Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 344: Hegauer Hauszwetschge vom Unteren Dornsberg
Nr. 344: Hegauer Hauszwetschge vom Unteren Dornsberg
Zu diesem Klassiker der Obstbrände muss nicht viel gesagt werden. Nun ja, vielleicht doch. Denn auch hier verlassen wir uns auf die handverlesene Qualität einer alten Hegauer Hauszwetschge (Prunus domestica) aus dem wunderschönen Obstgarten des Unteren Dornsberg, gründlich gereinigt und per Hand (!) zur Einmaischung angequetscht. Diese schonende Behandlung garantiert den Erhalt der ganzen Steine, die in den handelsüblichen Mühlen und Quetschpumpen so oft zerstört werden.
Bei unserem traditionell gebrannten Destillat dominieren daher die vollen Fruchtaromen, die feinen, pflaumig-süßen Erinnerungen an den Spätsommer – und nicht der gefürchtete Bittermandelton der Steine. Das Hegauer Zwetschgenwasser besticht durch seinen weichen und sanften Charakter, elegant, ausgewogen und komplex.

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Lebendiger, feingliedriger Sortenvertreter mit leichten Zitrus-Akzenten und passendem Steinton; angenehmer Druck am Gaumen.“

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille beim »Goldenen Stamperl 2008«
Urteil der Jury: »Dezente, saubere Frucht«

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 369: Wachauer Marille aus dem Maulbeerfass
Nr. 369: Wachauer Marille aus dem Maulbeerfass
Von einem kleinen Betrieb im Umland von Krems an der Donau stammen die Marillen für diesen besonderen Zigarrenbrand, der in seiner Kombination von Maulbeerholz und Aprikose vielleicht einzigartig auf der Welt ist.
2010 haben wir statt unserer liebsten Aprikosen-Sorte, der „Ungarischen Besten“, die typische Wachauer Marillensorte „Klosterneuburger“ eingekauft, auf unserem Betrieb gekühlt vergoren und besonders vorsichtig und aromaschonend destilliert. Bis hierhin eigentlich Routine.
Als meine Frau dann aber im letzten Jahr den Vorschlag machte, das Destillat im Maulbeerfass auszubauen, um damit die blumigen, duftigen Noten der Marille mit der kräftigen Süße des Maulbeerholzes zu verschmelzen, begann das Experiment. Wir sind das Wagnis  eingegangen und haben das teure, wertvolle Destillat „auf’s Spiel gesetzt“. Wie sich nach einjähriger Lagerung jedoch zeigen sollte: mit Erfolg!
Das Resultat ist ungewohnt: Die liebliche Aromatik der Aprikose, mit fruchtig-flüchtigen Aspekten und den subtilen Marzipantönen, wird ergänzt von den eher exotischen Noten des Maulbeerholzes: kräftig fruchtig, leicht beerig, bei gleichzeitiger Rauchigkeit und Komplexität des Holzes. Dazu gesellen sich sanfte Vanilletöne sowie eine leichte Ahnung von Orangenblüten, Muskat und Nelke. Eine neuartige Kombination, ein unbekanntes Destillat, das sicher auch die Experten unter den Genießern überraschen wird! Wer sich aber schon von unserer „Vogelbeere im Maulbeerfass“ hat umschmeicheln lassen, wird auch hier die Entdeckungsreise in vollen Zügen geniessen!

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Animierende Aromatik mit belebenden Würznoten, schön-fruchtiger Marille und feinem Holz; rund und ausgewogen.“

