Edelobstbrennerei Stählemühle

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 Nr. 642: Brand von der Sizilianischen Kaktusfeige
Nr. 642: Brand von der Sizilianischen Kaktusfeige
Obstbrand-Rarität für Liebhaber und Jäger der besonderen Aromen!

Im Spätsommer letzten Jahres rief mich unser Freund und langjähriger Lieferant der großartigen „Moro“-Blutorangen aus Sizilien an und fragte mich, ob ich etwas mit Kaktusfeigen anfangen könnte … Kaktusfeigen?
Gemeint sind die extrem stacheligen Beerenfrüchte, bzw. Triebe des Opuntia ficus-indica, dem Feigenkaktus, der ursprünglich aus Mexico stammt. Diese Scheinfrüchte besitzen neben ihrem martialischen Äusseren, von giftigen Dornen, die einen unangenehmen Juckreiz auslösen bewehrt, ein äußerst schmackhaftes, süß-säuerliches Fruchtfleisch, das zudem wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und einen extrem hohen Vitamin-B- und Vitamin-C-Gehalt aufweist. In Mexiko gehören Kaktusfeigen als Delikatessen zur Standardküche – und US-amerikanische Forscher haben nachgewiesen, dass der Verzehr der Früchte vor allem Katerbeschwerden nach einer durchzechten Nacht erheblich lindern sollen!

Ich hatte auch schon gehört, dass auch Schnapsbrenner in Norditalien, Südafrika und Namibia, die Kaktusfeige zu Branntwein verarbeiten und habe daher schnell zugesagt! „Schickt mir mal eine halbe Tonne nach Deutschland“ habe ich meinem sizilianischen Freund geantwortet und zwei Wochen später konnten wir die wertvolle Fracht einmaischen – bewaffnet mit dicken Gummihandschuhen und am Ende dennoch ganz schön gezeichnet durch die feinen Widerhaken der stachligen Genossen!
Das Aroma der Kaktusfeige (wie auch unseres Destillats) ist extrem interessant – zwischen süß-sauren Beerenaromen, leichten Zitrusnoten und frechen, exotischen Pikanzen am Gaumen. Für viele wird dieser Brand eine echte Überraschung sein – vielleicht werden wir öfter Mal den Lastwagen aus Sizilien bestellen müssen!
Leider ist die Herstellung jedoch sehr aufwendig, daher auch nicht das günstigste Destillat... aber jeden Pfennig wert!


Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 357,14
145,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 644: Brand von der Stockacher Nashi
Nr. 644: Brand von der Stockacher Nashi
Die Nashi (Pyrus pyrifolia), hierzulande leider noch nicht sehr bekannt, wird auch als Japanische Birne, Koreanische Birne, Asiatische Birne, Chinesische Birne oder Kumoi bezeichnet, was zwar der biologisch-systematischen Einordnung in die Gattung der Birnen gerecht wird, aber – in sensorischer Hinsicht – ein wenig vom essentiellen Wesen dieser interessanten Frucht ablenkt. Auch die volkstümliche Bezeichnung als Apfel-Birne (oder gar „Bapfel/Birpfel“), kommt der Aromatik und der Konsistenz der Nashi-Frucht nicht wirklich nahe. Hier sollten wir unbedingt die Quitte ins Spiel bringen, die einige wichtige Aromakomponenten aufweist, die auch bei der Nashi charakteristisch sind – Honig, Limonene, süß-saure Aspekte. Ich würde daher die geschmackliche Typisierung der Nashi eher in die Richtung eines Hybrids aus Quitte und Birne vornehmen.
Die vollständig kugelförmigen Früchte mit bronzefarbener, dünner Schale und gleichmäßigen Lentizellen stammen ursprünglich aus China, sind aber mittlerweile in ganz Asien verbreitet – und auch in Stockach! Hier pflegt Frau Mock in ihrem Hausgarten nämlich seit etwa 2 Jahrzehnten einen Baum der exotischen Birne und verarbeitet diese Köstlichkeit jedes Jahr zu feinster Marmelade!
Wir hatten das große Glück, dass Familie Mock im letzten Jahr genau zu Erntezeit im Urlaub war und uns deshalb die Pflege und Ernte des mittlerweile etwa 7 m hohen Baums überlassen hat!
Wir waren begeistert! Nicht nur von der Konsistenz der Früchte (extrem saftreich, bissfest, knackig), sondern auch von diesem einzigartigen Aromenspiel, das wir nach schonender Gärung und Destillation nun auch in diesem äußerst seltenen Brand wiederfinden – und lieben!
Eine Obstbrand-Rarität für Liebhaber schöner Birnen- und Quittenaromen, in einer unvergleichlichen Mischung!

