der Wildpfaumen-Brände und besticht durch fast schon floralen Pflaumennoten, die sich mit einem subtilen Mandelton, der vom hohen Steinanteil der Haferpflaume herrührt, zu einem komplexen, harmonischen Edelbrand-Ereignis verbindet!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Goldmedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Großartige Typizität und ausgeprägte, dichte Aromatik mit Tiefgang; kann auch am Gaumen die Erwartungen erfüllen; vollmundig, gehaltvoll und komplex bis ins Finale!


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 119 Schwarzwälder Benjaminer-Kirsche aus dem Hesselbacher Ta
Nr. 119 Schwarzwälder Benjaminer-Kirsche aus dem Hesselbacher Ta
Wenn Klaus Berger im Sommer die vielen Kirschbäume seiner knapp 40 Hektar im Hesselbacher Tal erntet, kommt ein von ihm selbst entwickeltes Gerät zum Einsatz, das die wertvollen Schwarzwälder Brennkirschen sortiert, reinigt und schon unter dem Baum zu Maische verarbeitet, die dann ohne lange Standzeiten, ohne Druckstellen und Verschmutzung sofort und direkt vergoren wird.
Seit einigen Jahren schon beziehen wir von Familie Berger die Früchte für unsere vielfach ausgezeichneten Kirschbrände. Im Jahr 2009 haben wir uns für die relativ junge Sorte „Benjaminer“, die als tiefschwarze kleine Kirsche mit mittelfestem bis festem Fruchtfleisch, sehr süß und ausgeprägt aromatisch, geradezu als Brennkirsche prädestiniert ist, entschieden – und haben es nicht bereut.
Ein voll ausgeprägtes, rundes, harmonisches Kirschwasser, das die rustikalen Aspekte eines Kirschwassers mit einer ungewöhnlichen Eleganz feiner Fruchtnoten verbindet ist das großartige Ergebnis dieses Destillats von weichem, sanften Charakter.

Goldener Preis der DLG 2011

Frühere Jahrgänge erzielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2007:
Urteil der Jury: »Typisch; kirschig-fleischig und dezent schokoladig am Gaumen; geradliniger Charakter.«

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 144: Schwarzwälder Zibärtle aus dem Maulbeerfass
Nr. 144: Schwarzwälder Zibärtle aus dem Maulbeerfass
Wir können uns natürlich nicht ganz sicher sein, glauben aber, dass diese Destillat in der originäen, charakterisctischen Kombination aus Schwarzwälder Zibarten und der Lagerung im Maulbeerholz einzigartig ist auf der Welt. Und manchmal ist es eben so, dass wenn man 1 und zusammenzählt, das Ergebnis mehr ist als nur 2!
Die Zibarten für diesen Brand stammen von den sonnenverwöhnten Berghängen des Durbachtals rund um die Staufenburg, wo zwischen den Durbacher Weingütern seit Jahrhunderten das berühmte Zibärtle – eine echte Lokalrarität unter den Wildpflaumen – gepflegt und gehegt wird. Der Winzer Gerhard Wörner stellte uns seine gute Ernte von 2009 zur Verfügung, die in unserem Destillat ihre höchste Entfaltung findet.
Neben dem klaren Zibartenwasser haben wir uns in diesem Jahr entschieden, einen Teil des Herzstücks auch im Maulbeerfass auszubauen – zunächst einmal aus reiner Neugier auf das Ergebnis, das sich als einzigartig komplexe Kombination aus den herben Wildpflaumen-Aromen des Zibärtle, der subtilen Marzipanaromatik und dem Zugewinn durch das Maulbeerholz – einer ganz speziellen Beerensüße, rauchigen Tönen der Tannine –, erwisen hat. Eine Destillat-Rarität für den Genuss am Kaminfeuer mit Freunden – oder auch ganz für sich alleine!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Typische, komplexe Aromatik, angenehm frisch und kräftig, aromatisch und lang!