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Zart-würzige Marillenaromen, feingliedrig, schön-fruchtig mit edelherben Akzenten, nachhaltiges Destillat mit feurigen Pikanzen im Finale!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 378: Zibärtle vom Spittelsberg – Vieux Reserve
Nr. 378: Zibärtle vom Spittelsberg – Vieux Reserve
Zum ersten Mal in unserer noch recht jungen Geschichte als Obstbrenner können wir in diesem Jahr einen Reserve-Brand unserer heimischen Zibärtle anbieten, den wir für spätere Gelegenheiten auf die Seite gelegt haben! 2008 geerntet und gebrannt, konnte diese Vieux Reserve des Zibärtle vom Spittelsberg als kleine Charge dreieinhalb Jahre in unserem Reifekeller ruhen und ausreifen. In dieser Zeit geschehen mit dem Destillat wahre Wunder: durch den Kontakt mit Sauerstoff symmetrisieren sich die Alkoholmoleküle, der Brand wird beständig harmonischer, runder, was den Eindruch eines äußerst „milden“ – aber immer noch hochprozentig komplexen – Mundhefühl erzeugt.
Und trotz des gehobenen Alters besticht diese Reserve durch die wunderbar fruchtigen Aromen und feingliedrig-florale Finessen, die das Zibärtle vom Gräflich Bodman’schen Spittelsberg – hoch über dem Bodensee gelegen – so sehr auszeichnen!
Aus unserer eigenen Erfahrung mit gut einem Dutzend Zibartenbränden aus den unterschiedlichsten Herkunftsgebieten und Lagen, können wir nicht anders, als festzustellen, dass dieses Destillat mit Sicherheit das Non-Plus-Ultra des Zibartenwassers darstellt und wünschen allen Liebhabern und Kenern viel Vergnügen mit dieser Rarität!

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Typisch-würziges Duftversprechen und gut ausgewogenes Frucht-Stein-Verhältnis; voll ausgeprägt und dicht am Gaumen.“

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 375: Schwarzwälder Benjaminer-Kirsche
Nr. 375: Schwarzwälder Benjaminer-Kirsche
Wenn Klaus Berger im Sommer die vielen Kirschbäume seiner knapp 40 Hektar im Hesselbacher Tal erntet, kommt ein von ihm selbst entwickeltes Gerät zum Einsatz, das die wertvollen Schwarzwälder Brennkirschen sortiert, reinigt und schon unter dem Baum zu Maische verarbeitet, die dann ohne lange Standzeiten, ohne Druckstellen und Verschmutzung sofort und direkt vergoren wird.
Seit einigen Jahren schon beziehen wir von Familie Berger die Früchte für unsere vielfach ausgezeichneten Kirschbrände. Im Jahr 2009 haben wir uns für die relativ junge Sorte „Benjaminer“, die als tiefschwarze kleine Kirsche mit mittelfestem bis festem Fruchtfleisch, sehr süß und ausgeprägt aromatisch, geradezu als Brennkirsche prädestiniert ist, entschieden – und haben es nicht bereut.
Ein voll ausgeprägtes, rundes, harmonisches Kirschwasser, das die rustikalen Aspekte eines Kirschwassers mit einer ungewöhnlichen Eleganz feiner Fruchtnoten verbindet ist das großartige Ergebnis dieses Destillats von weichem, sanften Charakter.

Edelbrand des Jahres!
Destillata 2012
Urteil der Jury: „Vielschichtiges Aromabild mit klarer Kirschfrucht und pikant-würzigen Highlights; am Gaumen laut, dicht und charaktervoll; eigenständig, kraftvoll und persistent.“


Goldener Preis der DLG 2011

Frühere Jahrgänge erzielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2007:
Urteil der Jury: »Typisch; kirschig-fleischig und dezent schokoladig am Gaumen; geradliniger Charakter.«

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 376: Hesselbacher Benjaminer-Kirsche (2011)
Nr. 376: Hesselbacher Benjaminer-Kirsche (2011)
Unser mehrfach ausgezeichneter Klassiker (Destillate Nr. 119, 375) in der Auflage von 2011, einem sensationelle Kirschenjahr! Müssen wir mehr dazu sagen?