Leider komplett vergriffen! Bitte weichen Sie auf ein Quitten-Destillat aus!

Preis je Liter: Euro 357,14
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 646: Semiramis-Cuvée: Persische Orangen und echter Safran
Nr. 646: Semiramis-Cuvée: Persische Orangen und echter Safran
Dieser Edelbrand-Cuvée, den wir ganz ehrfürchtig nach Semiramis, der altorientalischen Heldin und Herrscherin über ganz babylon und Assyrien benannt haben, ist aus einer Reihe von von vielen Zufällen und Experimenten rund um die Destillation von echten Safranfäden entstanden.
Der hier verwendete Safran stammt aus dem Iran, wurde direkt importiert und ist von bester Qualität (Sargol, Kategorie 1). Für ein Kilogramm werden etwa 150.000 Blüten des Schwertliliengewächses benötigt, wobei nur die "Narbe", also der mittlere Teil der Blüte und des weiblichen Organs, die so genannten "Fäden", geerntet werden. Während der ca. 2 wöchigen Blütezeit im Herbst, wird die Safran-Narbe in Handarbeit vorsichtig abgeschnitten und danach sofort getrocknet. Aufgrund der geringen Erträge und der vielen Handarbeit erklärt sich auch der enorme Preis, den diese Safranqualität auf dem Weltmarkt erzielt. Man kann sich also vorstellen, dass die Destillation von Safran, bei der mehrere hundert Gramm pro Liter Alkohol eingesetzt werden müssen, ein extrem kostspieliges Hobby ist!
Unser Cuvée ist aus einem Safran-Destillat und einem Geist aus persischen Orangen entstanden, eine typische Kombination von orientalischen Aromen, die auch in der persischen Küche oft zitiert wird. Die Orange mildert das leicht bittere, charakteristische Safran-Aroma etwas ab, ergänzt die würzigen Noten mit frischem Zitrus und leicht süßlichen Basisnoten.
Nach der Vermählung haben wir dem Destillat erneut Safranfäden zzugesetzt, die für eine intensive orangerote Farbe und einen ausgeprägten Safran-Geschmack im fertigen Destillat sorgen.
So sind etwa 270 Flaschen eines einzigartigen Destillats entstanden, das aufgrund der benötigten Menge an Safran zwar seinen Preis hat, aber auch für explosive Geschmacks-Erfahrungen sorgt, erfirschend-würzig, sommerlich!

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 648: Erdbeerbrand von der »Mieze Schindler«
Nr. 648: Erdbeerbrand von der »Mieze Schindler«
Rarität – erstmals von uns gebrannt!
Der Sommer 2015 war ein grandioser Erdbeersommer! Trockenheit und ideale Temperaturen haben in Süddeutschland für ein optimales Beerenklima gesorgt. Und in solchen Jahren muss der Schnapsbrenner „zuschlagen“, da der Erdbeerbrand zu den schwierigsten Disziplinen im Bereich der Obstdestillate zählt.
Und weil wir diese einmalige Chance nutzen wollten, haben wir nach der  „besten“ Erdbeere gesucht, von der wir wissen. Fündig geworden sind wir in Hohenlohe bei Martin Blumenstock, der seit einigen Jahren versuchsweise die alte Preussische Erdbeersorte »Mieze Schindler« anbaut. 1925 wurde sie von Otto Schindler gezüchtet. Er benannte die fast so intensiv und süß wie Walderdbeeren schmeckende Frucht nach seiner Frau Mieze. Auf dem Markt ist sie äußerst selten zu finden, da sie sehr druckempfindlich und deswegen schlecht lagerbar ist. In Bauern- oder Privatgärten ist Mieze Schindler aber ein sehr gerne gesehener Gast – und von der Komplexität der Aromen her einfach unvergleichlich!

Dementsprechend entfaltet auch dieses Destillat, das ein echter Brand – also durch Vergärung der Erdbeeren und Destillation dieser Maische gewonnen wird – ist, ein wundervolles Erdbeeraroma, das vor allem an der Nase an den leiblichen Duft von Walderdbeeren erinnert und am Gaumen einen langen Nachhall entwickelt.
Liebhaberdestillat in kleiner Charge!

Lagerpotenzial: 2– 8 Jahre 

Trinkstärke: 42 % vol.