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 125: Hegauer Hauszwetschge im Eichenfass
Nr. 125: Hegauer Hauszwetschge im Eichenfass
Für uns zählen Brände aus den späten Zwetschgensorten (wie unserer Schwäbischen Hauszwetschge oden den slawischen Sorten) immer noch zur Königsklasse der Obstbrennerei – auch wenn das klassische Zwetschgenwasser in den letzten 20 Jahren leider etwas aus der Mode gekommen ist. Zu lange hat man die Öffentlichkeit mit der Blausäure verängstigt, die jedoch bei Spitzenbrennern aufgrund des bewusst vorsichtigen Umgangs mit den Zwetschgensteinen und der modernen Brenntechnologie überhaupt kein Thema ist.
Für diesen Brand verwenden wir ausschließlich vollreife, baumfallend von Hand geerntete Zwetschgen unserer eigenen Bäume – und zwar nur in guten Zwetschgenjahren, so auch im Jahr 2009.
Das traditionell gebrannte Destillat lagert anschließend im Eichenfass aus französischer Limousin-Eiche und wird nach einem Jahr Reifezeit abgefüllt. Für einen Zwetschgenbrand also ein relativ junges Destillat, das uns aber so ausgewogen und ausgereift erschien, dass wir Ihnen diesen tollen Brand schon anvertrauen wollten! Das Lagerpotential dieses Brandes ist aber schier unbegrenzt und wird in den nächsten zehn Jahren eine unglaubliche Harmonie und Milde bei stabilen Fruchtnoten und süßer Zwetschgenaromatik ausbilden. Ein Edelbrand von einzigartiger Qualität – als veritable Investition in die Zukunft!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Reintönig; gut ausgeprägte Frucht und feine, schöne Holznote harmonieren in der Nase; dicht, gehaltvoll und saftig am Gaumen; ausgewogen und durchgängig fruchtbetont!


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 310: Zizenhausener Zibärtle
Nr. 310: Zizenhausener Zibärtle
Nachdem die Zibarte als absolut regionale Rarität unter den Wildpflaumenarten sowieso schon eine Sonderstellung einnimmt, fällt das Hegauer Zibärtle innerhalb dieser Obstgattung (Prunus domestica L. subsp. instititia, var. viridiflava) nochmals aus dem Rahmen und stellt eine eigene Pflanzenrasse dar, die sich durch die etwas größere Fruchtgröße, die stärkere weißlich-grüne Bereifung und vor allem den früheren Reifezeitpunkt (Ende August/Anfang September) von den übrigen Wuchssorten der Zibarte unterscheidet (vgl. Körber-Grohne, „Wildpflaumen“).
Die Früchte für diesen Brand aus Hegauer Zibarten stammen alle von einem einzigen Standort in Zizenhausen, rund um den alten Dorfkern auf etwa 500 m Höhe. Die Ernte fällt jedes Jahr sehr mühsam aus, handelt es sich hier doch um alte Baumriesen, die auf beweideten Flächen stehen. Doch die Mühe lohnt: Das Hegauer Zibartenwasser überzeugt durch die typischen Charaktermerkmale des Zibärtles – seiner rauen Wildheit, dem subtilen Marzipanton, einer leichten Bittermandelnote und den süßlichen Pflaumenaromen, die natürlich viel herber ausfallen, als bei Edelpflaumendestillaten. Brände aus der besonderen Bodensee-Zibarte sind eine absolute Rarität mit einem extravaganten Aromenspektrum, für Liebhaber von ursprünglichen, unverfälschten Naturprodukten.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 307: Stockacher Mirabelle de Metz
Nr. 307: Stockacher Mirabelle de Metz
Für unser Hegauer Mirabellenwasser, das zu den absoluten Spitzendestillaten unseres Hauses gehört, haben wir in diesem Jahr die Mirabellen eines einzigen Baumes verwendet! Aber was ist das für ein Baum! Er steht auf dem Bühlhof der Familie Hauser in Stockach und hat im Jahr 2011 eine solch unglaubliche Qualität der Metzer Hausmirabelle (prunus syriaca) hervorgebracht, die mit einem Zuckergehalt von bis zu 120 Oechsle schlichtweg sensationell war!
Die Früchte dieser alten Sorte, deren typisch ausgeprägter Geschmack von außergewöhnlicher Reinheit ist, wurden zur Einmaischung handverlesen, gereinigt und per Hand (!) angequetscht, um die absolut unverfälschte Aromenvielfalt zu erhalten. Bei diesem Brand, den wir ganz gezielt noch jung abgefüllt haben,  dominieren ausgeprägte Fruchtnoten an Nase und Gaumen, gefolgt von zarten Mandeltönen und verspielten floralen Noten im Abgang. Ein Mirabellenwasser für Liebhaber des Alten, Guten und Reinen!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2009
Urteil der Jury: Sauber; zarte Fruchtnoten von angenehmem Steinton ergänzt; am Gaumen mild und rund; harmonischer Gesamteindruck.