Goldener Preis der DLG 2011

Frühere Jahrgänge erzielten folgende Auszeichnungen:

Edelbrand des Jahres!
Destillata 2012
Urteil der Jury: „Vielschichtiges Aromabild mit klarer Kirschfrucht und pikant-würzigen Highlights; am Gaumen laut, dicht und charaktervoll; eigenständig, kraftvoll und persistent.“


Silbermedaille bei der Destillata 2007:
Urteil der Jury: »Typisch; kirschig-fleischig und dezent schokoladig am Gaumen; geradliniger Charakter.«

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 315: Münchhöfer Kriechel
Nr. 315: Münchhöfer Kriechel
Im Unterschied zum Kriechelnbrand Nr. 177 haben wir uns in diesem Jahr einmal der Verführung hingegeben, dieses Destillat noch jung – also ohne einjährige Lagerung in unserem Reifekeller – abzufüllen. Jung, das heisst auch frisch, ungestüm, stürmisch drängend – man könnte also durchaus von der „pubertierenden Wildpflaume“ sprechen! Auch wenn die große Harmonie und Milde von diesem jungen Steinobstdestillat sicher nicht zu erwarten ist, wir glauben, dass so die typischen Eigenschaften der Kriechel am allerschönsten wiedergegeben werden können!  Nicht ganz erwachsen, nicht ganz entschieden zwischen wilder Schlehe und domestizierter Zwetschge, zwischen wilder Vegetabilität und süßer Frucht, entfaltet dieses Destillat die beeindruckende Anziehungskraft eines „Halbstarken“ und entspricht damit der Natur der Kriechel (in Norddeuutschland auch Krete oder Kreeke genannt) als Bindeglied zwischen den wilden Prunus-Vorfahren und der Vielfalt der edlen Zuchtpflaumen.
Und selbstverständlich wird auch dieses Destilla einmal „erwachsen“ werden! Bei guter Behandlung (dunkel, luftdicht verschlossen, Zimmertemperatur) reift das Destillat auch in der angebrochenen Flasche immer weiter – über Jahrzehnte.
Also: keine Angst vor der Jugend! Gönnen Sie Sich diesen Kriechelnbrand, der ausschließlich aus eigenen, handverlesenen Früchten vom Mühlenbachtal destilliert wird.

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Auszeichnung in Gold bei den Bodensee-Schnapsverkostertagen Walzenhausen 2009


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 304: Wahlwieser Mirabelle »Bellamira«, unfiltiert
Nr. 304: Wahlwieser Mirabelle »Bellamira«, unfiltiert
Natürlich zuckt der geneigte Leser und Obstkenner bei dieser artifiziellen und etwas synthetischen Sortenbezeichnung. Und in der Tat ist die „Bellamira“ eine recht neue Sorte, die auf großfrüchtige und ertragreiche Pflanzen gezüchtet wurde und auch Resistenzen gegen Blattläuse aufweist. Und natürlich verkaufen sich Destillate von neuen Sorten nicht besonders gut.
Trotzdem haben wir die Bellamira von Roland Maier aus Wahlwies als junges, unfiltriertes Mirabellenwasser gebrannt und können Ihnen nur die Empfehlung geben: Gehen Sie nicht achtlos an diesem Destillat aus einer Neuzüchtung vorbei! Die lange Reifezeit bis in den späten September hinein und unsere neuerdings so langen Sommer am Bodensee verhelfen dieser Mirabelle zu ausgeprägter Süße und pikanter Würze, die diesen Brand so spannend machen!
All unseren Bemühungen und unserem dringlichsten Bemühen, alte Obstsorten zu schützen und zu veredeln, zum Trotz: es darf also auch mal eine junge Sorte sein!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 307: Stockacher Mirabelle de Metz
Nr. 307: Stockacher Mirabelle de Metz
Für unser Hegauer Mirabellenwasser, das zu den absoluten Spitzendestillaten unseres Hauses gehört, haben wir in diesem Jahr die Mirabellen eines einzigen Baumes verwendet! Aber was ist das für ein Baum! Er steht auf dem Bühlhof der Familie Hauser in Stockach und hat im Jahr 2011 eine solch unglaubliche Qualität der Metzer Hausmirabelle (prunus syriaca) hervorgebracht, die mit einem Zuckergehalt von bis zu 120 Oechsle schlichtweg sensationell war!
Die Früchte dieser alten Sorte, deren typisch ausgeprägter Geschmack von außergewöhnlicher Reinheit ist, wurden zur Einmaischung handverlesen, gereinigt und per Hand (!) angequetscht, um die absolut unverfälschte Aromenvielfalt zu erhalten. Bei diesem Brand, den wir ganz gezielt noch jung abgefüllt haben,  dominieren ausgeprägte Fruchtnoten an Nase und Gaumen, gefolgt von zarten Mandeltönen und verspielten floralen Noten im Abgang. Ein Mirabellenwasser für Liebhaber des Alten, Guten und Reinen!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2009
Urteil der Jury: Sauber; zarte Fruchtnoten von angenehmem Steinton ergänzt; am Gaumen mild und rund; harmonischer Gesamteindruck.