Flasche: 0,35 l

Erntejahr: 2015




Leider komplett vergriffen –– bitte weichen Sie auf die Cuvée aus 6 Hegauer Beeren (Nr. 300) aus!

Preis je Liter: Euro 442,86
155,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 650: Wilder Meisterwurz aus den Italienischen Alpen
Nr. 650: Wilder Meisterwurz aus den Italienischen Alpen
Seit einigen Jahren habe ich mich darum bemüht, einen echten Meisterwurz zu destillieren, wollte dabei aber nicht auf Kulturpflanzungen zurückgreifen, sondern echte, alpine Pflanzen aus Grabungen im Hochgebirge verwenden. Zur Hilfe kam mir der Vorarlberger Fachmann Dr. Christian Ammann, der mir im letzten Jahr eine kleine Charge von Wurzeln des Meisterwurz (Peucedanum ostruthium) aus einer Grabung in den italienischen Alpen (in der Aosta-Region) besorgen konnte.

Der Meisterwurz wird schon seit dem Mittelalter gezielt als Heilpflanze verwendet, so empfiehlt beispielsweise Conrad Gessner schon im 16. Jahrhundert den Anbau der Pflanze, die sich in der Folge bis ins 19. Jahrhundert in vielen Hausgärten als universale Heilpflanze finden lässt. Der Wurzelstock enthält bis zu 1,5% Ätherische Öle, z.B. Sabinen und Kumarin, die antibakterielle und desinfizierende Wirkungen gegen allerlei Beschwerden entfalten. Aus diesem Grunde wurden auch viele Bauernstuben in Tirol zur Weihnachtszeit mit dem Wurzelstock des Meisterwurz ausgeräuchert.

Uns interessieren aber eher die sensorischen „Wirkungen“, also das Aroma des Meisterwurz, die ihn auch zum universalen Würzmittel für viele Bergkäsesorten machen. Wurzeltypisch lässt sich das intensive Aroma irgendwo zwischen Enzian, Geranie, und Löwenzahn einordnen und ist als klassischer Digestif nach dem Essen eine wahre Entdeckung!

Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 271,43
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 651: Geist von der Winterlinden-Blüte
Nr. 651: Geist von der Winterlinden-Blüte
Unser Hofplatz hier in der Stählemühle wird von zwei mächtigen, über 200 Jahre alten Linden gesäumt – einer Sommerlinde und einer Winterlinde (Tilia cordata). Jahrelang haben wir die Blüten beider Bäume geerntet, getrocknet und zu Lindenblütentee verarbeitet. Die Feststellung, dass die Blüten der Winterlinde den wesentlich aromatischeren Tee ergeben, war ein wenig überraschendes Ergebnis, da die Winterlinde einen wesentlich zuckerreicheren Hektar produziert, der auch als Tracht für den wertvollen Lindenhonig eine wichtige Bienenweide ist, und spät abends und nachts extreme Duftwolken über den ganzen Hof ausströmt. Die getrockneten Blütenstände (Tiliae flos) entfalten im Tee ihre starke lindernde und schleimlösende Wirkung gegenüber Hustenkrankheiten, die schon seit dem Mittelalter bekannt ist.
Diese Heilwirkung ist zwar in unserem Destillat, das wir aus eben solchen getrockneten Blüten unseres Baumes durch Mazeration und Destillation gewinnen, nicht mehr vorhanden, dafür dominiert aber die starke, süßliche Lindenblütenaromatik, die diesem Geist seine interessante Charakteristik verleiht.

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung



Preis je Liter: Euro 214,29
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 652: Brand von schwarzen und weißen Maulbeeren
Nr. 652: Brand von schwarzen und weißen Maulbeeren
Es hat lange gedauert, bis sich endlich einmal die Gelegenheit für dieses Destillat ergeben hat. Seit Jahren stellen wir schon „Geiste“ aus den schwarzen und weißen Maulbeeren (Morus), die beim Kavaliershäuschen von Schloss Langenstein gedeihen, her und haben immer darauf gehofft, dass die Ernte einmal so umfangreich sein würde, dass uns die Menge auch zu einem „echten“ Brand reichen könnte!
Als mich Axel Graf Douglas im vergangenen Jahr dann anrief, um mir zu sagen, dass die acht Bäume „brechend voll“ hängen würden, wusste ich, es ist endlich so weit! Die Menge könnte für einen oder zwei Brände von vergorenen Maulbeeren ausreichen!
Die Vergärung der Maulbeeren ist aufgrund Ihres hohen Zuckergehalts nicht kompliziert, schwierig wird es nur, das subtile, dunkle Beerenaroma – irgendwo zwischen Brombeere und süßer Dattel oder Rosinen – im Destillationsvorgang zu bewahren und in die Flasche zu bringen!
Wir glauben, dass uns dies in diesem Destillat perfekt gelungen ist – eine dunkle Nase, ein interessanter, süß-fruchtiger Gaumen und ein komplexer Nachklang mit schöner Persistenz machen den Brand aus den Langensteiner Maulbeeren zu einem Genuss zwischen Heimat und Exotik! Absolute Rarität!



Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung



Preis je Liter: Euro 414,29


125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 655: Rieslingbrand von Eva Frickes »Lorcher Schlossberg«
Nr. 655: Rieslingbrand von Eva Frickes »Lorcher Schlossberg«
Ganz neu im Sortiment!

Unsere Freundin Eva Fricke – unsere absolute Lieblingswinzerin aus dem Rheingau und neue Königin der Rieslinge – hatte uns schon seit langer Zeit eine kleine Charge Ihrer besten Trauben versprochen. Und dann erstmal jahrelang an der langen Hand verhungern lassen!
Aber 2015 war es dann tatsächlich so weit! Ein großartiger Jahrgang, eine gute Ernte – und dann musste alles ganz schnell gehen! Die am morgen gelesen Trauben kamen zur Kühlung aufs Trockeneis und dann ganz schnell im Auto an den Bodensee!
Wir haben die Traubenmaische (Achtung: kein Grappa, kein Trester, kein Weinbrand – sondern ein Traubenbrand!) schonend aber zügig vergoren und destilliert. Zu einem Traubenbrand, der überraschende Finessen zeigt! Neben den typisch fruchtigen Riesling-Noten mit schöner Frische und Zutrus-Anklängen gesellen sich nämlich moussierende, würzige Aromen, die diesen Traubenbrand zu etwas ganz Besonderem machen.
Leider ist die Charge äußerst klein und sehr exklusiv – ein Destillat für Liebhaber, Kenner und Sammler!
Liebe Eva – vielen Dank!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung




Preis je Liter: Euro 357,14
125,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 656: Orangen-Verbene vom Keltenhof
Nr. 656: Orangen-Verbene vom Keltenhof
Und noch eine Neuheit aus einer Kräuter-Spezialität von unseren Freunden vom Keltenhof!
Während die Zitronen-Verveine (Aloysia citrodora) wohl den meisten als Tee oder Würzkraut bekannt sein dürfte, ist diese Orangen-Variation tatsächlich eine recht junge Züchtung aus der Eisenkraut-Familie, die einen intensiven, dominanten Duft nach Bitterorangen oder Pomeranzen entfaltet und dieses Orangen-Aroma auch in den ätherischen Ölen transportiert.
So entsteht eine Aromen-Kombination, die extrem interessant und köstlich ist.
Wir haben frische, junge Triebe 10 Tage mazeriert und schonend über unsere Geistkörbe destilliert. Das Ergebnis ist ein absolut erfrischender, komplexer Geist mit viel Rafinesse, schönen Pikanzen und langer Persistenz!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung



Preis je Liter: Euro 214,29
75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 660: Echter Blutwurz
Nr. 660: Echter Blutwurz
Ganz neu im Sortiment!

Auf Wunsch des international berühmten Künstlers Tobias Rehberger, der ganz nebenbei auch zu den profundesten Schnapskennern und der Kulturszene gehört, habe ich mich im Frühjahr wieder einmal an Potentilla tormentilla (oder auch und schöner: erecta) herangewagt und einen Blutwurz destilliert. Die Wurzeln stammen aus dem Allgäu und werden 20 Tage lang mazeriert. Dann erfolgt eine schonende Destillation und anschliessen erneute Mazeration mit getrockneten Wurzelstücken, die dem Blutwurz auch die charakteristische Farbe und den Namen gegebenhaben!
Es handelt sich hier also um einen echten Geist, der zusätzlich nochmal ausgezogen wird. Eigentlich also pure Medizin, deren großartige Wirkung und Bekömmlichkeit ich hier allerdings nicht bewerben darf.
Sie müssen es einfach selbst versuchen – ganz nach Tobi Rehbergers Motto: »Aigainst Blood, Sweat, and Bitterness«


Leider komplett vergriffen! Bitte weichen Sie auf den Schwarzwälder Bärwurz (Nr. 636) aus!