Auszeichnung in Gold bei den Bodensee-Schnapsverkostertagen Walzenhausen 2009

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 368: Marillenbrand »Ungarische Beste«
Nr. 368: Marillenbrand »Ungarische Beste«
Ein fülliger Aprikosenbrand der Spitzenklasse, gebrannt aus handverlesenen ungarischen Früchten (Prunus armeniaca) der alten Sorte „Ungarische Beste“, mit sehr vollen, fein-süßen Marillenaromen schon an der Nase, zarte Mandeltöne und dichte, körperreicher Frucht am Gaumen und einem harmonischen Abgang. Für Liebhaber der fruchtigen Süße!
Die Marillen für diesen Brand kaufen wir tatsächlich dort ein, wo die Türken ursprünglich den Aprikosenanbau in Europa einführten: in der Ungarischen Tiefebene Transdanubiens, zwischen Balaton und Burgenland. Auf den trockenen, sandigen Böden der Ebenen gedeihen die wohl besten Marillen Europas, die auch zur Sortenbezeichnung „Ungarische Beste“ geführt haben. Vor Ort handverlesen, gereinigt und eingemaischt und dann gekühlt an den Bodensee transportiert, entfalten diese Früchte, denen erst beim Destillationsvorgang wieder ein kleiner Anteil ihrer Steine beigegeben wird, ihr unvergleichlich, köstliches Aroma!

Goldener Preis der DLG 2010

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Aszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2007
Urteil der Jury: »Reife, würzige Marillenaromatik mit marmeladigen Anklängen; am Gaumen deutliche, fein-herbe Fruchtsüße; feurige Pikanzen im Finale.«

DLG prämierte Spitzenqualität – Silberner Preis 2007

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
110,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 147: Benjaminer-Kirsche in Amerikanischer Weißeiche
Nr. 147: Benjaminer-Kirsche in Amerikanischer Weißeiche
Wenn wir über dieses Destillat philopshieren wollten, kämen uns zunächst die wunderbaren Benjaminer-Kirschen von Familie Berger aus dem Hesselbacher Tal in den Sinn, die ausschließlich an steilen Hanglagen im milden Rheinklima der Ortenau geerntet werden und uns Jahr für Jahr die höchsten Auszeichnungen für unser Kirschwasser bescheren. Die Benjaminer Kirsche ist klein, schwarz und stark – mit mittelfestem bis festem Fruchtfleisch, sehr süß und ausgeprägt aromatisch, geradezu als Brennkirsche prädestiniert.
2010 haben wir eine kleine Charge des voll ausgeprägten, harmonischen Herzstücks unseres Benjaminer-Brandes ausnahmsweise einmal nicht im Maulbeerfass, sondern ein einem Fass aus amerikanischer Weißeiche ausgebaut – auch für uns eine Premiere, die wir nicht bereut haben! Alles, was für den Ausbau im Maulbeerfass spricht – fruchtige Kirschnoten, zarter Stein, Mandelblüte, Vanille, subtile Schokoladennoten, rauchiges Holz – verbinden sich hier ganz elegant mit den raffinierten Bittertönen der Weißeiche zu einem unglaublich tiefgründigen, opulenten und komplexen Destillat von großem Charakter. Ein Brand für die schönsten Stunden des Tages…

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
110,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 304: Wahlwieser Mirabelle »Bellamira«, unfiltiert
Nr. 304: Wahlwieser Mirabelle »Bellamira«, unfiltiert
Natürlich zuckt der geneigte Leser und Obstkenner bei dieser artifiziellen und etwas synthetischen Sortenbezeichnung. Und in der Tat ist die „Bellamira“ eine recht neue Sorte, die auf großfrüchtige und ertragreiche Pflanzen gezüchtet wurde und auch Resistenzen gegen Blattläuse aufweist. Und natürlich verkaufen sich Destillate von neuen Sorten nicht besonders gut.
Trotzdem haben wir die Bellamira von Roland Maier aus Wahlwies als junges, unfiltriertes Mirabellenwasser gebrannt und können Ihnen nur die Empfehlung geben: Gehen Sie nicht achtlos an diesem Destillat aus einer Neuzüchtung vorbei! Die lange Reifezeit bis in den späten September hinein und unsere neuerdings so langen Sommer am Bodensee verhelfen dieser Mirabelle zu ausgeprägter Süße und pikanter Würze, die diesen Brand so spannend machen!
All unseren Bemühungen und unserem dringlichsten Bemühen, alte Obstsorten zu schützen und zu veredeln, zum Trotz: es darf also auch mal eine junge Sorte sein!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 306: Honstetter Zibärtle vom Glashüttenhof
Nr. 306: Honstetter Zibärtle vom Glashüttenhof
Wenn es Familie Schädler nicht gäbe … dann wären wir im Hegau um eine botanische Attraktion ärmer! Seit 15 Jahren betreibt die Familie auf dem Honstetter Glashüttenhof ein besonderes Hobby, bei dem auch die Kinder mit anpacken müssen: die Zucht und Erhaltung der echten „Zibate“, wie man im Hegau das Zibärtle liebevoll nennt.
Auf über 650 m, hoch über dem Bodensee gelegen, mit Blick auf die schweizer Alpenkette, blüht hier einer der schönsten Wildpflaumengärten, die wir je gesehen haben. Im August und September 2011 bot dieses kleine Stückchen Erden einen Anblick, wie sich wohl mancher Obstbrenner das Paradies vorstellt: vollbehangene Bäume, deren Äste mit tausenden und abertausenden kleinen, grün bereiften Zibarten geschmückt, fast bis auf den Boden reichten. Die Ernte war reichlich, die Qualität erstklassig, so dass die Mühen der Schädlers in diesem Jahr auch durch einen großartigen Brand von der Honstetter „Zibate“ belohnt wurden!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Goldmedaille beim »Goldenen Stamperl 2008«
Urteil der Jury: »Typische, frische Frucht, saftig, sauberer Geschmack«