Auszeichnung in Gold bei den Bodensee-Schnapsverkostertagen Walzenhausen 2009

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 147: Benjaminer-Kirsche in Amerikanischer Weißeiche
Nr. 147: Benjaminer-Kirsche in Amerikanischer Weißeiche
Wenn wir über dieses Destillat philopshieren wollten, kämen uns zunächst die wunderbaren Benjaminer-Kirschen von Familie Berger aus dem Hesselbacher Tal in den Sinn, die ausschließlich an steilen Hanglagen im milden Rheinklima der Ortenau geerntet werden und uns Jahr für Jahr die höchsten Auszeichnungen für unser Kirschwasser bescheren. Die Benjaminer Kirsche ist klein, schwarz und stark – mit mittelfestem bis festem Fruchtfleisch, sehr süß und ausgeprägt aromatisch, geradezu als Brennkirsche prädestiniert.
2010 haben wir eine kleine Charge des voll ausgeprägten, harmonischen Herzstücks unseres Benjaminer-Brandes ausnahmsweise einmal nicht im Maulbeerfass, sondern ein einem Fass aus amerikanischer Weißeiche ausgebaut – auch für uns eine Premiere, die wir nicht bereut haben! Alles, was für den Ausbau im Maulbeerfass spricht – fruchtige Kirschnoten, zarter Stein, Mandelblüte, Vanille, subtile Schokoladennoten, rauchiges Holz – verbinden sich hier ganz elegant mit den raffinierten Bittertönen der Weißeiche zu einem unglaublich tiefgründigen, opulenten und komplexen Destillat von großem Charakter. Ein Brand für die schönsten Stunden des Tages…

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
110,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 310: Zizenhausener Zibärtle
Nr. 310: Zizenhausener Zibärtle
Nachdem die Zibarte als absolut regionale Rarität unter den Wildpflaumenarten sowieso schon eine Sonderstellung einnimmt, fällt das Hegauer Zibärtle innerhalb dieser Obstgattung (Prunus domestica L. subsp. instititia, var. viridiflava) nochmals aus dem Rahmen und stellt eine eigene Pflanzenrasse dar, die sich durch die etwas größere Fruchtgröße, die stärkere weißlich-grüne Bereifung und vor allem den früheren Reifezeitpunkt (Ende August/Anfang September) von den übrigen Wuchssorten der Zibarte unterscheidet (vgl. Körber-Grohne, „Wildpflaumen“).
Die Früchte für diesen Brand aus Hegauer Zibarten stammen alle von einem einzigen Standort in Zizenhausen, rund um den alten Dorfkern auf etwa 500 m Höhe. Die Ernte fällt jedes Jahr sehr mühsam aus, handelt es sich hier doch um alte Baumriesen, die auf beweideten Flächen stehen. Doch die Mühe lohnt: Das Hegauer Zibartenwasser überzeugt durch die typischen Charaktermerkmale des Zibärtles – seiner rauen Wildheit, dem subtilen Marzipanton, einer leichten Bittermandelnote und den süßlichen Pflaumenaromen, die natürlich viel herber ausfallen, als bei Edelpflaumendestillaten. Brände aus der besonderen Bodensee-Zibarte sind eine absolute Rarität mit einem extravaganten Aromenspektrum, für Liebhaber von ursprünglichen, unverfälschten Naturprodukten.