Preis je Liter: Euro 242,86

85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 661: Sipplinger Klosterbirnle
Nr. 661: Sipplinger Klosterbirnle
Zum ersten Mal aufmerksam gemacht auf die „Sipplinger Klosterbirne“, eine sehr alte, rein lokale Mostbirnensorte vom Bodensee, deren Mutterbaum angeblich einst im Sipplinger Kloster am Bodensee stand, wurde ich von Thomas Hepperle, einem ausgewiesen Fachmann und Freund von alten Kernobstsorten am Landwirtschaftsamt Konstanz, der mir aufgrund des angenommen Alters dieser Birne, die Früchte scherzhaft als „Gummibärchen aus der Steinzeit“ beschrieben hat. Dies ist sicherlich übertrieben, jedoch handelt es sich definitiv um eine Sorte, die schon vor dem 19. Jahrhundert existierte.
Weil die Birne extrem selten ist und abgesehen von den Beständen im Billafinger Sortengarten keine nennenswerten Vorkommen bekannt waren, hat es dann aber einige Jahre gedauert, bis wir tatsächlich 3 ältere Bäume in einem privaten Obstgarten im Linzgauer Hinterland auftreiben konnten.
Und da das vergangene Jahr ein großartiges Birnenjahr war, haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und die seltenen Früchte geerntet, auf Eis eingemaischt, schonend vergoren und destilliert.
Das Sipplinger Klosterbirnle ähnelt – der Form und karminroten Farbe nach – einem etwas zu groß geratenen „Stuttgarter Geisshirtle“, wird etwa Mitte September reif und entwickelt vor allem beim Dörren eine unglaubliche Süße. Im Destillat herrschen allerdings die typischen Mostbirnen-Eigenschaften vor: starke Birnenaromatik, würzig bei gleichzeitig floraler Nase, fruchtige Süße und ein schöner Abgang mit Mostaromen.
Ein absolutes Muss für Liebhaber von authentischen Birnenbränden!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung



Preis je Liter: Euro 271,43
95,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 662: Brand vom Hegauer Spilling
Nr. 662: Brand vom Hegauer Spilling
Der Spilling (Prunus domestica subsp. pomariorum) wird auch Spille oder Katharinenpflaume genannt und ist eine Unterart der Wildpflaumen. Er ähnelt stark der südbadischen Hafer-Pflaume, stammt ursprünglich aber eher aus Süd- und Südosteuropa, wo er auch angebaut wird. Seine Früchte sind 2 bis 2,5 cm groß, meistens gelb, orange oder rot, doppelspitzig, weichfleischig und frühreif. Spillinge werden oft mit Mirabellen verwechselt, besitzen aber eine ganz andere Aromencharakteristik und haben geschmacklich gar nichts mit der Mirabelle zu tun!
Unsere Früchte für diesen Brand stammen von einigen verwilderten Bäumen aus einem Privatgarten am westlichen Ende des Bodensees, wo sich die Spillinge offenbar wild versamt und ausgebreitet haben.
Im Unterschied zu Norddeutschland sind Spillinge bei uns eher eine Rarität, so dass wir extrem glücklich waren, eine Charge dieser kleinen Pfläumchen zu diesem Destillat verarbeiten zu können. Komplett mit Stil eingemaischt, schonend vergoren und destilliert, entwickelt der Brand sein typisches Wildpflaumenaroma, mit den klassischen Marzipantönen und süß-fruchtiger Nase, bleibt aber raffiniert und elegant und weniger rustikal wie Zibärtle oder Haferpflaumen.
Ein sehr harmonisches, typisches Geschmackserlebnis für Liebhaber von Wildpflaumenbränden!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung



Preis je Liter: Euro 271,43
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 664: Geist vom Badischen Spargel
Nr. 664: Geist vom Badischen Spargel
Ja, was soll man sagen... dieses Destillat schmeckt, duftet und betört – wie eben frischer Spargel!
In diesem Frühsommer haben wir erntefrischen nordbadischen Spargel (Asparagus officinalis) aus dem Schwetzinger Raum händisch geschält, sechs Tage lang warm mazeriert und schonend über unsere Geistkörbe destilliert. Das Ergebnis ist ein absolut charakteristischer, typischer Geist, der so sehr nach Spargel schmeckt, dass einem das Wasser wie zerlassene Butter im Mund zusmmenläuft! Das Destillat ist daher ein idealer Menü-Begleiter für alle Spargelgerichte und natürlich großartig geeignet zum Aromatisieren in der Küche. Und wie be allen Destillaten von Gemüse-Pflanzen wirkt unser Spargelgeist auch als extrem appetitanregender Apéritiv! Mein absoluter Favorit als "Kick-Off" für frühsommerliche Menüs!