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 114: Graf Althanns Ringlotte vom Hohentwiel
Nr. 114: Graf Althanns Ringlotte vom Hohentwiel
Die Reineclaude (Rosaceeae), benannt nach der französischen Königin Claude de France, einer Tochter Ludwigs XII., stammt ursprünglich aus Kleinasien und wurde schon im antiken Griechenland vor 2500 Jahren angebaut. Ihr äußerst aromatisches und süßes Fruchtfleisch eignet sich nicht nur für Konfitüren und Gelees, sondern ergibt auch ein köstliches, typisch pflaumiges Destillat. Um so erstaunlicher ist es, dass dieses alte Rosengewächs von den miteleuropäischen Destillateuren eher stiefmütterlich behandelt wird.
Die für unseren Brand verwendeten Hegauer Ringlotten der Sorte Graf Althanns, stammen von den südlichen Vulkanhängen des Hilzinger Magdalenenhofs, eingebettet zwischen die Ruinen von Hohentwiel und Hohenkrähen, wo Familie Hägele im Jahr 2009 eine großartige Qualität zur Ernte bringen konnte und die Früchte speziell für unsere Brennerei bis zur Vollreife am Baum belassen hat.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

DLG Prämierte Spitzenqualität – Silberner Preis der DLG 2009

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 148: Zibärtle vom Dauenberg
Nr. 148: Zibärtle vom Dauenberg
Als der Hausherr des mittelalterlichen Salemer Anwesens am Eigeltinger Dauenberg vor einigen Jahren liebevoll und nachhaltig restaurierte und renaturierte, wurden neben einem wundervollen Wildkirschenhain und wertvollen Streuobstbeständen auch an zwei Standorten mehrere Dutzend Bäume einer seltenen Art der Zibarte gepflanzt, die von Ihrer Färbung und Bereifung , sowie dem späten Reifezeitpunkt im Oktober/November her, dem Schwarzwälder Zibärtle entspricht, allerdings mit knapp 1 bis 1,5 cm wesentlich kleiner ist, einen höheren Steinanteil besitzt und somit eine eigenständige Unterart der Zibarte darstellt.
Im Jahr 2009 haben wir diese Bäume mit vielen Helfern bei eisigen Temperaturen und Schneeregen baumfallend abgeerntet und zu einem absolut exklusiven Destillat verarbeitet, das die Sonderstellung dieser Zibartenform unterstreicht: Durchaus herb mit ausgeprägtem Steinton und einer gewissen Wildheit ausgestattet, bei gleichzeitiger Komplexität und Harmonie. Ein Zibartenwasser für die Forscher und Entdecker unter den Liebhabern feinster Destillate!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 122: Durbacher Pflümli aus dem Eichenfass
Nr. 122: Durbacher Pflümli aus dem Eichenfass
Das berühmte Schwarzwälder „Pflümli“ gehört zur Familie der Wildpflaumen, ist leuchtend gelb und wird spät im Jahr geerntet, nämlich dann, wenn auch der Hafer geschnitten wird, wovon die genauere Bezeichnung „Haferpflaume“ (prunus domestica L. subsp. institita) abgeleitet wird.
Die für diesen Brand verwendeten Haferpflaumen stammen vom Betrieb von Gerhard Wörner, der in guten Jahren die wild wachsenden Heckenbestände an den Hängen des Durbacher Talkessels händisch aberntet und uns einen Teil der Ernte des Jahres 2009 zur Verfügung gestellt hat.
Schonend destilliert und ein Jahr lang in einem ungebrauchten Fass aus deutscher Eiche ausgebaut besticht dieser Brand durch seine feinen, fast floralen Pflaumennoten, die sich mit der süße der Frucht und den herb-rauchigen Tönen des Holzfasses zu einem harmonischen Zigarrenbrand verbinden, der jeden Abend in freundschaftlicher Runde am Kaminfeuer zu einem Erlebnis macht!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
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