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Sauber, typisch-fruchtig und ausgeprägt; am Gaumen kräftig und warm, jugendlicher Körper und straffes Finale.“

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 314: Honstetter Kriechele vom Glashüttenhof, unfiltiert
Nr. 314: Honstetter Kriechele vom Glashüttenhof, unfiltiert
Warum nun noch ein weiterer Kriechelnbrand? Den dritten schon in unserem Sortiment 2012?
Nun, über die letzten Jahren sind wir zu regelrechten Steinobst-Archäologen geworden und finden immer wieder einzelne Bäume, die die Vor- und Frühgeschichte unserer heimischen Kulturobstsorten als Vorväter repräsentieren!
So stammen die Früchte für diesen Brand allesamt von einem einzigen Baum auf dem Glashüttenhof der Familie Schädler in Honstetten, dass, wie der Name schon verrät, auf einem hohen Plateau des oberen Hegaus, 200 m über dem Bodensee thront.
Besagter Baum ist ein Urahn unsere heutigen Pflaumenwelt, ein lebendiger Urgroßvater, ein überlebender Dinosaurier der Prunus-Arten. Seine kleinen, dunkelblau-bereiften Kugelfrüchte mit dem charakeristischen kleinen Stein weisen die typischen Merkmale eines Bindeglieds zwischen herb-sauren Schlehen und den süßen Formen der Wildfpflaume auf, oszillierend zwischen archaischer Wildlheit und ausgeprägter Pflaumenfrucht. Und wie es mit dem Alter so ist: die gefurchte Rinde des Baumstammes weist auf den großen Charakter dieses Baumes und auf das komplexe Aromenspiel seiner Früchte hin, in dem die ganze Entwicklungsgeschichte der mitteleuropäischen Pflaume erfahrbar wird.
Auch diesen Brand haben wir jung abgefüllt und wollen Ihnen die Möglichkeit geben, die Entwicklung des Destillats über das nächste Jahrzehnt hinweg zu verfolgen.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 278: Hegauer Schlehenbrand
Nr. 278: Hegauer Schlehenbrand
Ein reiner Brand aus vollaromatischen Schlehen (Prunus spinosa) gehört zu den absoluten Kostbarkeiten unter den Wildobstdestillaten. Die Ernte dieser kleinen Wildpflaume, der Stammform aller Kultur-Pflaumenarten, ist nicht nur eine äußerst stachelige (siehe „Schwarzdorn“!), sondern auch meist eine sehr kalte Angelegenheit, werden doch die Früchte grundsätzlich erst nach den ersten Frösten im Winter von den Hecken geerntet.
Im Fall des hier beschriebenen Destillats haben die mühsame Arbeit unsere Schafzüchter-Freunde aus Buchheim erledigt, die Familie Fritz – mit Kindern! Tagelang haben sie die Hecken des Buchheimer „Hählen“ bearbeitet, bei Frost, Nässe und dem eisigen Heuberger Wind!
Dass sich der Aufwand aber in jedem Fall lohnt, beweist dieser schonend destillierte Brand aus heimischen Schlehen, der sowohl die feinen Marzipantöne des Schlehensteins, als auch die wilde Fruchtigkeit dieser Urpflaume zu einer harmonischen Komposition vereint. Schlehenbrände sind aufgrund des herrstellerischen Aufwands eine absolute Rarität und eine ausgesprochene Liebhaberei für Genießer feiner Wildobstdestillate.

Silbermedaille bei der Destillata 2012
Urteil der Jury: „Kräftiger, breitschultriger Charakter mit starkem Steinton und fruchtigen, fast zwetschkigen Noten; am Gaumen rustikal aber anhaltend.“

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2010
Urteil der Jury: Sauber; überreife Aromatik aber gut eingebetteter, eleganter Bittermandel-Ton; lebhaft und recht komplex am Gaumen; ausdrucksvoll und in sich stimmig.