Lieferbar – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 668: Geist vom Badischen Sellerie
Nr. 668: Geist vom Badischen Sellerie

Ein Siegerkranz aus Lorbeerblättern ist uns ja aus den antiken Kostümfilmen bestens bekannt, aber wussten Sie auch, dass bei den Nemerischen Spielen im antiken Hellas der Sieger mit einem Kranz aus geflochetenen Sellerieblättern bekrönt wurde?

Der Sellerie ist eine der ältesten Heilpflanzen und war schon bei den Ägyptern um 1200 vor Christus anerkannt. Von Griechen und Römern ist die Nutzung der Pflanze vielfach überliefert – und wurde im späten Mittelalter und der Renaissance wieder entdeckt. Während die Griechen den Sellerie meist gegen die Melancholie einsetzten, wird Apium gravolens in der modernen Homöopathie als wirksames Gegenmittel bei rheumatischen Beschwerden, Sodbrennen oder nächtlicher Unruhe verwendet.

 

Obwohl wir die gesundheitsförderlichen Wirkungen unseres Selleriegeistes nicht bewerben dürfen, kann ich mich doch auf die alten Griechen berufen: Dieser Geist vertreibt auf jeden Fall die Melancholie – und zwar durch seinen außergewöhnlichen, typisch-charakteristischen Geschmack. Wir stellen dieses Destillat sowohl aus der frischen Wurzelknolle wie auch den grünen Stauden und Blättern her.

 

Was aber tut man mit einem Sellerie-Geist? Sie werden sich wundern, denn dieses Destillat eignet sich sowohl als feiner, abrundender Digstif, wie auch als geschmacksanregender Aperitif vor dem Essen! Die Konzentration der typischen Sellerie-Aromen mäandern zwischen Rübe und Petersilie und basiert auf den Phtaliden, die im ätherischen Öl des Sellerie vorhanden sind.

 

Ein großartiges Geschmackserlebnis für Liebhaber ausgefallener Aromen! Und selbstverständlich auch als Würzmittel in der Küche einsetzbar!

  

Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

 

Preis je Liter: Euro 242,86

85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 669: Geist vom Badischen Meerrettich
Nr. 669: Geist vom Badischen Meerrettich

Dass der „über das Meer gekommene Rettich“ – so die etymologische Deutung des Namens „Meerrettich“ (Amoracia rusticana) nach Heinrich Marzell, auch bei uns im Badischen gedeiht, sogar in unserem eigenen Hausgarten – ist nicht weiter verwunderlich, beansprucht der ursprünglich in Ost- und Südeuropa beheimatete „Kren“ doch keine besonderen Wuchsbedingungen und verträgt als winterharter Kreuzblütler sogar Temperaturen bis -50° C. Verwildert kommt er vor allem am Rand feuchter Wiesen und Flussufern vor.

Sein Übergangsorgan – eine bis zu 60 cm lange Pfahlwurzel – wurde erst im Mittelalter als pikantes Würz-, Heil- und Genussmittel entdeckt. Ihre Schärfe und ihren stechenden Geruch verdankt sie dem Allylisothiocyanat, das sich bei Zellverletzung enzymatisch aus Sinigrin bildet.

Vor der leichten Erhältlichkeit von Pfeffer waren Meerrettich und Senf die einzigen scharfen Gewürze der deutschen Küche und fanden entsprechend viel Anwendung.

Interessant für unser Destillat ist jedoch, dass die Schärfe beim Kochen (= Destillieren) durch die Verdampfung des flüchtigen Senf-Öls größtenteils verloren geht und somit ein zwar pikanter, aber vielschichtiger und komplexer Geschmack hervortritt, der absolut typisch, elegant und würzig ist.

Unser Destillat ist ein extrem interessanter Aperitif oder ein Begleiter zu Fleischgerichten. Selbstverständlich kann mit diesem Geist auch sehr effektiv in der gehobenen Küche gearbeitet werden, etwa zum Verfeinern von Saucen, Suppen und Salaten.

Liebhabern von exklusiven Geschmackserlebnissen legen wir den Meerrettich-Geist unbedingt ans Herz!


Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

 

Preis je Liter: Euro 242,86

85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 670: Geist vom Blauen Eukalyptus
Nr. 670: Geist vom Blauen Eukalyptus
Eukalyptus als Badezusatz ist bekannt – aber als Destillat? Eukalyptus-Schnaps?
Warum eigentlich nicht, haben wir uns gefragt und in den vergangenen Jahren einige Probedestillationen mit Euykalyptus-Samen und –Blättern gefahren, die uns durch ihre angenehme geschmackliche Typizität sehr überrascht haben, so dass wir 2016 erstmals eine Charge von Samen des Blauen Eukalyptus (Eucalyptus globulus) zu diesem Geist verarbeitet haben.
Die Samen werden gemahlen und 10 Tage lang in Melasse-Alkohol angesetzt, warm mazeriert und anschließend schonend destilliert. So entsteht ein an der Nase extrem typisches Eukalyptus-Destillat, das aber am Gaumen viele Überraschungen bietet! Mehr wollen wir gar nicht verraten – probieren Sie es einfach!



Lieferbar  – Exklusive Flaschenausstattung, inkl. Geschenkverpackung

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 672: Geist vom Echten Anis
Nr. 672: Geist vom Echten Anis

Weil den unvermeidlichen »Ouzo« jeder vom Griechen um die Ecke kennt, muss man über ein Anis-Destillat vielleicht nicht so viele Worte verlieren. Könnte man jedenfalls meinen. Doch zwischen einer Industriespirituose mit Anis-Geschmack und einem echten Anis-Destillat besteht ein himmelweiter Unterschied, der sich vor allem in feinen, eleganten Zwischentönen, würzigen Nuancen und subtilem Fruchtnoten bemerkbar macht.

Anis spielt aufgrund seiner köstlichen Aromenvielfalt in sehr vielen europäischen Destillaten und Kräuterlikören, wie Sambuca, Raki, Arak, Absinth, Pastis, Aguardiente, Anisette, Gin und Akvavit eine große Rolle.


Für unser Destillat von der Pimpinella anisum mazerieren wir frisch geerntete Anis-Samen aus unserem Kräutergarten 20 Tage lang bei warmen Temperaturen in neutralem Melasse-Alkohol, um anschließend ganz schonend mit besonderer Konzentration auf das Anethol, das ätherische Öl des Anis, abzudestillieren. So kommen reine, typische Anisnoten in die Flasche, die als Digestif nach einem opulenten Essen (es muss ja nicht immer Souvlaki sein!) wahre Wunder tun!

Ein Verdauungsklassiker mit aphrodisierender Wirkung!


Leider komplett vergriffen!


Preis je Liter: Euro 214,29

75,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 674: Geist von der Kolanuss aus Burkina Faso
Nr. 674: Geist von der Kolanuss aus Burkina Faso
Auf die Idee, Kola-Nüsse zu destillieren kann nur ein eingefleischter Cola-Trinker kommen! Mea culpa – ich bekenne mich schuldig!
Tatsächlich wurde die Nuss des Cocastrauchs viele jahrzehnte lang zur Herstellung von Erfrischungsgetränken wie Coca Cola genutzt, bevor die Industrie auf das wesentlich preiswertere Koffein, das bei der Herstellung von entkoffeiniertem Kaffee als Abfallprodukt anfällt, ausweichen konnte. Extrakte der Kolanuss sind aber immer noch in einigen unabhängigen Cola-Rezepturen enthalten, wie auch in der Scho-ka-kola-Schokolade.
So wertvoll macht die Kolanuss neben dem Koffein auch das Theobromin, sowie die geschmacksgebenden Inhaltsstoffe, die die Nüsse in Afrika zu einem beliebten Genussmittel werden ließen. Die etwa walnussgroßen Samen, die leicht bitter, erdig und nussig schmecken, werden aufgebrochen, zerrieben und etwa eine Stunde lang gekaut. Dabei entfaltet das Koffein der Kolanuss eine durchaus wohltuende Wirkung, anders als beim Kaffeegenuss, nämlich ohne die Nebenwirkungen von Herzrasen und Nervosität. Das Koffein der Kolanuss wirkt verdauungsanregend und schmerzstillend – ganz zu schweigen von vielen Berichten über eine stark aphrodisierende Wirkung!
Also ein Grund mehr, dieses rare Destillat von der Kolanuss aus Burkina Faso einmal zu versuchen! Aber ganz abgesehen von den anregenden Effekten für die Libido hält dieser Geist auch eine Vielfalt von exotischen Aromen zwischen Nuss, Schokolade, Gerbstoffen, Kakao, Erde und Zimt bereit, die Liebhabern von Gewürzdestillaten ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern!