Silbermedaille des Badischen Obstbrennerverbandes 2010


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 120: Hessselbacher Benjaminer-Kirsche (im Maulbeerfass)
Nr. 120: Hessselbacher Benjaminer-Kirsche (im Maulbeerfass)
Seit einigen Jahren schon beziehen wir von Familie Berger, die im Hesselbacher Tal bei Oberkirch sage und schreibe 40 ha Obstwiesen – zum Teil an extrem steilen Lagen – bewirtschaft, die Früchte für unsere vielfach ausgezeichneten Kirschbrände. Im Jahr 2009 haben wir uns für die relativ junge Sorte „Benjaminer“, die als tiefschwarze kleine Kirsche mit mittelfestem bis festem Fruchtfleisch, sehr süß und ausgeprägt aromatisch, geradezu als Brennkirsche prädestiniert ist, entschieden – und haben es nicht bereut.
Ein voll ausgeprägtes, rundes, harmonisches Herzstück, das die rustikalen Aspekte eines Kirschwassers mit einer ungewöhnlichen Eleganz feiner Fruchtnoten verbindet, wurde anschliessend in einem neuen, kleinen Maulbeerfass ausgebaut und durch die interessant-exotischen Töne des Maulbeerholz, das eine ganz eigentümliche Süße an das Destillat abgibt, weiter veredelt. Das Resultat ist eine ganz erstaunliche Verwirrung der Sinne und betört jeden Gaumen: Fruchtige Kirschnoten verbinden sich mit zartem Stein, Mandelblüte, Vanille, subtilen Schokoladennoten, rauchigem Holz und der beerigen Süße der Maulbeere zu einem weichen, ausgewogen, runden Destillat von unglaublicher Charakterstärke.
Ein Zigarrenbrand mit 43% Vol. für ganz besondere Stunden!

Bronzemedaille der Destillata 2011

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 306: Honstetter Zibärtle vom Glashüttenhof
Nr. 306: Honstetter Zibärtle vom Glashüttenhof
Wenn es Familie Schädler nicht gäbe … dann wären wir im Hegau um eine botanische Attraktion ärmer! Seit 15 Jahren betreibt die Familie auf dem Honstetter Glashüttenhof ein besonderes Hobby, bei dem auch die Kinder mit anpacken müssen: die Zucht und Erhaltung der echten „Zibate“, wie man im Hegau das Zibärtle liebevoll nennt.
Auf über 650 m, hoch über dem Bodensee gelegen, mit Blick auf die schweizer Alpenkette, blüht hier einer der schönsten Wildpflaumengärten, die wir je gesehen haben. Im August und September 2011 bot dieses kleine Stückchen Erden einen Anblick, wie sich wohl mancher Obstbrenner das Paradies vorstellt: vollbehangene Bäume, deren Äste mit tausenden und abertausenden kleinen, grün bereiften Zibarten geschmückt, fast bis auf den Boden reichten. Die Ernte war reichlich, die Qualität erstklassig, so dass die Mühen der Schädlers in diesem Jahr auch durch einen großartigen Brand von der Honstetter „Zibate“ belohnt wurden!

Frühere Jahrgänge erhielten folgende Auszeichnungen:

Goldmedaille beim »Goldenen Stamperl 2008«
Urteil der Jury: »Typische, frische Frucht, saftig, sauberer Geschmack«

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 342: Lenzkircher Zibärtle
Nr. 342: Lenzkircher Zibärtle
Für die besonderen Zibarten, aus denen dieses Destillat im Winter 2011 destilliert wurde, reichen uns – obwohl wir ja um wortreiche Beschreibungen nur selten verlegen sind – die sprachlichen Superlative kaum aus.
Noch nie haben wir ein Zibärtle gebrannt, das so hoch oben, nämlich in Lenzkirch im fast schon alpinen Hochschwarzwald wächst, noch nie haben wir ein Zibärtle gebrannt, das so spät im Jahr geerntet wird und daher erst im Dezember eingemaischt wurde, und noch nie haben wir solch winzige Zibartenfrüchte gebrannt -- kaum größer als ein kleiner Fingernagel.
Ansonsten gilt hier alles, was für unsere übrigen Zibartendestillate auch gilt: Eine komplexe Harmonie von Mandelton und Pflaumenfrucht, leicht herb, ursprünglich und rustikal, mit lieblichen floralen Noten. Ein hochkarätig-hochalpines Berg-Zibärtle at it’s best!

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 Nr. 119 Schwarzwälder Benjaminer-Kirsche aus dem Hesselbacher Ta
Nr. 119 Schwarzwälder Benjaminer-Kirsche aus dem Hesselbacher Ta
Wenn Klaus Berger im Sommer die vielen Kirschbäume seiner knapp 40 Hektar im Hesselbacher Tal erntet, kommt ein von ihm selbst entwickeltes Gerät zum Einsatz, das die wertvollen Schwarzwälder Brennkirschen sortiert, reinigt und schon unter dem Baum zu Maische verarbeitet, die dann ohne lange Standzeiten, ohne Druckstellen und Verschmutzung sofort und direkt vergoren wird.
Seit einigen Jahren schon beziehen wir von Familie Berger die Früchte für unsere vielfach ausgezeichneten Kirschbrände. Im Jahr 2009 haben wir uns für die relativ junge Sorte „Benjaminer“, die als tiefschwarze kleine Kirsche mit mittelfestem bis festem Fruchtfleisch, sehr süß und ausgeprägt aromatisch, geradezu als Brennkirsche prädestiniert ist, entschieden – und haben es nicht bereut.
Ein voll ausgeprägtes, rundes, harmonisches Kirschwasser, das die rustikalen Aspekte eines Kirschwassers mit einer ungewöhnlichen Eleganz feiner Fruchtnoten verbindet ist das großartige Ergebnis dieses Destillats von weichem, sanften Charakter.

Goldener Preis der DLG 2011

Frühere Jahrgänge erzielten folgende Auszeichnungen:

Silbermedaille bei der Destillata 2007:
Urteil der Jury: »Typisch; kirschig-fleischig und dezent schokoladig am Gaumen; geradliniger Charakter.«

Silbermedaille des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner 2008

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75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 125: Hegauer Hauszwetschge im Eichenfass
Nr. 125: Hegauer Hauszwetschge im Eichenfass
Für uns zählen Brände aus den späten Zwetschgensorten (wie unserer Schwäbischen Hauszwetschge oden den slawischen Sorten) immer noch zur Königsklasse der Obstbrennerei – auch wenn das klassische Zwetschgenwasser in den letzten 20 Jahren leider etwas aus der Mode gekommen ist. Zu lange hat man die Öffentlichkeit mit der Blausäure verängstigt, die jedoch bei Spitzenbrennern aufgrund des bewusst vorsichtigen Umgangs mit den Zwetschgensteinen und der modernen Brenntechnologie überhaupt kein Thema ist.
Für diesen Brand verwenden wir ausschließlich vollreife, baumfallend von Hand geerntete Zwetschgen unserer eigenen Bäume – und zwar nur in guten Zwetschgenjahren, so auch im Jahr 2009.
Das traditionell gebrannte Destillat lagert anschließend im Eichenfass aus französischer Limousin-Eiche und wird nach einem Jahr Reifezeit abgefüllt. Für einen Zwetschgenbrand also ein relativ junges Destillat, das uns aber so ausgewogen und ausgereift erschien, dass wir Ihnen diesen tollen Brand schon anvertrauen wollten! Das Lagerpotential dieses Brandes ist aber schier unbegrenzt und wird in den nächsten zehn Jahren eine unglaubliche Harmonie und Milde bei stabilen Fruchtnoten und süßer Zwetschgenaromatik ausbilden. Ein Edelbrand von einzigartiger Qualität – als veritable Investition in die Zukunft!

Silbermedaille bei der Destillata 2011!
Urteil der Jury: Reintönig; gut ausgeprägte Frucht und feine, schöne Holznote harmonieren in der Nase; dicht, gehaltvoll und saftig am Gaumen; ausgewogen und durchgängig fruchtbetont!


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 281: Apricotine Bergeron de Saint-Donat
Nr. 281: Apricotine Bergeron de Saint-Donat


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 289: Bavendorfer Weichsel vom Schuhmacherhof
Nr. 289: Bavendorfer Weichsel vom Schuhmacherhof


Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 279: Schattenmorelle vom Spittelsberg
Nr. 279: Schattenmorelle vom Spittelsberg


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95,00 EUR Weitere Informationen


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