Leider komplett vergriffen!

Preis je Liter: Euro 242,86
85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 675: Geist von der Persischen Königspistazie »Akbari«
Nr. 675: Geist von der Persischen Königspistazie »Akbari«
Die im persischen Raum schon vor Jahrtausenden kultivierte „Akbari“-Königspistazie gilt aufgrund ihrer stattlichen Größe und ihres besonders fruchtigen, leicht marzipan-artigen Aromas als Nummer Eins unter den Edelpistazien. Der Legende nach befahl einst die Königin von Saba, dass der Genuss der Akbari-Pistazie ausschließlich Herrschern und Königshäusern vorbehalten sein sollte und erteilte ihrem Volk absolutes Verzehrverbot der Sorte. So entstanden Name und Mythos der „Königspistazie“, die unsere Berlner Freunde von »Shatoh« erntefrisch aus ursprünglichem Plantagenanbau kleiner Bauerngemeinschaften in der Gegend von Shiraz beziehen. Dort werden die Baumbestände seit vielen Jahrhunderten mit Setzlingen aus dem Saatgut der kultivierten Ursorte vermehrt, was für genetisch originalen Fortbestand und ein unverfälschtes königliches Aroma wie zu Zeiten Sabas sorgt.

Unser Geist besticht durch ein absolut typisches und charakteristisches Geschmacks- und Geruchbild von gerösteten Pistazienkernen, nussig, pikant, mit mandeligen Raffinessen – eine echte Alternative für alle Liebhaber von Haselnuss- oder Walnussgeisten!

Leider restlos vergriffen – bitte weichen Sie auf den Walnussgeist (267) oder die Destillate von der Edelkastanie (680, 688) aus!

Preis je Liter: Euro 242,86

85,00 EUR Weitere Informationen

 Nr. 680: Geist von der Badischen Edelkastanie aus der Ortenau
Nr. 680: Geist von der Badischen Edelkastanie aus der Ortenau

Die Edelkastanie (Castanea sativa), auch Esskastanie genannt, ist der einzige europäische Vertreter der Gattung Kastanien (Castanea) aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die Edelkastanie ist ein sommergrüner Baum und bildet stärkereiche Nussfrüchte. Diese Nussfrüchte – regional auch als „Keschtn“ oder „Maroni“ bzeichnet, bildeten im Mittelalter bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den alpinen Bergregionen ein Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung.

 

In Deutschland gibt es noch größere Esskastanienvorkommen in der Pfalz, im Taunus, der oberrheinischen Tiefebene und – Gottseidank! – im westlichen Schwarzwald. Am Ende des Hesselbacher Tals bei Oberkirch in der Ortenau befindet sich eines der größten zusammenhängenden Kastanienwaldgebiete Süddeutschlands.

Als ich im Herbst 2015 unsere Freunde Klaus und Christel Berger dort besuchte und eine größere Tour durch die Hesselbacher Wälder machen konnte, war ich vom feinen Duft, den der Inhalt der „Igel“, wie die Fruchtstände der Esskastanien mit ihren vielen Stacheln im Schwarzwald genannt werden, verströmte, so begeistert, dass ich über Möglichkeiten der Destillation von Esskastanien nachdachte.

 

Von Kollegen im schweizerischen Bergell wusste ich, dass sich die Stärke der Kastanien vergären lässt (dort wird ein Whisky-ähnliches Destillat aus den Maronen gewonnen, wie unsere fassgelagerte Edelkastanie, Nr. 688), war aber zunächst an einer wirklich typischen Transformation der Charakteristik von Kastanien im Destillat interessiert.

Daher haben wir über ein Jahr lang an einem Verfahren getüftelt, wie wir de Kastanien rösten, schälen und mazerieren können, um per Geist-verfahren ein absolut typisches Destillat aus den Badischen Edelkastanien herzustellen – d.h. also Stärke- und Getreidenoten, teigig-nussige Kastanie, rauchige Röstaromen, und brotig-würzige Ausformungen.

 

Der mühevolle Aufwand des Tüftelns, Röstens, Schälens, Vermahlens hat sich gelohnt: Dieser Geist aus den Hesselbacher Kastanien ist ein extrem intensives Geschmackserlebnis, das sich perfekt als Digestif oder Begleiter für Süßspeisen eignet. Eine absolute Rarität für Liebhaber besonderer Genüsse und nussiger Destillate.


Lieferbar – in exklusiver Geschenkhülse

 

Preis je Liter: Euro 271,43

95,00 EUR Weitere Informationen


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